Operation Untamed Pride

Operationsleitung: CPT Katsuo Uzun (B3) für Task Force „Landfall“

Zuordnung: TF Landfall Command Element, CCOM SFG 77

Logistik: 10th Marine Logistics Group, 10th AEF „Hope“

Hauptquartier: Task Force Landfall Hadquarters Company, Nakatombe

Operationsbasis: Sanitätsschiff AIMS S34

Einsatzverbringung: AIMS S34; 2nd Marine Aircraft Wing, 10th AEF „Hope“

Auftraggeber

Übergangsregierung des Zweckverbands panafrikanischer Staaten der Sechsten Welt: Dahomey, Lome, sowie die Munizipalität Mbandé, vertreten durch die de-facto Krisenkoordination der Volksgruppe der Bariba, Flüchtlingslager Villa Tombu.

Missionsziel

CPT Katsuo Uzun

Operation Untamed Pride soll die Katastrophenhilfe im Mbandé-Becken mit einer spezifischen Teilaufgabe unterstützen. Die Bemühungen der vergangenen Wochen, die humanitäre Überschwemmungskatastrophe in Folge des Staudammbruchs in den Griff zu bekommen, wurden erheblich durch die arkanen Verwicklungen des Gebietes gestört und verlangsamt. Die Operation spürt der möglichen Präsenz eines Löwentotems im Schwemmgebiet nach. Die Zusammenhänge sind aufzuklären und schädliche Zustände nach Möglichkeit zu beseitigen.

  • Aufklärung der Frage, ob sich ein Löwentotem im Operationsgebiet aufhält und unter welchen Bedingungen dieses Totem dort existiert.
  • Aufklärung der Frage, ob das Totem einen positiven Einfluss auf die Katastrophe im Schwemmland oder im weiteren Konflikt mit der Terrorgruppe Agooji haben kann.
  • Ergreifung von Maßnahmen zur Befreiung, Heilung, Rückführung des Totems.

Die Präsenz des Totems ist spekulativ, wird aber durch Hinweise vergangener Operationen gestützt. Unklar bleibt, ob Löwe als Totem ein Interesse an einer positiven Einmischung in die gegenwärtige Konfliktlage hegt. Die genannten Missionsziele gehen davon aus, dass das Totem Hilfe benötigt, in irgendeiner Weise unter Bedrängnis steht und in einem guten Sinne kooperationsbereit ist.

Aufklärungsbericht

Wichtigste Merkmale im Operationsgebiet

SPC Kara Lance

Die überschwemmte Mbandé-Tiefebenengebiet erstreckt sich über ca. 140km Länge und 30 bis 120km Breite. Das überschwemmte Gebiet bedeckt damit etwa 9.000 Quadratkilometer. Eine Suche nach einer Totempräsenz erscheint als Nadel im Heuhaufen. Daher sind wir gezwungen an markanten Punkten zu beginnen, in der Hoffnung, Hinweise auf eine nähere Gebietseingrenzung zu finden.

Abbildung 1: Area of Operations – Gefärbtes Satelittenbild

Abbildung 1 gibt die grobe Gesamtlage im Operationsgebiet wieder. Die Gegend ist in unterschiedlichen Graden überschwemmt. Einige Vorgänge stechen besonders heraus:

  • A) Hier liegt ein Außenposten für die humanitäre Hilfsaktion an der Villa Tombu. Er dient als Sammelstelle und Lazarett. AIM unterhält dort mittlerweile eine kleine Präsenz. Nach wie vor finden sich dort Flüchtlinge aus dem Schwemmgebiet ein und es werden auch vereinzelte, wenig erfolgreiche, Erkundungen gestartet. Dieser Außenposten ist derzeit der primäre Evakuierungspunkt für OP Untamed Pride.
  • B) Hier ist deraktuelle Ankerplatz des Sanitätsschiffs AIMS S34, die mobile Operationsbasis der SFG 77 für Operation Untamed Pride. Das Schiff wurde über Flußverbindungen von Lome herangeführt, wo es einen medizinischen Hafendienst im laufenden Golf-Konflikt verrichtet hat.
  • C) Ein ausgedehntes Stadtgebiet mit dörflichen wie auch industriellen Randgebieten und einem großstädtischen Kern. Das Gebiet ist unübersichtlich und komplett überschwemmt. Was hier genau vorgeht ist unklar, aber es passiert einiges. Stromverbrauch zeigt vereinzelte Bewohner an, Mercenary Inc. lenkte mehrere Male Bergungsmissionen für Konzerne in das Gebiet und Plünderungen sind gemeldet worden. Am merkwürdigsten ist die Tatsache, dass sich die Natur dieses Stadtgebiet in rasender Geschwindigkeit zurückerobert hat.
  • D) Die aktuelle Position eines schwimmenden Marktes. Er besteht aus einer Kette riesiger, improvisierter Pontons, auf der schätzungsweise an die 1000 Personen leben. Der Markt nimmt Notbedürftige aus dem Schwemmland auf, plündert urbane Anlagen, nimmt Ressourcen auf und verteidigt sich gegen Plünderungsversuche die gegen ihn selbst gerichtet sind. Zeugen berichten, dass der Markt eine sichere Zuflucht ist. Warum er sich der zunehmenden Plünderungs- und Seuchengefahr des Gebietes aussetzt ist nicht bekannt.
  • E) Ein militärischer Kontrollpunkt von Mercenary Inc. ist an der Mündung des Schwemmgebietes eingerichtet. Er überwacht den Abgang von Personen und Fahrzeugen zu Land, Wasser und Luft, die dem Bura weiter flußab folgen wollen.

Wasserwege

Sie werden sich vor allem auf dem Wasserweg bewegen müssen. Das Sanitätsschiff S34 ist ihre mobile Operationsbasis von der aus sie mit Kleinbooten in beengte oder untiefe Bereiche vordringen können.

Abbildung 2: Area of Operations – Orbitale Mikrowellenprospektion der Wassertiefen

Abbildung 2 zeigt die Wassertiefen im Operationsgebiet an. Weiße und gelbe Gebiete sind für Schiffe befahrbar. Grüne Gebiete sind nur für kiellose Boote zugänglich. Schwarze Bereiche sind Trockenland oder stark bewachsene Feuchtgebiete. Das Operationsschiff S34 kann die gelben und weißen Bereiche befahren. Kleinboote sind abseits angeraten. Im gesamten Gebiet muss die Fahrtroute erkundet werden, da mit Hindernissen unter der Oberfläche gerechnet werden muss.

Ungünstige Rahmenbedingungen derzeit

Operation Untamed Pride muss mit einigen EInschränkungen auskommen. Erstens, die Luftüberwachung und Einsatzverbringung aus der Luft ist schwierig und gefährlich. Unterhalb von 3000 Metern Flughöhe werden Fahrzeuge und Piloten stark von arkanen Kreaturen und Phänomenen bedrängt. Kleine Flugdrohnen im Nahbereich und mit kleiner Signatur sowie hochfliegende Überwachung ist jedoch möglich. Auch die Einweisung von Luftunterstützung ist unter dem genannten Vorbehalt möglich.

Zweitens führten und führen Mercenary Inc. unklare Operationen ins Zielgebiet aus. Es sind nicht sonderlich viele, die Präsenz unserer Konkurrenz ist marginal, aber immer noch stärker als unsere. Wir haben von Bergungen im Rahmen von Konzernaufträgen erfahren. Doch letztlich wissen wir wenig. Die Einsatzrichtlinie lautet, Präsenzen von Mercenary Inc. zu vermeiden und bei Kontakt als potentiell feindliche Kräfte zu betrachten.

Drittens finden immer wieder Plünderungen im Gebiet statt, gerade im Gebiet C sowie urbanen oder industriellen Anlagen. Milizen aus der gesamten Region sowie Kriminelle aus den nahen Städten scheinen verstreut aktiv. Zudem muss davon ausgegangen werden, dass sich in dem Katastrophengebiet auch feindliche Personen verbergen. Es ist letztlich ein gesetzloses Gebiet.

Viertens haben wir es mit einer zunehmend kritischer werdenden Seuchenbedrohung zu tun. Eine Eindämmung und Massenbehandlung findet nur an den Sammelstellen für Geflüchtete, außerhalb des Einsatzgebietes statt. Die Einsatzrichtlinie schreibt daher medizinische Vorsorge, Selbstverpflegung und Schutz gegen biologische Krankheitserreger vor. Nach Beendigung des Einsatz ist für das Team und eventuelle evakuierte Personen Quarantäne vorgeschrieben (24h).

Letztlich bleibt die unerklärte Beobachtung, dass viele Bevölkerungsteile oder organisierte Gruppen scheinbar kein Interesse daran haben, das Katastrophengebiet zu verlassen (siehe den schwimmenden Markt, Gebiet D).

Meteorologische Analyse

Wir befinden uns mittlerweile in der regenschwächsten Phase zwischen den Regenzeiten. Es ist mit gleichbleibenden Tagesrhythmen zu rechnen. Sehr heiße 12 Sonnenstunden zwischen 0600 und 1800 sowie etwas entspanntere Nächte bei überwiegend klarem Himmel oder leichter Bewölkung.

Unterstützung

Als Operationsbasis dient ihnen das aus Lome herangeführte Sanitätsschiff AIMS S34. CCOM hat zugestimmt, dass Finnja Skorgen für diese Mission als externer Dienstleister eingesetzt wird um dieses Schiff als zweite Kommandantin mit zu befehligen. Der eigentliche Kapitän an Bord ist mit militärischen Abläufen dieser Art nicht hinreichend vertraut. Frau Skorgen hat sich außerdem bereit erklärt, ihre Beiboote und Patroullienboote im Feld zu steuern, sollten sie das wünschen.

AIMS S34 Sanitätsschiff, 80 Meter, Tiefgang 8 Meter
Finnja Skorgen

Skorgen: „Die S34 ist eine kleine, schwimmende Klinik. Sie besitzt moderne Ausstattung, einen Quarantänebereich, medizinisches Personal und die Möglichkeit Luft- und Wasserdrohnen abzusetzen. Außerdem ist sie sehr robust gebaut und für ABC-Einsätze tauglich. Von ihr aus können sie in alle verfügbaren Beiboote übersetzen. Die S34 ist allerdings tiefgängig und träge. Für enge Lagen ist sie nicht geeignet.“

Fiorentino Luxury Yacht „Sunray I“, energieneutrale Luxusyacht, 20 Meter, Tiefgang 1,5 Meter

Skorgen: „Die Sunray I wurde von dem Hausa zur Verfügung gestellt. Ich könnte sie als größeres Begleitschiff steuern. Der Vorteil der Sunray ist die Energieneutralität. Mit genug Sonne fährt sie elektrisch praktisch unbegrenzt von selbst. Fast keine Emission. Dürfte Scannern und auch Geistern entgegen kommen. Mit dem Tiefgang könnte man sich auch die in die grünen Untiefenbereiche vorwagen. Sie ist und bleibt natürlich 20 Meter lang. – Die Yacht wurde von der Fiorentino-Werft zu Wasser gelassen. Sie ist hochmodern ausgestattet und fällt nicht als militärisch auf.“

Tuna Coast Guard Patroler I, Ordnungsbehörde Dahomey, 12 Meter

Skorgen: „Dieses Boot wurde vom Tawani-See aus überführt. Solide, geräumig, laut, gepanzert und energieineffizient. Trotzdem prinzipiell tauglich, denn man kommt damit fast überall hin wo noch ein Smartphone unter den Kiel passt. Ist außerdem als Boot der Ordnungsbehörde ein bekannter Anblick. Zumindest ein verbreiteter Bootstyp in der Gegend.“

Criscraft Patrol Boat River PBR-5, AIM, 10 Meter

Skorgen: „Das Standardmodell von AIMs Marineinfanterie. Ein halbwegs tauglicher Kompromiss zwischen Leistung, Signatur und Enegieffizienz. Auch in flachen Gewässern gut einsetzbar. Es fällt natürlich auf. Ist ein Modell aus der UCAS.“

Rechtliche und Politische Analyse

Mandala Isemi

Mandala Isemi: „Sie operieren als robuste, humanitäre Operation mit Mandat für Selbstverteidigung nach Internationalem Völkerrecht. Das Operationsgebiet gilt derzeit als staatenlos, jedenfalls im Sinne ihrer Auftraggeber. Vom Rest der Welt wird ihr Auftraggeber allerdings als offizieller Nachfolger des Nationalstaates Dahomey und damit als Territorialhoheit betrachtet. Insofern stehen sie auf solidem Grund, solange sie humanitäres Völkerrecht und Kriegsrecht beachten.“

Timur Agolle

Timur Agolle: „Der Einsatz ist offiziell als eine humanitäre Mission anerkannt worden, die sowohl die Sicherheits-, Gesundheitslage und arkane Versehrtheit des Landes betrifft. Sie sollten nicht wegschauen, wenn sie der menschlichen Katastrophe ins Gesicht blicken. Sie können natürlich auch nicht eigenhändig alle Probleme mit den begrenzten Mitteln lösen, die sie haben. Ihr Arbeitgeber steht in der Pflicht, ihr Handeln vor Ort am Ende zu verantworten.“

Pria L. Clark

Clark: „Wir erhalten starke ideelle und auch materielle Unterstützung durch die Gruppenvertreter in der Großen Versammlung. Wenn dies ihre letzte Mission in Dahomey sein wird, dann wird man sich an sie als Heiler, nicht als Zerstörer erinnern, das ist sicher. Rago, der Führer der Hausa, hat ihnen ein Patroullienboot und eine Yacht aus seinem Betriebseigentum überstellen lassen. Sie können, wenn sie möchten, daraus ihre Begleitboote auswählen. Immerhin eine sehr aufrichtige Geste. Seine Yacht kostet gut 200 Millionen Nuyen. …. Übrigens. Ich möchte nicht alte Wunden aufreißen, aber dass wir solch einen Aufwand betreiben um eine vielleicht existente, arkane Großkatze zu jagen ist vielen Menschen schwer zu vermitteln. Ich schließe mich da mittlerweile aus. Ihre Operation unterliegt der Geheimhaltung und offiziell jagen sie jedenfalls irgendeinen Kriegsverbrecher.“

Einsatzregeln

Es gelten die militärischen Einsatzregeln der Association Internationale des Mercenaires. Schaden an Umwelt, Personen oder Sachgütern ist gegen die Gefahrenabwehr abzuwägen. Zugehörigkeit zu AIM ist an der Einsatzkleidung durch das Unternehmenslogo anzuzeigen. Ränge sind nicht zu tragen.

Das Anlegen ziviler Kleidung kann durch den Kommandierenden Offizier angeordnet werden.

12 Kommentare zu „Operation Untamed Pride“

  1. from: Lt. B. Morell
    to: TF Landfall Command Element, CCOM SFG 77

    Capitaine Uzun,
    Mesdames et Messieurs

    Ich möchte vom Einsatz luftgestützter Waffensystem absehen. Die extrem unsichere und volatile Lage, besonders im arkanen Spektrum, kann nicht deutlich genug Hervorgehoben werden. Diese zu eskalieren wäre fatal.
    Hochfliegende Beobachtung und Live-Auswertung durch den Stab wird aber essenziell sein. Air-Control möchte die Möglichkeiten ausloten, Notfallmaterial abzuwerfen.

    Zur Feuerunterstützung würde ich Geschoss-Artillerie bevorzugen, allein schon deswegen, weil wir damit auch auf Rauch, Feldbeleuchtung, CS-Gas und ähnliches zugreifen können. Wir haben einen Artillerie-Spotter im Team und sind somit extrem flexibel.

    Gebiet E) sollte von uns permanent Überwacht werden. Wenn von Seiten Merc-Inc. größere Operation ausgehen, ist es wahrscheinlich, dass die Aktivitäten in diesem Posten dieses telegraphieren.

    Logistik & Personal

    AIMS S34: Wie viel Crew hat das Schiff. Wie gut kann das Schiff für seine eigene Sicherheit sorgen. Wie hoch ist die Kapazität des Hospitals?

    Ansonsten möchte ich die Sunrider und den Patroler ins Feld führen. Hierzu benötigen wir zusätzliches Personal. Da es von Vorteil ist mit bekanntem Personal zu arbeiten, würde ich die Lts. Porter-Hagen und Horovitz erneut zur Unterstützung anfordern.
    Sunrider, mit F. Skorgen in Command kann von Lt. Horovitz bemannt und verteidigt werden. Porter-Hagens Aufgabe mit dem Patroler wäre der Schutz von S34 oder ein möglicher Heavy Support Rush.

    Die größte Gefahr für uns geht von den „Grenzgängern“ aus. Durch das Ausschalten von Logotai ist unsere taktische Situation zwar besser geworden, es wäre aber naiv zu glauben, dass sie ihren Auftrag nicht dennoch ausführen, oder zumindest den Versuch unternehmen werden.

    S34 und Sunrider brauchen deshalb eine Raketenabwehrsystem. Grenzgänger ist in der Lage, schnelle und präzise Kurz- und Mittelstreckenraketenangriffe zu führen. Ein Laser- oder Railgun-gestütztes System wäre zu bevorzugen, da die Zugriffszeit wie gesagt sehr kurz ist. Zur Einrichtung dieses Systems verweise ich auf meinen Ordonance Sgt.

    Ist es möglich, dass CW2 Goodfellow die Betreuung des Op-Hosts von der Sunrider aus durchführt? Da die Lage und Situation im Zielgebiet unklar ist, möchte ich mir die Möglichkeit eines Datenraids im Feld nicht verwehren.

    Ich werde mit meinem Team nach kurzer Rekuperation ein lockeres Trainingsregime (Wasserfahrzeuge/Sumpfgebiete/Schwimmen und Tauchen) beginnen und die Schiffe in Augenschein nehmen. Dann folgt eine ausgeweitete Anforderungsliste für Ausrüstung

    Sincèrement
    Lt.Morelle

  2. from: Lt. B. Morell
    to: SFG77 Internal, Cpt. Uzun

    Salut

    Nur einem ersten Eindruck folgend, scheint es mir nötig zu sein, heraus zu finden, was in den letzten Wochen vorgefallen ist, und ebenso, warum die Leute das Gebiet nicht verlassen.
    Deshalb scheint der schwimmende Markt ein guter Start, dort möglichst viel Goodwill generieren, lokale Gerüchte sammeln und dann einen weiteren Plan formulieren.
    Ein Eindringen in den überfluteten Sprawl ist dann ein logischer nächster Schritt, ohne Vorinformationen aber wenig aussichtsreich.
    Ansonsten ist dies eine Mission, die viel mit Vorsehung und Instinkt zu tun hat; Dinge, die in den offiziellen Einsatzdokumenten aber keinen richtigen Platz finden wollen.

    visez vrai
    Régicite

  3. from: Lt. B. Morell
    to: Pria L. Clark, SFG77 Internal

    Salut Mademoiselle Clark

    Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich nicht weiß, von welchen alten Wunden sie sprechen.
    Dann bin ich bereit zuzugeben, dass sich das primärer Operationsziel nicht besonders glaubwürdig anhört, wenn sie es in so mondäner Sprache ausdrücken. Die Sache mit den Kriegsverbrechern klingt zunächst einleuchtender, so werden wir es halten.
    Letztlich die Frage, ob sie uns ins Zielgebiet begleiten wollen/können. Wir werden mit verschiedenen Zielpersonen und Gruppierungen zu tun haben und ich habe das Gefühl, dass ihr spezieller Fähigkeitenkatalog hier von Nutzen sein könnte.
    Ich werde diese Personalanfrage aber nicht ohne ihre vorherige Zusage stellen.

    Sincèrement
    Lt.Morelle

  4. from: Lt. B. Morell
    to: Finja Skorgen, SFG77 Internal

    Scheinbar ist die Zeit der Kleinbuchstaben vorbei. Ich hoffe das diese Sache in einen Richtung läuft an dessen Ende eine Art Zukunft steht.
    Ich möchte dich als Kommandantin der Sunrider haben, sie wird unsere primäre Einsatzplatzform sein. Wir werden sie unauffällig Bewaffnen müssen, ebenso muss dafür gesorgen das wir mit unseren Schlauchbooten zügig an und ablegen können.
    Ach ja, wie ist dein Call-Sign?

    visez vrai
    Régicite

  5. from: Lt. B. Morelle
    to: SFG77 Internal, Cpt. Uzun

    Guten Morgen Cpt.

    Dies ist eine Sache ist von besonderer Wichtigkeit:

    „Ha! Allerdings kenne ich diese Frau. Ihr Name ist Lena Mason. Sie ist eine von euch. Sie hat großes Leid durchstanden, aber ihr könnt euch glücklich schätzen. Sie war zu wertvoll um zu sterben. Sie wurde auf die ungesehenen Pfade geschickt und arbeitet als Sklavin in irgendeinem Winkel der Welt bis sie stirbt. Das ist der Lohn für ihren Verrat an euch.“

    Ich hoffe, dass diesem Hinweis mit allen möglichen Mitteln nachgegangen wird. Sollte sich ein Spur finden, wird mein Team unmittelbar in Aktion treten. Sollte es nötig sein auch auf eigenen Rechnung, nach Beendigung von „Untaimed Pride“

    visez vrai
    Régicite

  6. Lieutenant Morellè

    vielen Dank für die umsichtigen Nachfragen. Ganz zentral scheinen mir die Worte zu den sogenannten „Grenzgängern“. Wie Sie wissen, liegen etwa 400 km Luftlinie zwischen dem Rand des erwachten Dschungels bei Nkambo und dem aktuellen Einsatzgebiet. Dazwischen liegen Territorien der Hausa sowie Gebiete, die von Mercenary Inc. kontrolliert werden. Letztlich sind mehrere Flußüberquerungen nötig, darunter der Bura selbst. Ich bin nicht der Ansicht, dass wir mit diesen hochmodern ausgestatteten und arkan gedeckten „Grenzgängern“ in Kontakt kommen werden. Mechanisierte Infanterie und Panzertruppen sind im Gelände ohnehin nicht einsetzbar. Der logistische Aufwand einer Verbringung wäre nicht zu verschleiern. Ich sehe hier auch keine arkane Option, da das Schwemmland nicht mit dem Dschungelgebiet zu vergleichen ist. Sie können sich darauf verlassen, dass ihnen von dieser Seite her keine Überraschung droht. Eine ganze Sondergruppe beschäftigt sich mit dem Verbleib dieser Grenzgänger.

    Gleichwohl möchte ich die Unterstützungsmöglichkeiten konkretisieren. Die S34 ist mit dreißig Crewmitgliedern besetzt und bietet Raum für fünzig Patienten in stationärer Behandlung. Wir werden zusätzlich eine komplette Kompanie Marineinfanterie an Bord verlegen, deren Aufgabe die Sicherung des Schiffs und der näheren Umgebung sein wird. Dazu werden zwei weitere Patroullienboote aus dem AIM Bestand der Kompanie zur Verfügung gestellt. Ihrem Personalwunsch bezüglich der Besetzung kann prinzipiell entsprochen werden. Lieutenant Porter-Hagen wird die Kompanie auf der S34 führen. Lieutenant Horaz wird mit einem Feuerteam die Sunray I als Crew bemannen. Für mehr Personen ist kein Platz an Bord. Überlassen sie alles weitere den Marineinfanteristen.

    Ihre Beibootwahl fiel auf den Tuna Patroler. Wie ich sagte, wird die Kompanie unter Porter-Hagen zwei Criscraft Patroler aus AIM-Bestand ebenfalls eng am Sanitätsschiff mitführen. Sie können also gegebenenfalls auch umdisponieren. Acht Power Rafts und vier Kawasaki Schwimmdrohnen sind auf der S34 ebenfalls vorhanden.

    Artillerieunterstützung ist leider nicht verfügbar. Dazu ist das Gelände zu weitläufig und von unseren festen Stellungen zu weit entfernt. Außerdem wäre die Präzision in urbanem Gebiet eventuellen Luftschlägen unterlegen. Wenn sie Feuerunterstützung in diesem Ausmaß benötigen, werden sie auf Luftunterstützung vertrauen müssen. Der Abwurf von Material ist möglich.

    Chief Goodfellow kann natürlich auf die Sunray I oder S34 verlegt werden. Er wird dann von seinen erweiterten Administrationsrollen entbunden, kann ihr Team vor Ort aber als Operator unterstützen. Ein Vorteil dieses Einsatzes ist es, dass wir mit hervorragenden Kommunikationsbedingungen auskommen dürfen und hier keine EInschränkungen zu befürchten haben.

    Zuletzt ein Wort zu Lena Mason. Konzentrieren Sie sich auf den Einsatz und entbinden Sie sich von der Verantwortung, die Sie sich vielleicht dahingehend aufladen. Sie hat unter schwierigen Bedingungen, die Sie nicht kontrollieren konnten eine riskante Entscheidung in ihrem zugeteilten Aufgabengebiet getroffen – und diese Entscheidung war rückblickend falsch. Sie befindet sich außerhalb unserer Reichweite und das Services Department ist dabei, eine Gruppe für Human Trafficing zu formen, die sich ausschließlich mit den Dahomey-Fällen von Menschenhandel beschäftigt. Schlagen Sie sich bitte jedes eigenmächtige Handeln, zumal auch noch auf eigene Faust, bitte aus dem Kopf. Vertrauen Sie darauf, dass ich der Sache hohen Wert zumesse. Wenn Sie etwas tun können, werde ich Sie informieren.

    CPT Katsuo Uzun

  7. Cheers Lieutenant!

    Ich habe leider nicht viel Zeit, deshalb halte ich es kurz. Ich bin derzeit in Lome und habe mich nur am Rande mit einer Lagebeurteilung für Ihren EInsatz beschäftigen können. Meine Anwesenheit verbietet sich also. In wenigen Tagen werden die Vertreter aus der Großen Zusammenkunft ihren Verfassungsentwurf präsentieren. Ich richte gerade ein Presse- und Politbüro ein.

    Von ganzem Herzen alles Gute bei diesem Einsatz! Ich möchte Sie und Ihr Team auf jeden Fall noch einmal treffen, bevor man sie aus Dahomey abzieht. Zögern Sie nicht Kontakt aufzunehmen. Und sagen Sie Zoé und Copper einen besonderen Gruß!

    Pria Clark

  8. Lieutenant,

    ich würde es bevorzugen, wenn wir die angemessene Distanz wahren und sich das auch im sprachlichen Umgang ausdrückt. Ich hoffe, das ist für Sie in Ordnung.

    Aus der Sunray I lässt sich kein Kampfschiff machen. Die Montage jenseits eines HMG verbietet sich. Lieutenant Horaz wird mit seinem Feuerteam das Beste daraus machen. Die Verteidigung der Yacht wird sich also auf handgestützte Dinge, schwere und leichte Waffen verlassen müssen. Mein Ansatz ist es, eventuelle Angriffe durch ECM, Nebel und Täuschkörper abzuwehren. Hier lässt sich im verfügbaren Zeitrahmen gut etwas improvisieren. Bekommen wir es mit einem Kanonenboot zu tun, können wir nur auf die Luftunterstützung vertrauen. Der Schlüssel ist Aufklärung und kluges Manövrieren in beengtem Gelände. Ich hoffe, Sie geben mir eine Chance, meine Arbeit machen.

    Finnja Skorgen

  9. from: Lt. B. Morell
    to: Finja Skorgen, SFG77 Internal

    Mdm Skorgen

    Ich gebe ihnen keine Chance, ihrer Arbeit zu machen, ich erwarte, dass sie ihrer Arbeit machen. Ihr Werdegang lässt das erwarten und nachdem, was ich bisher von ihnen gesehen habe, habe ich den Eindruck, dass sie unter Druck einen kühlen Kopf bewahren. Wenn ich das nicht glauben würde, dann wären sie nicht Teil meiner Mission. Ich werde auf ihrer persönlichen Räume so weit Rücksicht nehmen wie es geht, Spec. Ops und Navy Operations sind aber weder die gleiche Disziplin, noch spielen sie im gleichen Stadion, noch ist es der selbe Sport.
    Im Einsatz nur Callsigns! Ziele und Prioritäten sind flexibel! Eigeninitiative ist nicht nur erwünscht, sondern wird vorausgesetzt! Alle komme wieder nach Hause!
    Für den Zeitraum von Untamed Pride weise ich ihnen den Call „Sunray Actula“ zu.

    Sincèrement
    Lt.Morelle

  10. from: Lt. B. Morell
    to: SFG77 Internal, Cpt. Uzun

    Cpt. Uzun, SFG77

    Haben wir grundsätzlich die Möglichkeit, vom Golf aus Tauchboote einfliegen zu lassen und von der S36 aus zu starten?
    Wir sind mit dem Manta Klein-U-Boot ja gut vertraut. Ebenso wäre die Frage, was das kleinste Ein-Personen-U-Boot ist, welches wir akquirieren könnten. CW2 Miller wäre bei einem Tauchgang die perfekte Undercover-Schwimmplattform. Navigation und Orientierung sind unter diesen Umständen die größten Hürden, mit Rigger im Tauchboot aber viel weniger herausfordernd.

    Den Tuna Patroler soll ich mit sekundärer Ausrüstung und Verpflegung ausgestattet wissen.
    Für die Pintelmounts möchte ich schwere Gunschilds und Panther Assault Cannons.

    Wir haben für Wüstenduft drei Power Rafts für unsere Zwecke umgerüstet, diese werden wir mitführen.
    Ebenso die präparierten Walker und die nicht genutzte Kleinflugdronenflotte.
    Aufstockung der Mini-Helicopter

    Ausrüstung Divers

    Militärische Taucherausrüstung (AIM Standard) für alle Teammitglieder.
    Auswahl an Minen und Sprengmitteln (ähnlich Wüstenduft)
    Kettensäge (Unterwasser)
    Plasmalanze (Unterwasser)

    Persönliche Waffen aufrüsten und upgraden. Norge, Positivs MP braucht Zuwendung!

    Letzte Updates werden mit der Begutachtung und Einrichtung der Schiffe gemacht.

    visez vrai
    Régicite

  11. Norge hört sich das alles an und macht sich Notizen. Er hebt kurz mal die Augenbrauen als die schweren Waffen erwähnt werden die der LT mitnehmen möchte, aber gut. Ist ja sicher kein Fehler. Dann hört er was so alles an Tauchausrüstung usw. angefordert wird. Er beugt sich rüber zu Copper und Zoe und fragt leise um die Besprechung nicht zu stören.

    Kommt mir eher so vor als ob wir das Seelöwentotem finden sollen als das Löwentotem. Bin mal gespannt wie tief unter Wasser der sich verkrochen hat.

  12. MP kaputt? Was hat er denn schon wieder mit ihr angestellt? Dem kann man auch nix in die Hand geben LT. sagt er laut und zwinkert Positive schelmisch zu.

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