Die Ifrit-Krise

Als die Ifrit-Krise bezeichnet man den „Shift“ welcher 2060 zu einem massenhaften Einbruch Meta-Astraler Wesen, welche als Ifrits klassifiziert sind. Die Ifrit-Krise umfasst die wochenlangen Vorzeichen und die monatelangen Nachwehen, in ihrem Zentrum stehen allerdings die 100 Stunden von Īlām.

Anzeichen!: 1st hour

In der iranische Stadt Īlām, so wie in der gleichnahmigen Provinz kommt es seit Tagen zu seltsamen Vorfällen, welcher zu dieser Zeit keine weite Beachtung findet. Schließlich nehmen die Anrufe bei den lokalen Polizeibehörden überhand, so das die paranormale Ermittlungsgruppe des persischen Reiches informiert wird. Der eingesetzte Agent schlägt schon nach wenigen Stunden Alarm…doch es ist bereits zu spät.

„Shift“: 9th hour

In der Provinz zerreist an unterschiedlichen Stellen das Gewebe zwischen der materiellen Ebene und dem Astralraum. Aus den Rissen stoßen formlose Wesen, welche in der materiellen Welt substanz erhalten. Die Kreaturen, welche heute als Ifits bekannt sind, greifen alles an was in ihre Nähe kommt und beginnen mit einer Orgie der Zerstörung.

Das persische Reich hatte schon vor Wochen dazu aufgerufen, Truppen für einen möglichen Einsatz gegen die sheitanischen Horden bereit zu stellen, die Reaktion der UN war allerdings alles andere als enthusiastisch. Aus Mangel an Beweisen und definitiven Untersuchungen wurde keine offizielle Resolution erlassen. Lediglich auf freiwilliger Basis haben einige Staaten schnelle Eingreiftruppen zusammen gestellt. Soldaten der UCAS, langjährige Verbündete Terrans, so wie die skandinavischen Staaten, durch ihrer enge Verbindung mit dem Irak und Kurdistan, sind sofort aktiv geworden. Skandinavische Hermetiker unterstützen die Meinung das ein magischer Event bevor steht. Die französische Regierung, welche seit Jahrzenten ihren Truppenstützpunkt in groß Syrien unterhält hat im Falle des Falles ebenfalls Hilfe zugesagt.

Massaker: 14th hour

Die Ifrits beginnen sich in Gruppen um besonders große Exemplare ihrer Art zu scharen. Sie alle formieren sich und ziehen richtung der Stadt Īlām. Tausende von Flüchtlingen aus der Provinz haben sich ebenfalls in die Hauptstatd gerette und werden und von den Horden überrannt, noch bevor sie die Stadt erreichen können. Den Ifrit kann zu diesem Zeitpunkt so gut wie keine wiederstand entgegen gebracht werden. An den Grenzen zur Altstadt wird eine erste verteidigungslinie errichtet, all die sich außerhalb diese Korridors befinden sind den angriffen hilflos ausgeliefert.

Belagerung: 23th hour 

Seit mehr als zwei Tagen tobt der Kampf in den Straßen von Īlām. Noch immer ist unklar wie es zu einem solch katastrophalen Zerreißen der Ebenengrenzen kommen konnte. Der Kataklysmus, welcher von diversen Sufies verschiedener magischen Ausrichtungen und auch einigen wenigen hermetischen Magiern vorausgesagt wurde, ist noch viel extremer als die meisten der Ankündigungen. Nach und nach sind die zugesicherten Truppeneinheiten eingetroffen. Während die Verbände der UCAS und der Skandinavier die Verteidiger der Stadt entsetzten, sind gemischte UN-Konvois in der Provinz unterwegs und erschließen sichere Rückzugswege für die überlebend Zivilbevölkerung. Die Fremdenlegion, schneller vor Ort als alle anderen, macht hier von sich reden, kleine Kommandoeinheiten die ohne Rücksicht auf ihrer eigene Sicherheit das ungesicherte Hinterland durchkämmen um Zivilisten zu evakuieren. Für ihren Mut werden sie einen hohen Preis bezahlen.

Drachen!!!: 30th hour

Vier bis dato unbekannte Dracoformen haben in den Kampf eingegriffen. Sie griffen einen UN-Hilfstrupp des 2th persiche Corps an, wurden aber von einer Abteilung der Legion Etrange in einen Kampf verwickelt. Vor wenigen Stunden wurden die Kreaturen von Scout Snipern der Legion ausgemacht. Alle Versuche einer friedlichen Kommunikation sind fehlgeschlagen, die vier Monster greifen alles an was sie ausmachen. Ihr verhalten ähnelt dem der Ifrits, mittlerweile ist offensichtlich das sie in Verbindung stehen. Der Vergleich von Generälen der Ifritarmee würde getroffen.

Gegenschlag: 42th hour

Bei ihrem Eindringen in die Stadt Īlām wurden die vier Wesen hart attackiert. Die von den Fremdenlegionären zugewiesenen Codename für die Drachen werden mittlerweile von allen Truppenteilen benutzt: Roi, La Grande, Panther & Petit. Die von der Legion teuer erkaufte Zeit wurde gut genutzt. Deutsche KSK Kräfte und ein Zirkel der Adam Weißhaupt Loge hatten einen Hinterhalt vorbereitet welcher Le Grande, den kleinsten der Drachen, förmlich in seinen Einzelteile verriss. Roi, durch die Angriffe der Legoin bereits schwer verletzt, nahm an der Großoffensive nicht Teil. Die anderen Drachen und ein neue Welle Ifrit schwappte in die Stadt, doch auch hier trafen sie auf bitteren widerstand. Skandinavische Schamanen und die perischen Sufies waren nunmehr in der Lage die kämpfenden Soldaten besser zu beschützen und somit einen Durchbruch zu verhindern.

Tote Drachen: 49th hour

Kabbalistischen Magier des Mossad ist es gelungen den Drachen Petit zu Boden zu zwingen, wo er von einem Panzerangriff der 17th Ranger Bataillon getötet wurde. 17th Ranger ist seit vielen Jahren die erste Antwort der UCAS auf paranormale Bedrohungen und die „Shadowkillers“ fügen ihrer Standarte einen weitere beeindruckende Trophäe hinzu.

Athempause: 65th hour

Seit mehr als drei Stunden wurden weder Roi noch Phanter gesichtet, vor einer Stunden viel der letzte Schuss, seither würde kein weiterer Feindkontakt berichtet. Eine kurze Unterbrechung oder das Ende der Konfliktes? Die Truppen nutzen die Situation um ihrer Stellungen zu verstärken, Verletzte zu evakuieren, Munition und Waffen werden ausgeben. Rohre von Geschützen werden getauscht und Raketenlafetten geladen, gerissene Panzerketten gewechselt. Ein Hubschrauber wird mit frischen Waffenpods bestückt, niemand scheint sich darum zu sorgen das die kuppelförmigen Scheiben des Helikopters geborsten sind, sie werden mit einem Hammer beseitigt. Magische Zirkel werden verstärkt, Geister und Elementare beschworen, der aufgewühlte Astralraum ständig weiter überwacht. Niemand scheint dem Friede zu trauen.

Deeskaliert, 77th hour

12 Std. nach dem letzten Angriff, bekommen wir die erste offizielle Pressemiteilung. Brigardier General Mossby führt ein kurzes Interview mit einem ausgewählten Pressesprecher, welche dann mit allen Korrespondenten geteilt wird. Mossby, CO der 17th Ranger, hat im Moment das Kommando über alle alliierten Truppen, seit der persische Generalstab in der dreißigsten Stunde des Gefechtes komplett ausgelöscht wurde. Zunächst aus der Not heraus, ist er von allen beteiligten Parteien in seiner Rolle bestätige. Nun befehligt „ Īlām Aktuall“, sein angenommenes Callsign, über einen multinationalen Stab, der nicht nur aus Militärs sondern auch Geheimdienstmitarbeitern, Polizisten (Hermetiker der Französischen Gendarmerie) und sogar Zivilisten (Zauberer aus Deutschland, Irland und Skandinavien) besteht.

Der General fasst sich kurz, Erschöpfung und der Horror der vergangen Tage sind auf seinem Gesicht ebenso zu sehen, wie grimmige Entschlossenheit, Optimismus und der Stolz über die Tapferkeit seiner Soldaten. Niemand sei schon bereit dem Frieden zu trauen, für die nächsten 48 Stunden sei nichts anderes geplant als auszuharren, sich auszuruhen und für die nächste Angriffswelle bereit zu machen.

Allzeit bereit: 6 Wochen später

Die Lage in Īlām scheint sich auf ein neues Normal entspannt zu haben, eine altes Normal wird sich wohl niemals wieder einstellen.. Seit dem Ende der Kämpfe kam es nur zu einigen wenigen Zwischenfällen, welche für die Veteranen, der internationalen Truppe kein ernsthaftes Problem darstellten.

Doch ist es jetzt Zeit in die Zukunft zu schauen. Zum einen sagt die magische geschulte Gemeinschaft voraus, das diese nicht der letzte Vorfall dieser Art sein wird. Reputation sind gestiegen und gefallen, während diverse konservative Wissenschaftler an Einfluss verloren haben, erhalten die Voraussager der Katastrophe nun mehr Gehör.

Gleichzeitig laufen Verhandlungen, den Posten in Īlām zu einer permanenten Installation auszubauen, an der zu jeder Zeit Truppen aus verschiedenen Ländern stationiert sind, nicht nur um möglichen Übergriffen vorzubeugen sondern auch um Erfahrungen weiter zu geben und eine neue Generation von Soldaten auf die Konflikte einer Zukunft vorzubereiten.

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