Die London-Situation (Chat)
Re: London-Situation
Ja, das ist korrekt. Hart getroffen. Die Dandys sind nur noch eingeschränkt einsatzfähig. Ist das Nach DH kommuniziert?
Re: Re: London-Situation
Die Überstellung an unsere Sache ist noch nicht erledigt. Kein Grund was zu kommunizieren. Schicken Sie mir die aktuellen Informationen zu dem Verbleib der SPC auf den Sammel-Host. Ich rufe ab, sobald ich kann. – Können Sie die verbliebenen Dandys mit einem russischen Team zusammenlegen und verlegen? Wie sieht die Logistik aus?
Re: Re: Re: London-Situation
Ist gut. Wir versuchen eng an ihr dran zu bleiben. – Wir können uns regruppieren, sicher. Die Logistik ist verlässlich, aber wir brauchen einen Plan.
Re: Re: Re: Re: London-Situation
Die Task Force alleine reicht nicht mehr. Wir müssen persönlicher werden. Setzen Sie El-Hamrad, Jeff Briggs und die Prinzessin auf die Liste und arbeiten Sie eine Strategie aus. Ausführungsbefehl abwarten. Bezüglich der Task Force müssen wir mit den Indonesiern arbeiten. Wir haben ein mögliches Ziel: Saito Kamura. Ich brauche Sie dafür als Mittelsmann. Ich habe zu viel hier zu tun. Wir müssen den gesamten Schmuggelweg umbauen.
Re: Re: Re: Re: Re: London-Situation
Verstanden.
Technische Beurteilung (Audio)
Richard Owen: Jetzt. Aufnahme läuft. Halten Sie sich knapp, keine Namen.
Techniker: Wenn die Specialist feindlichen Kräften in die Hände fällt, dann hat der Gesandte vom Hof recht. Wir müssen alles zurückbauen. Sie kennt die Frequenzen für die Spektographie und den Algorithmus für die Satellitenbildauswertung. Im Prinzip könnten feindliche Kräfte dann in ein beliebiges Abwurf- oder Aufstiegsmanöver eingreifen.
Richard Owen: Aufstiege machen wir seit ein paar Jahren nicht mehr. Zu gefährlich. – Was ist die sicherste Option?
Techniker: Um die Grenzen nicht zu gefährden, denn ich denke darum geht es dem dunklen Hof vor allem, müssen wir die Technik zurückbauen, damit wir keinen Anker im Land haben. Und einer vom Hof muss die Leylinien durchschütteln. Und alle Übergänge müssen versiegelt werden. Nichts mehr von uns da: keine Spur mehr hin. Und wenn die Linienkreuzungen durchgerüttelt werden, keine Spektographie mehr.
Richard Owen: [längere Stille] In Ordnung. Ich gebe das weiter. Machen wir es. Ist die einzige Option den Druck rauszunehmen.
Techniker: Ich denke, die Entscheidung ist sowieso schon gefallen. Sieht mir nicht so aus, als wenn Sie noch eine Wahl haben.
Richard Owen: Und wie kommen Sie darauf?
Techniker: Das Kindermädchen. Wenn die hier ist, wo ist dann Ihre Tochter?
Richard Owen: Machen Sie sich nicht Gedanken um Dinge, von denen Sie nichts verstehen. Meiner Tochter geht es sehr gut. Und das „Kindermädchen“ bekommt neue Aufgaben.
Das lebende Comlink (Audio)
Richard Owen: Ist er soweit?
[Unnatürlich tiefe Stimme]: Ja. Sage jetzt den Namen von dem, an den er sich erinnern soll.
Richard Owen: Evan? Evan! Hier, ich bin hier. [benommenes Stöhnen] Erinnere Dich an die Handmaid Samira! Ich will mit Samira sprechen! Samira, die Handmaid der Enomi.
[mehrere Minuten vergehen. Menschliches Stöhnen, Erbrechen und Würgen. Ab und an gedämpfte Umgebungsgeräusche]
Evan [mit entstellter Stimme]: Ich höre Dich. Richtige Zeit, richtiger Ort. Das ist gut. Ich werde Dir jetzt eine Reihe von Namen nennen, die auf Dich warten. Der Landtransport kann stattfinden, wenn Du Dich an sie hälst. Du musst mir dann sagen, was Priorität auf dem Lieferweg hat. Dann fehlt nur noch die Bezahlung. Was wir wollen, hast Du bereits vor drei Wochen gehört. Es ist dann also alles gesagt. Hier jetzt die Namen:
[Die entfremdete Stimme nennt langsam und schauerlich deutlich vierzehn Namen, die meisten russisch, einige afrikanisch]