Operationsleitung: CPT Katsuo Uzun, CCOM
Operationsbasis: AIMS Juno (HDT)
Logistik und Einsatzverbringung: 2nd AEF „Gaia“‚ 10th Marine Logistic Group 1st Logistics Rgt. (Combat) & 2nd Marine Aircraft Wing Group 21
Area of Interest: Karasee, südliche Arktik
Area of Operations: Stokoschka
Vergütung: entweder 25.000 =Y= je Person bei Extraktion (Sekundärziel) oder 35.000 =Y= je Person bei verdeckter Informationsbeschaffung (Primärziel)
Auftraggeber
CCOM
Missionsziel
Primär: Sicherung von relevanten Informationen an Bord eines Handelskreuzers der Russischen Föderation.
Sekundär: Extraktion der Zielperson im Fall einer Entdeckung.
Es handelt sich um eine verdeckte Operation.
Aufklärung
Geheimdienstliche Analyse
Durch die Aussagen des CEO der Xunxao Gongsi, Frederic Denton, wurde dem Japanischen Consortium bekannt, dass die Cantonese Confederation (COC) einen Drei-Punkte-Plan verfolgt, um sich strategische, politische und wirtschaftliche Vorteile im Rahmen des Pazifikkonflikts zu verschaffen. Der dritte Schritt dieses Plans, sieht einen Angriff auf die Nutzung von Etusan III vor.
Frederic Denton hat glaubhaft gemacht, dass Etusan III nicht ernsthaft auf der politischen Agenda der COC steht. Zum einen konnte bisher weder aus öffentlichen noch geheimdienstlichen Quellen Erkenntnis über Verwertungspläne für Etusan III durch die COC gewonnen werden. Die Wirtschaftsführung der COC scheint demnach fest überzeugt davon, dass Etusan III keine relevante Energie- oder Rohstoffquelle für die Zukunft ist. Vielmehr gehen wir nach den Aussagen von Denton davon aus, dass die COC mehr Schadenspotential als Nutzen in Etusan III sieht. Nach Ansicht der COC sei Etusan III demnach für die 6. Welt, was die Atomkraft für die 5. war. Weiterhin hat sich bisher kein staatlich kontrolliertes Unternehmen auf die vor wenigen Tagen von der Yutani Corporation veröffentlichte Ausschreibung für eine Etusan-Verwertung beteiligt. Drittens, so Denton, soll die COC seit den ersten Tagen der Entdeckung von Etusan III durch Spionage und Sabotage involviert gewesen sein. Seine Kernaussage besteht nun darin, dass Etusan III ein zerstörerisches Potential besitzen soll, das durch die COC bereits frühzeitig verschleiert und geheimgehalten wurde. Etusan III soll so als Sabotagemittel gegen Einrichtungen des Japanischen Consortiums genutzt werden.
Der Ausgangspunkt dieser Sabotage ist die erste japanische Katalyse-Anlage für Etusan (YC), die sich in 5,089 Meter Tiefe, im Habitat Umisachihiko, befindet. Das Personal sei durch Spione unterwandert und dort soll auch der Auslöser für die Etusan-Sabotage hergestellt oder eingebaut worden sein. Die Unterwanderung des Habitats müsste daher auf die erste Stunde von Etusan III zurück gehen (2066). Das Verfahren der Sabotage besteht aus einer Art Umpolung, die sich auf eine Theorie der Spukhaften Fernwirkung gründet. Demnach könnte ein unkontrollierter Zerfallsprozess eingeleitet werden. Durch die Sabotage wären die bisherigen Technisierungsversuche des Etusan betroffen, isnbesondere die Kaltfusionsreaktoren der Yutani Corporation in zahlreichen Arcologies und Industriestandorten.
Die Entdeckung von Etusan III war 2066 mit einem gravierenden Strahlenunfall im Habitat Umosachihiko verbunden. Nur eine Person überlebte diesen Unfall. Sie wurde später bei einem Autounfall getötet. Ein Ereignis, dass Denton als Mord der COC zuschreibt. Es gibt daher keine lebenden Zeugen des Erstkontakts mit Etusan III.
Die Profile der acht letzten Evakuierten von Umisachihiko sind mittlerweile von der Yutani Corporation bereitgestellt worden.
Aufnahmen des Brain Dive von Zoé an Zobitsch.
Ablauf der Mission
Die Bergung des verstrahlten Personals wurde 2066 durch einen unabhängigen Dienstleister und dessen Industrie-Drohnen vorgenommen. Er befand sich an der Wasseroberfläche über dem Habitat in einem Erkundungsschiff für maritime Prospektion. Der verantwortliche Mann trägt den Namen Martin Iljan Zobitzsch. Er betrat aus seinem Tauchboot als erster das verseuchte Habitat. Genau an diesem Punkt beginnt die kritische Fragestellung, die durch Operation Ancient Mariner beantwortet werden soll:
Was hat Zobitzsch im Habitat vorgefunden und welche Rolle spielte er bei dem Unfall wirklich?
Um diese Informationen zu erhalten, besteht das Missionsziel darin, Zobitzsch an seinem aktuellen Beschäftigungsort aufzusuchen und eine erzwungene Gedächtnisanalyse (Forced Mind Probing) mittels Simsense-Technologie durchzuführen. Er arbeitet derzeit auf dem Handelsschiff Stokoschka. Es wird zeitnah die Karastraße von der Karasee in die Behringsee passieren. Bei dieser Passage ist eine reguläre Fahrtpause von ca. 8 Stunden vorgesehen. In dieser Zeit soll das Schiff heimlich gebordet und Zobitzsch unbemerkt untersucht werden. Möglichkeit der Auslöschung des Kurzzeitgedächtnisses sind gegeben.
Als Operationsstufen sind geplant:
- Annäherung der SFG 77 an die Stokoschka mittels eines modifizierten Tauchboots (Yametutsu Manta). Wasserung erfolgt an Bord der HDT Juno.
- Verdecktes borden der Stokoschka; vordringen zu Zobitzsch.
- Sicherung von Zobitzsch und erzwungene Gedächtnisanalyse im modifizierten Tauchboot. Löschung des Kurzzeitgedächtnisses.
- Im Regelfall ist vorgesehen, Zobitzsch in unverdächtigen Umständen auf dem Schiff zurück zu lassen.
- Rückkehr der SFG 77 mit den aufgezeichneten Simsense-Daten aus Zobitzschs Erinnerungen zum Hergang des Etusan-Unglücks 2066.
- Im Falle der Entdeckung wandelt sich das Missionsziel zur Extraktion des lebenden Zobitzsch um jeden Preis.
Die Stokoschka ist 180m lang und 30m breit. Der Tiefgang beträgt 17m und die Bordwandhöhe über dem Wasserspiegel ca. 20m. Sie ist ein Prospektionsschiff und wurde für die Erkundung von Meeresboden, Packeis und Wasserströme entworfen. Die Besatzung besteht aus ca. 38 Mann Crew, 15 Mann wissenschaftliches Personal, 12 Mann Sicherheitspersonal und zahlreichen Drohnen. Das Schiff ist mit Seekanonen zur Abwehr von Piraten ausgestattet. Es fährt unter der Flagge der Russischen Föderation für die Nostovjech Islevodanye, ein mittelgroßer Konzern für arktische Ressourcenerschließung.
Der aktuellste Deckplan der Stokoschka, soweit bekannt. Ebenso die aktuelle Besatzungsliste der Stokoschka. Der Sicherheitsdienstleister P-Secure ist ein russisches Unternehmen mit Sitz in Petersburg. Er beschäftigt ca. 400 Mitarbeiter und ist auf Piratenabwehr auf der Hochsee sowie sichere Hafenabwicklung spezialisiert.
Meteorologische und geographische Analyse
Für die östliche Karastraße wird zur Einsatzzeit ein bedeckter Nachthimmel erwartet. Bei einer WIndstärke von 6 Beaufort ist mit grober See und starkem Wind zu rechnen, der Wellenhöhen von bis zu drei Metern erreicht. Die Windgeschwindigkeit beträgt ca. 40 km/h. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit beträgt 10%. Die Lufttemperatur beträgt voraussichtlich 6°C (gefühlt -1°C).
Die Wassertiefe am voraussichtlichen Wartepunkt der Stokoschka beträgt zwischen 189 und 250 Meter.
Rechtliche Analyse
Operation Ancient Mariner liegt außerhalb der legalen Zone für Tätigkeiten im Rechtsraum der Hohen See. Das unerlaubte borden von Zivilschiffen gilt als Verstoß gegen das Seerecht. Andererseits liegt der Warteplatz für die Durchfahrt durch die Karastraße außerhalb der 12-Meilenzonen, daher wäre ein Seerechtsverstoß nicht unmittelbar als Verletzung des russischen Hoheitsgebiets zu werten.
Die Entführung von und ASIST-Manipulation an Martin I. Zobitzsch greift in die Freiheitsrechte des Mannes ein.
Rechtliche Absicherung erfährt Operation Ancient Mariner durch die EInstufung als geheimdienstliche Operation des Japan Imperial State, ausgeführt durch AIM als Vertragspartner für militärische und äußere Sicherheit. Demnach ist Zobitzsch durch die Aussagen von Frederic Denton und die Beweismittellage aus der Invasion von Kinto der Industriesabotage, der Vorbereitung eines terroristischen Angriffs und der Unterstützung zur Vorbereitung eines Angriffskrieges verdächtigt. Um die Gesundheit von Mitarbeitern im Umfeld von Etusan III-Anlagen sowie die wirtschaftlichen Interessen der betroffenen Staaten und Konzerne zu schützen, unterliegt das Freiheitsrecht von Zobitzsch und das EIgentums- sowie Hausrecht der Nostovjech Islevodanye also dem Gemeinwohl und der öffentlichen Sicherheit. Es gab in der Vergangenheit Beispielfälle, in denen Terrorabwehr auf Hoher See als legitime Maßnahmen eingestuft wurden.
Insofern gilt: die Durchsetzung des Missionsziels überwiegt die Rechte des Schiffshalters und die Persönlichkeitsrechte des Zobitzsch. Je weniger Kollateralschäden entstehen, desto verhältnismäßiger ist die Maßnahme aus rechtlicher Perspektive.
Politische Analyse
Zobitzsch darf keine Chance haben, eventuelle Hintermänner in dem von Frederic Denton offenbarten Drei-Stufen-Plan zu alarmieren – sofern Zobitzsch denn wirklich ein Teil dieses Plans ist. Im Falle einer Kompromittierung der SFG 77 sind die politischen Folgen nicht absehbar.
Neben den Verwicklungen mit der Russischen Föderation bereitet insbesondere die COC große Sorgen. Mit dem Überlaufen von Denton ist es nur eine Frage der Zeit, bis die COC die Konsequenzen zieht und den Drei-Stufen-Plan modifiziert. Jedes Ereignis, dass die COC dazu veranlasst zu glauben, wir wären einer heißen Spur im Pazifikkonflikt hinterher, kann unseren Vorteil zunichte machen.
Was unsere Alliierten betrifft, ziehen das Japanische Imperium, die Yutani Corporation und AIM an einem Strang. Operation Ancient Mariner wurde im Schnelldurchlauf abgestimmt und bewilligt. Alle sind wie besessen von dem Gedanken, dass Zobitzsch eine gewaltige Verschwörung aufdecken kann, die bereits ab erster Stunde im Habitat Umisachihiko bestand. Sollte dies dazu führen, dass auch die dritte Stufe des Drei-Stufen-Plans zur Destabilisierung Japans fehl schlägt, dann rückt ein Ende des Pazifikkonflikts in greifbare Nähe.
Einsatzregeln
Höchste Priorität hat die Auswertung des Zobitzsch mittels Befragung und ASIST-Analyse.
Heimlichkeit und Verschleierung von Operation Mariner, sind so weit wie möglich sicherzustellen.
Der Einsatz tödlicher Gewalt ist authorisiert.
Abzeichen und Identitätskennungen sind nicht zu tragen.
Ausrüstung, Unterstützung und Training
Zur Unterstützung vor Ort steht der Schwere Zerstörer HDT Juno aus dem maritimen Verband der 2nd. AIM Expeditionary Force „Gaia“ bereit, der in Schlagreichweite von 24km verbleibt.
Zum Zweck der Luftaufklärung steht eine ASA-800 SpEye im Luftraum zur Verfügung.
Ein mit Simsense-Technologie modifiziertes Tauchboot steht zur Annäherung bereit. SPC Goodfellow wurde mit der Einrichtung einer virtuellen Trainingsumgebung auf der Shigeruu beauftragt. So kann der Umgang mit dem Tauchboot möglichst realistisch eingeübt werden.


Da haben wir ja einen schönen Auftrag. Gibt es denn detaillierte Pläne zu dem Schiff?
Wissen wir wo sich Zobitzsch sich aufhält auf dem Schiff?
Kennt sich jemand mit den Simsense Karm? Oder wird jemand von uns ausgebildet daran? Wenn nicht können wir gleich auf das sekundäre Ziel gehen.
Das wären erstmal meine offensichtlichen Fragen zu der Mission.
Cpt. Svenson
Ich stehe für die Mission zur Verfügung.
Norge, zu Deiner Frage, ich kenne mich aus mit der Simsense Interpretation. Die gewünschte Analyse kann ich also betreuen.
Zu weiteren Punkten melde ich mich sobald ich mich mit der Thematik befassen konnte.
Zoe Miller
Cpt. Uzun, Madame et Monsieur
Ich stehe für Operation Ancient Mariner zur Verfügung:
Intel:
1. Wie bereits erwähnt brauchen wir genaue Pläne des Schiffes. Diese sollte so schnell wie möglich (wenn noch nicht geschehen) in die SimmSense Simulation eingefügt werden.
2. Informationen zur Crew. Gibt es mögliche Schwachpunkte. Personen die bestochen, bedroht oder erpresst werden können um als Maulwürfe zu dienen.
3. Matrixangriff: Wird es möglich sein mit aktiver Decker-Unterstützung zu agieren?
4. Vor-Infiltration. Besteht die Chance das Schiff vorher zu betretten, als Crewmitglied, Passagier (sei es legal, illegal oder blind)?
5. Wie ist die Politik bezüglich Kollateralschäden. Wenn an Bord des Schiffes eine Feuer ausbricht oder der Bugraum geflutet wird, Piraten das Schiff kapern oder ähnliches?
6. Wetterdaten
7. Ist die Crew des Schiffes als Kombattanten oder Zivilisten eingestuft.
Ressourcen:
1. Dem Auftrag wurde bisher weder Honorar noch Budget zugeteilt!
2. Exfiltration: Gibt es die Möglichkeit das wir auf anderem Wege vom Schiff ex-filtriert werden (Boot oder VTOL von der JUNO?)
3. Welche Unterstützung kann die Juno im Notfall bieten. Da auch ein Notfall keinen Raketenangriff möglich macht, liste ich nur durchführbare Szenarien auf, auch wenn einige davon unwahrscheinlich sind.
– massiver Beschuss des Seegebiets mit Nebelgranaten
– VTOL Gunship als extreme Feuerunterstützung
– VTOL + Marine-Detachement, sollte unvorhergesehen der Widerstand der Mannschaft eskalieren.
– VTOL Transport (siehe Punkt 2)
– Seenotrettung: Sollte die Zobitzsch einen Seenotfunkspruch senden, dann wäre es die Pflicht der JUNO dem Schiff Hilfe zu leisten. Ich sehe diese nicht als eine wirkliche, sondern als einen vorgeschoben Notfall: Feuer bricht aus/ Schiff sendet Hilferuf (Standartprozedur) oder wenn nicht dann – VTOL auf „Routineparole“ der JUNO funkt an Zobitzsch: (Infrarot zeigt Feuer an Bord, brauchen sie Hilfe?). Sollten eine Mannschaft der JUNO an Bord kommen, könnten wir unter dieser Deckung recht frei agieren. Ebenfalls wäre eine Rückführung der Zielperson sehr einfach. Wenn diese bewusstlos zu einem Sanitäter gebracht wird, ist diese sehr glaubwürdig. im Idealfall haben wir sie vorher einige Minuten aus einem Dampfer zu heißte Lust mit Rauch einatmen lassen, diese unangenehme Gefühl von überreizten Lungen wird sogar die Zielperson überzeugen)
Ausrüstung
1. Spezifisches zum Tauchboot. Technische Details für Mademoiselle Miller, für den Rest des Teams sind aber vor allem Größe, Innenraummaße, max. Besatzung und Zuladung, so wie die Ausstiegsmöglichkeiten wichtig (Unterwasserschleuse, Andocken an das Schiff, so das keine manuelle Kontrolle zur Positionshaltung nötig ist, Möglichkeit die Bordwand zu überwinden ohne zu klettern, zB ausfahrbare Leiter oder Hebebühne)?
2. Sollte letzterer Punkt nicht möglich sein, ist der Aussteige zur Schiffswand zu klären, ebenso die Verbringung der Zielperson in bewusstlosen Zustand. Da noch zu viele Gegebenheiten zuvor geklärt werden müssen, werde ich hier noch nicht vor planen.
3. Ist es nötig die Person auf das Tauchboot zu transferieren oder kann eine mobile Gerät mit dem Schiffssysteme gekoppelt werden (Wireless oder mit Kabel)?
4. Tauchausrüstung, spezifisch Schwimmer-Ausrüstung mit minimalem Gewicht und Größe. ich für meinen Teil muss ebenfalls meine Tauchausbildung auffrischen, vor allem in arktischen Gewässern.
5. Sollte die Infiltration im dunkeln Stattfinden: Nachtsichtsysteme über dem Standard (Ultarsound oder Impulsradar und komplementäre Unterstützungssysteme für die natürlichen Fähigkeiten meiner Kollegen.
6. Sollte die Schiffscrew einen zivilielen Status erhalten: Betäubungswaffen, Narcotjet, im Idalfall sowohl Pistolen als auch Unterlaufvariante, so wie Nahkampfinjektor. Mindestens ein System mit großer Reichweite (300m+)
7. Opto-Digital Camoflage, zwei Sets, einmal Norm, einmal Gnomengröße. Die Systeme müssen nicht den Near-Invisible Status erreichen, aber in einer industriellen Umgebung wie einem Schiff ist die Umrisauflösung und Farbanpassung die einzige Möglichkeit einer echten Beschleichung.
8. Notfalloption: Eine oder mehrere zusammengefaltete Schlauchboote an GPS Bojen, welche in der Nähe des Schiffs abgesetzt werden und dem Team als Rückzugsmöglichkeit dienen können, sollte es zum äußerten kommen. Das wahrscheinlichste Szenario ist, das ein ablegen des Tauchbootes nötig ist, ein oder mehrere Mitglieder des Team aber noch nicht an Bord sind, oder es taktisch Sinn ergibt das sie zurückbleiben.
Mes sincères salutations,
Bazut Morelle
Sehr geehrte Miss Miller,
CPL Svenson,
es freut mich sehr, Sie erneut an Bord zu haben. Die aktuellsten Deckpläne wurden bei den Aufklärungsdaten ergänzt. Wir gehen davon aus, dass Zobitzsch dem wissenschaftlichen Personal zugeordnet ist und daher wahrscheinlich auf dem Oberdeck sein Quartier besitzt. Die genauen Tagesabläufe sind uns nicht bekannt, die geheimdienstliche Aufklärung läuft jedoch weiter.
Auch die Vergütung wurde nun bewilligt und ist oben ersichtlich.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun.
Sehr geehrter Mr. Morellè,
seien auch SIe herzlich willkommen an Bord, wenn Sie mir das Wortspiel gestatten. Ich werde knapp auf ihre wichtigen Anfragen antworten, sofern selbige noch nicht beantwortet wurden.
Aufklärung betreffend:
ad 2: Wir arbeiten an einer aktuellen Liste der Besatzung. Sobald wir sie haben, wird sie zur Verfügung gestellt.
ad 3: SPC Goodfellow wird auf der HDT Juno den virtuellen Gefechtsraum betreuen und steht für Eindringversuche zur Verfügung. Hierfür ist es jedoch notwendig, dass die SFG 77 an Bord der Stokoschka einen Funk- oder Satellitentransmitter in das Schiffsnetzwerk einsetzen kann.
ad 4: Nein, eine Infiltration vorab ist nicht möglich. Außerhalb des Protokolls ergänze ich jedoch: Ich wurde unterrichtet, dass die Yutani Corporation den Versuch unternehmen möchte, eine Kontaktperson an Bord zu bringen, bevor Operation Ancient Mariner beginnt. Da das Schiff seit Wochen unterwegs ist und auch erst in mehreren Wochen wieder anlegen soll, weiß ich jedoch nicht, wie das gelingen soll. Ich habe mich dagegen ausgesprochen und hoffe, dass die Yutani Corporation davon absieht und uns das Feld überlässt.
ad 5: Ich verweise auf die rechtliche und politische Analyse sowie die Einsatzregeln, die noch ausgearbeitet werden. Prinzipiell sind Kollateralschäden unbedingt zu vermeiden.
ad 6: Bis die Stokoschka die Karastraße erreicht, werden noch mindestens zehn Tage vergehen. Die meteorologische Aufklärung ist noch unzuverlässig.
ad 7: Das Schiff trägt nach aktuellem Aufklärungsstand keine feindlichen Kombattanten. Bewaffnetes Personal ist als zivil eingestuft.
Ressourcen betreffend:
ad 2: Die 10th Marine Logistic Group 1st Logistics Rgt. (Combat) & 2nd Marine Aircraft Wing Group 21 der 2. AEF steht als Unterstützung zur Verfügung. Allerdings befinden wir uns innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Russischen Föderation. Ein offener Einsatz von AIM soll unbedingt vermieden werden.
ad 3: Die kleine Gruppe um die HDT Juno wurde ad hoc zusammengestellt und ist auf alle von Ihnen genannten Szenarien vorbereitet. In solchen Fällen muss die Mission jedoch als im Grunde gescheitert angesehen werden. Ein VTOL-Rücktransport aus dem Wasser beziehungsweise eine Seeenotrettung ist natürlich kein Problem. – Was wir unbedingt vermeiden wollen, ist ein eindeutiger Hinweis, dass AIM gegen die Stokoschka vorgeht oder – noch schlimmer – Zobitzsch als Zielperson erkannt wird. Wir müssen davon ausgehen, dass er im schlimmsten Fall staats- und konzerngefärdender Geheimnisträger ist und mit der COC oder anderen Aggressoren kooperiert.
Das Szenario einer Seenotrettung wurde bereits diskutiert aber verworfen. Die Karastraße ist eine der am meisten befahrenen Fahrtrinnen des Arktischen Meeres, was ein Seerettungszenario als kaum kontrollierbar erscheinen lässt. Unser Zugriff soll dann erfolgen, wenn sich die Stokoschka in einer Warteposition am östlichen Ende der Karastraße befindet.
Ausrüstung betreffend:
ad 1: Das Tauchboot wird bereits aufgerüstet. Die Simsense-Technik des Special Transport Ground wird hierfür eingebaut. Es bietet dann Platz für die SFG 77 und persönliche Ausrüstung. Nicht viel mehr.
ad 2: Die Erklimmung der Bordwand sehe ich als taktisches Problem an. SGT Milestone soll – wenn er zur Verfügung steht – hierzu eine Lösung erarbeiten. Das Tauchboot kann die Bordwand nicht überwinden.
ad 3: Nach Aussage der Entwicklungsabteilung benötigt unser Vorhaben einen derart leistungsstarken Host, dass eine Fernübertragung nicht möglich ist. Die Simsense-Decodierer sind nicht mobil, sondern benötigen den STG oder das Tauchboot. Die Technologie geht wohl weit über ein Simsense-Deck oder einen Skiillsoft-Chip hinaus. Eine Kabelverbindung zwischen Tauchboot und Zielperson müsste hingegen prinzipiell möglich sein.
ad 8: Wir arbeiten an Rückfallpositionen und Unterstützungsgruppen. Diese Dinge sind in guten Händen.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Also ich würde vorschlagen, wir tauchen im Ortungsschatten des Schiffes auf. Zone startet ein zwei drei Drohnen und schaut wo es ruhig ist. Dann schießen wir einen Haken hoch, mit Seil versteht sich, und einer von uns, z.B. ich klettert hoch. Die anderen befestigen eine stabile Leiter oder einen stabileren Haken mit Seil für Brick. Spätestens damit sollten alle hochkommen können. So unsportlich ist ja nun keiner von uns das wir das nicht schaffen würden.
Ich gebe Dir recht Norge, Schleichfahrt von achtern, damit wir im Antriebs- und Ortungsschatten auftauchen können. Da das Schiff voraussichtlich stehen soll wird das vielleicht nebensächlich werden falls die Maschinen aus sind, aber wir werden sehen. Mit dem ASA-800 SpEye und der Sensorik des Tauchboots sollten wir die Lage was Drohnen angeht schon gut einschätzen können. Wobei ich nicht damit rechnen würde dass ein ziviles Schiff dauerhafte Drohnenüberwachung nutzt.
Ich habe mir die Schiffspläne auch nochmal näher angesehen. Steuerbords eine größere Öffnung an der Bordwand auf dem Hauptdeck. Diese Öffnung dürfte so auf 8 bis 10m liegen. Sie ist auch auf dem Deckplan (Hauptdeck) als hellgrauer Bereich steuerbord achtern erkennbar. Auch auf dem Unterdeck müssen wir mit Schotten rechnen. Wahrscheinlich mittschiffs, steuerbord und backbord. Diese Schotten sind knapp über der Wasserlinie (ca. 3m) und haben eher Personengröße. Sie sind in der Regel fest verschlossen und können nur von innen geöffnet werden. Je nach Umständen müsste sich also vielleicht auch eine Person über klettern an Bord schleichen und könnte dann von innen eine Schotte für die anderen öffnen. Damit könnten wir unsere Zielperson leichter in das Tauchboot transportieren und wieder ins Schiff bringen.
Vielen Dank noch Regicide für die gute Vorarbeit, Du hast viele Dinge schon für alle bedacht.
Ist denn bekannt als was Zobitsch auf dem Schiff arbeitet und in welchen Bereichen des Schiffes er sich dafür aufhält? Das würde sicher helfen um ein Vorgehen zu planen.
Ja, es wird davon ausgegangen, dass Zobitzsch dem wissenschaftlichen Personal zugeordnet ist und daher wahrscheinlich auf dem Oberdeck sein Quartier besitzt
Inoffizell: Nein Norge, ich habe auch keine Ahnung wie verdammt noch mal wir den Mann unauffällig durch das halbe Schiff transportieren sollen und wieder zurück bekommen! Die Lösung mit einem langen Kabel ist also auf jeden Fall einen weiteren Gedanken wert, aber auch das halte ich für mehr als schwierig. Also Es wird auf jeden Fall spannend!
An die Einsatzgruppe
Sie finden nun die Personalliste und die Details zum Tauchboot (Yametutusu Manta) oben verfügbar. Ebenso sind die rechtlichen und politischen Beurteilungen abgeschlossen. Bei Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Besten Dank CPT Uzun. Noch eine rechtliche Frage. Auch wenn dieser Fall hoffentlich nicht eintritt, aber was ist das offizielle Vorgehen im Fall unserer Entdeckung und Festnahme? Wie soll unsere Aussage aussehen? Für wen arbeiten wir?
Beste Grüße Zoe Miller
Bin an Bord,wenn befohlen, auch wenn das nicht zwangsweise als Trollmission angelegt ist.
Der Idealfall wäre, wir schnappen ihn uns in seiner Kabine während er schläft. Ist es eine Mehrbettkabine betäuben wir zunächst alle anderen, damit sie eine gesegnete Nachtruhe haben. Wenn er eine Aussenkabine mit Luke hat, bin ich für die Kabelvariante. Liegt er in einer Innenkabine bin ich für Verbringung auf das Boot durch eine der Wasserlinienluken. Das Boot sollten wir entsprechend ‚parken‘. Wir brauchen Info wo sich die Radar- und Sonaremitter an der Bordwand befinden, ich möchte nicht vor einem liegen.
Wie lange dauert die Extraktion der Daten aus dessen Gedächtnis? Damit wir einen Zugriffszeitpunkt wählen können. Ca. 3 Uhr Bordzeit klingt zunächst gut.
Norge, mach dich mal schlau, wieviel Betäubungsmittel du brauchst, um ihn schlafen zu legen, und was du brauchst, um ihm sein Gedächtnis zu löschen, falls wir ihn wecken müssen. Der Wurfankervorschlag war gut.
Zoe, dich hätte ich gerne für eine Voraufklärung als erste an Bord, Bordnetz verkabeln, damit Goodfellow uns Infos besorgen kann, und Kajüte der Zielperson. Wenn nicht manuelle suche durch dich.
Die ASA soll das Schiff mindestens 48 Stunden lang überwachen. Ich will die Routinen der Mannschaft und des Sicherheitspersonals an Deck wissen. Wann ist Ruhe, Haben sie permanente Deckwachen, Drohnen, Beleuchtung bei Dunkelheit.
Ich will einen Plan Z. Was für einen Antrieb hat das Schiff, und welche Katastrophe in der Ernergieversorgung oder dem Antrieb könnte es komplett vernichten, so dass es zunächst nach Unfall aussieht? Falls alles schief geht verschafft uns das Zeit. zur Nachbearbeitung und für ein weiteres Vorgehen.
Brick, ich schätze für die Gedächtnisanalyse brauchen wir vielleicht eine halbe Stunde. Die Löschung des Kurzzeitgedächtnisses wird dann eine Mischung von Drogeninjektion, Betäubung und –
ich nenne es mal – Simsense-Therapie sein, das sollte seine letzten 45 bis 60 erlebten Minuten löschen.
Wichtig ist, dass Zobitzsch während der Analyse bei Bewusstsein ist, ich muss ihn da gezielt durchleiten und kann nicht mit ihm arbeiten wenn er betäubt ist. Sonst haben wir keine zuverlässigen Aussagen, sondern nur seine unterbewusste Traumwelt die wir durchstöbern können. Das wird uns in dem Fall nicht helfen. Ich würde ihn also zunächst eher knebeln und fesseln so grausam das klingt, damit er keinen zu wilden Drogencocktail an einem Tag bekommt, aber das überlasse ich Norge!
An die EInsatzgruppe
Sehr geehrte Miss Miller,
im Falle einer Festnahme berufen Sie sich auf die Konvention für Private Militärdienstleistungen und geben Ihren Namen, den Namen Ihres Vorgesetzten (also meinen) sowie ihre Vertragsnummer bei AIM an. Weitere Aussagen aller Art sollen Sie verweigern.
SGT Milestone,
die Sensorik des Schiffes befindet sich – wie im Deckplan ersichtlich – am Bug des Schiffes. Das Oberflächenradar ist auf einem Freideck über der Brücke angebracht.
Die Überwachung mit der ASA-800 wird aufgenommen, sobald sich die Stokoschka im Operationsgebiet befindet.
Die Stokoschka besitzt einen modernen Diesel-Antrieb. In dem von Ihnen geschilderten Fall sind die beiden zu bevorzugenden Sprengpunkte der Dieseltank und eine Hochverdichteranlage im Maschinenraum. Ein Hüllenbruch unter der Wasserlinie ist dann unvermeidbar. Wenn dies mit einer Störung am Schott-System einher ginge, würde das Schiff in weniger als 30 Minuten sinken.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Verschieden Vorschläge & alternative Vorgehensweisen
Ersteigen der Bordwand:
Wenn das Schiff sich bewegt, können wir im Kielwasser nicht auftauchen oder verweilen.
Die Hinweise auf Bordluken von Zoe erscheint sowieso am sinnvollsten.
Für eine Erst-Infiltration des Schiffes würde ich allerdings die Reling vorschlagen, da alle Außenluken mit Kameras versehen sein werden (Nicht zur Überwachung gegen Einbrecher sondern aus Arbeitssicherheitsaspekten)
Zum Aufstieg würde ich eine bewährte GIGN-Technik vorschlagen. Diese Technik ist im Auftieg deutlich schneller und findet ohne kompromittierende Manipulation der Reling oder Bordwand statt. Eine verlängerbare Stange, in unserem Fall bis zu 20m. Ein Operateur wird an der Spitze des Stange eingehakt und dann von einer Gruppe aufgerichtet, normalerweise in dem der Operateur die Wand nach oben läuft. In unserem Fall müsste die Stange frei aufgerichtet werden, was mit mir an der Spitze und Norge so wie Brick als die Aufrichter, schwierig, wenn auch möglich ist. Brick als aufrichtet und Zoe als Kletterer hingegen sollte Problemlos sein. Zoe kann an jeder Stelle (unterhalb der Reling, neben der Bordöffnung, oberhalb des Seeschott) einen Haltepunkt (Karabiner oder Saugnäpfe) anbringen und mit einer Umlenkrolle versehen. Dann kann jede andere Person sich entweder manuell selber auf- und abseilen, durch einen anderen gezogen oder durch einen Motor bewegt werden. Diese muss selbstverständlich vorher erprobt und geübt werden.
Zusätzlich würde ich einen Falttreppe mitführen um die Strecke zum Personenschott zu überwinden.
Betäubung der Zielperson:
Wird der Person einen stabile Plastikplane über den Kopf gestülpt, wird er innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein verlieren, besonders wenn er aus dem Schlaf gerissen wird. Notfalls könnten Brick sowie Norge das auch mit einem Würgegriff erreichen.
Wenn danach eine Atemmaske aufgesetzt wird, welche mit Narkosegas geflutet wird, wie es auch bei kurzen, ambulanten Operationen genutzt wird, sollte es kein Problem sein, die Zielperson bewusstlos zu halten, jederzeit aber wieder aufwachen zu lassen. Norge wird hierzu bestimmt eine geeignetes Präparat heraussuchen können (und es dann hoffentlich seiner Standartausrüstung hinzuaddieren)
Sniper:
Ich habe eine Anfrage zu einem weitreichenden Betäubungsgewehr so wie Opto-Digital Camoflage gestellt. Sollte diese bewilligt werden, könnte ich eine Überwachungsposition auf dem Oberdeck einnehmen. Auf diesem Weg könnte ich eine Wanze an der Brückenscheibe anbringen, auf erhöhten Positionen Kameras installieren und ggf. Personen betäuben.
Feuer in der Wäscherei:
Im Vorderdeck des Schiffe befindet sich die Sensorik, die Wäscherei und eine der Point-Defences System (@Norge: Könntest du über die Waffen- und Dronensystem des Schiffes noch genaue Erkundigungen einholen.
Sollte im Vorderdeck ein Feuer ausbrechen, die Wäscherei ist ein sehr glaubwürdiger Ort dafür, wird das gesamte Schiffspersonl mit diesem Problem zu kämpfen haben, besonders wenn eine evl. Löschlange nicht funktioniert. Das Waffensystem muss dann geschützt werden (ggf. Munition) wenn die Sensorik Feuer fängt macht das unsere Aufgabe auch nicht schwieriger.
Da Feuere eine der größten Gefahren auf See darstellt, wird es reichlich Tumult geben. Das kann als primäre Ablenkung genutzt werden, ist aber ein guter Plan B, bevor auf Plan Z zugriffen werden muss. Dieser extreme Weg stresst die rechtliche Verhältnismäßigkeit über alle Maßen, der monetäre Schaden eines Bugfeuers hingegen stellt weder moralisch noch rechtlich eine großes Problem dar, die Gefahr für die Crew ist absehbar.
Doppelgänger:
Sapiens Sapiens sind nicht besonders gut darin, Robustus von Robustus (für Ingenis gilt das gleiche) voneinander zu unterscheiden, besonders nicht auf etwas Distanz oder bei unsicheren Lichtverhältnissen. Finden wir auf der Crew-Liste Robustus oder Ingentis und können wir durch kosmetische modifikation Norge so wie Brick diesen Personen ähnlicher machen. Brick, in passender Kleidung, mit entsprechenden Haaren und Hörnern, wird einem kurzen Blick schon Standhalten können. Selbst wenn es nur einge Sekunden erkauft, kann es nützlich sein. Für Norge gilt das gleiche.
Kabel verlegen:
Ein Schiff dieser Art ist ausgiebig verkabelt. Könnte es möglich sein das wir eine Kabel in eines der Bordkabel splicen und an der Luke wieder abnehmen. Zoe?
Sehr geehrter CPT Uzun,
können Sie uns bitte zum Zweck der Bewusstseinsanalyse an Zobitzsch so umfangreich wie möglich Material zur verfügung stellen in Form von Bildern, Tonaufnahmen, Maschinengeräuschen etc. die in Verbindung zu der Bergungsmission stehen?
– Wie sah sein Erkundungsschiff aus, wie sein Tauchboot
– Gibt es Aufnahmen vom Habitat? Im Idealfall vor und nach der Verseuchung? (Innen und außen aus dem Wasser)
– Wer waren direkte Kollegen von Zobitzsch mit Namen und Foto
– Tonaufnahmen während der Erkundung, oder Funksprüche vom Schiff aus
– willkürliche Unterwassergeräusche für das herstellen der Stimmung kann ich besorgen, falls es aber konkrete Aufnahmen gibt die das Geräusch des Tauchboots oder ähnliches mit einbeziehen wäre das auch eine Hilfe.
– Gibt es Bilder von seiner Familie? Vielleicht hilft es zwischendurch mit seinen Emotionen zu spielen.
– Bilder des einzigen Überlebenden, falls Vorhanden auch Bilder des Autounfalls und seiner Grabstätte. Hat er hinterbliebene Familie? Ein schlechtes Gewissen weckt vielleicht Erinnerungen an eine mögliche Schuld…
Besten Dank für Ihre Unterstützung!
Zoe Miller
Regicide, eines der Bordkabel zu splicen wird mit Blick auf Sicherheits- und Datentechnik nicht funktionieren. Dazu müsste ich das Schiff so gut kennen wie der IT-Spezialist an Bord.
Was Wanzen und Kameras und auch Haltepunkte zum Klettern etc. angeht, wir müssen nur im Blick behalten dass alles was da von uns an Bord gebracht wird, auch wieder mit uns verschwinden sollte.
Du brichst mir aus der Seele Zoe. Wir können nicht einen Haufen Kram an Bord verteilen, da müssen wir nachher ja ein Putzkommando durchjagen.
Die Idee mit der Stange ist jedenfalls gut. Zoe bekomme ich so an jeden Punkt der Bordwand gehoben. Und das schnell und leise.
Einen Sniper auf dem Oberdeck hat ebenfalls sein gutes, besonders wenn wir herausfinden, ob es eine per Schuß ausschaltbare Funkanlage gibt. FALLS es zu einer Eskalation kommt, und Plan Z ausgeführt werden muss, darf unter keinen Umständen vorher ein inhaltlicher Notruf abgesetzt werden.
An die Einsatzgruppe
Sehr geehrte Miss Miller,
die Informationen zu den acht letzten Evakuierten, die Zobitzsch mit seinem Tauchboot an die Oberfläche brachte, wurden nun von der Yutani Corporation bereitgestellt. Dazu auch einige Fotos. Zobitzsch war am Tag des Unglücks als freier Unternehmer mit einem kleinen Prospektionsschiff vor Ort. Er arbeitete mit zwei Tauchteams. Als das Unglück passierte, hatte sein Tauchteam Bereitschaft. Da es eine Massenevakuierung aus dem Habitat gab, waren alle Kräfte vor Ort gefordert. Nur Zobitzsch erklärte sich bereit, eine Notbergung der acht eingeschlossenen Personen im Unglücksgebiet des Habitats zu versuchen. An diesem Tag hatte er eine neue Tauchpartnerin dabei, die im Zuge dieser Bergung verunglückte. Seine Ehefrau überlebte so, da sie nicht wie üblich mit Zobitzsch tauchte, sondern an der Oberfläche verblieb.
An dieser Stelle muss ich anmerken, dass ich von den Umständen der acht Geborgenen und später verunglückten schockiert bin. Ich habe eben zum ersten Mal auf Bildern gesehen, was dieser Unfall später mit den Körpern der Personen angerichtet hat. Mir fehlen dazu die Worte.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Also ich bin dabei mich in den medizinischen Kram einzulesen und habe diverse Sachen angefragt.
Zur Planung, ich habe schon ein schlechtes Gewissen dabei Zoe da an einem Stab hoch zu halten. Wir sollten das Schiffsumfeld wo wir dann hoch gehen schon irgendwie überwachen damit derjenige der als erstes entert, auch weiß was ihn aktuell da oben erwartet. In einer Minute kann viel passieren.
@all
Dann habe ich mal gelesen das an Bord von Schiffen ein 6 Stunden Rythmus üblich ist. Zumindest auf militärschiffen. Also 4 Schichten. Eine Wache, eine Bereitschaft, eine schläft und eine hat frei. Bei 12 Mann Sicherheitspersonal wären das 3 die Dienst haben und 3 in Bereitschaft. Das wäre erstmal noch überschaubar. Die Frage ist, wie kriegen wir raus ob das tatsächlich noch so ist, bzw. das es auch auf diesem nicht militärischem Schiff so ist?
@Cpt. Uzun
Dazu würde mich interessieren ob bekannt ist wie das Sicherheitspersonal ausgerüstet ist. Auch die zusammenstellung der Personen vor Ort, also der gesamten Crew wäre hilfreich. Orks? Trolle? Elfen? Zwerge? Menschen? Wie sieht es da aus? Ist Zobitsch ein Sapiens Sapiens? Oder Troll? Das sind wichtige Daten die ich für die Medikamentendosierung brauche.
An die Einsatzgruppe
CPL Svenson,
die ersten Daten aus der Luftbeobachtung legen nahe, dass ein sechsstündiger Rhytmus vorherrscht. Das wird auf Grundlage von Personenbewegungen auf den einsehbaren Freidecks kalkuliert. Demnach befinden sich, wie von ihnen gut eingeschätzt, drei Mitglieder der P-Secure ständig auf Deckdienst. Sie werden durch reguläre Crew-Mitglieder unterstützt, die an Zahl zwischen drei und sechs variieren. Es wurden nachts bisher nie mehr als 9 Personen gleichzeitig für einen längeren Zeitraum auf allen Freidecks beobachtet.
P-Secure wirbt damit, Dronen einzusetzen und militärisches Gerät bereitzustellen. Auf Brack und Poop sind jeweils eine ferngesteuerte 40mm Zwillings-Kanone aufgebaut, die zwischen -15 und +75° vertikal und 360° horizontal abdecken und eine zuverlässige Reichweite von 3km besitzen. Aus Werbetrideos ist ersichtlich, dass P-Secure mobile, schwere Waffen vermutlich unter Deck bereit hält. So etwa 20mm Gatling-Kanonen und Ares Mk99 Boden-Boden/Luft-Raketenlafetten. Die Bildauswertung hat ergeben, dass deren Dronen v.a. die Zielaufklärung und Markierung übernehmen. Die persönliche Ausrüstung des Wachpersonals scheint dem von militärischem Wachpersonal zu entsprechen (mittelschwere Schutzwesten, Helme, Nachtsichtgeräte, Sturmgewehre). Auf der Stokoschka wurden bisher keine auffälligen Dronenaktivitäten beobachtet.
Martin I. Zobitzsch ist Typus sapiens sapiens. Leider haben wir keine weiteren Informationen über das Personal an Deck. Ein Troll wurde mindestens gesichtet. Menschen herrschen vor.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
An die Einsatzgruppe
Ausgehend von ihren Ausrüstungsanfragen habe ich folgende Bestände von der HDT Juno bestätigt bekommen:
Tauchausrüstungen (AIM Frogman Outfit HAZMAT), AIM TacComs v2, AIM Tactical Remote Control Deck, Binary Urban Camouflage Unit (adaptive), Nachtsichtsysteme, Ultrasoundsysteme, ein Betäubungsgewehr mit 100m Reichweite, Taser, militärischer Sprengstoff, ein Kleinst-Schweißgerät, ein Trennschleifer sowie eine Kettensäge. Für eine eventuelle Matrix-Brücke steht ein Mikrowellen-Transmitter bereit, den sie auf die HDT Juno ausrichten müssen. Diese Verbindung ist unabhängig von Wetter und Sicht, kann von Störsignalen nicht beeinflusst werden und – am wichtigsten – macht es unmöglich, die Signalverbindung zur Juno zurück zu verfolgen.
Natürlich stehen ihnen die Werkstätten der HDT Juno zur Verfügung. Dazu gehören auch magnetische Seilwinden (max. 20.000 Newton). Steighilfen und kleine Faltbrücken ebenso. Eine Teleskopstange oder ähnliche Improvisationen sollten sie dort anfertigen können. Sie müssen allerdings bedenken, dass nur etwa 2 Kubikmeter zusätzliche Ausrüstung an Bord des Tauchbootes passt.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun