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Material- und Kostenbericht

Eine Kurznachricht im AIM Host für Régicide.

„Hallo Lieutenant, ist hoffentlich gerade nicht unpassend, aber ich wollte kurz sagen, dass heute, also am Freitag, den 06.  Oktober 2073, fast alle Bestellungen da sind. Nur die Mörsergranaten samt Mörser, das Remote Control Deck und die letzten Wünsche von Sergeant Norge stehen noch aus. Da weiß ich noch nicht, ob das alles zu bekommen ist. Die private Habe vom Team ist ebenfalls angekommen. Außerdem hat mich Fink drauf hingewiesen, dass wir fast ein Viertel unseres Budgets bereits investiert haben. Genaugenommen wurden für AIM MATTERS vor Ort 239.779 Nuyen ausgegeben. Da ist alles reingerechnet. Natürlich haben wir damit auch einen Grundstock, von dem wir in Zukunft zehren werden. Ich wollte nur sagen, dass wir bei den nächsten Operationen nicht so üppig bestellen sollten.

Übrigens sind auch die Upgrades für die Drone da. Chief Hiller und ich machen uns dran, das Ding aufzurüsten.

Lena out.“

Materiallieferung

Am Mittag des 03. Oktober 2073 berichtet Lena im virtuellen Operations Host knapp, dass eine erste Bestellung vom lokalen Schwarzmarkt eingetroffen sei. Nicht schlecht, mag so mancher denken. Das waren weniger als 24 Stunden Reaktionszeit! Wer sich auskannte mit Hehlern und Fixern, durfte anerkennend nicken. Chief Hiller bemerkte bissig an, dass sie den Kram doch in der Nebenwohnung auf Vorrat gehalten hätte, um zu beeindrucken. Wer schon vor Ort im HQ war, wie etwa Norge und Negative, die konnten direkt beim Auspacken helfen und die schweren Studiokisten in die sicheren Räume rollen. Wie auch immer, es war nicht alles dabei:

„Lieutenant, Kameraden, die erste Lieferung der georderten Bestellungen ist angekommen. Da das Team schnell ins operative Geschäft kommen soll, habe ich Druck gemacht! Die aktuelle Bestandsliste habe ich etwas umgemodelt und bewegt. Sie kann nun mit privaten Dingen ergänzt werden, wenn ihr etwas aus euren persönlichen Beständen für die Allgemeinheit in die Runde werfen wollt. Ihr könnt auch kommentieren wenn es was wichtiges gibt. Aber bitte ändert am Bestand nichts eigenwillig, sonst komme ich total durcheinander!

Also, geliefert wurden lokale Tarnklamotten, Gewehre, Schutzwesten, die Aufklärungsdrone, die Fahrräder, das Gummiboot… em… ‚tschuldigung: das Zodiac C101, wie Chief Hiller betont. Dann auch die Kameras und Munition. Die Munition für das LMG ist auch schon da, aber das LMG selbst noch nicht. Das könnte noch ein paar Tage dauern, sorry! Genauso die schweren Sachen. Der Mörser und die Raketen. Der Mörser! Das ist sowas. Norge, das ist echt ein Ding. Dafür schuldest Du mir einen Drink. Du hättest das Gesicht sehen sollen, als ich von den Mountainbikes direkt zum Mörser übergegangen bin! Das ist auch hier nicht leicht zu kriegen! Aber ich arbeite dran. Eure persönliche Habe ist auch unterwegs. Allerdings verzögert sich das, weil ein Schiff nicht wie geplant einlaufen kann. Ich bin da dran! Zu den Fußbällen sage ich mal besser nichts…

Ach ja, alle bisherigen Bestellungen, auch die noch ausstehenden, haben bisher 125.000 =Y= gekostet. Teuerster Posten waren die Raketenwerfer und der Mörser mit zehn Projektilen. Die kommen auf ungefähr 30.000 =Y=.

Bis dann!“

Lena salutiert und die Aufzeichnung endet.

Lena zu Paula und Anreiseweg

In der sich weiter entspinnenden Vidokonferenz antwortet Lena direkt zu Norges Frage nach der Einreise mit Waffen (Paula) und auch Régicides Frage nach der Reisezeit.

„Norge, ich schlage wirklich mit Nachdruck vor, dass wir der Idee vom Lieutenant folgen und maximal Pistolen am Körper tragen, wenn wir einreisen. Wir werden mit einem Schiff ankommen, in Lome. Dort haben wir die Hafenstelle geschmiert und ein Kontakt von mir aus alten Tagen stellt einen Weitertransport ins Landesinnere bereit. Dann steigen wir auf einen Miettransporter um, in dem Chief Hiller sitzt. Alle persönliche Ausrüstung bitte ich in Ceuta, Marseille oder wo auch immer vor Abreise in Norm-Boxen zu packen und mir oder Sergeant Somborne die AIM-Sendungsnummern mitzuteilen. Ich führe sowas dann nach und nach über die Materialroute ein. Das ist die sicherste Option. Vertraut mir einfach.“

Lena hebt den Zeigefinger mahnend und peilt Norge darüber hinweg ernst an: „Ernsthaft. Keine Paula am Checkpoint Lome.“ Dann wendet sie sich Régicide zu:

„Sir Morellè, es sind ungefähr 700 Kilometer Landweg von Lome nach Moskuwa, für die wir so ungefähr sechs Stunden brauchen wenn wir keinen Grund haben, den Overpass Highway zu meiden. Das ist eine sehr gut ausgebaute Strecke.“

Lena zu Beschaffung und Safe House

In den ersten Stunden der Einsatzvorbereitungen werden die grundlegenden Dinge immer wieder über Trideo angesprochen. So ist auch Lena oft mit von der Partie im Operations Host und gibt dem Lieutenant und der SFG 77 Auskunft.

Hallo!

Also, Lieutenant, der Schwarzmarkt bietet ein üppiges Portfolio, wenn ich das so sagen darf. Durch die grenznahe Lage nach Nigeria sind vor allem Handfeuerwaffen, Gewehre und auch Sturmgewehre greifbar. Die kommen durch die Vielzahl von Milizen und Söldnergruppen seit Jahrzehnten ins Land. Das meiste ist solide und gebrauchte Ware der Mittelklasse. Zum Beispiel Gewehre von Colt und AK. Schwere Waffen sind auch machbar. Könnte unter Umständen natürlich etwas länger dauern. Bei Sprengstoffen würde ich raten, dass wir bei Bedarf auf Improvisationen zurückgreifen. Also lieber eine improvisierte Schrappnellgranate als eine Claymore. Ich mein‘ das wegen dem Risiko aufzufallen. Sowohl bei der Anschaffung als auch beim Einsatz. Em… also. .. ja gut, eine improvisierte Mine fällt auch auf wenn sie hoch geht… aber ich meine, dass jemand nacher herumschnüffeln könnte und sich bei Semtex am Kinnbart kratzt!

Generell gilt, wie überall sonst auch, dass militärisches Equipment jeder Art sehr teuer werden kann und auch Aufsehen erregt. Je mehr Improvsationstalent genutzt wird, desto besser fahren wir!

Die Einführung persönlicher Waffen ist möglich. Wir gehen in Lome an Land und der Grenzschmuggel wird letztlich mit einigem Aufwand und Fahrzeugwechsel verbunden sein. Sie können nur einführen, was sie am Mann führen können ohne übermäßiges Aufsehen zu erwecken. Ich rate allerdings davon ab, das Risiko einzugehen mit Waffen in Verbindung gebracht zu werden. Personen und Material zu trennen ist normalerweise ein Standard, auf den ich bei sowas poche! Stellen sie sich vor wir kommen in eine Kontrolle, trotz allem! Die Einreise ist der kritischste Punkt.

Mit dem Fahrzeug haben Collette… ich meine Chief Hiller und ich, gewartet, bis wir genaueres wissen. Zivilfahrzeuge jeder Art sind auch kurzfistig verfügbar. Fliegen ist da schon schwieriger. Da fehlt uns noch die Infrastruktur. Um ungesehen zu starten und zu landen, bräuchten wir ein sicheres Gelände. Chief Hiller meinte, die Tombu-Villa wäre ideal, da es dort Lagerhallen gibt, die man als Hangar missbrauchen könnte. Und em… was das Bootshaus angeht, also… wo sollte das sein? Moskuwa hat keine Flussverbindung. Welchen Wasserzugang meinen Sie? Den Fluss Bura, der vom Staudamm aus nach Süden geht? Ich kann natürlich sowas mieten, wenn es sowas gibt. Auch ein Boot. Aber wir haben kein Personal und keine Ressourcen um ein zweites Gelände derzeit adäquat zu sichern.

Was wollten Sie noch wissen? … Ach ja, genau. Die Privatwohnung gehört einer afrikanischen Familie. Wohl so fünf Leute oder so. Ich habe nurmal kurz Hallo gesagt. Sie haben zwei Kinder. Eines noch ziemlich klein. Der Mann ist Anzugträger, arbeitet nachts. Die Frau geht fast gar nicht aus dem Haus, soweit ich das mitbekommen habe. Die Wohnungen hier im Safe House sind verdammt gut isoliert. Habe nicht viel mitbekommen. Die von mir wohl auch nicht.

Das „Büro“ ist wohl eher so eine Art em… Studio oder so? Ich glaube, da werden ab und an Fotos gemacht. Es ist meistens dunkel. Ich habe nur einmal einen Fotografen mit ein paar Models gesehen. Im Erdgeschoss ist ein Talentstudio. Ich glaube, das hängt zusammen.

Lena salutiert und lächelt hoffnungsvoll über das Trideo.