Unternehmen

Geschichte

Das Jahr 2061 markierte eine weitreichende, drastische Zäsur für die damalige International Mercenary Association (IMA). Eine taktische Kernwaffe mit 900 Tonnen Sprengkraft detonierte unkontrolliert im Hafengebiet der israelischen Stadt Haifa. Neben den verheerenden unmittelbaren Folgen dieses Ereignisses eskalierte die damalige Bürgerkriegsphase in ungeahntem Ausmaß. Zur Entstehung der Haifa-Krise hatte die IMA durch verdeckte und opportunistische Interventionen auf beiden Seiten des Konflikts maßgeblich beigetragen. Es war ein schwarzer Tag für das Unternehmen, aber vor allem für alle aufrichtigen Kriseninterventionen und Friedensbemühungen.

Die Aufarbeitung der Folgen und Konsequenzen dauerte bis zum 31. März 2065 an. An diesem Tag trat das Unternehmen Association Internationale des Mercenaires (AIM) die Rechtsnachfolge der IMA an. Es hatte vier Jahre gedauert Verantwortliche der Haifa-Krise zur Rechenschaft zu ziehen, die überkommenen Unternehmensstrukturen zu modernisieren und eine ethisch begründete Unternehmensphilosophie an die Stelle militaristischer Seilschaften zu setzen. Es war von Anfang an klar gewesen, dass nach der Haifa-Krise nur eine radikale Neuausrichtung der AIM zu rechtfertigen war.

Am 1. Januar 2071, also beinahe zehn Jahre später, wurde diese Neuausrichtung mit dem Umzug des Unternehmenshauptsitzes nach Finistère, Frankreich, abgeschlossen. Symbolisch ist dies der Schlussstein eines Reformprozesses, der die Rolle und Bedeutung friedenschaffender Interventionsdienstleistungen weltweit revolutioniert hat.

Vision und Handlungsfelder

Die Association Internationale des Mercenaires leistet weltweit Friedensdienste die sich ganz klar zu einem Ethos nachhaltiger Konfliktbeilegung bekennen. Orientiert an internationalen Standards des Unternehmens-, Völker- und Interventionsrechts leistet AIM militärische und zivile Beratung sowie manifeste Unterstützung bei Konfliktszenarien mit Eskalationspotential. Vermeidung von Eskalation und eine aufrichtige Nachhaltigkeit der angebotenen Dienstleistungen stehen im Fokus. So widmet sich AIM nicht mehr der uneingeschränkten Durchsetzung von Handlungsoptionen, wie es noch vor 2065 der Fall war. Konstruktive Konfliktbearbeitung wird von uns umfassend mit dem Ziel der Zivilisierung von Gewalt praktiziert. Dies beginnt in der Prävention und reicht durch Intervention und Nachsorge hinein in Fragen nachhaltiger Lösungen, Demokratisierung, Versöhnung und erfolgeicher Unternehmens- oder Staatenbildung.

Die Handlungsfelder von AIM haben sich also ausgedehnt. – AIM bietet Lösungen sowohl für lokale und begrenzte Sicherheitsbedürfnisse als auch regionale und nationale Szenarien. Vom Sicherheitskonzept für Konzernanwesen bis zur Beratung von Verteidigungsministerien reicht unser Arbeitsspektrum. Unsere 610.000 operativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beraterstäbe und assoziierte Expertinnen und Experten haben in den letzten sechs Jahren maßgeblich zur Verwirklichung der neuen Unternehmensziele beigetragen und das Ansehen von AIM von seiner schweren Hypothek entlastet. Zu unserem Kundenkreis zählen wir mit Stolz:

Rat für Friedenssicherungsmissionen der Vereinten Nationen – Yutani Corporation – amnesty international – World Health Organization – Animal Wild Life Fund – Green Peace – Consortium für Sicherheit der Hochseeschiffahrt – Lateinamerikanische Versöhnungsinitiative MetaMORE – Exekutivabteilung des Internationalen Strafgerichtshofs – Ares Macrotechnology – Shiawase – Novatech – Saeder-Krupp – The Draco Foundation

Unzählige weitere, kleine wie große Kundenkreise, haben sich gemeinsam mit AIM den drängenden Fragen von Sicherheit, Konfliktregelung und Friedenssicherung verschrieben. Es ist meine Überzeugung, dass sich auch unter der unternehmerischen und nationalen Konkurrenzlage unserer Zeit der Anspruch an gewaltfreie, auf Nachhaltigkeit und Chancengleicheit verpflichtete Lösungen gegenwärtiger Herausforderungen verwirklichen lässt. Das Bild des „Söldners“ muss in diesem Sinne neu geschrieben werden: Mercenaires – das sind mutige Männer und Frauen, die sich weltweit frei von Vorurteilen und Parteilichkeit der Minderung von Gewalt und der nachhaltigen Lösung von Konflikten verschrieben haben.

AIM reicht Ihrer Stimme eine Hand.

Jacqueline Walters, CEO

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Worldwide Security Solutions