Alle Beiträge von Mike Goodfellow

SPC Mike Goodfellow befand sich schon in hektischer Aufruhr, als das Team (oder erste Teile des Teams) zur Shigeruu zurückkehrten. CPT Uzun hatte ihn doch tatsächlich für die logistische Unterstützung bei Operation Ancient Mariner abordnen lassen. Er war im Groben informiert, aber offenbar nicht über die Ergebnisse aus Kapstadt. Frederic Denton war ihm kein Begriff und auch dieser Drei-Stufen-Plan war ihm unbekannt. Er bemerkte recht schnell, dass er ein langes Gespräch mit Captain Uzun gehabt hatte. Das Gespräch hatte ihn ziemlich überfordert. Aber im Wesentlichen hat Uzun ihm wohl seinen Status klar gemacht. Und der sah nicht vor, dass er zum obersten Geheimnisträger bei Operation Ancient Mariner werden würde.

Auf der Shigeruu hatte Goodfellow vor allem einen virtuellen Gefechtsraum eingerichtet, abgestimmt auf die neusten Standards der Kommunikationsausrüstung, die man beim Einsatz erhalten würde. Scheinbar würde die SFG 77 Hand an so manch teures Spielzeug legen dürfen. Nicht zuletzt auch das Tauchboot, eine Yamatetsu Manta. Im virtuellen Gefechtsraum konnte man das Modell bereits betreten und Zoé hätte die Gelegenheit, sich mit der Steuerung des Tauchboots vertraut zu machen und zu üben. Auch die Karastraße war modelliert, mitsamt Unterwassergeografie und Eisbergen. Es wurde deutlich, warum so viele Schiffe auf eine Durchfahrt warten mussten. Die Eisbrecher schafften es in dieser Jahreszeit nur, die Karastraße auf zwei Kilometer Breite eisfrei zu halten. Auf der virtuellen Seekarte sah man Dutzende von Handelsschiffen weit vertstreut vor den beiden Mündungen der Karastraße liegen. Wie Murmeln auf einem glänzenden Marmorboden. Etwas, das bisher nicht wirklich berücksichtigt worden war, wurde urplötzlich deutlich: man war da draußen nicht alleine. Ähnlich wie am Bosporus oder bei Gibraltar würde die Stokoschka in einer Traube von Fernhandelsschiffen dümpeln. Aus Sicherheitsgründen lag aber mind. 1 Seemeile zwischen den Schiffen.

Neben den Seekarten umfasste der virtuelle Gefechtsraum natürlich auch ein Schiffsmodell, soweit es eben bekannt war. Da die Stokoschka eine deutlich modifizierte Variante ihrer Baureihe darstellte, hatte man sich entschlossen nur die Sachen zu modellieren, von denen man sicher sein konnte, dass sie zutrafen. Dronenhangars, Labore und vielleicht auch ein Sicherheitssystem gehörten nicht zur Standardausstattung dieses Schiffes.

Drittens bot der Gefechtsraum auch Gelegenheit sich tatsächlich zu „treffen“. Ein digitaler Lageraum erlaubte es Captain Uzun von der Cassiopeia, Offizieren auf der HDT Juno und der SFG 77 auf der Shigeruu über Matrix-Terminals zusammenzukommen und den Einsatz an einem virtuellen Kartentisch vorzubereiten.

Während Goodfellow also mit der Einrichtung des virtuellen Gefechtsraums vorrangig beauftragt war, kam die Simsense-Technologie dann hinzu, als das ganze Team auf die HDT Juno verlegt wurde. Dort fand sich dann das Tauchboot vor. Man konnte das Klima schnuppern und vielleicht auch so manchen, nervösen Einsatzeifer entwickeln. Zur Simsense-Technologie äußerte sich Goodfellow allgemein so:

„Also, das ist wie auf dem Special Transport Ground, in Indonesien. Im Wesentlichen. Jedenfalls was die Master Unit angeht. Der Simsense-Prozessor verarbeitet Direct-X Signale in Echtzeit, rechnet sie in leicht reduzierte ATC-Signale runter und in der Suppe kann dann Zoé quasi mitschwimmen. Anders als in Indonesien hat man also ungefilterte Hirnsignale. Die volle Erlebnisdichte. Das ist schon krass. Heisse BTLs werden so gestrickt. Wenn Mr. Morellè das mit dem Trode-Net macht, besteht keinerlei Risiko, außer vielleicht die dreckigen Geheimnisse, die er über die anderen im Team so angesammelt hat. Hehe! Also ne, ich mein rein biotechnisch besteht null Gefahr. – In dem Moment, wo ein Versuchskaninchen über Datajack dranhängt und Zoé dann den roten Schalter umlegt, ist man in einer ganz neuen Dimension. Je nachdem, wie gut Zoé mit der Simsense-Interpretation zurecht kommt, kann sie die Bewusstseinscharakteristiken einer erinnerten Situation rekonstruieren. Also wie groß die Erlebnisdichte, der Seinsglaube und auch die Modalitäten waren. Man könnte also erfahren, ob die Zielperson eine bestimmte Szene mit großer Gewissheit erinnert, ob die Eindrücke verlässlich sind und welche Emotionen dabei vorherrschten. Wenn’s gut läuft, könnte Zoé wohl rauskriegen, ob jemand sich nur was eingebildet hat oder sich die Erinnerung rückblickend schön redet, was durcheinanderwirft und soweiter. So wie das erste Date oder die Flitterwochen, ne?

Naja, und was das Reprogramming angeht. Das ist umgepoltes ASIST-Biofeedback. Der Simsense-Server sendet einfach ASIST-Signale über dem Grenzwert an das Gehirn und dann ist Schluss mit dem Kurzzeitgedächtnis. Kann auch nem Decker oder Rigger passieren. Das funktioniert aber nur mit dem Kurzzeitgedächtnis so schnell und einfach. Langzeiterinnerungen können nur nach Wochen oder sogar Monaten umprogrammiert werden. Das ist krass illegaler Scheiß. Ich hab gehört, die chinesische BTL-Szene hat das an Superreiche verkauft, um sich ihre Vergangenheit zu polieren. Und der Marionetten-Päsident von Aztlan 2046 soll angeblich einen Konzernkrieg im Kopf gehabt haben, den es niemals gegeben hat. Für solche Gespenster braucht es aber ne BTL-Klinik, sag ich mal. Das kriegt der Server im Tauchboot nicht gebacken.

Also, coooole Sachen! Wann soll das starten? Macht jemand Popcorn?“

Mike reagiert etwas düpiert und schaut überrumpelt aus der Wäsche, als Norge einen Datenträger per Post senden will, damit es sicherer ist! Wenn Norge absolut sicher sein will, dann gibt er Norge einen Opto-Stick mit einer verschlüsselten Kopie des Videos, die er dann Régicide am besten persönlich in die Hand drückt. So ganz old school.

Mike antwortet auf Norges Bemerkungen mit einem trockenen Prusten, holt ein Cyberdeck aus der Beintasche und klappt es für Norge auf.

„If you like this, you will love that…“

Das Video ist von Brick gedreht und zeigt in Nahaufnahme, wie eine dämonische Wesenheit sich aus dem Anführer der Entführer, Hun, herausarbeitet bevor er verbrennt.

„Ich mag besonders den Teil, wenn es so schreit…“

Mike schaudert es und er klappt das Deck zu.

Mike Goodfellow wurschtelt sich so durch die heiße Phase mit den Befragungen und Berichten durch. Soweit möglich, versuchte er sich mit Voltaire gut zu stellen und zu helfen – solange das eben Sinn machte. Der Alltag von Operation Schneeland kommt ihm aber auch schnell wieder zupass. Paranoider als zuvor, jagt er potentiellen Angirffen gegen die Shigeruu – und insbesondere der SFG 77 – hinterher und sucht wohl nach Anzeichen weiterer Belauschungen, Cyberangriffe oder Matrixmanipulationen.

Da der Wageslave so ein bißchen im Abseits steht, klüngelt er am ehesten mit Zoé, Norge und Brick rum. Vielleicht auch mit Panda und Goose. Das Verhältnis zu Negative ist etwas gelockerter, aber noch deutlich distanziert. Die Kameraden werden schnell mitkriegen, dass Mike ein Mädchen hat. Scheinbar was ernstes. Sie arbeitet wohl als Angestellte bei einer asiatischen Fluglinie. Zahllose Abende jammert er den anderen vor, dass er nicht weiß, wie er Nancy die Sprachnachricht mit dem „Ich liebe Dich“ aus dem Einsatz erklären soll! Er kann ja nicht ausplaudern, was wirklich gelaufen ist! Und jetzt lässt Nancy einfach keine Ruhe, stresst rum und will wissen was los ist und warum ein Matrixbetreuer unter Top Secret arbeitet. Wenn da jemand aus dem Team eine Lösung für das Problem hat, dann wäre Mike sicher dankbar!

„Aye Chief“, antwortet Mike erschöpft, aber er zwinkert Zoé zu als er aufsteht.

„Ich hänge mich an die Daten. Und vor allem will ich mal in der Matrix nach dieser Host-Konstruktion suchen. Das, was die da aufgebaut hatten, war schon ziemlich schräg. Wirkte so, als hätte ein Decker ihnen ein flexibles Framework programmiert und die hatten dann ihren ganzen Kram mit Coms, BattleTac und Dronen eher flüchtig eingebunden. Der Decker war sicher nicht vor Ort. Ich schaue mich mal um, ob man die Handschrift in der Szene findet. So viel Kohle wie die hatten, haben sie vielleicht einen externen Profi für diesen portablen Host beauftragt.“

Damit verlässt er dann den Raum.

Mike Goodfellow nestelte so an seiner Working Uniform herum und lauschte dem Gespräch eher etwas überfahren. Das schien ihm etwas weit zu gehen. Voltaire, Security Branch, Skandinavische Union, SFG 77, Special Operations Command… Ab einem gewissen Punkt sah man ihm am Datentableau spielen. Er sah sich die Bilder der getöteten Widersacher an; die Bilder der zwei Granaten von Hun, die er aus der Deckung hatte ausmachen können; die Bilder der Verwüstung. Das Haus war eine Ruine. Wo Norge das schwere Maschinengewehr über den ersten Stock gepeitscht hatte, waren nur Trümmer übrig. Zwischenwände waren eingestürzt. Draußen lagen ein Dutzend Leichen oder so. Einem fehlte ein Arm. Mike war in Details versunken, als Voltaire ihn Ansprach.

„Ja, Mister Voltaire? Ja, genau. Also nein, keine Ergänzungen.“

Mike war blass und müde. Als Voltaire dann endlich aus dem Raum war, fiehl es ihm schwer, Haltung zu bewahren und setzte sich auf einen Mülleimer aus Stahl.

„Mann, Leute. Der Kerl hat Nerven. Den Skandinaviern wird der Arsch bluten, wenn die merken, dass AIM da ja eben auch drübergerutscht ist. Das ist ne Hausnummer für die Titelzeile im Morgenmagazin. Ich kenne den Captain ja nicht und auch  Voltaire nur so flüchtig, aber ich möchte nicht ohne Stuhl dastehen, wenn die Musik aufhört zu spielen. Irgendeiner muss uns Deckung geben, sonst fallen wir zwischen die Mühlsteine der Konzerne. Könnte mir gut vorstellen, dass die Schweden – oder Norweger? – auch gerne was von dem Beweismaterial eingesammelt hätten. Lag ja immerhin auf ihrem beschissenen Acker rum… Ob Voltaire, Captain Uzun oder die Skorgen ist mir egal. Ich selbst schulter das jedenfalls nicht. Und auch die Schultern vom Chief könnten da nicht breit genug für sein.“

Mit Blick zu Brick, lässt Mike die Aussagen mal so im Raum stehen und lässt sich weiter mittreiben. Es scheint wohl klar, dass Mike die Entscheidung der anderen mittragen wird – sofern die ihm den ganzen Salat nicht vor die Füße kippen und ihn damit allein lassen. Aber danach sieht es ja auch nicht aus.

 

Wer ich? Mitglied in der SFG? Echt jetzt? Oh man! Danke Sarge. Oh man. Und ich lebe! Ich LEBE! Das war echt ein Höllentrip. Normalerweise sollte ich im Panzer sitzen und bunte Figuren im BattleTac rumschieben. Zumindest klang das damals so, als ich mich beworben habe… Jedenfalls komm ich gern an Bord. Danke an Mr. Boucard, dass ich mit durfte. Und Norge für den Kugelhagel … und den Stützverband… und Zoé für das Technik-Gedöns. Der Gartenroboter geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Haben wir den mitgebracht?

Naja egal. – Wegen Mr. Voltair muss ich sagen, dass ich da so ein Ei von ihm mit auf die Shigeruu gebracht habe. Das hat aber scheinbar ja nix zu tun mit dem was ihn nun herbringt. Wenn er diese Bioterroristen jagt, sollten wir ihm helfen, denn der Mann hat scheinbar EInfluss. Bin mit nicht ganz sicher in welcher Sektion er arbeitet, aber das heisst ja eher nichts Gutes. Er sollte auch diese Granaten und den Video-Mitschnitt vom sterbenden Hun bekommen. Den hat ja Brick gemacht. Die Granate war nämlich doch keine Brandbombe, sondern eine handgemachte Gasgranate.

Gehört diese Miru auch zur 77? Oder wer gehört da eigentlich generell noch dazu?

Mike Goodfellow

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Zitate

„Das war mir so klar, dass Du irgendwann wieder vor der Tür stehst! Für die UCAS Army hast Du nicht die Kragenweite! Und dann auch noch unehrenhaft entlassen. Ich dachte bei Deinem Eintritt, tiefer kannst Du es nicht schaffen. Aber bravo! Da hast Du mich ja echt mal belehren können.“ – der Vater, 2061

„Goodfellow? Was für ein Arschloch. Hängt mit seinen betrunkenen Vollpfosten von der Marineinfanterie rum und kriegt nichts, aber auch gar nichts, auf die Reihe.“ – seine angespannte Feundin in Hong Kong, 2072

„Sind das die BTL-Chips, die sie während des Wachdienstes aktiv hatten? … Hmhm. Wissen Sie, dass das nicht nur abartig ist, sondern auch gegen ein halbes Dutzend Gesetze verstößt?“ – UCAS Army Staatsanwalt, 2061

„Ey, yo! Goodfellow! Deine Lady hat wieder beim Chief Petty angerufen. Du sollst Dein scheiss Cellphone anmachen! Schiess die Alte endlich ab, Mann! … Kann ich dann vielleicht mal ihre Nummer haben!?“ – Kamerad, 2071

„Aaach, komm schon, Goodfellow! Alles was Du brauchst ist ein Straßenname, Dein Deck und ein paar Stunden Zeit. Das wird eine saubere Sache. Du hast das drauf! Der Host ist höchstens Green 6! … Nah, ok. Ich seh‘ schon. Dann programmier‘ halt weiter für den Campus Club.“ – Shadowrunner aus Denver, 2064

„Mike Goodfellow. – Sie werden der 10. AEF zugeteilt, Marineinfanterie. Sie werden Matrixman werden.“ – AIM Master Sergeant, 2070

„Ich hab‘ gehört, Mike ist vom Central Command angefordert worden, für einen Sondereinsatz unter Uzun. Irgendwas in Indonesien. Hammerharter Scheiss, oder? Hehe, die müssen beim CCOM ja mehr saufen als wir hier.“ – Kamerad aus der Einheit von Mike Goodfellow, 2072

„Goodfellow ist der einzige, der von der SFG 77 noch übrig ist, ohne Scheiss. Die anderen sind alle in Dahomey draufgegangen. Aber er hat den Hinflug verpasst! Deshalb muss er jetzt für den Captain Lagerlisten pflegen, auf der Cassiopeia. … Ja, echt wahr.“ – Soldat auf der AIMS Cassiopeia, November 2073

Werdegang

Chief Warrant Officer (CW2) Mike Goodfellow ist Marineinfanterist der 10th AIM Expeditionary Force. Als Matrixman besteht seine Aufgabe in der Cyberkriegsführung und der Matrixunterstützung im direkten Kampfeinsatz. Dazu zählt vor allem die Installation und Instandhaltung von BattleTac-Systemen sowie die Unterstützung der Kameraden im Feld durch Matrixlösungen vor Ort. Als Marineinfanterist ist er voll in die kämpfenden Verbände eingebunden.

Goodfellow ist seit 2070 Mitglied der Streitkräfte von AIM, blickt allerdings auf eine (kurze) militärische Vorbildung sowie ein Studium der Computertechnologie zurück. Sein Arbeitsalltag begann bei der 1st Marine Division 3rd Regiment 1st Battalion A Company und bestand außerhalb von Kampfeinsätzen vor allem aus der Administration von Matrix-, BattleTac und Funknetzwerken. Hierfür wurde er auf Kompanieebene eingesetzt. Im Kampfeinsatz war er Teil eines regulären Rifle Squad.

Goodfellow wurde im Pazifikkonflikt (Task Force Blue Shark) eingesetzt und für einen Spezialeinsatz der SFG 77 als Netzwerkbetreuer abgeordnet (Operation Knock & Talk, Operation Ancient Mariner). Seine Aufgabe bestand in der Betreuung eines neuen Armored Personel Carriers (ASA Special Transport Ground). Nach diesem Gastspiel bemühte er sich um eine Aufnahme in die Liste des Personals für Sonderverwendungen. Dies fiel zeitlich zusammen mit Tätigkeiten auf der CASS Shigeruu. Dort übernahm er die Verantwortung für die Einrichtung der Matrix-Struktur (Integration & Hardening). Intrusion Tests und Matrix Host Design kamen so für ihn in den Fokus (Operation Schneeland).

Die Tätgkeiten auf der CASS Shigeruu und die Zuarbeiten für die SFG 77 ermöglichten ihm Anfang 2073 einen kleinen Karrieresprung. Nach einer Nebenrolle im Ende des Pazifikkonflikts (Operation Ground Zero) wurde er auf die Laufbahn eines Chief Warrant Officer gehoben und als Communications Sergeant der SFG 77 fest zugeordnet.

Mit Beginn der Kampagne AIM MATTERS in Westafrika (Operation Genozid und Folgemissionen) war Mike Goodfellow für die Pflege und Sicherung des Operation Host verantwortlich, was angesichts der Matrixzensur in Dahomey eine besondere Herausforderung war.  Er verblieb zuerst im AIM Hauptquartier in Finistère.  Als die SFG 77 in den Krisenmodus versetzt wurde, wurde Goodfellow mit in die Task Force Guinea verlegt (Golf von Guniea). Von dort unterstützte er den Stab um CPT Katsuo Uzun mit strategischer Datenanalysen und matrixbasierter Aufklärung. Mit der Gründung der Task Force Landfall kam Goodfellow letztlich auch verspätet im Feldeinsatz an (ab Operation Good Neighbour), der bis zum Abschluss von Operation Untamed Pride andauerte.

Nach Abschluss der Afrikakampagne und der Auflösung der Task Force Landfall wurde die SFG 77 umstrukturiert. Hiervon war Chief Goodfellow jedoch nicht direkt betroffen. Nach einem Auffrischungsbesuch in der Fallschirmspringerschule in Finistère begann er seine Arbeit als Matrix-Operator für die neu gegründete Task Force Tradestop im zweiten Quartal 2074. In der ersten Mission Sommerregen, im italienischen Apulien, konnte er als Datenanalyst und Operator von der TS-One aus das Team erfolgreich unterstützen.

Als im Zuge des Untergangs der Shigeruu die Lage der SFG 77 plötzlich sehr instabil wurde und es nach OP Decisionmaking zu einem Bruch zwischen der SFG 77 und AIM kam, verblieb Mike Goodfellow in Gewahrsam seiner Dienstherrin in Finistère.

Abzeichen und Auszeichnungen

  • Chief Warrant Officer (CW2)
  • 10th AEF „Hope“ Unit Badge
  • Matrix Operator Tab
  • Special Forces Group 77 Unit Tab
  • Pacific Conflict Campaign Ribbon 2071-2073
  • West Africa Campaign Ribbon 2073-2074
  • Distinguished Service Unit Citation
  • Unit Citation Award for Exceptional Merits and Valor

Kontakte (in Einsätzen erworben)

  • Katsuo Uzun lvl 2
  • Pria Lakshmi Clark lvl 2
  • Finnja Skorgen lvl 1