Nouvelle voie, nouveau nom ?

Régicite hat nach dem Ende von „Untamed Pride“ noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor er sich seinen eigene Verpflichtungen hingibt.

Für ihn ist es eine klare Sache, dass er Positive, egal wie dessen Zukunft aussieht, darin unterstützen wird, die Verschleppung der Himba in Ordnung zu bringen. Da es aber sein kann, dass die AIM kein eigenes Firmeninteresse entwickeln wird, um die zu tun, nutzt er jetzt die Gelegenheit, um einen Stash an Material anzulegen, der nicht der AIM gehört und diese Sachen in Nakatombe einzulagern. Das geht von LT-1 über Handfeuerwaffen und Schutzausrüstung, einer Menge Tech-Krempel bis zu einer Jet-Drone. Hierfür wird er die Unterstützung des ganzen Teams benötigen.

Ebenfalls wird er sich mit den Scrapern um Marun kurzschließen und eine Möglichkeit ausloten, Kontakt zu halten. Dieser komische Haufen von Misfits hat auf ihn einen bleibenden Eindruck gemacht, gerade so, als ob es da gewisse Ähnlichkeiten geben würde…

Doch zuerst hat er sich mit Zoe zusammengesetzt und mit ihr über das Erlebte gesprochen. Schon vor einiger Zeit hatte ist ihm klar geworden, dass er der Falsche ist, um die Geheimnisse dieses Landes zu verstehen, zu leben oder gar zu repräsentieren. Ein zweites Mal könnt er nur ein Helfer, ein Wegbereiter für Andere sein. Zuerst für Brick, dann für Positive und schließlich für Zoe. Zoe, die hier in Afrika mehr als einmal über sich selbst hinaus gewachsen ist und alles riskiert hat, um andere zu helfen.

Nachdem einige Woche vergangen sind, ist es Zeit, seinen eigenen Weg fortzusetzen. Dann stellt er Zoe die wichtige Frage: „Ich werde nun nach Bejing zurückkehren. Nicht nur das ich meine Tochter sehen will, ich muss mich auch mit meiner ruhelosen Sila außeinander setzten.“ er schmunzelt über seinen eigenen Wort.

Dann wird sein Blick nachdenklicher, er schaut in sich selber hinein:
„Mein eigener Pfad ist mir immer noch verborgen, Afrika hat mich verändert, es hat mich Weiser und Stärker gemacht, mich gleichzeitig Demut und Barmherzigkeit gelehrt und schließlich meinen zertrümmerten Sinn für die Erhabenheit der Welt repariert.
Meine Fähigkeit zur Ehrfurcht war ein Scherbenhaufen, von dem ich glaubte, dass er nur noch ausreicht, kurze Reflexionen in das große, kosmische Ganze zu erhaschen. Elefanten, Affe, Löwe, der Steinwald, das Orakel…
seit du mich kennst, habe ich niemals vorgegeben, dass ich ein rationaler Mann mit gesundem Geist bin…
ich bin so beschädigt, wie man beschädigt sein kann…
war so beschädigt…
ich war innerlich schon lange tot…
Da ist wieder ein Puls, bin noch nicht gut, aber es wird besser…“

Dann kehrt sein Blick ins hier und jetzt zurück:
„Aber ich bin kein bisschen schlauer geworden. Ich weiß immer noch nicht, wo mein eigene Weg mich hinführt…“
Sein Blick sucht Zoes Augen:
„Und ich habe das Gefühl, dass du etwas mehr in die Geschichte um das rauchlose Feuer involviert bist, als du zugeben willst, oder?“
Er winkt ab, scheinbar erwarte er keinen spontane Antwort: „Lass mich einfach wissen, ob ich einen Reise alleine oder für Zwei plane!“

Er wendet sich zum gehen, nach ein paar Schritten dreht er sich um, diemal ist das Lächeln auf seinem Gesicht breit und ungezwungen:
„Ach übrigens, mir gefällt die neue Haarfarbe…Lionnecœur!“