Operation Golden Gap

Operationsleitung: CPT Katsuo Uzun (B3)

Zuordnung: AIM Policy Board, Regions Division, Group 6 (Asia)

Logistik: AIM Servives Department, Section A (Operations), Transports & Logistics Branch

Operationsbasis: Cho Heng Intl. Grain Trade, Xishuang, Cantonese Confederation (COC)

Einsatzverbringung: lokale Kontraktnehmer

Auftraggeber

AIM Central Command (CCOM)

Honorar: 12,000 =Y= je Person

Sachmittelposten: 52.200 =Y=

Missionsziel

Missionsziel ist die Erkundung eines 23km langen, unterirdischen Monorail-Streckenabschnitts durch die Provinz Yunnan in der Cantonese Confederation (COC). Der Streckenabschnitt befindet sich in tropischem Urwald, ca. 250km nördlich der Provinzhauptstadt von Yunnan.

Das Missionsziel ist erfüllt, wenn der Tunnelabschnitt auf den Hintergrund einer unerwarteten Zugverspätung hin untersucht wurde.

Aufklärungsbericht

Dieser Einsatz geht auf die überaus aufmerksame Beobachtung eines Analytikers der Indonesischen Streitkräfte zurück. Im Zuge einer Satelliten- und Luftbildauswertung für die laufende Task Force „Blue Shark“ untersuchte der Analytiker das Grenzgebiet zwischen der Cantonese Confederation und dem Drachenkönigtum Avar (ehemals Myanmar/Burma). Avar ist im Pazifikkonflikt bisher neutral, die Grenzgebiete gen COC sind entspannt.

Der Analytiker beobachtete bei seiner Auswertung am 17. Juni 2072 Positionsdaten auf der Monorail-Strecke Xishuang – Lincang – Chuxiong. Eine insgesamt 480 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke, die vor allem für Gütertransport verwendet wird. Es sind 201km der Strecke untertunnelt. Zwischen den Streckenkilometern 322-345 verläuft die Zugstrecke unter einem bewaldeten Felsmassiv des Yunnan Tropenwaldes.

Um 0343 Ortszeit durchquerte ein vollautomatischer Schwergütertransport den Tunnelabschnitt in Richtung Chuxiong mit 359km/h und benötigte 230 Sekunden. Um 0410 folgte ein zweiter Schwergütertransport gleicher Bauart dem ersten nach. Der fragliche Zug mit der Nummer XH220 war mit mineralischen Rohstoffen beladen. Er fuhr in den Tunnel mit 343km/h ein und mit 360km/h aus, benötigte jedoch 324 Sekunden für die gesamte Tunnelstrecke.

Technische Zudaten: VRD – CRRC Monorail

Idealisierter Querschnitt des Tunnelabschnitts

Area of Interest

Die Angelegenheit erweckte zuerst nicht das Interesse des Joint Task Force Command. Die Beobachtung des Analytikers wurde jedoch an die AIM Regional Division für Asien weitergeleitet, die Aufklärungsdaten für diesen Teil der Welt sammelt und auswertet. Man entschied sich Kontakte und Agenten nach der Zugstrecke zu befragen, kam jedoch zu keinem befriedigenden Ergebnis. Der Zug konnte den Zeitverlust durch die verszögerte Tunneldurchquerung später scheinbar einfahren, da er mit nur 96% der üblichen Reisezeit in den Fahrplan eingestellt worden war. So konnte er – entgegen anderen Zügen seiner Art – auf dieser Strecke trotz der Verzögerung exakt planmäßig in Chuxiong eintreffen.

Obwohl die Provinz Yunnan derzeit nicht im Konfliktgebiet liegt und die strategische Lage unbedeutend ist, wurde aus politischen Gründen die Entscheidung getroffen, dieser Angelegenheit nachzugehen. Politische Funktionäre aus Avar reagierten sehr aufgeschreckt, als man sie nach ihren Grenzbeobachtungen befragte. Scheinbar möchte das Drachenkönigtum kein noch so kleines Risiko in diesen Tagen eingehen und hat AIM um eine diskrete Untersuchung gebeten.

Da das Operationsgebiet in der Cantonesischen Confederation liegt, ist eine vorsichtige Einsatzvorbereitung nötig. Wir greifen hierbei auf die Hilfe eines befreundeten Unternehmens zurück, die Cho Heng Intl. Grain Trade in der Provinzhauptstadt Xishuang. Das Unternehmen ist ein enger Partner des durch die Yutani Corporation kontrollierten Biodiversity Grain Projects. Vom Unternehmensgelände in Xishuang wird die Einsatzverbringung erfolgen. Luft- oder Landweg sind denkbar. Cho Heng Intl. hat einen offiziellen Dienstleistungsvertrag mit AIM zum Gebäudeschutz abgeschlossen. Dieser Vertrag wird für das Einsatzteam als Deckmantel für eine legale Einreise über die Grenze von Avar aus dienen.

Cho Heng Intl.

Nach den Erkenntnissen der AIM Regional Division ist die Provinz Yunnan seit vielen Jahren ruhig und stabil. Es befinden sich keine Truppen in Bewegung und die erhöhten Sicherheitsstufen sind auf Militäranlagen begrenzt. In der Area of Operations sind keine Truppen stationiert. Die ca. 50km entfernte Landgrenze zu Avar ist über weite Strecken grün und aufgrund geographischer Begebenheiten schwer kontrollierbar. Zu 95% wird Grenzsicherung über Drohnen betrieben.

Der Tunnelabschnitt wurde 2019 für konventionelle Züge eröffnet und 2027 für Monorailbetrieb ausgebaut. Seitdem gab es zwei Modernisierungsstufen, 2031 und 2056. Der Monorail bewegt sich auf kontaktlosen Elektromagnetschienen, an denen die Zugwagen und Waggons aufgehängt sind. Die gesamte Tunnelstrecke ist in eine enge Plastikummantellung gefasst, um die Sogströmung optimal zu nutzen und Schäden durch die üppige Natur vorzubeugen. Die Tunnelröhre wurde nachträglich in den ursprünglichen Tunnelbau eingefügt. Ein Wartungstunnel verläuft unmittelbar unter der Tunnelröhre.

Neutrale Kräfte: Avarischer Grenzschutz entlang der Landesgrenze, ca. 50km westlich der Area of Operations.

Unbekannte Kräfte: keine

Aliierte Kräfte: 12 Mitarbeiter der AIM Security Branch am Standort Xishuang der Cho Heng Intl.

Geographische Analyse

Area of Interest: Der tropische Regenwald von Yunnan hat eine Fläche von 2.402 Quadratkilometern. Er ist der letzte gut erhaltene tropische Regenwald der Welt. Die Monorail-Strecke führt von Xishuang 230km nach Norden über die Stadt Lincang zum weitere 250km nordöstlich gelegenen Chuxiong. Die Landschaft entlang des Monorail-Streckenabschnitts ist nur gering erschlossen. Befestigte Wege aus der Zeit der verschiedenen Baustufen führen zwar entlang der Strecke, sind aber oft beschädigt. Es dominieren kleine Siedlungen ohne nennenswerte Industrie oder Gewerbe. Vereinzelt gibt es Kleinstädte. Ein Vorankommen entlang der Bahnstrecke ist am ehesten mit Helikoptern oder Flugzeugen möglich. Durch die üppige Vegetation ist eine Bodenlandung jedoch oft nicht möglich.

Yunnan Tropical Rain Forest

Area of Operations: Die beiden Ein- bzw. Ausgänge des fraglichen Tunnelabschnitts liegen an dicht bewaldeten Hängen eines Schiefermassivs 1200m über dem Meeresspiegel. Die neue Tunnelröhre besitzt zwei Trägerschiehnen für Parallelverkehr, verläuft auf niedrigen Stelzen durch die Waldschneise entlang eines Südhangs und tritt dann in die alte Tunnelröhre ein. Über den Tunnelbereich selbst ist wenig bekannt. Es wurden bisher keine Erdstöße, Zugunglücke oder andere Zwischenfälle entlang der Strecke bekannt. Aufgrund der reichhaltigen Vegetation und Lebensformen ist der Zugang zum Tunnel durch Gittertore und Zeune verwehrt. Der Wartungstunnel unter der Zugröhre ist laut Auskünften mit Fahrzeugen befahrbar. Seit einem Hangrutsch 2067 führt nur ein unbefestigter Pfad von einem 10km entfernten Dorf zum westlichen Tunnelmund. Die östliche Öffnung ist auf ähnlichen Zuwegen von einer 12km entfernten Landstraße aus zu erreichen.

Ausrüstung, Unterstützung und Training

Die Logistik wird soweit möglich durch AIM abgewickelt. Das Einsatzteam ist in Yunnan aber auf lokale Unterstützung angewiesen. Das Spesenkonto ist dafür gedacht, Ausrüstung vor Ort (in Xishuang) bereitstellen zu lassen.Ihre Beschaffungswünsche werden durch Partner vor Ort abgewickelt, müssen aber rechtzeitig angemeldet werden. Sie können natürlich auch Ausgaben für den Bereitschaftspool vorsehen.

Das Einsatzteam kann bei der Einreise in die COC keinerlei verdächtige Ausrüstung einführen. Ausgenommen sind Handfeuerwaffen bis zu schweren Pistolen und Cybermodifikationen. Hierfür erhält das Einsatzteam eine Firmenlizenz. In der Operationsbasis kann die angemeldete und bezahlte Ausrüstung dann aufgenommen werden.

Ein Evakuierungsplan ist mit der Cho Heng Intl. abgestimmt. Feuerunterstützung oder Bereitschaftstruppen sind nicht verfügbar.

Meteorologische Analyse

Tropisch warmes Klima zwischen 17 und 28°C. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 82% sehr hoch. Mit gelegentlichen Regenfällen ist zu rechnen. Das sogenannte Dali-Wetterphänomen verkürzt die Sichtweite am Tag oft erheblich. Es handelt sich dabei um ausgedehnte Tiefwolken aus Wasserdampf, die bisweilen arkane Phänomene transportieren.

Politische Analyse

Die Region Yunnan ist eine Grenzprovinz der Cantonese Confederation. Die lokalen Völker haben viele Jahrhunderte einen starken Unabhängigkeitswillen gezeigt, konnten sich im 21. Jahrhundert aber nicht mehr gegen die imperialen Ambitionen der COC durchsetzen. Die Provinz ist durch Zentralgouverneure regiert, politischer Widerstand gebrochen.

Anfänglich verband COC ein gutes Band mit dem Königreich Myanmar. Es ist aber kein Zufall, dass das Drachenkönigtum Avar nun AIM etwas hysterisch um eine Untersuchung einer banalen Zugversprätung gebeten hat. Mit der Inkarnation eines Erwachten Drachenkönigs im Jahr 2055 haben sich die Spannungen erheblich verschärft. Durch die Umbenennung von Myanmar zu Avar brachte das Drachenkind Zunan eine Anknüpfung an die Geschichte eines mittelalterlichen Burma zum Ausdruck. Das alte Königreich Avar beherrschte im 12. Jahrhundert weite Teile der nun chinesischen Provinzen um Yunnan. Die Umbenennung des Landes wurde als eine Drohgebärde gegenüber COC aufgefasst.

Für AIM ist dieser Einsatz vor allem eine Freundschaftsgeste an die besorgten Avarischen Beamten. Deren Hauptsorge ist es, COC könnte grenznahe Aggressionen vorbereiten. Horchposten aber auch arkane Installationen sind entlang der Grenze nichts Neues. In einem allgemeinen Klima großen Misstrauens konnte die eifrige Beobachtung eines indonesischen Analysten so erhebliche Wellen geschlagen. So ziemlich jeder fragt sich nun, warum der Zug länger brauchte als geplant.

Rechtliche Analyse

Die Einsatzgruppe hält sich legal im Gebiet Yunnan auf. Formal ist Cho Heng Intl. der Auftraggeber für Gebäudeschutz. Derzeit existieren keine Reiseauflagen für Ausländer in Yunnan.

Das unerlaubte Betreten von Anlagen des Fernverkehrs (wozu die Monorail gehört) sowie staatlicher Industrieanlagen (wozu die Monorail gehört) ist ein strafbarer Akt.

Im Falle einer Gefangennahme muss der Einsatzbefehl abgestritten werden. Der Rechtschutz für Angehörige Internationaler Sicherheitsdienstleister garantiert einen Rechtsbeistand innerhalb von 24 Stunden. Kriegsrecht kommt nicht zur Anwendung.

Einsatzregeln

Der Einsatz tödlicher Gewalt ist zur Selbstverteidigung authorisiert.

Anmerkungen der Einsatzleitung

Wäre die Region nicht so abgelegen und die COC derzeit nicht im Pazifikkonflikt involviert, wäre dieser Auftrag wohl nicht an eine Special Forces Group delegiert worden. Unter diesen Umständen empfiehlt es sich jedoch, die Fernaufklärung von Profis erledigen zu lassen.

Central Command möchte hier sowohl den findigen Indonesiern als auch dem Königreich Avar entgegen kommen und hofft auf einen positiven Einfluss Avars im Pazifikkonflikt, zugunsten des Japanischen Consortiums. Ich sage nicht, dass es gut wäre etwas zu finden, das den Avari Sorgen bereitet. Andere sind da jedoch weniger zurückhaltend mit derlei Worten.

Da sie für diesen Auftrag nicht in militärische Strukturen eingebunden sind, haben sie freie Hand ihr Vorgehen und ihre Struktur selbst festzulegen. Ich halte Kontakt zu unserer Security Branch in der Niederlassung der Cho Heng Intl. Sie werden aber wahrscheinlich über weite Strecken ohne direkte Verbindung zur Einsatzleitung auskommen müssen. Gehen sie bitte gewohnt verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen um.

Es gibt verschiedene Szenarien, warum der Zug verspätet den Tunnel verlassen haben könnte. Es drängt sich weder ein Wunsch- noch Schreckensszenario auf. Wir können also nur mutmaßen – was ich bevorzuge zu unterlassen. Klären Sie den Tunnel auf und kehren Sie rasch und unversehrt zurück. Es gibt Gerüchte über eine baldige Entspannung im Pazifikkonflikt und ich möchte Sie ausgeruht dabei haben, sollte die SFG 77 dabe eine Rolle spielen können.

CPT Katsuo Uzun

Letzte Änderung: 09. Juli 2072,1430 UTC+10

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VERTRAULICH – PERSÖNLICH / communiqué interne

from: „Voltair“, Suppervising Officer, Special Task Force „Pandora Trigger“

to: Katsuo Uzun, CPT. Task Force „Blue Shark“, Command Element, Special Operations Liaison Company

Katsuo

Du wirst in den nächsten Stunden alle Unterlagen, Freigaben und Berichte bekommen. Somit steht der Zusammenarbeit nichts mehr im Wege, abgesehen natürlich vom Einverständnis deines Einsatzteams. „Pandora Trigger“ untersteht der höchsten Geheimhaltung, was bedeutet, dass Deine Leute nicht das Geringste dazu erfahren dürfen. Nach dem Du mir erklärt hast, wie Dein Team auf das Vorenthalten von Informationen reagiert, bin ich zuversichtlich, dass es keine Probleme geben wird. Einer unserer Ärzte wird persönlich vor Ort sein um die Sicherheit des Teams zu gewährleisten. Der Dschungel von Yunnan ist voll von virulenten Erregern und die ein oder andere Schutzimpfung ist mit Sicherheit vernünftig.

Wenn sich die Gelegenheit bietet: ich bin die nächsten Wochen noch in Hong Kong und selbst wenn Dein Team sich gegen einen Zusammenarbeit entscheidet,bist du mir herzlich wilkommen.

Bestell Tang Cheng meine besten Grüße,

Ricard

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24 Kommentare zu „Operation Golden Gap“

  1. Milestone bereit!

    Wie sieht es mit den Computerlogbüchern der 2 Züge aus? Vielleicht ist daraus ja irgendwas ersichtlich, und hat der Tunnel irgendeine Kameraüberwachung?

  2. Miller ebenfalls bereit!

    Wurden Aufzeichnungen der Drohnen im Gebiet von beiden Zügen beim Ein- und wieder Ausfahren bereits analysiert?

    Was hatte der erste Zug geladen?

    Hat der Tunnel ein Gefälle?

Können Sie mir die technischen Daten der Zugmodelle zur Verfügung stellen? Ich würde gerne prüfen, ob es möglich war, in der Zeit zum Stillstand zu kommen und wieder zu beschleunigen, oder ob der Zug nur verlangsamen konnte. Auch die Maximalgeschwindigkeit wäre interessant.

Auf gutes Gelingen!
Zoe Miller

  3. Svenson einsatzbereit.

    Was darf man denn bitte unter den arkanen Phänomenen verstehen welche da in den Tiefwolken transportiert werden? Gibt es da Erfahrungsberichte? Kommt wer mit der mehr als nur theoretisches Wissen hat? Ich möchte ungern von einem Geist zerlegt werden bevor wir überhaupt am Tunnel ankommen.

  4. Norge, arkane Phänomene und Dschungel, ich sag nur „Miau“ 😀
    Ist Régicide beim Einsatz dabei?

  5. An Cpt Uzun

    Ich stehe ihnen für die anstehende Mission zur Verfügung, kehre aber erst am Sonntag aus meinen Urlaub zurück, werde mich dann intesiv mit der Einsatzplanung auseinander setzten.

    Mes sincères salutations,
    Bazut Morelle

    @Zoe, Brick & Norge:

    Bonjours, mes amies

    Zum Zug
    Wie oben erwäht kann ich erst in zwei Tagen in die Planungsphase einteigen aber 5min mit meinen Taschenrechner haben schon folgendes Ergeben: Der Zug hätte bei seiner Geschindigkeit 242sec für die Tunneldurchfahrt gebraucht, hatte also 80 Secunden verspätung. Ich bin alles andere als ein Mono-Rail Experte, aber ich halte es für technisch…sagen wir mal herausvordernd, ein Objekt mit der Masse eines Güterzuges in 80sec um 350km/h abzubremmsen, vorallem ohne Schaden anzurichten. Vom wieder beschleunigen will ich gar nicht sprechen. Meinungen? Oder habe ich mich verrechnet?

    Zur Arkana
    Ich werde mich diesbezüglich Mal schlau machen, leider ist diese Gebiet keines mit dem ich erfahrung habe…Ifrits, Djins oder Sanddämonen, She, Norther Fairys, Einherjer oder Aesir, da kann ich deutlich mehr zu beisteuren…

    @ Zoe
    „MIAU? MIAU!!!!
    Ok ich sehe das so, sollte ihrgend etwas aus dem Astralraum spingen und anfangen sich einem gnomischen Snack einzuverleiben werde ich diesemal genauste Studen des Prozesse anstellen anstatt übereilt mein Leben oder das „Anderer“ zu schützen.
    „MIAU? EN FAIT MADAM!“

  6. An die Einsatzgruppe,

    Sehr geehrte Herren,
    Sehr geehrte Miss Miller,

    bei dem fraglichen Zug handelte es sich um eine Baureihe des chinesischen Herstellers CRRC mit der Typennummer 207. Ich habe Ihnen die verfügbaren technischen Daten zur Einsatzbeschreibung als Link beigefügt. Die Ein- und Ausfahrt des Zuges wurde durch Dronen aufgezeichnet und wie geschildert bereits durch indonesische Analysten untersucht. Die Tunnelstrecke hat kein Gefälle. Weiter sind keine Besonderheiten am Zug aufgefallen, wobei die verfügbaren Aufnahmen aus einer Höhe von 11.000 Meter stammen. Da der Zug in einer geschlossenen Röhre fährt, ist auf den Aufnahmen nicht viel mehr als die Zugposition durch die transparenten Röhrensegmente auszumachen.

    Die Regional Division Asia hat leider keinen Zugang zu den Computerlogbüchern bzw. das GridLink-System des kantonesischen Güterzugverkehrs. Wir wissen lediglich, dass es sich um einen planmäßigen Transportzug handelte. Züge dieser Art verkehren regelmäßig auf der Strecke. Zug Nummer XH220 hatte Sand von der vietnamesischen Küste für Bauzwecke in Chengdu geladen. Die Züge sind vollautomatisiert, haben also kein Betriebspersonal an Bord.

    Das Dali-Wetterphänomen ist nach der Stadt Dali benannt, die vor ca. 1000 Jahren gegründet wurde. Heute ist es eine mittlere, regionale Metropole in Yunnan. Mit dem Erwachen der 6. Welt kam es zu besagten Wolkenerscheinungen, die Sinneseindrücke über sehr weite Strecken transportieren. Vor allem betrifft dies Klänge und bisweilen Bilder. Zudem beeinflussen die Wolken die Astralreise sehr stark. Sie haben scheinbar labyrinthischen Einfluss auf den Astralraum, was es Astralreisenden und Astralwesen sehr schwer macht in das Dali-Phänomen hinein oder heraus zu finden. Da die Stadt Dali im Mittelalter als „Verborgene Stadt“ galt, führen Wissenschaftler dieses Wetterphänomen auf den Stadtmythos zurück. Die Aufklärungsabteilung schätzt nicht ein, dass das Dali-Phänomen eine Beeinträchtigung der Operation darstellt, die über die Einschränkungen durch die Wetterlage selbst hinaus geht.

    Herzliche Grüße,

    CPT Katsuo Uzun

  7. Zur Ausrüstung:

    Ich benötige als Bewaffnung ein LMG, selbstredend smart. Feldausrüstung, Dschungeltarnuniform, Helmmit Funk.

    Ich würde die Anmietung von Operative 84 vorschlagen. da wir kein Fahrzeug und keinen Funktechniker vor Ort haben, wäre sie hilfreich, um den Funkraum zu überwachen, insbesondere, um Kontakt mit der örtlichen Armee und polizei zu vermeiden.

  8. Was Operative 84 angeht, so bin ich dir weit voraus Brick. Nun zumindest ein Stückchen. Ich habe sie gebucht nachdem ich mich gemeldet habe. Ich hoffe nur da ist eine Ersatzbatterie mit dabei.

    Was den Rest der Ausrüstung angeht muß ich noch schauen. Auf jedenfall was Brick schon aufgeschrieben hat. Nur das LMG mit externem Smart und einen Gyro nehme ich mit dazu.

  9. Mes camerades

    Ich weiß nicht wie wir schon bei der Ausrüstung angekommen sein können, wenn wir bisher weder einen Ablaufplan, noch ein generelles Vorgehen, ich will sogar so weit, noch nicht Mal besprochen haben, was der Sinn des ganzen Unterfangens ist. Madame et Monsieur, Trois pas en arrière.

    Cpt. Uzun, eine Hochgeschwindigkeitzug verliert auf einer Tunnelstrecke 80sec…Kann nicht einfach schon ein wetterbedingte erhöhter Luftdruck in der Röhre Grund genug sein. Die Metro in Paris schiebt soviel Luft vor sich her das es einem in den Stationen bald von den Beiden fegt.
    Ich kann aus dem Einsatzbericht nicht ersehen was die Firma von uns will, was wir tun sollen, womit man rechnet. Vor allem letzteres ist mir unklar. Es wurden doch bestimmt Evaluationen durchgeführt die verschieden Parteien in Besorgnis, sogar Panik versetzt hat. Bin ich der einzige dem die gesamte Operation wie ein gewaltiger Lärm um nichts vorkommt.

    Wenn meine Paranoia mit mir durchgeht und dies wirklich nur einen delikate Aufklärungsmission ist, dann brauchen wir aber keine LMGs sondern Transportmöglichkeiten, einen lokalen Kontaktmann (Femdenführer, Buschjäger) und gute Taschenlampen.

    Um schon Mal ein paar Überlegungen in diese Richtung an zu stellen, halte ich es für sinnvoll das Einsatzbudget für Transport und Aufklärung aufzuwenden. Tarnkleidung, Funkgeräte, wir alle sind damit ausgestattet und können diese Dinge problemlos einführen. Sogar Handfeuerwaffen sind abgedeckt.

    Es wäre ideal Mademoiselle Hiller für diesen Auftrag zu gewinnen. 27.000NY für drei Tage und ein entsprechendes Fluggerät, die einzige Methode mit der wir uns in einer angemessenen Art und Weise bewegen können (Von Notfall-Luftunterstützung Mal ganz abgesehen, auch wenn das dann noch teurer wird).

    Persönliche Bemerkung. Ich will nicht das Op 84 uns begleitet. Ich mag keinen Androiden, habe bisher nur schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht…kurz gesagt, sie treiben mir die Nackenhaare nach oben.

  10. Prima Norge, dann ist das ja schonmal geklärt.

    Was uns noch fehlt sind Magschloßknacker und Flex, um überhaupt in den Tunnel zu gelangen.

    Und Regicide, wo liegt denn die Unklarheit? Es ist doch klar geschildert, dass in einem brenzligen Grenzgebiet einige nervöse Leute aus einem Gnom einen Troll machen. Also fliegen wir als ‚Freundschaftsdienst‘ hin und klären auf. Und FALLS wir was finden wäre das aus strategischen Gründen gar nicht so ungünstig.

    Unsere Tourismusfrau kann ja sicher herausfinden,ob in diesem letzten intakten Urwaldgebiet Jagdausflüge veranstaltet werden. Ich bin mir sicher, ja. Dann chartern wir einen Hubschrauber, um ins Einsatzgebiet zu kommen, weil wir dort jagen wollen. Klamotten und Waffentaschen sollten da kaum auffallen. dann laufen wir zum Tunnel, brechen ihn auf, idealerweise so, dass es entweder nicht auffällt oder nach dem eindringen irgendeines Viehs aussieht. Dann Tunnel lang bummeln, hinten rauskommen, Und sich vom Helikopter wieder abholen lassen. Wer den Helikopter fliegt ist mir egal, aber eine bewaffnete Luftunterstützung in einem Grenzgebiet ist wohl kaum unauffällig.

  11. @Regicide:
    Schau mal auf anderen Kommunikationskanälen nach zum quatschen.

    @ all:
    Wenn das mit dem Hubschrauber klappen würde, dann würde das uns zumindest 22 Kilometer Dschungel laufen ersparen. Was die LMG’s angeht, so denke ich die Erfahrung hat gelehrt, lieber mitschleppen als sie nicht dabei zu haben wenn man sie braucht. Zudemist nicht mal gesichert das wir die auch bekommen dort vor Ort. Legal haben wir ja maximal schwere Pistolen dabei. Wird also interessant. Wenn ich es richtig gelesen habe, werden wir auch keine Abzeichen von AIM tragen diesmal. Einsatz abstreiten wenn man geschnappt wird etc. Das alles läßt mir schon ein wenig die Nackenhaare sträuben.

    Gehen wir mal vom ungünstigsten Fall aus. Wir kommen zum Dorf, da sollte zumindest keiner unsere schwerere Bewaffnung sehen. Dann kann sie auch keiner weiter melden. Dann 10 Kilometer durch den Dschungel mit arkanen Begleiterscheinungen zum Tunneleingang. Auch für die Erscheinungen ist mir ein LMG lieber als keins. Es gibt ja durchaus magische Wesen die es nicht mögen beschossen zu werden. Dann 23 Kilometer durch den Tunnel mit irgendeiner Scheiße darinnen und wieder 12 Kilometer durch den Dschungel zu einem Abholungspunkt. Da kannm an schonmal 3 Tage unterwegs sein, je nachdem wie gut man durchkommt durchs Gelände.

    @Ausrüstung:

    Macheten, Kettensäge (weil wir die sowieso mitgeliefert bekommen), Sanitätsausrüstung, gute Taschenlampe. Im Helm sollte zusätzlich Infrarot integriert sein falls es im Tunnel zappenduster ist. Dann komme ich mit Restlicht nicht mehr soweit wenn auch die Taschenlampe ausfallen sollte. Wird dann auch mal ne neue Erfahrung. Fehlt noch was?

  12. Guten Abend Kameraden!

    Ich habe mit den Daten einmal eine genaue Berechnung angestellt. Der Zug hat bei der Einfuhrgeschwindigkeit einen Bremsweg von 2,4 Kilometern auf 50 Sekunden. Um wieder zu beschleunigen braucht er 42 Sekunden auf 2 Kilometer. Für die restliche Strecke von 18,6 km benötigt der Zug bei 360km/h 186 Sekunden.

    So komme ich zu dem Ergebnis, dass der Zug theoretisch 46 Sekunden stillstehen konnte. Das muss natürlich nicht passiert sein, aber es ist möglich. Wir sollten also ab 2 1/2 Kilometern Tunnel einwärts die Augen besonders offen halten und können davon ausgehen, dass jemand Zeit hatte was auch immer an dem Zug zu drehen.

    Ich erkundige mich gerade über Möglichkeiten eines Hubschraubertransports vor Ort, falls wir die unauffällige Variante ohne Miss Hiller wählen wollen. Ich melde mich zeitnah.

    @ Régicide, es lag nicht in meiner Absicht einen wunden Punkt zu treffen, es sollte ein harmloser, wenn auch zynischer Scherz sein. Ich dachte ich wäre hier diejenige mit der geringsten Militärerfahrung und ich habe da schon ganz andere Scherze über mich ergehen lassen. Also ich hoffe, dass durch diese Äußerung unserer Kameradschaft und dem gegenseitigen aufeinander acht geben nichts im Wege steht.

    Es grüßt euch
    Zoe

  13. Sehr geehrter CPT Uzun,

    Sie sprachen von transparenten Röhrensegmenten, In welchen Abschnitten befinden sich diese und halten Sie einen Stillstand des Zugs für möglich, oder wäre dies anhand der Segmente aufgefallen?

    Grüße Zoe Miller

  14. Noch eine Sache, was haltet ihr davon Mijuni wieder mitzunehmen falls wir doch eine direkte Konfrontation eingehen müssen?

  15. Ich wiederhole meine Anfrage an die Einsatzleitung, ob die Situation wirklich so eindeutig und zu gleich unberechenbar ist wie in der Einsatzbeschreibung geschildert…wenn dem der Fall ist, sind meine Ausführung hierzu als ein übervorsichtiges Nachfragen vor dem Hintergrund vergangener Erfahrungen zu bewerten.

    Ich bin von der Idee unsere ganze Operation als einen touristischen Ausflug zu tarnen sehr angetan, wenn es möglich ist das zu Bewerkstelligen. Erst wenn diese Option sich als unzulänglich herausstellen sollte, macht es Sinn eine deutlich taktischer Variante in Erwähnung zu ziehen. Da ersteres alles andere als meiner Expertise entspricht, überlasse ich das anderen.
    Ich werde mich in den nächsten Tagen mit der magischen Problematik, dann kann ich auch mehr dazu sagen ob LMGs die Waffen der Wahl sind.

    Letztlich halte ich einen Mule für einen gute Idee. Norge liegt mit seiner Rechnung von mehreren Tagen absolut richtig, weshalb es sinnvoll erscheint das wir eine kleines, autonomes Fahrzeug (einen dreiachsigen ATV oder in dem Gelände noch Idealer einen vier-beinigen Walker) welcher Ausrüstung transportieren kann.

    Persönliche Sachen an anderem Ort.

  16. Was den Transport der Ausrüstung angeht hatten wir den selben Gedanken, ich kümmere mich gerade sowohl um eine Drohne für Erkundungen, als auch um eine für Gepäck, da ich diese Erleichterung ohnehin benötige.

  17. Kameraden, wir hoffen ja darauf, dass wir nur aufklären, aber bitte denkt bei der Auswahl der Munition noch daran, dass wir uns in dem Tunnel schnell Querschläger holen könnten. Ich lese zwar Plastikummantelung, aber da ist ja auch sonst ne Menge Metall und Beton verbaut.

  18. Mes camerades

    Ich habe eine Frage bezüglich der Bewaffnung. Tunnel und Urwald sind nicht die idealen Gegebenheiten für Fernschusse, allerdings bestens geeignet für einen Heckenschützen. Soll unsere Bewaffnungsbestellung eine Präzisionsgewehr hinzugefügt werden? Wenn ja welches. Eine System das dem ähnelt das ich benutze wird über 10000NY kosten. Eine leichteres Gewehr ist günstiger und unauffälliger, versagt allerdings beim Beschuss von gehärteten Ziel zB Dronen.

    Nach militärischen Gesichtspunkten sind auch LMGs Handfeuerwaffen, ich nehme aber an das von der Lizenzierung die Kriegswaffen ausgenommen sind. Es gilt herauszufinden ob die zuständige Behörde noch weitere Einschränkungen macht, ansonsten würden auch alle halbautomatischen Gewehre abgedeckt. Es erscheint mir unwahrscheinlich das sie dem Sicherheitsdienst einer im Jungel gelegenen Anlage MPs und Schrotflinten verbieten.
    Wenn wir uns auf diese “legale“ Waffen beschränken, hatte wir eine weitere Möglichkeit Undercover zu bleiben, selbst wenn wir gestellt werden.

  19. Handfeuerwaffen bis zu schween Pistolen sind legal, das ist für mcih recht einduetig. Alles was Automaitsch ist oder in Richtung Gewehr geht ist nicht legal und brauch tgesonderte Genehmigungen welche wir nicht haben.

  20. An die Einsatzgruppe

    Sehr geehrte Herren,
    Sehr geehrte Frau Miller,

    vielen Dank für die zielführenden Hinweise und Einschätzungen. Specialist Lance hat sich dankenswerterweise zusammen mit der Regional Division Asia für ihre kleinteiligen Anfragen eingesetzt, Ich darf ihnen also bündig auf ihre Anfragen antworten.

    (1) Die Gesamtsituation ist unverändert. Mögliche Gründe für die Zugverzögerung sind festzustellen und aufzuklären. Regional Division Asia bemüht sich parallel um nachrichtendienstliche Aufklärung.

    (2) Ihr lokaler Kontaktmann vor Ort ist Mr. Patrick Tang, Sektionsleiter der Mistral Security Hong Kong für Cho Heng Intl. Die Mistral ist ein Tochterunternehmen von AIM.

    (3) Formal ist das Einsatzteam für die Mistral Security angestellt. Sie agieren also nicht als AIM Streitkräfte. Insofern sind sie von Abzeichenpflicht befreit und agieren öffentlich als Vertreter privater Sicherheitsdienstleister. AIM wird sie also nicht im Stich lassen, sollten sie in Konflikt mit Behörden geraten. Lediglich der Einsatzbefehl kann natürlich nicht bestätigt werden. Angesichts der aktuellen Lage im Pazifik brauche ich wohl nicht zu erwähnen, dass sie Kontakt mit Behörden besser ganz vermeiden sollten.

    (4) Ihre bisherigen Ausrüstungsanfragen habe ich an unser Personal (Mr. Tang) der Cho Heng Intl. weitergeleitet. Das Personal vor Ort wird sich um die Besorgung bemühen. Da einige Gegenstände auf alternativen Wegen angeschafft werden müssen, andere jedoch aus dem AIM Logistikbestand überführt werden können, belaufen sich die bisherigen Materialausgaben auf 19.450 =Y=.

    (5) Eventueller Luftdruck in den Röhrensystemen kann als Verzögerungsgrund ausgeschlossen werden. Es handelt sich um ein geschlossenes und aerodynamisch optimiertes Bahnsystem, das Energieffizienz steigert. Das System optimiert also die Druckumgebung aktiv.

    (6) Ms. Collette Hiller meldet, dass sie als akkreditierte Privatpilotin eine legale Flugerlaubnis für einen zivilen Helikopter oder Schwenkflügler im Einsatzgebiet für sich arrangieren kann. Für diese Mission veranschlagt sie 6,500 =Y= pro Tag für Transport und Aufklärung ohne Kampfbeteiligung. Logistiken und Lizenzkosten sind inbegriffen.

    (7) Nach Rücksprache mit Mr. Tang würde ein Jagdszenario ein illegales Arrangement vor Ort notwendig machen (deutlich: Schmiergeldzahlung). Jagdlizenzen werden nur aus Gründen des Bestandschutzes ausgeteilt. Daraus ist ein gewisses Korruptionsgewerbe entstanden. Sollten sie diesen Weg gehen wollen, dann können sie dies entweder selbst über eigene Kontakte regeln oder alternativ durch SPC Lance den Kontakt Tang vor Ort darum bitten.

    (8) Sie finden nun im Aufklärungsbericht eine vereinfachte Skizze des Tunnelabschnitts. Der Zugang zu den Röhren ist auf weite Strecken möglich. Beachten sie, dass der Querschnitt die Situation im Tunnel zeigt. Die Hochtrassen im Freien sind natürlich anders aufgebaut. Wartungszugänge sind da meist oberseitig angebracht. Im Prinzip gibt die Risszeichnung aber den Aufbau des Systems wieder. Man kann sich wohl auch außerhalb der Röhren durch den alten Tunnel bewegen. Hier liegen uns jedoch keine Details vor. Sie müssen dies vor Ort prüfen.

    Herzliche Grüße,

    CPT Katsuo Uzun

  21. Ich stocke nochmal auf.

    Verschiedene Arten von Munition sollten selbstredend dabei sein, trotzdem erwähne ich es nochmal. Für die bestellten Waffen.
    Außerdem wären wohl ein paar neutrale Kisten gut um den illegalen Kram soweit transportieren zu können bis wir aus den bewohnten Gebieten draußen sind und die Gefahr örtlichen Sicherheitskräften über den Weg zu laufen gering geworden ist. Also für LMG’s etc.

    @Regicide
    Was du für eine Waffe brauchst, da kann ich dir wenig zu sagen. Dschungel ist Dschungel. Da habe ich bisher nur sehr wenig Erfahrung und die habe ich die meißte Zeit auf einer engen Straße gemacht. Aber ich denke eine Waffe mit ordentlichen Bums für mittlere Reichweite dürfte genügen. Wir wollen ja im Dschungel keine Gefechte haben im Idealfall. Das Budget gibt ja noch alles her so wie ich das sehe.

    @Cpt. Uzun
    Ich glaube mir ist ein Fehler bei der Bestellung von Operative 84 unterlaufen. Kann sein das ich da nur für einen Tag gebucht habe. Natürlich brauchen wir die gute Operative für den gesamten Einsatz. Also mal vorneweg 3 Tage. Ich bitte um entsprechende Mengen an Ersatzbakkus und evtl. ein Ladegerät für selbige sofern es das nciht intern gibt bei dem Operative.

  22. Aufklärungsbericht

    Ich bin am 18.07 in Xishuangbanna angekommen. Die Stadt ist eine Großstadt mit ca. 1 Mio. Einwohnern. Ich wurde von Patrick Tang abgeholt und in ein 5-Sterne Hotel gebracht. Scheinbar werden wir alle dort untergebracht. Das Firmengebäude der Cho Heng Intl. Konnte ich ebenso begutachten. Insgesamt wirken die „Kollegen“ von Mistral Security ziemlich aufmerksam und neugierig. Sie sind wohl etwas geschmeichelt, dass der Mutterkonzern sie ausgewählt hat um als Basis für einen „Sondereinsatz“ zu dienen. So richtig bescheid weiß scheinbar nur Patrick Tang.

    Es viel mir schwer Kontakt zu lokalen Arkanen herzustellen. Ich bin schlicht nicht willkommen und Gespräche gehen mühselig. Selten geht es mal über Oberflächlichkeiten heraus. Chinesische Heilmedizin ist sehr stark in Xishuangbanna, es gibt zwei Dutzend Talismonger in den Straßen und Gassen der Stadt. Aber das Gespräch auf den Dschungel von Yunnan zu lenken führt zu Schulterzucken. Auch wenn lokale Pflanzen und Tiere für die Medizin herangezogen werden, scheint die Ansicht verbreitet, dass man „den Dschungel“ besser sich selbst überlässt. In der zweiten Nacht im Hotel habe ich einen minderen Vogelgeist entdeckt, der mir scheinbar gefolgt ist. Das Wesen zog sich friedlich zurück und taucht auch nicht mehr auf.
    Fazit: Durch die knappe Zeit vorab, Sprach- und Kulturbarrieren und dem Mangel eines geeigneten Kontakts vor Ort habe ich mich mit zielführenden Erkundungen schwer getan.
    Zuvor habe ich mich mich allerdings von akademischer Seite mit dem Problem des Dschungels auseinander gesetzt. Dazu habe ich die Universität von Leon aufgesucht und mich mit einigen meiner alten Professoren und deren Kontakten unterhalten.
    Ich habe mir einen breiten Überblick über die registrierte und bekannte arkane Tierwelt sowie das Dali-Wetterphänomen gemacht. Kurz gesagt ist die Tierwelt üppig und man ist weit davon entfernt einen Überblick darüber zu haben, was im Dschungel von Yunnan so umherstreift. Faktisch ist er in dieser Hinsicht für westliche Gelehrte nahezu unerforscht. Das liegt vor allem daran, dass seit dem Erwachen überall auf der Welt Phänomene erforscht werden wollten. Dann kommt erschwerend hinzu, dass die Cantonese Confederation nur sehr wenige ausländische Forschungsexpeditionen zugelassen hat. Daraus ging zum Beispiel hervor, dass trotz der Tatsache, dass Yunnan der letzte unberührte Dschungel der Welt ist, dort kein Drache präsent scheint. Einige überraschte das. Vielmehr wurde mittlerweile festgestellt, dass Avar und auch die COC den Dschungel nicht ernsthaft angefasst haben. Klar, es gibt Straßen und Monorails, Städte und teilweise Bergbau und Brandrodung, aber der eigentliche Dschungelkern ist unberührt.
    Der Dschungel gilt als Relikt aus Zeiten vor der 1. Welt. Man muss sich vergegenwärtigen, dass er hunderte von Millionen Jahre alt ist. Einzelne Bäume sind über tausend Jahre alt. Ein schläfriges Reich ist Yunnan, träge wie jemand, der gerade erst Dinosaurier abgeschüttelt hat. Die Welt dreht sich weiter und in den Tiefen der Wälder und Sümpfe ist die 6. Welt noch nicht mal annähernd angekommen. Vielleicht aus diesem Grund gilt Yunnan insgesamt als überraschend unmagisch, soweit man es eben weiß.
    Ich habe erkannt, dass der Dschungel von Yunnan ein moderner Mythos unter Gelehrten ist. Viel Spekulation, ausufernde Theorien, Hoffnungen und Panikmache. Fakt ist: am Rand des Dschungels wohnen Menschen, es wird gearbeitet und es verschwinden nicht mehr Menschen als in Brasilien. Der Einsatz findet offenkundig am Randgebiet statt. Insofern droht es nicht die Suche nach Eldorado zu werden.
    Die konkreteste Problematik ist der Dali-Effekt, der scheinbar Verständigungszauber stört, den Astralraum „zerrüttet“ und einengt sowie bisweilen Effekte einer Fata Morgana aufweist. Solche Projektionen überbrücken sowohl Raum als auch Zeit. Für Astralreisende oder Astralwesen muss der Dali-Effekt VERHEEREND sein. Einige lokale Wesen haben sich angepasst, aber für einen unbedarften Magier in Astralprojektion könnte es einen raschen Tod bedeuten, weil er z.B. nicht mehr zum Körper zurück findet. Manche Forscher vergleichen es mit dem Labyrinth des Daidalos.
    Fazit: Breite Meinungen, wenig Konkretes, einige Para Critter, keine registrierten Ereignisse größeren Ausmaßes (außer der Dali-Effekt).

  23. Da die Transportmöglichkeiten vor Ort mit einigen Schwierigkeiten verbunden sind, werde ich Miss Hiller buchen. (was ich natürlich rechtzeitig und nich erst einen Abend davor gemacht habe – räusper…)

  24. An CPT. Uzun:

    Sir,
    nach Rückkehr aus dem Aufklärungseinsatz können wir Folgendes berichten:

    – Umgebung um den Tunnel unauffällig, Tunnel selbst intakt und befahrbar. (Videomaterial Tunnelbegehung liegt bei)
    – Alten Bahnsteig bei Tunnelkilometer 17,6 entdeckt, offenbar mit bauseitig vorgesehener Entlademöglichkeit, einseitig auf der Seite der fraglichen Verzögerung. (Videomaterial Bahnsteig und Zugangsbeschaffung liegt bei)
    – Erkundung einer unbekannten Anlage, die 2 gangbare und 1 vermauerten Zugang vom Bahnsteig aus besitzt. Wie später aufgeklärt, mindestens 1 weiterer Zugang zur Oberfläche im Dschungel. (Fotomaterial der Zugänge, GPS des Dschungelausgangs)
    – Anlage erkundet, Lage bis 300 m unter der Oberfläche, bunker-artig ausgebaut und befestigt, betriebsbereit. Feindkontakt, Erkundung unter Feuer fortgesetzt, Anlage mit Aufklärungserkenntnissen wieder verlassen. (Videomaterial des gesamten Einsatzes, erbeuteter Plan der Anlage, mehrere Datenchips aus dem Kommandantenbüro und dem Geheimdienstbüro, Name des kommandierenden Offiziers)

    Die Anlage ist in Betrieb durch das Ministerium für Staatssicherheit Chinas. Von außen war dies nicht ersichtlich, die Anlage wirkte alt und verlassen. Sie war jedoch geheimdienstlich und wissenschaftlich bemannt, durch Sicherheitspersonal, Drohnen und Kampfmagier geschützt. Offenbar wurden dort menschliche wie andersweltliche Gefangene indoktriniert und unter magischem wie psychologischem Zwang zur Einflussnahme in diversen Chatbereichen der Matrix genutzt (Liste liegt bei). Da ein unbemerktes Eindringen ausgeschlossen war und von außen keinerlei Erkenntnisse gewonnen werden konnten, blieb nur die gewaltsame Soforterkundung, da mit einem Verlassen der Anlage durch die Betreiber gerechnet werden musste, wenn sie ihre Entdeckung bemerken. Weitere Informationen finden sie im Videoanhang, weitere Antworten beim persönlichen Debriefing.

    CPL Milestone

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