Operationsleitung: CPT Katsuo Uzun, CCOM
Operationsbasis: AIMS Cassiopeia
Logistik und Einsatzverbringung: tba
Area of Interest: Nordpazifik, östlich der Japanischen Inseln
Area of Operations: Habitat Umisachihiko (kurz Habitat Umiko)
Vergütung: 21,000 =Y= pro Person; sollte die Sabotage-Gefahr nicht nur identifiziert, sondern auch nachhaltig beseitigt werden, hat die Yutani Corporation eine Prämie von einmalig 360,000 =Y= in Aussicht gestellt.
Auftraggeber
Yutani Corporation
Missionsziel
Primärziel ist die Aufklärung und Ausschaltung der durch Frederic Denton identifizierten dritten Stufe im Drei-Stufen-Plan der Cantonese Confederation: die Sabotage von Etusan III-Abbau und dessen technischer Verwertung.
Sekundärziel ist die Identifikation von Spionen, Verrätern oder Unterstützern des Sabotageakts.
Randbedingung ist eine diskrete Vorgehensweise, damit es nicht unbeabsichtigt zur Auslösung des Sabotageangriffs kommt.
Aufklärung
Geheimdienstliche Analyse
Die Yutani Corporation befindet sich in einem Zustand höchster Nervosität und inneren Misstrauens. Nachdem sich innerhalb von wenigen Wochen (Operation Kimono und Operation Ancient Mariner) die Sabotagepläne der Cantonese Confederation zu einer bedrohlichen Gewissheit verdichtet haben, herrscht ein weitgehender Lähmungszustand im gehobenen Management unseres Kunden vor. Zu groß ist scheinbar die Angst vor Verrat in eigenen Reihen oder vor einem Sicherheitsleck, das den feindlichen Parteien den Wissensstand und unsere Handlungsabsichten enthüllen könnte. Vor einem Abzug oder Austausch des Personals im Habitat Umiko oder vor einer gesteigerten Sicherheitspräsenz schreckt man daher zurück.
In dieser Situation hat sich AIM als verlässliche Partnerin angeboten, eine behutsame Einschätzung vor Ort vorzunehmen und bei Bedarf unmittelbar einzugreifen. Die SFG 77 wurde hierfür als Einsatzgruppe angefragt.
Da Operation Ancient Mariner Gewissheit darüber brachte, dass Mr. Albertsson eine ganz zentrale Rolle im Zwischenfall 2066 und bei dieser befürchteten Sabotage zukam, hat man sich ihm noch einmal ganz besonders gewidmet. An seinem Tod besteht kein Zweifel. Die Umstände seines Ablebens konnten nicht widerlegt werden; er verstarb bei einem Autounfall, der kein belastbares Indiz für eine Fremdeinwirkung lieferte. Allerdings hat sich Albertsson nun rückblickend betrachtet nach dem Unglück im Habitat Umiko dadurch verdächtig gemacht, dass er maßgeblich in die Reparatur des Habitats investierte, der Yutani Corporation nachfolgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfahl und mit viel Engagement die großen Nutzungschancen des Etusan III bewarb. Mit einem Worte: Albertsson spielte als Randfigur eine wichtige Rolle bei der Aufarbeitung des Unglücks. Das macht alle von ihm protegierten und unterstützten Nachfolger für die Etusan-Forschung im Habitat verdächtig.
Siehe auch die Zusammenfassung des Geheimdienstberichts der Yutani Corporation.
Ablauf der Mission
(1) Damit die SFG 77 eine möglichst authentische Tarnung für die Anwesenheit im Habitat Umiko ausspielen kann, wurde in Abstimmung mit Customer Agent Daisuke Hiku entschieden, dass das Einsatzteam als Gruppe von Antragstellern auftreten wird, die sich im Rahmen des jüngst ausgeschriebenen Wettbewerbs zur Nutzbarmachung von Etusan III bewerben wird. Diese Gruppe wird dem Habitat Umiko über die offiziellen Kanäle als eines der bisher aussichtsreichsten Wettbewerbsbeiträge angekündigt. Um eine medienwirksame Inszenierung zu ermöglichen, soll der Bewerbergruppe jetzt ein exklusiver Einblick in das Habitat gegeben werden. Dazu soll auch eine Besichtigung produktiver Anlagenbereiche sowie Gespräche mit führenden Technikerinnen und Ingenieurinnen gehören.
Die erste Aufgabe der SFG 77 besteht also darin, ein fiktives Antragsprojekt für den Wettbewerb der Yutani Corporation zu entwerfen. Im Antragstext heisst es dazu: „Ziel des Wettbewerbs ist die Gründung alternativer und zukunftsfähiger Visionen des Zusammenlebens in Städten auf und jenseits unserer Erde, die das Potential des Etusan III friedlich nutzbar zu machen wissen.“
Selbstverständlich fehlt der Einsatzgruppe die Fachexpertise für einen vollwertigen Antrag. Das ist jedoch kein Problem, da lediglich erwartet wird, dass die SFG 77 im Habitat Umiko einen kurzen Vortrag zur eigenen Vision der Projekteinreichung hält. Sollte das Team in Detailfragen gedrängt werden, kann jederzeit auf die Notwendigkeit der Geheimhaltung während der laufenden Ausschreibung verwiesen werden.
(2) Ein instruierter Customer Agent (Ako Tameo) wird die SFG 77 nach unten begleiten und sich bei Bedarf verfügbar halten. Die zweite Stufe der Mission sieht vor, dass so viele geheimdienstliche Informationen gesammelt werden wie möglich. Hierzu zählen Besichtigungen der Anlagenbereiche, Gespräche mit Bewohnern des Habitats und Einblicke in die Gewinnung von Etusan III. Ab diesem Punkt steht es der SFG 77 frei, den weiteren Missionsgang zu entwickeln. Die Yutani Corporation hat versichert, sich um weitere, diskrete Unterstützungsmöglichkeiten zu bemühen.
Nach einiger Erwägung wurde entschieden, dass eine Matrix-Unterstützung sehr sinnvoll ist, um die geheimdienstliche Arbeit zu unterstützen. Die Netzwerkarchitektur macht es allerdings notwendig, dass dies vor Ort geschieht. Daher wird SPC Goodfellow der Einsatzgruppe zugeteilt. Er erhält Zugriffsdaten und eine Simulation der produktiven Softwarebereiche des Habitats Umiko. Solange er unbemerkt bleibt, kann er aus dem Wohnbereich heraus einen Abgleich der Anlagensysteme mit dem Simulationsmodell überwachen. So wird hoffentlich entdeckt, sobald das Habitat Umiko in kritischen Arbeitsabläufen vom Soll abweicht. Das wäre dann Anlass zur Annahme, dass die Betriebsabläufe des Habitats manipuliert wurden.
(3) Optimalerweise führt die Operation in Phase drei zu einem Zugriff oder Eingreifen durch die SFG 77, die eine Sabotage verhindern kann.
Die Struktur der Anlage
Das Habitat Umiko besteht aus vier Großbereichen.
Komplex A: Der Kuroshio-Komplex ist der zentrale Port. Er beinhaltet den Zugang zur Hauptaufstiegsröhre an die Oberfläche und dient als kleiner Repräsentationskomplex. Seine zentrale Lage soll im Katastrophenfall all denen zur Rettung verhelfen, die in Komplexen B und C nicht an die Evakuierungsmaßnahmen gelangen können. Hier befinden sich auch die Sicherheitszentrale, die Nautische Perimeterkontrolle, die Seismik und ein Krankenhaus. Ungefähr 120 Personen halten sich hier aus betrieblichen Gründen regelmäßig auf.
Komplex B: Der Jules-Verne-Komplex betreibt die Etusan-Farmanlage und den Verarbeitungsprozess des Etusan von einem unraffiniertem, kristallinen Element zu einem flüchtigen Rohstoff. Über die genauen Prozesse ist wenig bekannt. Markante Kuppeln wurden über Schwarzen Rauchern errichtet. In ihnen findet die Ernte von Etusan-Spuren statt. Durch ein biologisches Membran-System werden die gereinigten Spurenelemente in Niederdruckbereiche der Anlagen geleitet. In großen Tanks und Becken findet dort eine Reinigung und Konzentrierung statt. Ungefähr 70 Personen arbeiten hier zur Lastzeit. Zur Ruhezeit sind nicht mehr als 20 Personen berechtigt sich in Komplex B aufzuhalten.
Komplex C: Der Hasshoochi-Komplex ist das Testgelände einer alternativen Siedlungsform am Grunde des Ozeans. Die ungefähr 800 Bewohner simulieren verschiedene Aspekte einer von der Oberfläche abgeschiedenen Existenz. Die Wohneinheiten sind modular aufgebaut. Jede Wohneinheit fasst ca. 100 Personen, die in der Lage sind im Katastrophenfall selbstständig die Oberfläche zu erreichen. Eine Reaktion auf den Unglücksfall 2066. Im Wesentlichen ähnelt der Hasshoochi-Komplex einem Stadtquartier in Tokio.
Komplex Z: Dieser heute nicht mehr in Betrieb befindliche Anlagenteil beherbergt die Räumlichkeiten, in denen sich die Ereignisse um die Bergung der letzten acht Evakuierten durch Zobitzsch abgespielt haben. Der Teil ist prinzipiell begehbar und es befinden sich auch noch einige aktive Gerätschaften dort. Derzeit ist nach Aussagen der Yutani Corporation dort kein Personal regulär eingeteilt.
Die Waffenkontrolle für den Zugang zum Habitat Umiko befindet sich an der Oberfächenstation. Es ist daher möglich, dass sie Waffen unbemerkt einführen. An verschiedenen Schleusenbereichen finden sich sichtbare Hinweise auf elektronische Körperkontrollen und chemische Sicherheitssensoren. Die Anlage besteht aus modularen, zum Teil auch beweglichen, Massiveinheiten. Vom Einsatz von Sprengstoffen wird abgeraten.
Meteorologische und geographische Analyse
Das Habitat Umiko liegt bei den Koordinaten 33°10’21.0″ Nord und 157°35’47.5″ Ost. Damit befindet es sich in Hoher See auf der Ozeanischen Platte, 1560km östlich von der japanischen Küste. In einem kleinen Seegraben von 5089m unter Normal Null liegt das Habitat relativ geschützt im Kehrwasser zweier sich berührender Ströme, dem warmen Japan-Strom aus dem Süden (ca. 20°C) und dem kalten Nordpazifischen Strom von Norden (ca. 10°C).
Der Einsatz findet außerhalb der Taifun-Saison statt, weshalb mit unproblematischen Oberfächenbedingungen gerechnet wird.
Rechtliche Analyse
Das Habitat liegt in der Hohen See und ist als Konzerngelände der Yutani Corporation eingestuft. Der Kunde gewährt uns praktisch einen uneingeschränkten, rechtlichen Handlungsspielraum. Dieser wird nur durch internationales Seerecht, Völker- und Menschenrechte eingeschränkt.
Es gilt daher der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei Inkaufnahme von Kollateralschäden. Zivile Verluste und nachhaltige Schädigung der Natur sind nach Möglichkeit zu vermeiden.
Politische Analyse
Eine Sabotage des Etusan III in dem von Frederic Denton dargestellten Umfang wäre eine Katastrophe für den Zusammenhalt des Japanischen Consortiums im Pazifikkonflikt. Es steht sehr viel auf dem Spiel. Nicht zuletzt auch zahlreiche Metamenschenleben, die von einer Sabotage betroffen sein könnten. Da sich alle Partner des Consortiums auf die Yutani Corporation als alleinige Patenthalterin für Etusan III verlassen haben, kann man sich den Umfang des politischen Schadens ausmalen. Es wäre die vielleicht heftigste Krise für die Yutani Corporation seit den Finanzkriegen.
Eine erfolgreiche Abwendung einer Sabotage hätte öffentlich ersteinmal keine sichtbaren Effekte, da alle Beteiligten ein Interesse daran haben, schlechte Publicity zu vermeiden. Dennoch würde es ein zentrales Strategieelement der Cantonese Confederation (COC) im Pazifikkonflikt zerschlagen. Der Drei-Stufen-Plan zur Destabilisierung Japans und des Japanischen Consortiums wäre gescheitert. Sofern die COC nicht noch weitere Karten aus dem Ärmel spielt, ist mit einem harten Politikwechsel im Pazifikkonflikt zu rechnen.
Einsatzregeln
Der Einsatz tödlicher Gewalt ist authorisiert.
Es handelt sich um eine verdeckte Operation.
Abzeichen und Identitätskennungen sind nicht zu tragen.
Ausrüstung, Unterstützung und Training
Bei Fragen zum Projektantrag stehen Berater der Yutani Corporation zur Verfügung. Ihre Projektidee sollte begeistern und gleichzeitig so konkret sein, dass er ihnen gute Argumente für eine Besichtigung der gesamten Anlage liefert.
Erkenntnisse zu Etusan III [OOC-Zusammenfassung der Forschungsdaten]
Weitere Aussagen zur Wirkung von Etusan auf Metamenschen [OOC-Dokument; siehe Mirus Aussagen]








Capitaine Uzun,
Mesdames et Messieurs
Ich stehe für die Operation Ground Zero zur Verfügung.
Da wir nun wissen das es sich bei dem Vorfall um eine Verwerfung magischer Natur gehandelt hat, muss ich davon ausgehen das in der Aufarbeitung auch hermetische Mittel zum Einsatz gekommen sind. In die Aufzeichnungen dieser Erkenntnisse muss ich alsbald Einsicht erhalten, gleichzeitig in alle Unterlagen die sich auf die arkanen Erforschung von Etusan III beziehen. Solange wir, also da Team, nicht verstehen, wie die Erwachte und die weltliche Komponente dieses Stoffes zusammen spielen, wir es für uns sehr schwer, eine möglich Sabotage zu erkennen.
Sincèrement
B.Morelle
An die Einsatzgruppe
Mr. Morellè,
willkommen an Bord. Ich war etwas überrascht, als ich bereits zwei Stunden nach Weiterleitung Ihrer Anfrage eine umfangreiche Antwort erhielt. Sie finden eine vertrauliche Forschungsakte zu Etusan III oben verlinkt. Die „hermetische Aufarbeitung“, die Sie erwähnen, hat nicht in dem Umfang stattgefunden, da ja erst jetzt bekannt wurde, was wirklich 2066 passiert war. Die einstimmigen Berichte von Zobitzsch und Albertsson sprachen primär von Strahlenschäden. Die arkane Forschung hat sich fast ausschließlich auf die Frage konzentriert, wie sich der radioaktive Zustand des Elements kontrollieren lässt.
Für das weitere zitiere ich ein Memo von Daisuke Hiku:
„Es gibt also keine stichhaltigen Ansatzpunkte, wonach man auf arkanem Wege suchen sollte. Nicht zuletzt empfiehlt sich auch ein gewisser Sicherheitsabstand zu diesem Element. Frederic Denton hat die geplante Sabotage als „spukhafte Fernwirkung“ beschrieben, Demnach können zwei beliebige Teilchen an verschiedenen Enden des Universums spontan miteinander in Beziehung treten. Dieses von Albert Einstein so benannte Phänomen dient vor allem der Lösung theoretischer Probleme der Quantenmechanik, wurde aber auch experimentell nachgewiesen. Demnach müsste man annehmen, dass zwei Eimer Etusan III, einer in Japan, einer in China, miteinander in Beziehung treten könnten. Wird der eine Eimer faul, dann fault es auch im anderen, und zwar in kausaler Notwendigkeit. Wenn Denton von einer Sabotage durch „Umpolung“ spricht, gehen wir von einer Destabilisierung des Elements aus. Umpolung könnte sich auf die Radioaktivität beziehen, aber auch auf die arkanen Leitfähigkeiten. Beides hängt allerdings, wie in den Akten ersichtlich, miteinander zusammen. Unsere Biotechniker und Chemiker arbeiten fieberhaft an Modellen, die erklären können, was das bedeuten würde. Alles was also irgendwie darauf hinweist, dass es einen technischen oder arkanen Weg gibt um eine Kettenreaktion zwischen räumlich getrennten Etusan-Volumina auszulösen, ist im höchsten Maße verdächtig.“
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
An Bord, Sir!
Melde mich zum Einsatz Cpt.
Sehr geehrter CPT Uzun, auch ich melde mich zum Einsatz.
Beste Grüße Zoe Miller
Capitaine Uzun,
Mesdames et Messieurs
Ich habe spezifische Rückfragen zu den eingereichten Unterlagen.
Es ist ersichtlich das es Studien zur Wechselwirkung von Etusan III und Menschen gegeben hat. Da wir über Zobitzschs Beobachtungen sicher sein können das eine solche Wirkung extreme Ausmaße annehmen kann müssen wir detaillierte Einblick in diese Forschungen erhalten. Hierzu zählen die Forschungen die Grundlage des Papiers sind, arkan wie medizinische.
Um das zu gewährleisten wäre es gut mit einem der verantwortlichen Wissenschaftler korrespondieren zu können, ebenso könnte dieser aus der Fülle von Informationen einen Auslese vornehmen die sich an den von Zobitzschs erfahrenen Indizien orientiert.
Als zweites wäre da die Untersuchungen, Maßnahmen und Obduktionen der letzten Überlebenden des Vorfalls. Auch hier wäre die Expertise eines der durchführenden Wissenschaftler von großem Vorteil.
Es ist von entscheidender Wichtigkeit das wir alles in Erfahrung bringen was mit einer Etusan-Verseuchung eines Menschen einher geht. Das ist es was im Habitat vorgefallen ist! Da nicht auszumalen ist wie eine solche Person reagiert, was mit ihr passiert und welche folgen sie zu befürchten hat, müssen Maßnahmen erwogen werden.
All diese Informationen wird uns auch als Grundlage für unsere eigenes „Projekt“ dienen.
Sincèrement
B.Morelle
@all
Ich habe mir das ganze mal aus Geologischer Sicht angesehen. Ich bin zwar kein Experte aber ich verstehe ja einiges davon. Der Gedanke war das es ja genug Seebeben gibt und wenn man das ganze als Unfall tarnen möchte eine Bewegung der Platten oder ein aufbrechen derselbigen ja ein schönes Alibi wäre. Zudem käme bei so einem spontanen Vorfall wohl keiner da unten weg. Die Kräfte wären verheerend. Hier meine Ergebnisse:
Das Gebiet in dem das Habitat steht ist massiv und seit millionen Jahren erkaltet. Die Schwarzen Raucher weisen auf Magma hin, allerdings sind keine großen Magmafelder sondern wenige, tiefe Blasen identifiziert. Zumindest große Bewegungen sind damit schonmal unwahrscheinlich. Also kein Jahrhundert Seebeben oder sowas. Auf herkömmlichen Wege da was zu machen, benötigte wohl schon eine kleine Wasserstoffbombe, Dies aber würde auf allen Seismologischen Stationen auch als solche erkennbar sein und sicher nicht als Beben natürlichen Ursprungs gewertet werden.
Natürlich gibt es dann da noch neben allen das Etusan III. Magisch, erwacht usw. Auch darüber habe ich mir Gedanken gemacht. Kann man die tiefsee aufbrechen mit z.B. dem magischen Potential des Nordpazifischen Kehrwassers? Es ist schon eine gewaltige Kraft mit ca. 50 Millionen Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Aber mir wäre kein sterbliches Wesen bekannt das sie für sich nutzen könnte. Selbst Drachen dürften das nciht so hinbekommen. Dennoch könnten arkane Phänomene begünstigt sein. Immerhin hat man hier das Etusan II gefunden, nicht wahr?
Fazit: Geologisch steht das Ding sicher. Arkane Angriffe auf den Meeresboden scheinen jenseits des möglichen (vielleicht will da Regicide aber nochmal über die Unterlagen drüber schauen). Mit einzelnen, kollabierenden Schwarzen Rauchern sollte das Habitat eigentlich klarkommen.
Soweit das was ich rausbekommen kann und ausschließen kann.
@Team
Was Teil 1 unseres Auftrags geht, das mit den Antragstellern, da habe ich noch weniger Ahnung als von Etusan II. Ich hoffe euch fällt da was ein.
Also als Projekt käme aus meiner Sicht etwas medizinisches in Frage. Es sollen ja allgemein Projekte mit Nutzen für die Allgemeinheit sein.
Da wir wissen:
Etusan scheint zu strahlen. wenn es mit zuviel Cyberware in Kontakt kommt, mit unkontrollierter Magie oder radioaktiver Strahlung.
An sich, scheint es in einem normalen Körper zunächst mal harmlos zu sein, und das je harmloser, je tiefer man die Temperatur bringt.
Also könnte man sich Standardmethoden der Medizin zu nutze machen. Man müsste nur die Details aufarbeiten lassen, damit wir was zum Vortragen haben.
Ich stelle mir das wie folgt vor:
Etusan III als Forschungsprojekt in der Krebstherapie. Da aufgrund der Nanitentechologie Bestrahlungen heute faktisch kaum noch gemacht werden ist es quasi ein aufgreifen alter Methoden im neuen Gewand.
Man bindet Etusan die hinreichend bekannten Transmitter, die es in spezifischen entarteten Körpergeweben anreichern, Wie in der Diagnostik üblich. Das ganze macht man zunächst nur an nicht-arkanen, nicht cybermodifizierten Menschen (ca. 90% der Weltbevölkerung?!) und zwar unter weitestmöglicher Cryotherapie, der Inaktivierung wegen. Dann regt man das im Tumorgewebe angereicherte Etusan an, arkan oder per kurzer Bestrahlung. da es je nach Anregungsgrad unterschiedlich intensiv zu strahlen scheint, ließe sich der räumliche Umfang so gering halten. Bei geringer Anregung scheint es sich nach Minuten von selbst wieder zu inaktivieren. Der Körper leitet es wie üblich bei an Transporteiweißen gekoppelten Verbindungen aus… und wir hätten lokal begrenzte Tumortherapie ohne Sekundärschäden. Als Arbeitstheorie klingt das machbar, von meinem Stand aus. Jetzt müssten wir nur die Meinung eines Experten einholen, ob sich damit anwesende Experten vor Ort erstmal hinhalten lassen.
Brick, ich bin beeindruckt! Ich finde das klingt sehr schlüssig wie Du es beschreibst, ich wusste gar nicht dass Du Dich mit sowas auskennst!
Dann lassen wir mal prüfen ob das ins Rennen gehen kann, mir wird aus Mangel an Fachwissen keine bessere Idee für einen Vortag einfallen.
Und ganz ehrlich, so wie sich das anhört, wäre das ohnehin eine sehr gute Sache, die tatsächlich verfolgt werden sollte.
Irgendwas von meinem Gehirninhalt muss ja schließlich übrig geblieben sein. Er hat sich zwar antiproportional entwickelt zur Massezunahme, aber noch hab ich manchmal so meine Momente, trotz der Goblinisierung. Ich zeige das ganze mal Dr. Johannsdottier.
An die Einsatzgruppe
Meine Herren, Miss Miller,
es gibt einige Neuigkeiten. Zum einen ist eine Zusammenfassung des Geheimdienstberichts der Yutani Corporation bereitgestellt worden. Darin findet sich noch einmal eine Bewertung der wichtigsten Erkenntnisse aus Operation Kimono und Ancient Mariner sowie eine kurze Prioritätenliste mit Personen, die nach Auffassung der Yutani Corporation durch Albertsson besonders belastet wird.
Außerdem wurde mir bestätigt, dass Customer Agent Ako Tameo als Begleitung ausgewählt wurde, um den Kreis der Mitwisser möglichst klein zu halten. Ich hoffe, das ist in ihrem Sinne.
Drittens darf ich bekannt geben, dass SPC Goodfellow mit sofortiger Wirkung offiziell der SFG 77 als Matrixman zugeteilt ist. Vorerst im Rang des Specialist, absehbar als Warrant Officer für BattleTac-Netzwerke und Matrixunterstützung im Feld. Der Grund für diesen Schritt liegt darin, dass die Yutani Corporation es für unabdingbar hält, dass im Habitat ein Abgleich der Daten- und Prozessstruktur vorgenommen wird, um den Soll- und Ist-Zustand auf Manipulationen hin zu vergleichen. SPC Goodfellows Aufgabe wird also darin bestehen, sämtliche Produktivbereiche des Habitats mit einer Simulation abzugleichen. Mit den Zugangscodes die er erhält, sollte dies unbemerkt aus den Wohnbereichen in Komplex C möglich sein. Es wird mehrere Stunden beanspruchen. Ich bitte darum, dies entsprechend in der Planung zu berücksichtigen.
Zeitnah erwarte ich einen Anlagenplan, damit sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut machen können. Eine Gefechtsfeldsimulation wie für die Stokoschka wird möglich sein, allerdings haben wir keine detaillierten Informationen über den Tagesablauf im Habitat. Individuelle Tages- und Wochenrhythmen sind Teil des sozialen Experiments im Habitatleben.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
An die Einsatzgruppe
Die Grundrisse der Anlagenkomplexe A, B und C sind nun verfügbar. Sie werden für ihren Besuch ein Quartier in einem der Wohneinheiten in Komplex C zugewiesen bekommen. Sie können sich als Gäste des Habitats frei und unverdächtig im gesamten Komplex C sowie den öffentlichen Bereichen von Komplex A bewegen. Komplex B wird mit ihrem Besucherstatus nur in Begleitung zugänglich sein. Allerdings wurde mir von Customer Agent Tameo mitgeteilt, dass man hier derzeit über eine Möglichkeit nachdenkt, ihren Bewegungsspielraum auszudehnen. Das würde zu Lasten der Tarnidentitäten gehen, aber zumindest gestatten, dass sie bei Bedarf Zugang in gesicherte Bereiche bekommen.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Capitaine Uzun,
Mesdames et Messieurs
Für diesen Auftrag ist es nötig das wir uns zusätzliche, magische Unterstützung versichern. Bei unsere letzten Zusammenarbeit mit der Yutanie Corp. waren die Delegierten durch magische Fetische geschützt. Ich beantrage für diesen Auftrag die selbe Abschirmung für mein Team. Die Chance das wir uns mit magische Wesenheit und Einflüssen auseinander setzen müssen ist mehr als wahrscheinlich. Unter besonderer Berücksichtigung das es starke Hinweise darauf gibt das Personen gegen ihren Willen gezwungen wurden unmenschliche Handlungen zu vollziehen, macht einen solche Absicherung unverzichtbar.
Ebenso beantrage ich eine Summe von 60.000NY, aufzuwenden gegen magische Utensilien, welche es mir erlauben das Team besser zu schütze und somit die Wahrscheinlichkeit das das Missionsziel zu erreichen deutlich zu erhöhen.
Sincèrement
B.Morelle
*intern*
Mes camerads
Ich bin kein Arzt, aber Bricks Ausführungen scheinen mir gut Nachvollziehbar und auf eine absurde Art und Weise…vielversprechend. Von der magischen Seite aus, gibt es an dem geplanten Verfahren keine Einwände. Keiner weiß wie Etusan reagiert, aber eine wissenschaftlich durchgeführte Stimulanz mit arkanen Mittel ist absolut durchführbar…wenn auch nicht von mir
Salut
Bazut
@ Cpt. Uzun.
Ist es möglich die Ausrüstung vor unserer Ankunft dort runter zu bringen? Der Auftraggeber sowie der Eigentümer ist ein und derselbe. Es wäre meiner Ansicht nach besser wenn wir komprimitierende Ausrüstungsgegenstände nciht persönlich dort runter bringen müßten.
Cpl. Svenson
An die Einsatzgruppe
Mr. Morellè, die Schutzfetische wurden bewilligt. Für die weiteren Mittel werden Sie bitte konkreter.
CPL Svenson, der Gedanke Ausrüstung vorzuschicken scheint im ersten Moment sehr sinnvoll. Es gibt aber auch Bedenken. Wir könnten persönliches Gepäck in ihre Unterkunft vorausschicken. Der Vorteil wäre dann, dass das Material für sie leicht zugänglich ist. Alternativ könnte Firmenmaterial mit falscher Deklaration an das Habitat geschickt werden. Das wäre für sie als Besuchergruppe komplett unverfänglich. Sie müssten sich dann aber vor Ort erst Zugang zum entsprechenden Lagerbereich verschaffen.
Ich schlage vor, dass sie zeitnah eine Ausrüstungsliste formulieren und sich dann mit Blick auf Umfang und Verfänglichkeit für eine (oder beide) Transportlösungen entscheiden. Das sollte allerdings sehr bald geschehen.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Sir, mit welcher Bewaffnung ist im Habitat zu rechnen von Seiten des Sicherheitspersonals und der Bewohner? Wie sieht es mit der Statik der Anlage aus? Sind Schußwaffen überhaupt in der Anlage einsetzbar ohne die Gefahr eines Hüllenbruchs? Ist eine Außenbesichtigung der Anlage möglich? Gibt es dafür Druckanzüge? Ist die Unterwasserfauna sicher?
An die Einsatzgruppe
SGT Milestone,
die Sicherheitscrew (Security) umfasst 30 Personen. Aufgrund der besonderen Natur der Anlage, führt das Sicherheitspersonal im Normalfall keine Schusswaffen mit sich. Da das Personal und die Bewohner sehr sorgfältig ausgewählt werden (wir bemerken hier allerdings einen gewissen Widerspruch zu der gegenwärtigen Lage), musste bisher laut Yutani Corporation noch niemals Zwangsgewalt eingesetzt werden. Waffen aller Art sind im Alltag des Habitats nicht präsent. Es gibt allerdings eine Waffenkammer in Komplex A, in der sich Sturmgewehre, Körperpanzer, Gasgranaten und Betäubungswaffen für 15 Personen befinden. Eine Bedrohung von innen ist bisher kein ernstes Szenario für das Habitat gewesen. Das kommt uns hier vielleicht zugute.
Gegen äußere Bedrohungen ist das Habitat Umiko wesentlich besser geschützt. Bereits in einem Radius von 200 Seemeilen befinden sich erste Sensorik- und Schutzmaßnahmen gegen Bedrohungen. Entsprechend streng sind Tauchboote reglementiert. Es gibt nur sehr wenige, gute Gründe sich in dieser Tiefe in ein Tauchboot zu begeben. Sie beschränken sich auf Wartungsarbeiten. Ein freies Tauchen ist nicht möglich. Körperbetonte Exoskelette besitzen eher den Charakter von Tauchbooten in dieser Tiefe. Eine Begehung der Anlage von außen ist daher für die „Besuchergruppe“ nicht vorgesehen.
Die Anlagen sind groß dimensioniert und verstärkt. Komplex A ist sehr robust und massiv gebaut. Schuss- und begrenzter Sprengstoffeinsatz sind unbedenklich. Komplex B besteht aus modularen, gehärteten Anlagensegmenten, die jeweils mit Schleusen verbunden sind. Schusswaffeneinsatz ist für die Hülle unbedenklich, allerdings kann es in einem ungünstigen Fall zu einer Abschottung eines Modulsegments kommen. Manche Teile der Anlage arbeiten mit toxischen Stoffen, Hochenergie und Hochdruck. Sprengstoffeinsatz sollte nur präzise und durch Expertenhand durchgeführt werden. Komplex C ist der riskanteste Teil der Anlage, wenn es um Schusswaffeneinsatz oder Sprengstoffe geht. Von beidem wird dort dringend abgeraten.
Die Unterwasserfauna (und Flora) gilt ersteinmal als unbedenklich für Metamenschen oder technische Anlagen. Für die erwachten Kreaturen der Tiefsee betreibt das Habitat einigen Aufwand um eine lokale Verträglichkeit der Anlage zu garantieren. Eine der verdächtigen Personen, der Wards and Leyline Inspector Finu Onbekend, ist mit dieser Aufgabe in leitender Funktion betraut. Es gibt zudem eine Hermetic Activity Supervisor, Sanda Tamane, die ebenfalls dafür Sorge trägt, dass das Habitat im arkanen Sinne keine Reibung generiert. Scheinbar funktioniert es soweit. Das Habitat ist durch erwachte Fauna nicht beeinträchtigt.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Capitaine Uzun,
Mesdames et Messieurs
Antrag auf Bewilligung magischer Utensilien:
3x hermetische Matrix (Verbrauchsfetish) mit eskulaptischen Diagramen und Formeln nach Pasteur-Olan- Karlstein (Heilmagie, Stufe 6)
2x Laiden-Jar, arkanum (Verbrauchsfetisch) gesättigt mit Optimum Okulli, zweiter Satz, Vers 7-49. (Wahrnehmungsmagie, Stufe 8)
Der Preis für diese Objekte müssten den von mir geschätzten Preis nahe kommen.
Ich möchte höflich dran Erinnern, das ich bereits zu Op. Kimono solche arkanen Hilfsmittel über unsere Spesenkonto erworben haben, die direkte Folge davon ist meine Unversehrtheit während eines Feuergefechtes und damit meine Unterstützung für das Einsatzteam, so wie das Überleben von Fred Dentons Tochter, welche ohne dieses Material verstorben wäre.
Sincèrement
B.Morelle
To: SFG 77
Hey!
Ich bin an Bord, so ganz offiziell! Die Lage sieht ja heikel aus. Ratten aufspüren und einfangen – oder vergiften. Ich bin bereit und habe meine Hausaufgaben soweit gemacht. Das Host-System des Habitats deckt vor allem interne Kommunikation und Datenverarbeitung sowie Datensicherung ab. Forschungsdaten, aber auch Unmengen von Daten über den Alltag im Habitat werden erfasst. Es gibt ein zensiertes Trideo-Programm von der Oberfläche. Jede Wohneinheit hat ein Terminal, aber keinen freien Zugang zur Matrix außerhalb des Habitats. Was ich also machen werde, ist eine umfassende Suche nach Schlüsselwörtern und unregelmäßiger, interner Kommunikation im gesamten Datenbestand. Zweitens vergleiche ich gespeicherte Anlagendaten mit den Simulationsmodellen des Regelbetriebs. Keine Ahnung, ob das was bringen wird.
Bemerkenswert ist jedenfalls, dass die Kontrolle der Anlage selbst ausschließlich über Closed Circuit Security Systems (CCSS) läuft. Türen, Schalter, Anlagen, werden alle durch Hardware gesteuert und durch System-Rigger überwacht. Im Matrix-Host laufen nur Betriebsdaten auf, die dann auf Vorrat gespeichert oder weiter verarbeitet werden. Das heisst im Klartext: Zoé muss diesmal mit Laserwaffen durch Grotten tauchen, wenn es um Eingriffe in Anlagenprozesse gehen soll!
AIM true,
SPC Mike Goodfellow
Hallo Kameraden
Nachdem DeVries die nötigen Unterlagen weitergereicht haben dürfte, melde auch ich mich zur Operation Ground Zero.
Und damit keine Zweifel aufkommen: ich bin zu 100% einsatzbereit!
@Brick: wie weit sind die Ausarbeitungen bzgl. des „wissenschaftlichen Vortrags“? Wer hält den? Regicide? Brick selber? Ich???
@Cptn. Uzun: in welcher Form sind wir dort unten namentlich bekannt? Gibt es SIN-Scanner?
An die Einsatzgruppe,
Mr. Boucard,
willkommen zurück. Es ist sehr erfreulich, dass Sie pünktlich wieder einsatzbereit sind.
@Boucard: Die Einsatzgruppe wurde mit falschen Namen angekündigt. Eine SIN ist generell in der Anlage nicht notwendig, da niemand ohne vorherige Prozedur an der Oberfläche nach unten gelangen kann.. Es gibt ein internes ID-System, das von der Security des Habitats Umiko betreut wird. So sollen auch Diskriminierungen über Herkunft, Familienbeziehungen, Alter etc. vermieden werden. Sie wurden mit folgenden Namen angekündigt:
Operative Miller als Zora Michaels
SGT Milestone als Falko Moller
CPL Svenson als Henry Silverborg
SPC Goodfellow als Michael Gobbet
Operative Boucard als Peter Burton
Operative Morellè als Basil Martin
Ako Tameo als Ako Tameo
Ihre Ausweise enthalten nur den Vornamen sichtbar aufgedruckt. Mit ihnen können sie sich im öffentlichen Bereich frei bewegen. Identifikator für Besucher ist ein Fingerbadruck. Für Beschäftigte und Bewohner ist der Sicherheitsstandard der Ausweise ungleich höher. Er umfasst Retinadaten, Fingerabdruck und Spracherkennung.
@Svenson: Die angeforderte Ausrüstung wurde nach einiger Erwägung bewilligt. Das Maschinengewehr, Munition sowie der Gyro-Stabilisator wurde jedoch in einer falschen Materiallieferung vorausgeschickt. Die versiegelte Kiste wird voraussichtlich im Lagerbereich des Port North verräumt. Sie besitzt die Liefernummer YCUH-P-228.99347 und kann von Mitgliedern der SFG 77 durch Fingerabdruck geöffnet werden. Wie und wann sie vor Ort Zugang erhalten, müssen sie selbst entscheiden.
@Morellè: Das angeforderte arkane Material wurde bereitgestellt.
@Miller: Da SPC Goodfellow darauf hingewiesen hat, dass die CCSS-Systeme die Betriebsanlagen maßgeblich umfassen, werden Sie ein CCSS Protocol Emulation Module und ein Remote Control Deck Decryption Module aus dem AIM-Fundus erhalten. Damit können Sie sich bei Bedarf Zugang zu den CCSS verschaffen. Sollten Sie mit derart Dingen nicht vertraut sein, informieren sie sich bitte vorab. Das CCSS Gebäudesystem ist wesentlich anfälliger für eine Entdeckung eindringender Rigger als ein Matrix-System. Seien Sie also behutsam.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Cpt.Uzon
Einem Ausrüstungs-Stash welcher auf das Habitat verbracht wird um im Ernstfall zur verfügung zu stehen, sollen von meiner Seite folgende Gegenstände zugefügt werden.
Speritas ProAnimal (Red Dot Sight instead of Scope) 20 Darts Narcojet / 2 Mags
AIM Frogmann Outfit (HAZMAT) no dive equiment, suit only (Industrial Camo-Pattern)
AIM Tac Com, Personal Unit
4 Flashbangs
4 Flashbang (preped with Trip Wire & putty)
IR Smartgoggles
Gasmask (compatiable with Googles)
1m Detcord (low yieled) +Wire & Detonators
Capitaine Uzun,
Mesdames et Messieurs
Ist es vorgesehen oder denkbar, uns von Seite der YC den Status interner Sicherheitsbeamten mit weitreichenden Befugnissen zu verleihen, so das wir im besten Fall die Festnahme eines Saboteurs durchführen könne, im schlimmsten Fall das Personal der Anlage unter unseren Befehl zu stellen um eine gegeben Katastrophe zu verhindern.
Leider muss die Möglichkeit, das gerade unsere Anwesenheit und Untersuchung, in Verbindung mit den Ereignissen der letzten Wochen, eine Handlung des Saboteur provoziert, als deutlich gegeben betrachtet werden.
Sincèrement
B.Morelle
An die Einsatzgruppe
Die Vorauslieferung der Ausrüstung wurde aktualisiert.
Bezüglich des Status der Einsatzgruppe möchte ich anmerken, dass die Yutani Corporation bereit ist ihnen alle möglichen Dinge schriftlich auszustellen. Bitte verkennen sie aber nicht die Lage: das Habitat ist weitestgehend autonom und entscheidet über lokale Angelegenheiten selbst. Die Personen vor Ort sind handverlesen und Teil einer alternativen Lebensform. Stellen sie sich 800 Metamenschen in gemischten Familien und Lebensbündnissen vor, die alle beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt sind, alle auf dem Campus leben und sich selbst unterrichten, fortbilden und unterhalten etc. Es ist Teil des Habitatkonzepts, dass Einflüsse von außen minimiert sind. Im Falle einer Konfrontation mit der Bevölkerung werden ihnen schriftliche Vollmachten oder Ausweistitel nur bedingt nutzen. Ihre beste Option ist in einem solchen Fall Ako Tameo, dessen Autorität als Customer Agent der SFG 77 den Rücken stärken kann. Am Ende des Tages hängt es von ihrem Handeln und Unterlassen ab, wie das Habitat auf sie reagiert. Die Rückendeckung aus Tokio haben sie.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Ich werde den Vortrag selber halten, da ich die besten Chancen habe, bei eventuellen Rückfragen etwas zu erwidern. Meine Vorbildung sollte das abdecken.
Was die Ausrüstung angeht:
1 leichtes Maschinengewehr, smart
Standard und Gelmunition
Für das ganze Team:
Panzerkleidung mit AIM/Yutani-Kennzeichen, falls es aggressiv-offiziell wird
HAZMAT-Anzüge
die Taserpistolen des letzten Einsatzes, die haben sich bewährt.
Betäubungsgranaten
Blendgranaten
Sehr geehrter CPT Uzun,
besten Dank für die Bereitstellung des Decks. Können Sie mir bitte noch folgende Fragen bezüglich des CCSS beantworten?
Wie hoch ist die Vagilanz im Habitat, einmal systemseitig und auch bezüglich Riggerabdeckung und Schichtstärke (gibt es Passivrigger?), wenn möglich nach Uhrzeiten aufgelistet. Auch wenn Sie bereits das autonome Leben erwähnt haben, hoffe ich hier auf Aufzeichnungen des Vagilanzcodes durch das System.
Gibt es mehrere geschlossene Kreisläufe innerhalb des Habitats oder sind alle Bereiche in einem System?
Ist bekannt ob es offene Slave Ports gibt?
Kann die Yutani mir die Protokolle der CCSS zugänglich machen? Das würde den Zugriff enorm erleichtern.
@ Goodfellow: kannst Du Dich bitte Deckerseitig auf einen möglichen Zugriff vorbereiten falls ich scheitern sollte oder schlimmstenfalls den Alarm auslöse?
Beste Grüße
Zoe Miller
An die Einsatzgruppe
Sehr geehrte Miss Miller,
leider liegen uns keine Schichtpläne der CCSS-Rigger vor. Die Anlage läuft im wesentlichen autonom. Es besteht also nach Aussage der Yutani Corporation eigentlich nur dann Bedarf nach einer Aktivpräsenz, wenn etwas in den CCSS nicht in Ordnung ist. Der Regelfall wäre also Green-8. Sollte ein Alarmzustand herrschen, ist mir Red-8 zu rechnen. Das ist zumindest die Standardprozedur für diese Einrichtung.
Es gibt zwei Matrix-Hosts (Research, Local) und drei CCSS (Etusan Processing, Facility Management A/B, Facility Management C) . Sie sind auf den Plänen verzeichnet. In Komplex A laufen alle Systeme zusammen.
Es gibt keine vorgesehenen, unverschlüsselten Slave Ports. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass davon an irgendeiner Stelle aus pragmatischen Gründen abgewichen wurde.
Die CCSS-Protokolle haben wir verfügbar. Sie können also die Protokollemulation bereits vor dem Einsatz konfigurieren.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
@Zoé: sehen wir dann. Wenn Dich jemand aus dem CCSS rausschmeisst, komm ich ohne VCR da nicht viel weiter. Ein SCR Emulator und das Protocol Emulation Module habe ich bekommen. Ein RC Utility habe ich auch. Die Entschlüsselung müsste ich über Software laufen lassen. Und mir fehlt ein Fuji-Port. Ich müsste also vor Ort das Deck umrüsten… Also kurzum: eine Notlösung wäre es. Aber ich bin da etwas… jungfräulich?? Ist für mich ungefähr so als würdest Du aus einem Lamborghini gezerrt und in eine Magnetbahn gestopft, die immer im Kreis fährt…
@ Mike: Ich verstehe! ^^ Na dann bleibt wohl nur dass ich es einfach nicht verbocke 😉