Operationsleitung: CPT Katsuo Uzun (B3), 2LT George Tillerman (B3)
Zuordnung: Task Force „Blue Shark“, Ground Combat Element, Company A, 2nd Platoon, Alpha Element
Logistik: 5th Combat Logistics Btl. 10th AEF
Operationsbasis: Platoon HQ & Main Element, Provinz Kalimantan, Pi Taak, Indonesien
Einsatzverbringung: 3rd Marine Aircraft Wing / 5th Combat Logistics Btl.
Auftraggeber
AIM Central Command (CCOM)
Honorar: 42.500 =Y= je Person
Missionsziel
In Vorbereitung einer Verlegung von indonesischem Militär in eine instabile, ländliche Provinz, soll proaktive Aufklärung und Informationsbeschaffung erfolgen. AIM übernimmt die Errichtung eines Vorpostens. Das 2nd Platoon A Company hat den Auftrag von der Stadt Pi Taak aus Hauptwege zu erkunden, in den Siedlungen und Anwesen die Bevölkerung nach Informationen über Anschläge in der Provinz zu befragen und die Sicherheits- und Bedrohungslage entlang der Hauptstraße aufzuklären. So soll die Grundlage für ein sicheres Einrücken der Indonesischen Streitkräfte in vier Tagen geschaffen werden.
Ziele für das Alpha Element:
A) Alpha Element rückt auf der nördlichen Hauptstraße von Pi Taak gen Osten vor. Zielpunkt ist ein 64 Kilometer (Luftlinie) entfernter Staudamm.
B) Befragung der lokalen Bevölkerung in zwei Siedlungen zu terroristischen Anschlägen auf die indonesische Polizei um Pi Taak.
C) Erkundung der Hauptstraße zu Hinterhaltsmöglichkeiten und Räumung platzierter Sprengfallen.
D) Bekämpfung terroristischer Kräfte; Überstellung von Terroristen oder Kollaborateuren an die Indonesische Polizei.
E) Erprobung neuester Kommunikationsausrüstung und deren Nützlichkeit im Einsatz.
Für diesen Einsatz existiert ein straffer Zeitplan, da Alpha und Bravo Element gemeinsam auf zwei getrennten Hauptstraßen vorrücken. Die Einsatzvorbereitungen wurden bisher mit größtmöglicher Geheimhaltung und Diskretion betrieben. Der Einsatz beginnt um 2000 mit dem Vorrücken von Pi Taak zur ersten Siedlung (02). Dort ist ein Zwischenposten für die einstweilige Unterkunft einzurichten. Hierzu ist eines der Privatanwesen nach taktischen Gesichtspunkten auszuwählen und zu beziehen. Am Folgetag ist bis 1300 die Befragung der lokalen Bevölkerung abzuschließen. Bis 1900 ist bis zu Siedlung 03 vorzurücken. Auch dort ist ebenfalls ein sicheres Zwischenlager für die Nacht zu beziehen und die Befragung der Bevölkerung sowie Beobachtung verdächtiger Bewegungen bis 0400 abzuschließen. Anschließend erfolgt ein Vorrücken bis zum Straßenende am Staudamm. Um 1000 wird sich von Pi Taak aus eine Instandsetzungsgruppe in Bewegung setzen und auf Grundlage der Aufklärungsergebnisse die Hauptstraße für das Verlegen des indonesischen Militärs vorbereiten.
Die Einsatzdauer ist vom 01. April, 2000 bis zum 03. April, 1200 festgesetzt. Es ist ein Rücktransport per Luft vom Staudamm aus vorgesehen.
Aufklärungsbericht
Die auf der Hauptinsel Indonesiens gelegene Provinz Pi Taak liegt im Norden, ca. 100km von der Küste entfernt. Durch die strategische Entwicklung im aktuellen Pazifikkonflikt wird das Indonesische Militär am 5. April 2072 Land- und Luftstreitkräfte in diese Region verlegen.
Insgesamt ist die Area of Interest befriedet. Als entlegener Teil einer Zentralregion Indonesiens ist Pi Taak nicht direkt von dem Pazifikkonflikt betroffen. Die Sicherheitslage war bisher stabil, auch wenn die indonesischen Behörden aufgrund von Korruption und Perosnalmangel in den abgelegenen Gebieten Schwierigkeiten hat, Recht und Ordnung durchzusetzen.
Seit Beginn der regionalen Auseinandersetzungen zwischen dem Japanischen Consortium und der Cantonese Confederation Anfang diesen Jahres, kam es in Pi Taak zu vermehrtem Vandalismus an öffentlichen Einrichtungen sowie ab dem 20. März 2072 auch zu Angriffen auf Indonesische Provinzpolizei mit Schusswaffen. Hierbei kam es zu zwei Toten und acht Verletzten. Eine Sprengfalle an einer Hauptstraße tötete zwölf Metamenschen in einem Nahverkehrsbus. Drei weitere Sprengsätze detonierten im Zusammenhang mit Polizeipatroullien. Entlang der Provinzstraßen kam es zu einzelnen, wahllosen Schüssen auf Fahrzeuge.
Die Patroullienroute von Alpha Element führt von der Siedlung Pi Taak über 160km befestigte Straße gen Osten. Das Gelände ist durch starke Höhenunterschiede, Flussläufe und Brücken geprägt. Auf dem Weg zu einem inaktiven Staudamm, der das Ende der befestigten Straße markiert, liegen zwei Siedlungen.
Die kleinere Siedlung 02 wird überwiegend von Bauern und Handwerkern bewohnt. Einfache Fertigbauhäuser und einige robuste Wohnhäuser säumen die Hauptstraße auf Terassen. Die Bewohner sind überwiegend ärmere Indonesier. Es durchmischt sich eine Minderheit chinesischer Einwanderer.
Die größere Siedlung 03 besteht aus modernen Wohn- und Büroanlagen, die vor 20 Jahren vor allem von Unternehmen aufgrund der Nähe zum Staudamm und einem stillgelegten Flugfeld genutzt wurden. Dort lebt eine ethnisch durchmischte Mittel- bis Oberschicht.
Die Area of Operations entlang der Hauptstraße wird als unsicher eingestuft. Es ist mit Sprengfallen und Angriffen bewaffneter Banden sowie terroristischen Gruppen zu rechnen. Der Grad der Organisiertheit ist unbekannt. Auch Übergriffe aus der Bevölkerung sind nicht auszuschließen. Waffenverstecke in Gebäuden oder dem nahen Umland sind wahrscheinlich. Ergebnisse von Geheimdienst- und Polizeiermittlungen haben ergeben, dass terroristische Kräfte wahrscheinlich im Operationsgebiet ein Standbein unterhalten. Genaueres hierzu ist unbekannt.
Nach den zunehmenden Angriffen hat AIM den Auftrag erhalten mit der Company A das Einrücken der Indonesischen Streitkräfte vorzubereiten und die Sicherheitslage aufzuklären. Hierzu wurde in der Siedlung Pi Taak (01) ein Fußballstadion zur Operationsbasis für das 2nd Platoon (2LT Tillerman) umfunktioniert. Dort befindet sich das Command Element und das Main Element mit einer Field Artillery Section als Feuerunterstützung. Ein Overwatch Element wurde auf einem südöstlichen Hügel der Siedlung platziert. Alpha und Bravo Element werden jeweils eine Hauptstraße in östliche Richtung erkunden.
Neutrale Kräfte: keine
Unbekannte Kräfte: unbekannt
Aliierte Kräfte: Indonesische Luftraumkontrolle, Polizeikräfte Kalimantan Provinz, AIM Field Artillery Section (Callsign Amber, Reichweite 38km)
Geographische Analyse
Area of Interest: Bewaldetes Hochland (ca. 2500m) mit gemäßigt tropischem Klima dominiert die Kalimantan Provinz und die Gebiete um die Siedlung Pi Taak. Starke Zerklüftungen machen das Vorankommen für Fahrzeuge abseits der Straßen schwierig. Zahlreiche Flußläufe ziehen sich aus den Höhenlagen durch tiefe Schluchten und vereinigen sich bei Pi Taak zu einem gemächlichen, breiten Flußlauf.
Area of Operations: Das Tal der Route von Alpha Element ist eng gefasst, weitet sich aber regelmäßig in Nebentäler und Zuläufe. Der Talgrund liegt im Durchschnitt 100 Meter unterhalb der Hauptstraße und ist nur zu Fuß zu erreichen. Der dortige Wasserlauf variiert zwischen Austrocknung und starken Strömungen mit mehreren Metern Wassertiefe. Er ist normalerweise nicht befahrbar. Abseits der asphaltierten Hauptstraße sind vor allem Fußwege verfügbar. In Siedlung 03 besteht ein Netzwerk aus Hochgalerien, modernen Seilbrücken und Aufzügen, die den Weg zwischen Gebäudekomplexen erleichtern. Der Staudamm ist inaktiv. Jenseits des Staudamms führt ein nicht mehr befahrbarer Weg zum 5km entfernten Flugfeld. Dieser Wegabschnitt soll in den nächsten Tagen instand gesetzt werden.
Meteorologische Analyse
Es wird warmes Hochlandwetter erwartet, mit über 30°C am Tag und ca. 20°C in der Nacht. Die Luftfeuchtigkeit beträgt 95%. Starker Nebel verfliegt erst um die Mittagsstunden. Es werden um die 6 Sonnenstunden gemessen. Der Monsun ist größtenteils abgeregnet, der Wasserstand der Flüsse sehr hoch. Wind mäßig böig aus Nord.
Politische Analyse
Niemand kümmerte sich um all den illegalen Export von Drogen und indizierten Waren, und die ganzen Waffen, die kriminelle Organisationen auf etablierten und fest ausgebauten Schmuggelrouten jahrzehntelang ins Land brachten. Jetzt wird damit plötzlich geschossen. Und niemand will etwas gewusst haben, alle sind schockiert.
Die Pazifikkrise hat Indonesien in eine innenpolitisch schwere Lage gebracht. Das Land aus vielen Ethnien und Religionen besitzt eine beachtliche Zahl chinesischstämmiger Bewohner. Und die chinesische Kultur hat bisweilen tiefe Wurzeln, grade in der Oberschicht. In einigen Provinzen, zu denen auch Kalimantan gehört, werden bewaffnete Aufstände gegen den Regierungskurs im Pazifik befürchtet. Die Regierung Indonesiens verlegt nun Truppen in das Operationsgebiet. Vordergründig, um damit die militärische Schlagreichweite nach Norden zu erhöhen. Gleichzeitig aber auch, um eine Entgleisung des inneren Friedens notfalls mit Gewalt zu unterbinden.
Im April soll ein stillgelegter Flugplatz nahe des Staudamms wieder in Betrieb genommen werden, um dadurch die Schlagreichweite für Kampfflugzeuge und Bomber in das Südchinesische Meer zu erhöhen. Die offene Truppenverlegung ist Teil einer Strategie zur Abschreckung gegenüber Vietnam. Das Land soll gegen ein Eingreifen in den Konflikt auf chinesischer Seite bewegt werden. Im Zusammenhang mit der geplanten Truppenverlegung soll es zu Deportationen der lokalen chinesischen Bevölkerung kommen. Ein Schritt, zu dem sich die Indonesische Regierung entschlossen hat und der noch nicht der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde.
Die Anschläge in der Area of Interest werden pro-chinesischen Indonesiern und in der Provinz lebenden Chinesen zugeschrieben. Eine politische Motivation wurde durch Bekennerschreiben nahegelegt. Der Grad der Gewalt liegt deutlich über den bisher gewohnten Spannungen. Die Beteiligung krimineller Organisationen ist nicht ausgeschlossen. Die Region ist bekannt für starke Drogenkriminalität und verbotenem Handel mit paranormaler Flora und Fauna. Nicht zuletzt muss damit gerechnet werden, dass unbeteiligte Bevölkerung passive Unterstützung leistet, andererseits aber auch Ziel von Anschlägen werden kann.
Rechtliche Analyse
AIM handelt in direktem Auftrag der Indonesischen Regierung und des Japanischen Consortiums. Der Einsatz beginnt offiziell als Polizeieinsatz. Die Regierung hat nach Rücksprache mit dem Central Command jedoch den Ausruf eines Ausnahmezustands vorbereitet. Dieser wird verkündet, sollte sich organisierter Widerstand gegen die beginnende Operation wenden. Dadurch ist der Einsatz von Militär zu Zwecken der Inneren Sicherheit legitimiert.
Im Einsatz gilt das humanitäre Völkerrecht und Kriegsrecht sowie, bis zur Verkündung des Ausnahmezustands, das Vollzugsrecht der Indonesischen Polizeibehörden. Verhaftungen und Befragungen sind für bis zu 24 Stunden unbegründet möglich. Ein Recht auf einen Anwalt ist gewährt.
Einsatzregeln
Es gelten die militärischen Einsatzregeln der Association Internationale des Mercenaires.
Der Einsatz ist als Kriegseinsatz eingestuft.
Bezogen auf den Mandatsumfang (Missionsziel) ist die Operation mit polizeilichen Befugnissen ausgestattet (insb. Ortsverweise, Fahrzeug- und Personenkontrollen, Durchsuchungen und Festnahmen).
Zugehörigkeit zu AIM ist an der Einsatzkleidung durch das Unternehmenslogo, Rangabzeichen (sofern zutreffend) sowie Verbandszugehörigkeit anzuzeigen.
Anmerkungen der Einsatzleitung
Meine Damen und Herren, dies ist eine heikle Situation. Es ist Feingefühl gefragt um nicht zu eskalieren. Gleichzeitig brauchen wir ein hartes Durchgreifen. Indonesien entgleitet in innere Kämpfe. Das muss unbedingt verhindert werden. Pi Taak ist hierbei nur ein Schauplatz von vielen, aber ein wichtiger. Der Einsatz soll ein niedriges Profil haben, deshalb rücken sie mit erhöhtem Risiko vor. Die nachrückenden Elemente sollen auf Grundlage ihrer Aufklärung rasch und gezielt vorankommen können.
Sie werden diesmal in die Militärsruktur eingegliedert und führen eine Infanteriegruppe als Alpha Element. Alpha Element besteht aus zwei Feuerteams und einem Bodenfahrzeug mit insgesamt ca. 10 Soldaten, sie eingeschlossen. Sie unterstehen meinem 2nd Lieutenant Tillerman als Platoon-Führer in Pi Taak. Jemand von ihnen muss die Rolle des Squad Leader ausfüllen.
Central Command möchte ihre Einsatzgruppe mit einer Technikerprobung betrauen. Es handelt sich um ein Taktisches Bodenfahrzeug mit neuen Kommunikationskonfigurationen. Das Konzept wurde bisher nocht nicht im Feld erprobt. Man erhofft sich hier eine Feuertaufe, die wir dringend brauchen. Ihre Evaluation der Technik wird wichtig sein. Mit PFC Goodfellow haben sie einen Kommunikationsspezialisten in ihrer Squad, der sie in die Technik einweisen und im Fahrzeug unterstützen wird. Alle Teammitglieder erhalten persönliche Kommunikationsausrüstung gestellt. Ergründen sie die Möglichkeiten und Grenzen dieser neuen Technik.
Als „Knock and Talk“ bezeichnet man die direkte Kontaktaufnahme mit lokalen Anwohnern, um ihre Verwicklung in Bedrohungen oder Terrorakte aufzuklären, geheimdienstlich interessante Informationen zu erlangen und sie zur Kooperation zu bewegen. Sie werden also in direkten Kontakt mit Einheimischen treten. Das bedeutet, in deren Privatleben einzudringen, sie zu befragen und zur Zusammenarbeit zu bewegen. Bereiten sie sich darauf innerlich vor. Zum Selbstschutz und aus Aufklärungsgründen werden sie Privatanwesen als Zwischenlager okkupieren, um so bei den Aufenthalten in den Siedlungen eine befestigte Position zu haben. Es wird ihnen Geld für Entschädigungszahlungen an die Bevölkerung bereitgestellt.
Letzte Änderung: 24. März 2072, 0130 UTC+10


An Cpt Uzun
Hiermit erkläre ich meine Bereitschaft an Operation „Knock & Talk“ Teil zu nehmen. Nach mehrmaligem Lesen der Einsatzbeschreibung scheint der Ablauf recht deutlich. Lediglich eine Beachtung und Klärung der Details scheint sinnvoll. Geographische Analysen sollen ja noch folgen, Details zur beschrieben Kommunikationsausrüstung und dem Fahrzeug werden bestimmt auch noch nachgereicht, so sind es von meiner Seite aus lediglich Kleinigkeiten.
1. Da es sich um eine Mission handelt, die mit recht großer Sicherheit ein gewisses öffentliches Interesse und Aufmerksamkeit erregen kann schein es mir mehr als Sinnvoll den Bereich der RP nicht zu ignorieren. Da unser Einsatzteam diesmal als Teil eines großen Verbandes agiert wird die AIM selbst sich dieser Sache annehmen. Ansonsten scheint Mademoiselle Melissa und ihr Team für diese Aufgabe gut geeignet, wobei ein Teil des Honorars aus dem allgemeinen Einsatzetat getragen werden sollte.
2. Es scheint recht vorteilhaft und gleichzeitig ominös, dass die Spuren unseres letzten Auftrags Richtung Indonesien weisen…und nun finden wir uns hier. Gibt es hierzu noch einen Kommentar seitens der Firmenleitung oder der Task Force „IMATransition“?
Weiter zu klärende Dinge folgen soblad sie sich ergeben
Mes sincères salutations,
Bazut Morelle
Melde mich zum Dienst Captain!
Haben von ihnen eingesetzte Personen außer Miller aus dem Alpha Element örtliche Sprachkenntnisse?
Bekommen wir zur Vorbereitung Einsicht in die Personalakten der Elementmitglieder?
Möchte sich jemand in der Stelle des Squad Leaders beweisen?
Gibt es lokale Radio-/Trideo-Sender oder sonstige Informationsmedien, die eine Information der Bevölkerung zulassen würden? Dann wäre Melissa sinnvoll.
An die Einsatzgruppe
Sehr geehrte Damen und Herren,
willkommen zurück. Ich gehe kurz auf Ihre Anregungen ein:
1. Die Frage der Public Relation und Medienkontrolle ist ein kritischer Punkt. AIM hat derzeit keine Strukturen, die der Mission unmittelbar nutzen. Diese verantwortung liegt bei indonesischen Offiziellen, wir erwarten hier jedoch keine wirkliche Hilfe. Da man mit einem größtmöglichen Maß an Überraschung in die Täler vordringen möchte, verbieten sich allzu progressive Vorarbeiten. Miss Melissa ist aber sicherlich eine sehr gute Ergänzung, grade auch für ihre persönlichen Interessen an einem exzellenten Gesamtergebnis. Die Kosten müssen sie leider selbst tragen.
2. . Zwischen Operation Streik und Operation Knock & Talk besteht kein sachlicher Zusammenhang. Die geographische Nähe war ein wichtiger Erwägungspunkt. Die Geschäftsleitung mischt sich prinzipiell nicht in operative Aufgaben ein, schon gar nicht auf dieser Detailebene. Wenn, dann müssten Sie nach dem Central Command fragen. Im vorliegenden Fall habe ich Sie zum Einsatz empfohlen.
3. In Alpha und Bravo Element sind Personen mit lokaler Sprachkenntnis (Indonesisch). In jedem Feuerteam mindestens eine Person. Die Bevölkerung vor Ort spricht bisweilen auch Chinesisch, Malayisch, Arabisch sowie mikronesische Dialekte. Englisch ist zudem verbreitet. – Eine Einsicht in die Personalakten von AIM-Personal ist für direkte Vorgesetzte sachbezogen möglich. Für Sicherheitsfreigabe B-2 bedeutet dies Einsicht in Qualifikationen und förmliche Leistungsbeurteilungen.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun
Mes Camarades
Ich habe schon vor einer Woche Kontakt zu den lokalen Behörden aufgenommen, eigentlich in andere Sache. Nun scheint es eine glückliche Fügung das Cpt. Uzon uns für diesen Einsatz empfohlen hat.
Die Polizei vor Ort ist daran interessiert mich als externen Berater anzustellen, um Polizeikräfte mit Führungsverantwortung im Anti-Terroreinsatz zu schulen. Nachvollziehbar eine gefragte Dienstleistung in der Provinz Kalimantan im Moment.
@Svenson: Da sie ebenfalls ein freier Mitarbeiter sind, wäre die Frage ob sie mich in dieser Tätigkeit unterstützen wollen, vorausgesetzt ihre Zeit erlaubt das?
Ihre Expertise ist vor Ort bestimmt wertvoll.
@Millestone: lch habe begonnen Indonesisch zu lernen, der aufenthalt im Land wird meine Sprachkenntnise zügig verbessern.
Also erstmal melde ich mich hiermit offiziell für den Einsatz Knock & Talk. Bei AIM müssen sie einen verdammt gutenHellseher haben. Interesse hatte ich ja schon, wollte aber wenigstens erstmal auf eine Karte schauen wie es da ungefähr aussieht.
Da ich auch die Tätigkeit des Sanitäters ausübe halte ich es für ungeschickt wenn ich die Position des Squad Leaders übernehmen würde. Wenn ich über einem Notfall gebeugt bin kann ich die Lage schlecht beurteilen und Befehle geben. Stehe aber natürlich mit Rat zur Seite so er erwünscht ist.
Extrawünsche gibt es von mir keine diesesmal. Ich nehme die Standardausrüstung die AIM für „Heavys“ vorsieht zusätzlich zum Sanikram.
@Regicide:
Da muß ich nach dem Einsatz mal schauen ob ich da helfen kann.
H.S.
Auch ich bin mit an Bord und freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit!
Der Zeitplan erscheint mir sehr straff. Eine einwandfreie Aufklärung und Räumung des Weges und eine freundliche Befragung der Bevölkerung während wir mit Widerstand und Überfällen rechnen wird in gut eineinhalb Tagen sicher eine große Herausforderung werden. Gibt es einen Puffer falls notwendig, oder stehen die Indonesischen Streitkräfte direkt in den Startlöchern?
CPT Uzon, gibt es für mich eine Möglichkeit, mich vorab mit dem Fahrzeug vertraut zu machen? Ich möchte gut vorbereitet sein um an dieser Stelle keine Zeit zu verlieren.
Da Regicide und Norge die Aufgabe des Squad Leaders nicht übernehmen möchten/können und meine Kompetenzen an anderer Stelle liegen, geht der Kelch wohl wieder an Brick?
Melissa sollten wir in jedem Fall buchen, ich übernehme das an der Stelle und bitte um euren Zuschuss.
Grüße aus London, Zoe
An den Shopadministrator: Melissa soll bitte nicht für 50Y an meine Adresse in London versendet werden…
Nunja, wenn die Ehre wieder mir gebührt, auch gut.
Dann ist es hiermit Teamanweisung, wir beschäftigen Melissa zur aktiven Schönfärberei während des Einsatzes. Die Kosten werden geteilt.
Ich erwarte dann die genannten Personalinformationen über die Fähigkeiten der weiteren Teammitglieder.
Guten Abend Kameraden,
ich hatte bereits Kontakt mit Melissa, um mit ihr den Auftrag zu besprechen. Sie hat sich auch direkt an die Arbeit gemacht und mir einen Report zukommen lassen, den ich hier mit euch teilen und die Ergebnisse zur Diskussion stellen möchte.
Grüße, Zoe
Den Bericht liest JEDER, er enthält wichtige Hinweise zum Umgang mit den Einheimischen! Melissa hat da ganze Arbeit geleistet. Die Konfliktvermeidung mit den Anwohnern sollte mit den vorliegenden Informationen bedeutend leichter werden.
Also so wie ich das lese sollten wir es vermeiden zu sagen warum wir da sind. Nagut, damit habe ich kein Problem. Aber warum sind wir dann da? Startet AIM ein humanitäres Projekt zur Minenräumung in aktuellen und alten Krisengebieten?
H.S.
Norges Idee ist nicht schlecht. Wir sollten uns auf jeden Fall als für die Anwohner hilfreich darstellen, sonst kommen wir dort nicht weiter.
Ich konnte einen Fremdenführer finden, der uns eventuell bei der Kommunikation mit den Dorfbewohnern unterstützen kann. Er ist aufgrund der aktuellen Lage sehr vorsichtig, ich habe daher noch keine Zusage. Aber er hat immerhin einem Treffen an unserem Anreisetag zugestimmt. Natürlich würde uns das auch etwas kosten, aber wir sollten unbedingt das Gespräch wahrnehmen und herausfinden ob es sich lohnt seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Er weiß sicher auch über die Familienstrukturen bescheid. Aber auch für ihn brauchen wir eine gute Begründung damit er uns weiterhilft…
Mes Camarades
Ich bin nun seit einer Woche in Kalimantan und will eine meiner Observationen mitteilen und ebenso meine Konzepte zum bevorstehenden Auftrag vorstellen.
Von den Polizeibeamten vor Ort konnte ich erfahren, dass gezielte und geplante Anschläge auf Polizisten der organisierten Kriminalität zugerechnet werden. Die Polizisten mit denen Ich gesprochen habe sind sich ziemlich sicher, dass in Kalimantan (was Pi Taak einschließt) keiner irgendwas Großes abzieht, ohne dass die Kartelle davon wissen. Deshalb trainiert die Polizei hauptsächlich Taktiken und Strategien gegen die Kartelle. Wichtige Gruppierungen sind lange Arme chinesischer Triaden, korrupte lokale Familien und das Java-Kartell.
Zudem ist die Ansicht unter den Polizisten verbreitet, dass die Bevölkerung in den entlegenen Regionen den indonesischen Staat hasst und Gewalt dort passiv unterstützt. Einige Bemerkungen gehen ziemlich weit und lassen offenen Rassismus durchscheinen. Da wird von „Untermenschen“ gesprochen, die noch niemals Dankbarkeit für irgendwas gezeigt haben. Oder „die Niederländer hätten vor zweihundert Jahren ordentlicher beim Rauszüchten von dem indigenen Unkraut sein sollen“ etc. Der Graben scheint ziemlich tief und die Scheuklappen sitzen fest. Kein Wunder, hängen doch die Portraits der jüngst ermordeten Kollegen über Hausschreine in den Foyers der Polizeistationen.
Aus Pi Taak war bisher kein Polizist in einem meiner Seminare. Die Kollegen berichten, es hätte in Pi Taak kürzlich Suspendierungen gegeben. Da wäre wohl einiges eskaliert, was man in den Medien nicht hört. Außerdem ist Korruption bei der Polizei auch ein ernstes Thema. Doch dieser Graben ist viel unsichtbarer. Mir gegenüber geht man nicht weiter in die Details zu diesen heiklen Fragen.
Mit diesen Informationen und nach lesen des Melissa-Reports sehe ich nicht wie es uns gelingen soll eine halbwegs neutrale Rolle zu bewahren. Wenn wir nicht eine gut inszenierte Falls Flag Operation einleiten, wird man uns unweigerlich auf Regierungsseite verorten. Das macht uns zu einem Idealen Ziel für eine der opportunistischen Terrorzellen.
Mademoiselle Miller hat schon zurecht bemerkt das wir einen strafen Zeitplan haben, es wird erwartet das wir zivile Gebäude requiriere, was uns in direkte Opposition mit den Einheimischen bringen wird. Wenn uns verdächtige Objekte, die potentielle IEDs sein könnten auffallen, müssen diese schnell und sicher beseitigt werden und das macht man indem man sie sprengt. Das wir damit niemanden Gegen uns aufbringen scheint unrealistisch, schließlich hat man uns schon ein Budget eingerichtet um Reparationszahlungen zu leisten.
Noch unrealistischer macht es der Mangel an Hintergrund-Informationen. Um vernünftig investigativ tätig zu werden haben wir nicht nur viel zu wenig Zeit, sondern auch zu wenig Wissen.
Uns ist völlig unbekannt welche Motive mit den aktuellen Terroranschlägen verfolgt werden. Zudem richten diese sich gegen die Polizei (Interne Sicherheitskräfte und Vollstrecker des staatlichen Willens) und nicht gegen das Militär, welches in die inneren Angelegenheiten der Provinz nicht, oder nur peripher, verwickelt ist.
Die AIM würde kontaktiert um als Sicherheitsdienst für die Verlegung von Truppenverbänden zu dienen. Scheinbar werden Zwischenfälle erwartet, die Quelle dieser Erwartung wird uns aber vorenthalten. Ich muss in Zweifel ziehen das den indonesischen Auftraggebern überhaupt etwas an einer deeskalierenden Vorgehensweise gelegen ist.
Das möglichen Szenarios verschärft sich in selben Maße wie die Informationen zur geplanten Operation nach außen dringen:
1. Unter den potenziellen Gegnern der Regierungspläne weiß niemand ob der geplanten Truppenbewegungen so das der Vorstoß der AIM absolut überraschend ist.
2. Es ist bekannt das eine Operation geplant ist, Detail und Zeitplan sind unbekannt.
3. Wie 2. nur das auch Ziele und Inhalte bekannt sind.
4. Wie 3. nur das auch unsere Zeitplan und Route bekannt ist.
In Anbetracht des Levels an Korruption einerseits und dem Einfluss der Kartelle andererseits ist 1. beliebig unwahrscheinlich. Aus selbigem Grund ist 2. als gegeben anzusehen. Aus den von mir beschriebenen Umständen hilft uns die Spekulation über 3. nicht weiter. Wir haben viel zu wenig Informationen über die Motive, Möglichkeiten und Ressourcen der potenziellen Gegner, um Rückschlüsse darüber ziehen zu können mit welcher Bedrohungslagen wir es zu tun haben. Wir können sinnvoll als nur von 4. ausgehen und hoffen das es nicht stimmt. Um auf diese Bedrohungssituation angemessen reagieren zu können sehe ich keine Möglichkeit, friedlich und kooperativ mit einer negative grundgestimmten und unkooperativen Bevölkerung umzugehen, es sei den unter der eingangs erwähnten Falls Flag Operation.
Ein sinnvolles Szenario wäre die Entführung einer Gruppe Pro-Chinesischer Diplomaten, am besten religiöse Figuren, welche für eine Deeskalation in Pazifik gedrängt haben. Wenn ein solcher Bericht in den Lokalen Nachrichten und in Teilen der Matrix auftaucht, verbunden mit Gerüchten und Vermutungen das die Opfer in der Provinz Kalimantan festgehalten werden und zwei Tage später tauchen wir dort auf, wird jeder seine falschen Schlüsse ziehen. Schlüsse die eine Kooperation mit internationalen und damit neutralen Ermittlern erstrebenswert macht, besonders wenn eine Belohnung für sachdienliche Hinweise aussteht.
Die grundsätzliche Frage an Cpt.Uzon und Melissa, ob eine solche Aktion überhaupt möglich und umsetzbar ist? Natürlich sind auch andere Szenarien denkbar, z.B wie von Monsieur Svenson eingeworfer humanitärer Einsatz, dafür scheint der strafe Einsatzplan aber nicht so gut geeignet.
Salutations de Indonésie
Bazut Morelle
P.S: Nur um es Einstimmig zu machen, ich habe volles Vertrauen in Monsieur Millestones und seine Führungsqualitäten und bin bereit in einem Kampfeinsatz unter seinem Kommando zu dienen.
falls wir nicht noch anderslautende Anweisungen der Einsatzleitung erhalten bleiben wir so nah wie möglich an der Wahrheit. Wir haben einen ganzen Schützentrupp dabei, der sich bei einer zu komplizierten Story verplappern kann.
Also sind wir im Auftrag einer Privatfirma unterwegs, um das alte Flugfeld wieder zu erschließen, um in der Region zu investieren. Ist alles wahr, nur die Beteiligung der Regierung ist außen vor. Und könnte die Einheimischen mit Blick auf finanziellen Aufschwung der Region positiver stimmen.
Was das sprengen von improvisierten Sprengfallen angeht. Die Zeit fürs entschärfen wir wohl sein, zumal wir hoffentlich kein deckendes Mienenfeld bis zum Ziel vorfinden werden. Und eine unserer Aufgaben ist ja auch die Erkundung und der Schutz der Infrastruktur, insbesondere der Einzigen befestigten Straße und der vielen Brücken.
Gebäude requirieren muss ja nicht so genannt werden. Die Region scheint ja ausgesprochen Strukturschwach. da wird es leerstehende oder wenig genutzte Gebäude geben, die man ‚mieten‘ kann. das unterstützt auch den Eindruck, dass wir Geld in die Region bringen.
Prügeln, bestechen, erschießen und vertuschen sollte die letzte Option sein.
An die Einsatzgruppe
Sehr geehrte Kontraktnehmer,
es freut mich zu sehen, dass ihre Gedanken den richtigen Ton treffen. Viel mehr Informationen liegen leider nicht vor, so dass wir mit dem, was zusammengetragen wurde, arbeiten müssen. Ihre eigenen Initiativen zu weiteren Recherchen sind sehr gut. Lieutenant Tillerman und ich erwarten eventuelle Erkenntnisse mit Interesse. Allerdings wird es, aufgrund der Abstimmung mit anderen Elementen in der Region, wenig Spielraum für die Anpassung der generellen Strategie geben. Am meisten werden sie selbst von neuen Erkenntnissen profitieren, um ihr vorgehen vor Ort abzustimmen.
Bedenken sie wie immer die Einsatzziele an erster Stelle, wenn es um Priorisierung geht. An der Erfüllungsquote bemisst sich ihre Bezahlung. Bisher haben sie stets eine Quote von 100% geleistet. Das ist beachtenswert! Ich bin zuversichtlich, dass sie diesen Trend fortschreiben.
Zur Frage der medialen Inszenierung: Ms. Melissa wird mit ihnen ab ihrer Ankunft in Pi Taak über die Matrix ständig zur Verfügung stehen. Sofern ich sie richtig verstand, ist sie durchaus bereit und in der Lage eine gezielte Desinformation vor Ort vorzunehmen. Sie müssen sich dann am besten direkt mit ihr abstimmen. Ich empfehle ihnen, sich auf ihr Urteil der Machbarkeit zu verlassen. Melissa benötigt natürlich einen Impuls von ihnen, damit die Medienstrategie und ihr Handeln vor Ort abgestimmt sind.
Wir sprechen uns dann wieder nach dem Einsatz. Lieutenant Tillerman wird sie morgen mit Alpha Element bekannt machen. Viel Erfolg in Pi Taak.
Herzliche Grüße,
CPT Katsuo Uzun