Operationsleitung: (abgeschnitten) CPT Katsuo Uzun
Feldcommando: CO Lt. Bazut Morelle, SCO Sgt. Harald Svenson
Communications: SSG Philippe Boucard,
Intelligence: SGT Compton Breslin
Recon & Infiltration: CW2 Zoé Miller
Logistik: (abgeschnitten) WO1 Lena Mason, PFC Christoph Fink
Transport: CW3 Collette Hiller (KIA)
Operationsbasis: (abgeschnitten) Moskuwa HQ
Operationsbasis/mobil: LT-1
Operationsbeginn: 29. November 2073, 0800
Einordnung
Mit dem Abschluss von Primordial Prophet ist es nun möglich, geziele Aktionen gegen die Agoji auszuführen und ihren Einfluss auf Dahomey weiter zu schwächen. Bevor dies passieren kann, ist es nötig die Grundlagen für eine erfolgreiche Kampagne zu legen.
Die SFG-77 trägt zur Zeit den Codnamen Étrange und hat angedeutet, dass es hinter ihnen eine Organisation und einen Auftraggeber gibt. In langer Perspektive wird das Hauptziel von „AIM Matters“ durch die Aktionen der SFG-77 getragen. Sollte die Firma ihrer Präsenz zu einen späteren Zeitpunkt bemerkbar machen, bringt der Verweis auf ihre verdeckt operierende Spezialeinheit und deren Erfolge in eine gute Verhandlungsposition.
Einsatzziele
- Auswertung gesammelter Daten
- Restrukturierung und Instandsetzung von Ausrüstung
- Sammeln von Aufklärungsdaten
- Erreichen des Moskuwas HQs
Phase I: Research & Check Up
Folgendes Material muss gesichtet und entschlüsselt werden:
– Datenkristall mit Datajack von Agooji am Sandorakel
– Headmemory, 120MP, Encryption von „Krankenschwester“ Kaita
– Headmemory aus dem Tal der bunten Steine
– Die „Erfrischungstücher“ welche die Agooji bei sich hatten.
– Die Tonspur von Coppers Aufnahme der Funksignale im Kampf mit der letzten Agooji-Agentin ist zu bereinigen.
Die gesammte SFG77 wird sich einem Med. Check-Up unterziehen und mindestens 48 h leichten Dienst versehen.
Phase II: Resupply
Bewaffung ist zu prüfen, Munition aufzunehmen, Sprengmittel sichten und verteilen, schwere Waffen sind einsatzbereit und reisefertig zu machen.
Panzerungen und persönliches Ausrüstung ist in einsatztauglichen Zustand zu bringen. Ebenfalls muss jedes Teammitglied einen zivilen Satz Einsatzkleidung für sich zusammenstellen, um in Moskusva oder anderen bewohnten Zonen unauffällig agieren zu können.
Es wird volle Feldausrüstung zum Lagern mitgeführt, getrennt ein volles Camp einschließlich Zelt und Klimafeldbetten sowie leichtes Biwak mit Hängematten und Tarps. Mitgeführt werden sieben Tage normaler und vier Tage haltbarer Proviant (seperat und transportbereit verpackt)
Der Innenraum von LT-1 ist so vorzubereiten, dass alle nötige Ladung sicher und platzsparend verpackt ist. Das Computersystem ist von allem alten Code zu bereingen und mit einem Kill-Switch zu versehen. Wärend des Fluges werden wir permanet Siganle empfangen und Anasysieren wollen. Entsprechende Geräte sind einsatzbereit im Helicopter aufzustellen und anzuschließne ggf. zu boosten.
Für den Einsatz im Zielgebiet werden Transportmittel benötigt. Hierzu muss überlegt werden, ob man für den Hubschrauber eine Ladeplattform konstruieren kann, um zwei ATV zu tragen. Hierbei ist der geringen Größe und Tragekapazität von LT-1 Rechnung zu tragen.
Phase III: Recon
Es gibt zwei mögliche Ziele, welche für einen erste Fernaufklärung in Fragen kommen.
Mbandé Sprawl
Innerhalb der nun gefluteten Fläche des Megaplexes (ca. 5000 km²) soll es zu Verwerfungen gekommen sein, welche mit dem Löwentotem in Verbindung stehen. Ein Überflug der Fläche sollte nicht mehr als ein paar Stunden in Anspruch nehmen und könnte wichtige Informationen liefern. Die Fläche ist laut unseren Informationen aufgegeben und wird nicht gesichert. Zu bedenken sind zusätzlicher Treibstoff, eine mögliche Entdeckung und Gegenwehr feindlicher Truppen. Zu überlegen ist, ob man eine Drone zurück lässt, welche per Autopilot eine Observationsroutine aufrechterhält und dann in einen Standby-Modus wechselt.

Askuwa
Da sich an diesem Ort ein wichtiger Stützpunkt der Agooji befinden soll, ist es gegeben, eine Art Überwachung aufzubauen. Da mit starker Präsenz des Gegners zu rechnen ist, müssen alle Aktionen heimlich verlaufen. Der Stützpunkt selbst soll ein privates Penthouse oder etwas ähnliches sein; möglicherweise außerhalb des Stadtkerns.

Folgende Aktionen sind denkbar:
Vor Ort einen Funkempänger aufzustellen, welcher mit Hilfe eines Recorders über einen längeren Zeitraum elektronische Signale sammelt, um für eine späteren Auswertung zur Verfügung zu stehen.
Prüfung des lokalen Matrixnetzes. Es besteht die Möglichkeit, dass innerhalb des Ortes eine funktionstüchtiges Telcom-Netzwerkes existiert. Sollte das der Fall sein, ist es vorteilhaft, sich in diese System zu splicen. Direkt kann es hilfreich sein, lokale Nachrichten zu empfangen und einen Eindruck zu erhalten, wie sich die Gesamtlage in den bewohnteren Gebieten darstellt. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte ein Zugriff auf das LTG und vielleicht sogar auf das interne Netzwerf von Égalitérnité gelingen.
Die Entfernung nach Moskuva beträgt 90 km und somit innerhalb der Reichweite des eroberten Mikrowellentransmitters. Sollen die Umstände es zulassen, wäre ein Setup von Netzwerkanschluss, Funkantenne (Sender/Emfänger/Rekorder) und der Mikrowellenbrücke das Ideal, da es die Überwachung lokaler Sender in Echtzeit ermöglicht, die Steuerung einer Drone vor Ort so wie der Zugriff auf das Askuwa LTG durch Goddfellow via Satelitenverbindung im HQ.
Phase VI: Relocation
Strecke von Nakatome bis Moskuwa ca. 450 km
Reisegeschwindigkeit LT-1 200 km (250 km Max)
Lage in Moskuwa basierend auf den Aussagen neu eingetroffener Bewohner in Nakatombe:
- befestigter Perimeter am Stadtrand, harte Kontrollen an den Zufahrtswegen;
- Anarchie in den Vororten und Stadträndern;
- Militärpräsenz und Drohnen im gesamten Stadtgebiet;
- Checkpoints;
- innerhalb der Stadt einigermaßen normales Leben;
- Matrix verfügbar;
- geschützte Versorgungskette von Lome besteht;
- Umverteilung von Konsumgütern in Moskuwa nicht optimal;
- Schwarzmarkt und Untergrund starkes Problem; kommt vermutlich der Schwarzen Idola zugute;
- der Vorort Askuwa liegt außerhalb des von Mercenary Inc. kontrollierten Perimeters um Moskuwa.
Für den gesammten Flug ist es von großer Wichtigkeit, unendeckt zu bleiben und gleichzeitig so viele Informationen zu sammeln wie möglich. Besonders Signal-Intel wird hier entscheident sein.
Nach optionaler Druchführung der Aufklärungen gilt es, einen geeigneten, gedeckten Landeplatz in der Nähe der Stadt Moskuwa ausfindig zu machen. Zunächst werden wir an einem verborgenen Landeplatz aufsetzten. Wie weit dieser tatsächlich von Moskuwa entfernt sein wird, muss im Feld nach den dann akteullen Erkenntnissen entschieden werden. Dann wird eine erste Fernaufklärung der Situation in der Stadt durchgeführt. Im zweiten Schritt ist mit zwei möglichen Szenarien ist zu planen.
- Wir landen auf dem von uns bereits besuchen Kleinfughafen am nördlichen Stadtrand, unter der vorzubereitenden Legende eines legitimen Versorgungsfluges für das Agrarkombinat Nakatombe.
- Wir sichern den Landeplatz und bewegen uns von dort aus weiter.
- Dann wird eine Nahaufklärung des HQs durchgeführt und, den Umständen angemessen, eine Kontaktaufnahme eingeleitet.
Mit der erfolgreichen Sicherung des HQs und der Herstellung einer Verbindung zur Operationsleitung endet Op. Walkabout.