Bazut ist in seiner Interpretation viel weniger Gradlinig. Scheinbar findet er keinen richtigen Anfang, nicht die Grundlage auf der er versuchen soll, das Bild wirken zu lassen. Er und Atra führen ein längers Gespräch, was damit endet das sie wütend und empört den Raum mit den Bildern verlässt. Bazut bleibt zurück, er wirkt aber weder betroffen, noch ist er selber wütend, vielmehr scheint ihm nun das ein oder andere klar geworden zu sein. Er geht Atra am nächsten Tag aus dem Weg, scheinbar aus Rücksichtname. Seine erste unvollständige Introspektive teilt er aber mit jedem der fragt:
„Irgend wie scheint das Bild es ein Symbol zu sein für das was mit mir passiert. Wenn ich akzeptiere das der junge Soldat gestorben ist, als ich diesen, EINEN Schuss abgegeben habe, wenn das rauchlose Feuer mich berührt hat, in meine Nähen gekommen ist….
Atra sagt, das etwas in mir ist was ihr vertraut ist. Meine „Signatur“ ist ihr und wohl auch vielen Anderen bekannt. Ihrer Meinungen nach war es »Der Wimpernschlag des Zorns und der Vergeltungssucht, als der eine Schuss fiel. Der Scharfschütze von damals konnte diese Last des schicksalhaften Moments nicht ertragen. Er zerbrach und verbrannte daran. Er machte Platz für ein neues Wesen, das aus dem rauchlosen Feuer in ihn fuhr.«
Wenn ich aber auch akzeptieren soll das die Person die ich in den letzten zehn Jahren war, nicht die Person ist, die ich sein soll….der Mann der erwacht ist, studiert hat, eine Karriere begann. Der geheiratet hat, eine Kind bekam, seine Frau verlor.…
Atra vertritt hier die Ansicht, dass dies nur die Versuche einer gestorbenen Seele waren, an einem Lebenssinn festzuhalten, der nicht mehr angemessen ist. Deshalb scheiterten die Versuche. Die Frau ist tot. Das Kind? Versteckt, aber vor wem genau?
Wenn ich nicht diese Person bin, wer bin ich dann?
Die Erklärung fällte auf Adra zurück….unsere Begegnung….die kein Zufall war….Sie ist eine Manifestation des rauchlosen Feuers, sie wurde vom dem gleichen Wesen erschaffen, das für meine „Erschaffung“ verantwortlich ist….vielleicht ist dieser Umstand ausreichend, diese Proximite!
Sie macht mir den Vorwurf, mich hier in etwas hineinzusteigern, das nicht echt ist. Sie scheint der Ansicht zu sein, dass meine Wahl voreilig und nicht ehrlich war.“

Es ist augenscheinlich das Bazut sich selber von dieser, eher grundlegenden Erklärung zu überzeugen versucht. Das es diverse Dinge ausspart, wie die Idee das es keine Zufälle gibt oder was man eigentliche auf dem Bild sieht, die Symbole die darin auftauchen.
„War es nur Zufall das es Adra war die ich getroffen habe? Hätte es auch jedes andere Wesen des rauchlosen Feuers sein können? Oder nur ein Wesen das das ER erschaffen hat? Aber wenn das Stimmt, warum war es dann für mich so selbstverständlich den ersten Pakt mit ihr zu schließen!“
Hier beginnt der für Bazut schwierige Teil, zwischen ihm und Adra besteht eine andere, engere Verbindung. Zu dem Eklat zwischen den Beiden äußert er sich nicht, bedauerlich da es an dieser Stelle wohl richtig Interessant zu werden schien.

Tags darauf sieht man die Beiden aber erneut ins Gespräch vertieft, scheinbar haben sich die Gemüter beruhigt. Auch kurz vor der Abreiße sprechen die zwei noch einmal im Tempel unter vier Augen, ihr Abschied ist abrupt, Bazut macht nicht den Eindruck als ob er darüber reden will…zumindest nicht sofort
Auf der Reise zum neuen Ziel nimmt er Francois zur Seite:
„Ok, die Sache mit dem Bild gestaltet sich ein wenig schwieriger als vorausgesehen“
Er hält kurz inne, dann muss er grinsen:
„Aber da erzähl ich dir wohl etwas was du schon weißt!
Es ist nicht einfach das so auszusprechen, aber es kann sein das es für dich wichtig wird….
Ok, hier kommts:
Auf dem Bild sehen wir zwei Personen. Beide sind hart, fest, kalt…doch dort wo sie sich nähern ist Wärme, Hitze, Kraft….Würden wir von zwei Menschen sprechen….Das Bild zweigt eine Frau und einen Mann, nur als Silhouette, aber unverkennbar….die Kraft und Hitze die einsteht, wenn sie sich nahe kommen….das kann man auf die simpelsten, menschlichen Gefühle herunterbrechen. Es geht aber nicht um einen Mann und eine Frau….sondern um einen Geist des rauchlosen Feuers und um einen Person die nicht der ist die er sein soll….Die zwei Gestalten in dem Bild, sie Bewegen sich aufeinander zu, im innersten fühlen sie sich zueinander hingezogen. Aber eine Berührung würde ein verzehrendes Feuer auslösen…..
Ich sehe mich in dem Bild…und Adra sieht sich! Mit der Wahl von La Proximité habe ich das Schicksal zementiert. Wenn das Bild für die Nähe zwischen ihr und mir steht, dann ist das so. Das Bild nimmt Sie in die Pflicht. Es ist eine Art materieller Beweis dafür, dass zwischen uns beiden kein Zufall, sondern eine Bestimmung getreten ist.
Die Frage des Zufalls, und dass es ihn nicht gibt, ist eine feste Überzeugung von Atra. Doch was ich hier angesprochen habe, richtet sich plötzlich gegen sie selbst. Das scheint die Erklärung, warum sie La Proximité anfangs so anzüglich und empörend fand, den jetzt ist sie tiefer in die Sache verstrickt, als sie jemals wollte.
Sie hat mir noch immer nicht alles Erzählt was sie weiß…und ich habe noch nicht entschieden wie meine Geschichte nun weiter geht….
Eine Sache ist klar, wenn das Feuer über dich kommt werde ich zu dir stehen, wir brennen zusammen…oder steigen gemeinsam aus der Asche, rauchlose Feuer, Drachen, Geister, Etusan und KIs zum Trotz!“