Mike Goodfellow nestelte so an seiner Working Uniform herum und lauschte dem Gespräch eher etwas überfahren. Das schien ihm etwas weit zu gehen. Voltaire, Security Branch, Skandinavische Union, SFG 77, Special Operations Command… Ab einem gewissen Punkt sah man ihm am Datentableau spielen. Er sah sich die Bilder der getöteten Widersacher an; die Bilder der zwei Granaten von Hun, die er aus der Deckung hatte ausmachen können; die Bilder der Verwüstung. Das Haus war eine Ruine. Wo Norge das schwere Maschinengewehr über den ersten Stock gepeitscht hatte, waren nur Trümmer übrig. Zwischenwände waren eingestürzt. Draußen lagen ein Dutzend Leichen oder so. Einem fehlte ein Arm. Mike war in Details versunken, als Voltaire ihn Ansprach.

„Ja, Mister Voltaire? Ja, genau. Also nein, keine Ergänzungen.“

Mike war blass und müde. Als Voltaire dann endlich aus dem Raum war, fiehl es ihm schwer, Haltung zu bewahren und setzte sich auf einen Mülleimer aus Stahl.

„Mann, Leute. Der Kerl hat Nerven. Den Skandinaviern wird der Arsch bluten, wenn die merken, dass AIM da ja eben auch drübergerutscht ist. Das ist ne Hausnummer für die Titelzeile im Morgenmagazin. Ich kenne den Captain ja nicht und auch  Voltaire nur so flüchtig, aber ich möchte nicht ohne Stuhl dastehen, wenn die Musik aufhört zu spielen. Irgendeiner muss uns Deckung geben, sonst fallen wir zwischen die Mühlsteine der Konzerne. Könnte mir gut vorstellen, dass die Schweden – oder Norweger? – auch gerne was von dem Beweismaterial eingesammelt hätten. Lag ja immerhin auf ihrem beschissenen Acker rum… Ob Voltaire, Captain Uzun oder die Skorgen ist mir egal. Ich selbst schulter das jedenfalls nicht. Und auch die Schultern vom Chief könnten da nicht breit genug für sein.“

Mit Blick zu Brick, lässt Mike die Aussagen mal so im Raum stehen und lässt sich weiter mittreiben. Es scheint wohl klar, dass Mike die Entscheidung der anderen mittragen wird – sofern die ihm den ganzen Salat nicht vor die Füße kippen und ihn damit allein lassen. Aber danach sieht es ja auch nicht aus.