Operation Kimono

Operationsleitung: Yutani Customer Support, Ako Tameo

Logistik und Einsatzverbringung: Public Transport

Area of Interest: Kapstadt, Azania

Area of Operations: noch nicht festgelegt

Auftraggeber

Yutani Corporation

Missionsziel

Personenschutz einer Unterhändlergruppe nach Kapstadt, bestehend aus drei Personen. Das Missionsziel ist erreicht, wenn die Gesandtschaft aufgelöst wird und alle eventuellen Angriffe auf die Gesandtschaftsmitglieder, vertrauliche Informationen oder deren Eigentum erfolgreich verhindert oder abgewehrt werden. Oberstes Ziel ist die Unversehrtheit der Gesandtschaft und die ungehinderte Erfüllung ihrer Aufgaben.

Die Unterhändlergruppe

Die zu begleitende Gruppe von Unterhändlern besteht aus drei Personen. Ako Tameo als Vertreter der Yutani Corporation, Hoshin Kenjiro als Vertreter der Staatsanwaltschaft des Japan Imperial State und Susila Tambusai als Vertreterin des Auswärtigen Amtes der Republik Indonesien. Verhandlungsleiter der Gesandtschaft ist Ako Tameo.

Alle drei Personen sind über die Natur der Verhandlung informiert und mit dem Hintergrund von Frederic Denton vertraut. Sie freuen sich jedoch über persönliche Eindrücke aus der Rückeroberung Kintos, sofern sie für die Gespräche mit Mr. Frederic Denton hilfreich sein können.

Aufklärung

Frederic Denton, CEO Xunxao Gongsi

Frederic Denton gelang nach Operation Whiplash (29.04.2072) die Flucht aus Kinto. Man versuchte ihn in Manila festzunehmen, doch das gelang nicht, weil die Behörden nicht kooperierten. Nach kurzem Transit floh er nach Abu Dhabi, wo man ihm jedoch die Einreise nicht gewährte. Das Reich Azania war weniger wählerisch und so endete er in Kapstadt. Mr. Denton hat Kapstadt scheinbar als Notlösung gesehen und Fluchtorte im Einfluss der Cantonese Confederation (COC) gar nicht erst in Erwägung zog.

Im Moment gilt Frederic Denton für JIS, IDS und ein paar andere Staaten als dringend Tatverdächtiger. Ein internationaler Haftbefehl liegt aber nicht vor. Der Mann ist also im Großen und Ganzen juristisch nicht verfolgt, wird aber von einer kleinen Gruppe von Staaten gesucht. Außer durch milden politischen Druck auf Kapstadt, ist bisher weiter nichts versucht worden. Es gab einen kurzen Trideo-Chat, in dem Denton erklärt wurde, was man ihm vorwirft und er bestritten hat, die Tatbestände zu erfüllen. Das war letztlich eine Formalität für beide Seiten. Ein Verlesen von Statements mit einem Anwalt daneben. Eine Kontaktaufnahme ist jederzeit möglich. Es ist bekannt, wo er sich aufhält und wie man ihn erreichen kann. Bisher wusste man jedoch noch nichts mit Frederic Denton weiter anzufangen. Die Aufarbeitung von Kinto (Operation Whiplash) wird absehbar noch Monate dauern.

Nachdem Frederic Denton eingewilligt hat, das Gespräch über eine angemessene Lösung der momentanen Situation zu führen, steht ein baldiges Treffen in Kapstadt aus. Frederic Denton wohnt allem Anschein nach in einem kleinen Appartment im Stadtteil Castlen, einem der wohlhabenden Gegenden in Downtown (Stadtübersicht).

Es wurden drei Vorschläge für einen Treffpunkt vereinbart:

  1. Ein Konferenzraum im Azania Corporate Residence Hotel, Stadtteil Castlen.
  2. Ein Konferenzraum in der Cantina Maxima, einem hochwertigen Restaurant im Stadtteil Buisenkant.
  3. Ein Konferenzraum im Junction Complex, einem Unternehmenspark in Castlen

Die Entscheidung, welcher der Orte genommen werden soll, wird der Sicherheitsgruppe überlassen und kann kurzfristig entschieden werden. Mr. Denton klärte sich mit allen drei Orten einverstanden.

Der Reiseplan der Delegation sieht derzeit vor, dass am 03. März eine Zusammenkunft der Unterhändler mit dem AIM Team in Hong Kong erfolgt.

Die Ankunft am Kapstadt International Airport ist für den 05. März geplant. Im Transitbereich des Airports kann die Ausrüstung gesichtet und ausgewählt werden. Eine Einfuhr von Waffen und Güter nach Azania ist nur im Rahmen der üblichen Vorschriften möglich. Vom Flughafen aus gehen reguläre Shuttle in den Stadtteil Castlen. Unterkünfte sind im Hotel Cape Town Luxury reserviert.

Ausrüstung, Unterstützung und Training

Ausrüstung in Denver (zum Teil in Beijing):

Wanzenscanner R10 2x
Scanner R10 + ECCM R10
Signal Detector
Data Tap Scanner

Störsender R10 (Flux 15)

Cyberscanner
Metalldetektor
Chemiedetektor
Micro-Tranxceiver R8 (Verschlüsselung R7)
Radio Decryption R7

4x Micro Blip Drone 4×4000
2x Rotor Drone Body Scans 2×3000

5x Panic Button
Endoskopkamera

Sequencer R8
2x Metalldedektoren (Handgeräte)

Ausrüstung von Norge:

Messer
Schwere Pistole (Smartgedöns, Schalldämpfer, Unterarmholster, 5 Ersatzmagazine)
Steyr Aug Sturmgewehr (Das Ding von dir halt. 5 Ersatzmagazine)
Den gepanzerten Mantel
Die Schutzunterkleidung
Securetech Panzerkleidung (Privat)
Buisnessklamotten (Die Sonderanfertigung, inkl. eines Blutspritzers am Kragen.)
2 unbenutze Medkits Stufe 3
1 benutztes Medkit (zweimal benutzt. Leg du fest ob es nochmal benutzt werden kann. Einmal Zoe verarztet, einmal Brick)
Tranquilizer (2xR10/3xR6)
Stimulanz (3xR6)
Traumapatch (5x)
Antidotpatch (6x)
Taschensekretär

Ausrüstung Régicide

Waffen
Origins 12 SBV Shotgun (Smartgun, Lights)
4 Mag. (8Rnds)
1 Drum (20Rnds)

Glock 19
Carbine Frame (Smartgun, Gasvent, Lights)
4 Mag. (22 Rnds/AP)

Op Kimono Ausrüstung
Flaspacks (2x)
Briefcase (Folding Balistic Shild)
8 Strumpfmasken (weiß)
8 Emergency Escape Hoods
Tres Chic Kleidung (ungetragen)
Formfitting Bodyarmour

Smartbrille (Undercover)
Earpugs (Damper)

Régicit Standartausrüstung (den Teil den er mitgenommen hat)
Smartbrille (LowLight/Dazzel Protection)
OptoDigital Binocs (20 Power, Recorder, IR, LowLight, Transmiter, HUD)
Headphones (Damper, Soundfilter)
Heavy Metall Cuffs (2x)

Magic Stuff
Sustaining Fokus (2x)
Specific Spell Fokus (Deathtouch)
Verbrauchsfetische für Heilung (Grad 6) und Wahrnehmung (Grad 6)

Notizen und Daten

Zeitliche Abfolge der Ereignisse

  • 14.01.2073: Daisuke Hiku erbittet ein Treffen mit dem AIM Repräsentanten
  • 16.01.2073: Das Treffen zwischen Daisuke Hiku und William Fountain findet statt.
  • 17.01.2073: Eine Sondersitzung der AIM Regions Division Group 6 (Asia), des Central Command und der Corporate Relations Division findet statt.
  • 19.01.2073: CCOM und Corporate Relations Division geben Grünes Licht für Operation Kimono. Régicide wird aktiviert.
  • 23.01.2073: CPT Uzun und Régicide erreichen die Shigeruu. Einsatzbesprechung.
  • 12.02.2073: Verlegung nach Tokio
  • 22.02.2073 0034: Abflug in Tokio
  • 22.02.2073 0630: Ankunft auf Kappa YC
  • 22.02.2073 1720: Sonnenuntergang auf Kappa YC
  • 23.02.2073 0200UTC+9: Kontrollübername durch Tochter Yutani
  • 23.02.2073 1900UTC+8: Landung Suborbital in Beijing
  • 25.02.2073 1500: Ankunft Hotel Shoda Do
  • 25.02.2073 2115: Polizistenmord
  • 26.02.2073 0530: Treffen mit Atra im Frauenhaus
  • 26.02.2073 1334: Explosion der Parkhausanlage Novatech Inc.
  • 01.03.2073: Bestätigung von Frederic Denton als Verhandlungspartner
  • 03.03.2073: Zusammentreffen der Unterhändlergruppe in Hong Kong mit Brick, Régicide und Norge
  • 04.03.2073 1400: Zusammentreffen der gesamten Unterhändlergruppe im Cape Town Luxury Hotel
  • 05.03.2073 1930: Erstes Verhandlungstreffen, Cantina Maxima, African Diner
  • 06.03.2073 0400: Geister-Kanope des Pakato Tambusai an der Küste geöffnet
  • 06.03.2073 0800: Zweites Verhandlungstreffen, Cantina Maxima
  • 06.03.2073 1228: Teilweiser Stromausfall in Kapstadt, Angriff des Oswald auf Frederic Denton
  • 06.03.2073 1520: Befreiung von Kathy und Peter F. Denton aus Gewalt kantonesischer Geiselnehmer
  • 06.03.2073 1900: Ankunft im AIM Maritime Base Cape Town: SFG 77 + Gregor Narvis, Frederic Denton, Peter Denton, Kathy Denton, Ako Tameo, Hoshin Kenjiro, Susila Tambusai

27 Kommentare zu „Operation Kimono“

  1. Ich stehe wie gewünscht zur Verfügung – auch wenn die Anfrage eigentlich nicht mit anderen Missionen vergleichbar ist.

    Die geplanten Einweisungen sehe ich sehr positiv, aber ich denke, dass ich an einigen Punkten eher als Dozent denn als Zuhörer auftreten sollte. Vielleicht sind hier einige Anpassungen nötig.

    120K sind eine schöne Stange Geld. Einen Teil davon sollte auf jeden Fall in Sicherheitstechnik fließen, etwa in Wanzenscanner o.ä.

  2. Na ich stehe auf Befehl auch zur Verfügung.

    Das Training bei mir wird zum Teil in einem zusammengefasst. Denn es kann durchaus zum Nahkampf kommen während man seine Person beschützt. dann muß man ja drauf achten zwischen Angreifer und Schutzperson zu bleiben.

    Ich sehs wie Negative, Schwerpunkt sollte in Sicherheitstechnik fließen. Den Dresscode geben ja sicher die Yutani Leute vor. Wir müssen nur schauen das wir das als gepanzerte Version bekommen. Das sollte nciht ungewöhnlich sein als Leibwächter. Als Waffen sind wohl Pistolen, Revolver und Messer oder andere Klingen die erste Wahl. Sollte aber alles so verstaut werden können das sie nicht übermäßig auffallen. Sonst fühlen sich die Kantonesen gleich auf die Füße getreten.

  3. *Offiziell*

    Cher monsieur Uzun

    Ich stehe für Operation Kimono zur Verfügung.

    Von Seiten der Einsatzungsleitung ist es notwendig folgende Fakten zu klären:

    Ist das Team für die gesamten Organisation der Sicherheit der Delegation zuständig oder stellt die SFG77 nur den Operativen Teil der Personenschutzgruppe.
    Ich gehe an dieser Stelle von Letzterem aus, bitte nur das zu bestätigen. Somit liegen Auswahl der Lokationen so wie die Kontrolle über Transportmittel nicht in unsere Hand.
    Zudem sind die Mitglieder von SFG-77 alleine zu wenig um eine so große Anzahl von Personen effektiv zu überwachen, es gehört schließlich einges mehr dazu als die unmittelbaren Leibwächter.

    Es ist nötig uns mit den Umstanden, besonders die eben erwähnten Lokationen und Transportwege vertraut zu machen. Unsere Vorbereitung muss dahin ausgerichtet werden.

    Die Einsatzgruppe braucht einen Rechtsberater. Folgende Probleme sind vorauszusehen:
    Sicherheitsbemühungen werden aufgrund von Gebräuchen, persönlichen Befindlichkeiten und Ehrgefühl vernachlässigt oder ausgeschlagen. In einem solchen Fall muss eine autorisierte Person entweder dem Team Rückendeckung geben, ihr Maßnahmen auch gegen den Kundenwunsch durchzusetzen oder die Bedenken und Proteste des Team zu Protokoll zu nehmen, so das im Schadensfall die Schuldfrage unbestritten bleibt.
    Die Rechtslage (Verhandlungsort, Art der Verhandlung, Zwischenfälle) so das der aktuelle Status von Rechtsseite festgelegt werden muss, auf dessen Grundlage der Einsatzleiter angemessene Entscheidungen treffen kann.
    Ich bin mir sehr wohl bewusst das in den Einsatzstatuten ein anderes Grundkonzept vermerkt wird, in dem das Team unabhängig und autonom operieren soll. Über die Konsequenzen eines solchen Arrangement muss zuvor gesprochen werden und zwar mit Vertretern der Yutani Corporation, im Idealfall dem Anführer der Delegation. Ansonsten ist ein kultureller und diplomatischer Eklat vorprogrammiert, ein Eklat zwischen der YC und der AIM.

    Von Seiten des Policy-Board können meine Bedenken jederzeit abgetan werden, sie sind aber nun Teil des offiziellen Protokolls.

    Mes sincères salutations,
    Bazut „Régicite“ Morelle

  4. Mes amies

    Solange wir noch keine Informationen haben zu den Lokationen und der Transportmittel, macht es noch keinen Sinn in die Details zu gehen.
    Ich würde eine schwere Bewaffnung nicht ausschießen. Wir befinden uns im Krieg und die Unterredung findet nicht im geschütztem Rahmen diplomatischer Unterredungen statt. Personenschützer im Krisengebiet tragen Schutzwesten und Sturmgewehre, Counter-Sniper und bewaffnete Fahrzeuge in der Hinterhand.
    Ebenso haben beide Parteien deutliche Vorstellungen zu Traditionen, Benehmen und Auftreten….allerdings sind diese sehr unterschiedlich! Hierzu wird eine Unterweisung sehr wichtig sein.
    Sobald wir über die Transportumstände wissen, müssen wir eine intensives Training zur Beförderung und Evakuierung von VIPs beginnen. Diese Sachen müssen blind, ohne Nachdenken und Absprechen funktionieren.
    Wir sollten auch beginnen unseren eigenen Funkcode mit Stichwörtern, Abkürzungen und Parole/Antwort Signalen versehen.

    Für meine Person kommt im Rahmen dieses Auftrages zwei mögliche Rollen in Frage: Der Counter-Sniper oder der magische Personenschützer. Erstere Rolle ist besonders wichtig wenn wir uns in abgeschiedenen Situationen befinden, oder eine Angriff von außen viel wahrscheinlicher ist als ein Übergriff von innen. Allerdings werde ich in dieser Rolle nur wirklich effektiv mit einem Spoter/Analyst. Ohne ist er nur sehr schwer, gleichzeitig zu beobachten und jede einzelne Gegebenheit zu prüfen, besonders da ich über keine Datenbuchse verfüge und somit jede digitale Abfrage meine volle Aufmerksamkeit bedarf und länger dauert.
    Was mich direkt zu einem wichtige Punkt bringt. Wird Mike Goodfellow wieder zu unserem Team hinzustoßen. Er hat sich als zusätzlicher Mann ja sehr gut bewährt und er ist ein echter „Jack of all Traits.“

    Direkter Personenschützer ist nicht mein Spezialgebiet, meine Wissen hierzu ist rein theoretisch. Ich kann also nur von strategischer Seite aus tätig werden und im Einsatz auf meine inherenten Fähigkeiten vertrauen.

    Sobald die Einsatzleitung sich zu den Umständen geäußert hat können wir in die Planung gehen. Bis dahin könnten wir uns der Technischen Seite widmen und unser Com-Ausrüstung so wie Funküberwachung einkaufen und konfigurieren. Ich würde mir weniger sorgen um Abhöranlagen und der gleichen machen, das ist nicht unsere Mandat.

    Es gibt diverse Anbieter für maßgearbeitete Körperpanzerungen und andere moderne Rüstungssysteme, einen von diesen sollte Kontaktiert und eine zusammenarbeite eingeleitet werden. „Wothmoth Apparel“ in Worcester ist zum Beispiel. Das eine solche Firma in der nähe von Hereford, dem Sitz der britischen SAS ansässig ist, ist bestimmt reiner Zufall. Wir können ja noch einen weiteren Abstecher nach UK machen und dort vorbei schauen.

    Salut
    Bazut

  5. 愛の仲間

    Einen Einführungskurs in die japanische Sprache habe ich vorbereitet. Ich bezweifle aber, dass auch ein anschließender Intensivkurs wirkliche Sprachsicherheit geben wird, die über Begrüßungsformeln hinausgeht, aber mit der politischen Entwicklung kann es auf keinen Fall schaden sich mit der Sprache zu befassen.

    Wir sollten als erstes einen Zeitplan erstellen, der unsere Aufgaben auf der Shigeruu berücksichtigt und uns effektiv das Training und die Kurse einbinden lässt. Das muss gut koordiniert werden, wenn ich es richtig verstehe wissen wir aber bisher nicht einmal, wann die Begegnung stattfinden soll?

  6. Was die Panzerung angeht, würde ich vorschlagen, wir versorgen die Mitglieder des Teams mit maßgefertigter Körperpanzerung als Underall (4/1). das lässt uns freie Hand, wenn wir kurzfristig Bekleidungsvorgaben bekommen sollten, Für uns Fünf wären wir bei Gesamtkosten von 10.000. Ist eine Stange Geld, aber wir stehen auf keinen Fall nackt da, falls doch noch jemand auf die Idee kommen sollte, wir sollen normale Konzernkleidung tragen. Wenn wir das mit einem Normalen Anzug und bei Außeneinsätzen mit einem gepanzerten Mantel (4/2) kombinieren, sind wir ausreichend geschützt, müssen uns nicht im laufenden Einsatz umziehen und lägen dann bei weiteren 10.000.
    Was die Waffen angeht, genügen Pistolen in jedem Falle allen Vorgaben. In der offenen Variante stehe uns noch Maschinenpistolen und Sturmgewehre frei. Diese können wir aus dem Standard beziehen. Dann fielen keine weiteren Kosten dafür an.
    Das ließe uns 100000 für die Spielereien abseits der Waffen und Rüstungen.

  7. An die Einsatzgruppe

    Sehr geehrte Herren,
    Sehr geehrte Frau Miller,

    es ist gut zu sehen, dass sie frisch an die Sache herangehen. Auf ihre Anfragen möchte ich soweit möglich antworten.

    (1) Es gibt einen Dresscode für Business-Kleidung. Hierzu wird sie der Stilberater in Tokio in eine entsprechende Boutique entführen. Sie haben durchaus Spielraum für persönliche Noten im konservativen Rahmen. Die Körperpanzerung für verdeckten Einsatz sollte damit kompatibel sein; der Vorschlag zur Grundausstattung von SGT Milestone scheint hier brauchbar,

    Den Rahmen für schwerere Ausrüstung können sie durchaus ausschöpfen. Mr. Morellè empfiehlt zurecht auch die Erwägung eines Einsatzes im Kampfgebiet. Wir haben hierfür bisher keine Anzeichen, aber wie heisst es so schön: better be safe than sorry, Im schlimmsten Fall müssen sie Teile der Ausrüstung an Grenzen oder bei Fahrzeugwechseln zurücklassen oder sogar vernichten. Ausrüstungsplan 2 sollte ihnen einigen Spielraum bieten. Das Steyr AUG-CSL bietet sich als Modularsystem beispielsweise an, um bei gravierendem Bedarf von der verdeckt tragbaren Variante als Maschinenpistole zu einem Sturmgewehr oder Karabiner umzurüsten.

    (2) Es gibt keine Angaben über weiterführende Sicherheitsstrukturen für diesen Einsatz. Dies liegt in der Hand der Yutani Corporation. Bisher ist es absehbar, dass man von ihnen eine unmittelbare Begleitung der Zielpersonen erwartet. Möglicherweise wird anderes Sicherheitspersonal dazustoßen. Es gibt hierzu noch keine Angaben. Von ihnen erwartet man engsten Kontakt zu den wichtigsten Personen.

    (3) Wir wurden informiert, dass der Einsatz am Flughafen Tokio Central beginnen wird. Eine Maschine der Flugbereitschaft der Yutani Corporation wird die Einsatzgruppe und möglicherweise auch weitere Personen direkt an Bord nehmen. Vor Ort sollen dann ihnen und eventuell anderen Begleitern Details mitgeteilt werden. Ich werde persönlich zugegen sein und sie bis zum Einsatzbeginn begleiten.

    (4) Die von Mr. Morellè eingebrachten rechtlichen Bedenken bei Streitfällen innerhalb der Delegation können derzeit nicht beseitigt werden. Über die Hierarchie und die Grenzen dessen, was man von ihnen verlangen kann, wurde im Aufklärungsbericht bereits gesprochen. Wir haben die Bedenken nochmal geprüft und werden so damit umgehen, dass sie in Tokio auch Gelegenheit haben werden, mit dem AIM-Vertreter der Asia Group über eventuelle Verhandlungspositionen zu sprechen. Es ist nicht auszuschließen, dass sie selbst gewollt oder ungewollt an Verhandlungen beteiligt werden oder dass man ihre Meinung zu Themen hören möchte. Sei es innerhalb der diplomatischen Gesandtschaft oder mit anderen Personen. Im Einsatz werden sie dann letztlich eigenverantwortlich handeln müssen. So hoffen wir, sie bestmöglich vorzubereiten. Sie sollten also zumindest ein solides Gefühl haben, was AIMs Position ist und wo sie eine klare Grenze für eine Meinungsäußerung ziehen sollten.

    (5) Für Mr. Morellè wird ein Fokus auf arkanen Schutz gewünscht – angesichts seiner einzigartigen Fähigkeit in der SFG 77 nicht verwunderlich.. Wir bitten also darum, diese Verwendung primär vorzubereiten. Nach Rücksprache mit Kameraden aus der Intelligence Branch sollte das auch die Sicherung vor arkaner Spionage umfassen. Die üblichen Szenarien mit Scharfschützendeckung, Polizeiunterstützung etc. scheinen nicht anwendbar in diesem Szenario. Ihre klugen Anmerkungen zeigen aber, dass sie solche Situationen antizipieren können. Sie müssen dann solchen Argumenten und Sicherheitsbedenken vor Ort Gehör verschaffen. Genau dafür hat man sie auch angefragt.

    (6) Zur Vorbereitung schlage ich vor, dass sie Aufsitzen und Absitzen von Flugzeugen, Bodenfahrzeugen und Booten üben, sowie jeweils das Verhalten beziehungsweise die Evakuierung im Notfall. Dies erscheinen, in der genannten Reihenfolge, die wahrscheinlichsten Szenarien im Moment. Essentiell ist weiterhin Häuserkampf bzw. Perimetersicherheit in Wohngebieten. Die Reihenfolge der Punkte im obigen Trainingsplan spiegelt auch die Einschätzung der Wichtigkeit durch die Einsatzleitung wieder.

    (7) Bezüglich SPC Goodfellow sehe ich keinerlei Veranlassung, ihn in diesem Einsatz zu involvieren. Ich weiß nicht genau, woher diese Anfrage stammt. Der Einsatz des ASA Special Transport Ground ist nicht vorgesehen und der Kreis der Einsatzgruppe ist ziemlich klar abgesteckt. Ich werde keine Person außerhalb der SFG 77 hinzuziehen.

    Herzliche Grüße,

    CPT Katsuo Uzun

  8. Naja, ich dachte mir schon das wir da eher am Mann sind. Schließlich sollen wir ja auch als Beobachter für AIM dabei sein. Zumindest inoffiziell. Aber nun noch ein paar wichtige Details.

    Welche Fahrzeuge sind für den Transport vorgesehen? Sind die Trollgerecht? Und damit meine ich nicht, in den Heli oder das Auto können wir Brick reinquetschen, sonder er muß sich da bewegen und schnell ein und aussteigen können. Die zu schützenden Personen, sind alles Norms? Oder sind Metameschen dabei? Ich kann Zoe sicher beibringen einen kleinen Japaner gut zu betrueen, aber keinen großgewachsenen, Ork und Troll mal ganz außen vor. Ansonsten könnte ich nur Verhaltensweisen mit den Leuten üben, mit dem Hinweis das sie sich dann vor Ort auf die Gegebenheiten einstellen müssen. Letztlich, nicht ganz unwichtig, wieviel Personen sollen von uns geschützt werden? Ist es ein Unterhändler, unproblematisch. Sind es zwei, machbar. Sind es drei oder mehr, dann garantiere ich nciht für die Sciherheit.

  9. CPL Svenson,

    uns liegen nach wie vor keine Informationen über Anzahl oder Metamenschentyp vor. Um handlungsfähig für das Training zu sein schlage ich vor, dass Sie das Problem anders herum angehen. Trainieren Sie das Team für die Anzahl von Personen, die Sie im Normalfall gut schützen können. Gehen Sie von einer hohen Bedrohungslage aus: die Zielpersonen sind gefährdet, ein Angriff ist wahrscheinlich. Bei vier bis fünf Personenschützern teile ich Ihre Einschätzung, dass man bis zu drei Zielpersonen zuverlässig begleiten kann. Sollte die Zahl höher liegen, ist eine Prioritätenliste vor Ort zu erstellen.

    Bedenken Sie, dass ein Personenschutz die Zielpersonen nicht von ihrer Eigenverantwortung entbindet. Es sollte auch im Interesse der Zielpersonen sein, die Gefahrenlage zu kontrollieren. Außerdem kann man nicht von Ihnen erwarten, was zu leisten unmöglich ist. Also fokussieren Sie sich am besten auf das Kerngeschäft und lassen Sie sich nicht von den noch fehlenden Details verunsichern. Ich habe dem Stab sehr deutlich gemacht, was man von ihnen realistisch erwarten kann.

    Das Flugzeug, das sie in Tokio aufnimmt, ist für Trolle geeignet.

    Herzliche Grüße,

    CPT Katsuo Uzun

  10. Mes camerades

    Ich werde in den nächsten Tagen beginnen einen Cash-Kurs in Trans-Normaler Konfliktbereinigung mit dem Team durchzuführen.
    Im gleichen Kontext möchte ich folgenden zu bedenken geben. Ich würde gerne einen Teil des Budgets in die Anschaffungen magischer Utensilien verwenden. 18.000NY bis 30.000NY sind hierfür angemessen. Für weitere 45.000NY könnte ich ein weiteres Hilfsmittel anschaffen, welches es mir erlauben würde einen positiven Zauber, zB eine Schild, an einer unsere Zielpersonen zu verankern.

    Ich für meinen Teil bedarf eines Intensiven Einweisungskurses in das taktische Vorgehen in Personenschutzsituation. Hierbei sollten wir besonderes Augenmerk auf unsere IN-Team Koordination gelegt werden. Oftmals ist es weit aus wichtiger das alles etwas Sinnvolles tun und jeder weiß was seine Aufgabe ist, als das einige etwas Perfektes tun. Wie ich bereits sagte, wir müssen wir eine intensives Training zur Beförderung und Evakuierung von VIPs beginnen. Diese Sachen müssen blind, ohne Nachdenken und Absprechen funktionieren.
    Wer nimmt sich diesem Team an? Können wir zusätzliche Ressourcen der Shigeruu abrufen (Trainer, Hilfspersonal, Trainingsobjekte?

    Nochmal: Wir sollten beginnen unseren eigenen Funkcode mit Stichwörtern, Abkürzungen und Parole/Antwort Signalen versehen. Zusätzlich brauchen wir ein Funksystem, welches zumindest eingeschränkte taktische Optionen hat (Dispaly für Pläne, Positionsanzeigen, Bilder und Kameraaufnahmen) Wer übernimmt diebezüglich die Kontrolle?

    Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar Worte zu Mike Goodfellow verlieren. Monsieur Goodfellow mag keine Mitglied der SFG77 sein, aber er war nun schon drei Mal in einer Supportrolle für uns tätig. Bei beiden Malen bei dehnen ich anwesend war, hat er seine Sache gut gemacht, vor allem war er in seiner Funktion als Analyst im Feld und Informationsschnittstelle sein sprichwörtliches „Gewicht in Gold“ Wert.
    Das seine Leistungen im letzten Einsatz „Above and bejond the call of duty“ wie die Amerikaner sagen, gewesen sind weiß ich nur vom Hörensagen, wobei die Quelle allesamt als zuverlässig eingestuft werden müssen.
    In diesem Auftrag eine unabhängiges HQ zu haben, ohne physischen Zugriff, welches mich mit Informationen versorgen und Überwachungsaufgaben wahrnehmen kann, scheint mir für diesen Auftrag nicht nur gute Politik sondern sogar Unverzichtbar. In dieser Rolle würde ich Monsieur Goodfellow gerne sehen.

    Der ungebildete Gaijin in mir hat gewisse Vorurteile bezüglich der japanischen Dispositon vis a vis Meta-Menschen, genauer das in der Meta Bezeichnung im japanischen das Wort Mensch nicht vorkommt, das Goblinisierte aus der Familie verstoßen und als Untermenschen deklassiert werden. Würde mich dies bezüglich bitte jemand berichtigen und mir sagen das wir in einen besseren Welt leben.

    Salut
    Bazut

  11. Regicide – du sprichst einen Punkt an, der mich im Namen des ganzen Teams bewegt. Allerdings: die bessere Welt lässt auf sich warten!

    Nicht zu letzt deshalb, weil hier ein Troll von niemand im Team, auch nicht von einem Norm, wegen seiner drei Meter Körpergröße oder seinen Hörnchen infrage gestellt wird, sondern allein wegen seines Verhaltens im Job und im Privaten – mit deshalb bin ich noch hier bei der AIM… Hoffentlich ist die Zahl der Vorgesetzten, die das lesen müssten, im Stab genauso klein.
    Der Grad der Verankerung von Rassismus in einer Gesellschaft ist meiner Meinung nach ein Anzeichen ihres nahenden Endes. Also gehe ich das mit einem gewissen Grad an Gelassenheit an. Ich werde noch da sein, wenn ihre Großmütter beerdigt werden.

    Konkret zu der Mission hier. Ich gehe anhand der Art der Anfrage und den Begleitumständen davon aus, dass wir von Seiten Yutanis nicht mit rassistischen Vorurteilen belästigt werden. Und wer auch immer unsere Verhandlungspartner aus chinesischer Seite sind, sie werden unserem Auftraggeber bekannt sein – und die Tatsache, dass sie nun einmal uns besondere Menschen angefragt haben, lässt vermuten, dass das hier nur eine untergeordnete Rolle spielt. Aber ich will natürlich nicht das Fünkchen Paranoia verhehlen: wenn man uns hier wegen unserer Team-Konstellation in einer wie auch immer gearteten Weise benutzt, ich werde das nicht dulden. Das wird wohl keiner hier.

    Zurück zur Vorbereitung:
    Kommunikation im Feld ist mein Gebiet. Ich werde ich in den nächsten Tagen darum kümmern, dass wir Zugriff auf die die taktischen Gefechtscomputer bekommen, die wir schon mehrfach genutzt haben. Allerdings werden wir wohl auf kaum externen Daten zugreifen können, weil der Einsatzort unbekannt und möglicherweise mobil ist. Einen Einsatz von Goodfellow als BackUp halte ich aber ebenfalls für wünschenswert.

    Wer kümmert sich um das Teamtraining? Brick? Norge?

  12. Um Personenschutztraining kann ich mich NICHT kümmern. Ich bin als Schwere-Waffen-Soldat und Kampftaucher ausgebildet. Naturgemäß ordert man beides nicht bei als Personenschützer.
    Da muss uns AIM zur Not noch einen auswärtigen Ausbilder vorübergehend zuweisen. Ich werde das beantragen.

  13. An die Einsatzgruppe

    Sehr geehrter Herren,
    Sehr geehrte Ms. Miller,

    CPL Svenson besitzt als ehemaliges Mitglied der Norwegischen Königsgarde wertvolle Kenntnisse im Bereich des Personenschutzes, auf die gebaut werden kann. Soweit ich informiert bin, war er mit dem unmittelbaren Schutz der Mitglieder der Königsfamilie betraut. Operative Morellè ist im Bereich der militärischen und polizeilichen Taktiken sehr erfahren. Es fällt mir schwer, hier noch eine geeignete Kompetenz als externen Berater zu finden. Zwar ist es zweifelsohne so, dass man niemals auslernt, das wichtigste Kapital der Gruppe scheint mir aber deren Vertrautheit und gemeinsame Erfahrung zu sein. Eine externe Person würde für Unruhe sorgen und müsste sich vor allem mit der unkonventionellen Zusammensetzung der SFG 77 ersteinmal mühsam vertraut machen.

    Die deutliche Fürsprache bezüglich SPC Goodfellow hat mich etwas überrascht, muss ich gestehen. Ich habe seine Bewerbung für die Aktivenliste „Sonderverwendungen“ geprüft. Mir scheint so, als wenn da ein Zusammenhang mit seinem Kontakt zur SFG 77 besteht. Derzeit leistet der SPC eine Dienstzeit als Mannschaftsdienstgrad ab, weil er sich für eine Verwendung als Warrant Officer (Technischer Spezialist) beworben hat. Einer Rekrutierung in die SFG 77 stehen noch einige Hürden im Weg, habe aber ihre Empfehlung zur Kenntnis genommen. Für Operation Kimono ist seine Verwendung jedoch ausgeschlossen. Ich bitte sie, SPC Goodfellow in seinem eigenen Interesse nicht mit Informationen über den Einsatz vertraut zu machen.

    In den obigen Anmerkungen habe ich eine Zeitleiste mit den bisherigen Ereignissen ergänzt. Wie sie sehen, ist eine Verlegung nach Tokio für den 12. Februar vorgesehen.

    Herzliche Grüße,

    CPT Katsuo Uzun

  14. An die Einsatzgruppe

    Sehr geehrte Herren,
    Sehr geehrte Frau Miller,

    Mir wurde heute durch die Intelligence Branch bestätigt, dass die Yutani Corporation, ähnlich wie mit AIM, auch Kontaktaufnahmen mit Vertretern des JIS, der UCAS und Indonesien vorgenommen hat. Das bestätigt einige unserer bisherigen Annahmen. Der Grad und Aufwand an Geheimhaltung spricht für eine gewichtige Verhandlung, sehr wahrscheinlich an den Augen der offiziellen chinesischen Akteure vorbei. Damit verstärkt sich die Vermutung, dass es entweder um nicht-staatliche AKteure in der COC geht, oder um eine andere Partei, die bisher noch nicht im Pazifikkonflikt eingegriffen oder vermittelt hat.

    Das sind auch gute Neuigkeiten für ihre Planungen. Der Aufklärung zufolge, haben der JIS und Indonesien jeweils einen bewährten Unterhändler inoffiziell und ohne bekannten Auftrag in ihre diplomatischen Vertretungen nach Japan entsandt. Aus UCAS fehlt noch eine Bestätigung. Kontaktpersonen haben AIM das Szenario bestätigt, mit dem wir aktuell planen. Das gibt uns mächtig Rückenwind. Wir rechnen jetzt mit drei Unterhändlern, die es zu begleiten gilt. Möglicherweise vier, wenn auch ein Unterhändler aus UCAS bestätigt wird.

    Herzliche Grüße,

    CPT Katsuo Uzun

  15. Das klingt nach einer echten All-In-Situation, Sir. Die Vertreter eines Megacons und dreier Staaten? Eine wichtige Information, das wir mit wirklich ALLEM rechnen müssen. Und das ein Versagen völlig ausser Diskussion steht.
    *Brick murmelt noch vor sich hin*…soviel könnte man gar nicht saufen, wie wir da Leute anpissen würden.

  16. Nun, da haben wir ja unsere Missionsdaten. Klingt plötzlich sehr viel machbarer. 4 Personen insgesamt, Treffen in einer A-Gegend.
    Dann sollten wir mal konkret werden. Wir müssen uns erkundigen, was die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Stadt für uns her geben. Aber ich vermute stark, wir müssen bei Pistolen bleiben. Ausserdem sollten wir uns ins Bild setzen, wie es mit den Polizeibehörden vor Ort aussieht. Bewaffnung, Korruption, prinzipielle Einstellungen.
    Wenn unser Budget und die Zeit es hergeben würde ich vorschlagen, wir fliegen vorab nach Kapstadt und sehen uns die 3 Orte genauer an. Dann können wir uns ein Bild von der Lage machen und uns für Zielort und Ausweichziel entscheiden. Ausserdem haben wir so die Chance kurzfristige Veränderungen vor Ort zu erkennen, wenn wir dann mit den Zielpersonen dort ankommen. Grundrisspläne wären natürlich eine feine Sache, Strukturanalyse der Gebäude auch. Na dann kommen wir mal in Wallung.

  17. Ich habe einige Punkte vorzubringen:
    1. Ich halte den Vorschlag von Brick, zunächst nach Kapstadt zu fliegen und die Lage zu sondieren für sehr gut. Ich denke das es nicht mal nötig ist das wir alle nach Hong Kong fliegen, besser jemanden hier vor Ort zu lassen und die Situation zu überblicken.
    2. Ich denke das die Waffengesetze in Kapstadt weniger scharf sind als in Tokyo. Die Stadt ist voll von kriminellen Elementen und Sicherheitsdiensten die diese in Schach halten. Als PMC im Sicherheitsgewerbe sollte alles jenseits der Kriegswaffen möglich sein. Negative kann dazu bestimmt genaues sagen. Ich für meinen Teil benötige keine spezielle Ausrüstung, da meine Schrotflinte jedoch in unseren Waffenkisten liegt kann sie einfach mit transferiert werden.
    3. Ich würde Christoph Fink erneut engagieren. Als jemand der sich um Kontakte zu lokalen Behörden, Einsatzkräften und den zivilen Konferenzorten betreut, kann das sehr nützlich sein.
    4. Es gibt auch andere Personen im Bereitschaftspool, deren Anstellung vorteilhaft wäre, ich würde deren Honorar YC in Rechnung stellen.
    5. Ich habe keine spezielle Erfahrung oder Vorliebe für einen der Treffpunkte, das ist nicht meine Expertise.

  18. Zu 1.: Das wird knapp! Reine Flugzeit Standard sind ca. 16 Stunden. Suborbital-Verbindungen gibts direkt nicht, und umsteigen bringt keinen Zeitgewinn.
    Wir haben jetzt den 1.3.73, 1109 Uhr in Beijing, gerade kam die Bestätigung für Denton als Verhandlungspartner. Selbst mit dem einen Direktflug pro Tag, den es gibt, könnten wir in der verbleibenden Zeit nur wenige Stunden vor Ort sein, bevor wir zurück nach HongKong starten müssten.
    In dieser Sache zweigleisig zu fahren wäre also die einzige Option. Sprich Teil 1 des Teams startet direkt nach Kapstadt, macht Denton ausfindig und klärt den Treffpunkt, während Teil 2 die Unterhändler in HongKong abholt. Ich für meinen Teil halte das ebenfalls für sinnvoll.
    Vorschlag: Regicide und ich starten morgen früh, 2.3.73, 0745 Beijing Time nach Kapstadt, während der Rest sich nach HongKong aufmacht und die Leute in Empfang nimmt?! Was meint ihr?
    Zu 2. Das sollten wir dann erledigen, Regicide…
    zu 3 & 4. Du hast Recht, aber haben wir Zusagen über Budget?

  19. Ich habe die Sicherheitsfirmen der drei Zielkomplexe mal näher unter die Lupe genommen…

    Azania Corporate Residence: Lone Star (+ Azania Police). Anzahl der Mitarbeiter unklar. Brick schätzt
    mindestens 40 für Lone Star. Es wird Verstärkung gesucht! Stellen sind frei! 🙂 Ansonsten halt typisch Lone
    Star. Ein Wunder, dass die hier in Kapstadt schlechte Schlagzeilen riskieren, wenn sie Schwarze mit Stöcken
    verprügeln. Sie tragen im Dienst nicht das übliche Outfit. Man erkennt sie nur an einem kleinen Stern am
    Kragen.

    Cantina Maxima: CT Security, ein Sicherheitsdienstleister aus Kapstadt. Zielt vor allem auf lokale Geschäfte
    und Bürgernähe. Rekrutiert ebenfalls, vor allem Leute aus der Region mit Militär- oder Polizeierfahrung.
    Beschäftigt auch Metas, allerdings gibt es auch hier Vorwürfe, man würde Schwarze und Metas nicht in alle
    Posten lassen. CT Security beschäftigt nach eigenen Angaben über 600 aktives Personal im Wachschutz. Davon
    ca. 30 in der Cantina. Hat auch einen eigenen DocWagon-Verschnitt, also einen mobilen Sanitätsdienst.

    Junction Complex: Junction Security ist eine Sicherheitsfirma die nur für den Junction Complex gegründet
    wurde. Wer Auftraggeber und Auftragnehmer ist, ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich ein staatliches
    Unternehmen. Rekrutiert werden nur weiße Polizisten oder Militärs mit mind. 8 Jahren Diensterfahrung. Frauen
    sind aber willkommen! Wirkt ziemlich elitär, mit Sicherheitsüberprüfung und überdurchschnittlichem Gehalt
    etc. Personenzahl unbekannt.

  20. Negative, ich bin auch für die Aufteilung der Gruppe bei der knappen Zeit. Ich sehe mich aber bei euch in Kapstadt, da ich dann die Örtlichkeiten ansehen kann, mir überlegen wie wir Drohnen sinnvoll einsetzen, was wir für Fluchtwege haben und so weiter.

  21. Die Nachrichten sind vom letzten Jahr, das hatte ich schon mal gelesen. Aber man könnte mal nachforschen was sich daraus weiter entwickelt hat…

  22. Ich habe mich mal ein wenig schlau gemacht über die drei Ziele. Sie alle haben Konferenzräume welche keine Fenster haben und die Fluchtwege sind üppig. Auch Tiefgaragen gibt es um ein Fluchtauto dort bereit zu halten. Es macht also von daher keinen Unterschied welches wir letztendlich nehmen.

    Ich wäre auch hier für ein Safe House in das wir zur Not mit unseren Schützlingen hinfahren können, von dem außer uns niemand was weiß. Bei der Abrechnung halte ich es wie Regicide. Soll Yutani bezahlen.

  23. Liebe Zoe, ich wollte Dich nicht zurücksetzen. aber wenn es irgendwo auf dieser nicht mehr so blauen Murmel Rassismus gibt, dann ist das in Kapstadt. Deshalb habe ich neben mir an den Norm gedacht. Der fällt zusammen mit mir dort nicht direkt als Ausländer auf.

    SafeHouse klingt auch gut für mich, weil wir kaum sicherstellen können, dass die Aktion bei so vielen unterschiedlichen Beteiligten nicht doch irgendwo durchsickert und wir Besuch bekommen.

  24. Folgende Vorschläge:
    1. Da Zoe in der Lage ist auf sich selber zu achten, die richtige Expertise mitbring und bei der Escort der VIPs in Hong Kong nicht dringend benötigt wird, fliegen sie und Negative nach Kapstadt und sondieren die Lage, während Norge, Brick & Ich nach Hong Kong fliegen.
    2. Wir engagieren C. Fink, als Liaison, Lena für eine Safe House und Fluchtfahrzeug, so wie Ausrüstungstransfer von Denver nach Kapstadt und Herber als digitale Deckung. Wenn wir attakiert werden, werden die Attentäter mit einem Netrunner arbeiten. Vous pouvez seulement combattre le feu avec le feu! Wir brauchen digitale Unterstützung und da wir Goodfellow nicht bekommen können, brauchen wir einen Alternative. Alles zusammen (für 5 Tage) kostet das 80.000NY, – 100.000NY. Wie gesagt, Handgeld für YC, besonders da sie es mit Quittungen, Rechnungen und Einsatzbericht kriegen.

  25. Der Plan, sich aufzuteilen, stößt auf Gegenliebe bei Daisuke Hiku, mit dem man über die Matrix in Verbindung steht. Negative und Zoé sollen also einen Tag früher in Kapstadt ankommen, während sich Norge, Brick und Régicide mit den drei Unterhändlern in Hong Kong vertraut machen und mit ihnen gemeinsam einen Tag später nachreisen.

    Daisuke Hiku betont, dass ab Hong Kong dann Ako Tameo die Führung übernimmt. Er sei instruiert. Die Aktivierung der drei Personalbestände, Lena, Herber und Fink, wird bestätigt. Allerdings nur unter der Auflage, dass keiner der drei Personen Zugang zu kritischen Informationen über Verlauf, Inhalt oder Ergebnis der Verhandlungen erhält. Sie sind also nicht in Inhalte einzuweihen. Kosten für die drei, werden von der Yutani Corporation getragen.

    Weiteres Budget scheint nicht notwendig. Ako Tameo wird der SFG 77 Credsticks mit einem Tagesgeld zur Verfügung stellen. Für Unterkunft und Verpflegung ist gesorgt. Bei besonderen Aufwendungen, ist er dann derjenige, der das vor Ort entscheiden kann.

    Die Kontaktaufnahme mit Frederic Denton soll durch den Unterhändler Ako Tameo erfolgen. Es ist nicht notwendig, vorher Denton aufzusuchen oder zu kontaktieren. Es besteht ein Kontakt über Mobiltelefon und Frederic Denton weiß bereits, dass am 5. oder 6. März voraussichtlich ein Treffen stattfinden wird.

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