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In gemeinsamer Runde spricht Bazut Zoe an. Das ist also kein Gespräch unter vier Augen sondern ein „Ich glaube das dich das am meisten Interessiert, jeder andere darf sich aber gerne auch informieren:

„Ich habe, während ihr im Eismeer gedümplet seit, einige Nachforschungen angestellt…bezüglich Adra. Ich habe über sie persönlich nichts herausgefunden, aber einiges über Geister ihrer Art. Ist alles sehr technisch und erschien vor der Bejing-Sache nicht ganz so wichtig. Nun ja, hier sind meine Aufzeichnungen, wenn jemand eine Blick riskieren will“

Atra, Sila und das rauchlose Feuer

Bazut ist in seiner Interpretation viel weniger Gradlinig. Scheinbar findet er keinen richtigen Anfang, nicht die Grundlage auf der er versuchen soll, das Bild wirken zu lassen. Er und Atra führen ein längers Gespräch, was damit endet das sie wütend und empört den Raum mit den Bildern verlässt. Bazut bleibt zurück, er wirkt aber weder betroffen, noch ist er selber wütend, vielmehr scheint ihm nun das ein oder andere klar geworden zu sein. Er geht Atra am nächsten Tag aus dem Weg, scheinbar aus Rücksichtname. Seine erste unvollständige Introspektive teilt er aber mit jedem der fragt:
„Irgend wie scheint das Bild es ein Symbol zu sein für das was mit mir passiert. Wenn ich akzeptiere das der junge Soldat gestorben ist, als ich diesen, EINEN Schuss abgegeben habe, wenn das rauchlose Feuer mich berührt hat, in meine Nähen gekommen ist….
Atra sagt, das etwas in mir ist was ihr vertraut ist. Meine „Signatur“ ist ihr und wohl auch vielen Anderen bekannt. Ihrer Meinungen nach war es »Der Wimpernschlag des Zorns und der Vergeltungssucht, als der eine Schuss fiel. Der Scharfschütze von damals konnte diese Last des schicksalhaften Moments nicht ertragen. Er zerbrach und verbrannte daran. Er machte Platz für ein neues Wesen, das aus dem rauchlosen Feuer in ihn fuhr.«
Wenn ich aber auch akzeptieren soll das die Person die ich in den letzten zehn Jahren war, nicht die Person ist, die ich sein soll….der Mann der erwacht ist, studiert hat, eine Karriere begann. Der geheiratet hat, eine Kind bekam, seine Frau verlor.…
Atra vertritt hier die Ansicht, dass dies nur die Versuche einer gestorbenen Seele waren, an einem Lebenssinn festzuhalten, der nicht mehr angemessen ist. Deshalb scheiterten die Versuche. Die Frau ist tot. Das Kind? Versteckt, aber vor wem genau?
Wenn ich nicht diese Person bin, wer bin ich dann?
Die Erklärung fällte auf Adra zurück….unsere Begegnung….die kein Zufall war….Sie ist eine Manifestation des rauchlosen Feuers, sie wurde vom dem gleichen Wesen erschaffen, das für meine „Erschaffung“ verantwortlich ist….vielleicht ist dieser Umstand ausreichend, diese Proximite!
Sie macht mir den Vorwurf, mich hier in etwas hineinzusteigern, das nicht echt ist. Sie scheint der Ansicht zu sein, dass meine Wahl voreilig und nicht ehrlich war.“

Es ist augenscheinlich das Bazut sich selber von dieser, eher grundlegenden Erklärung zu überzeugen versucht. Das es diverse Dinge ausspart, wie die Idee das es keine Zufälle gibt oder was man eigentliche auf dem Bild sieht, die Symbole die darin auftauchen.
„War es nur Zufall das es Adra war die ich getroffen habe? Hätte es auch jedes andere Wesen des rauchlosen Feuers sein können? Oder nur ein Wesen das das ER erschaffen hat? Aber wenn das Stimmt, warum war es dann für mich so selbstverständlich den ersten Pakt mit ihr zu schließen!“
Hier beginnt der für Bazut schwierige Teil, zwischen ihm und Adra besteht eine andere, engere Verbindung. Zu dem Eklat zwischen den Beiden äußert er sich nicht, bedauerlich da es an dieser Stelle wohl richtig Interessant zu werden schien.

Tags darauf sieht man die Beiden aber erneut ins Gespräch vertieft, scheinbar haben sich die Gemüter beruhigt. Auch kurz vor der Abreiße sprechen die zwei noch einmal im Tempel unter vier Augen, ihr Abschied ist abrupt, Bazut macht nicht den Eindruck als ob er darüber reden will…zumindest nicht sofort
Auf der Reise zum neuen Ziel nimmt er Francois zur Seite:
„Ok, die Sache mit dem Bild gestaltet sich ein wenig schwieriger als vorausgesehen“
Er hält kurz inne, dann muss er grinsen:
„Aber da erzähl ich dir wohl etwas was du schon weißt!
Es ist nicht einfach das so auszusprechen, aber es kann sein das es für dich wichtig wird….
Ok, hier kommts:
Auf dem Bild sehen wir zwei Personen. Beide sind hart, fest, kalt…doch dort wo sie sich nähern ist Wärme, Hitze, Kraft….Würden wir von zwei Menschen sprechen….Das Bild zweigt eine Frau und einen Mann, nur als Silhouette, aber unverkennbar….die Kraft und Hitze die einsteht, wenn sie sich nahe kommen….das kann man auf die simpelsten, menschlichen Gefühle herunterbrechen. Es geht aber nicht um einen Mann und eine Frau….sondern um einen Geist des rauchlosen Feuers und um einen Person die nicht der ist die er sein soll….Die zwei Gestalten in dem Bild, sie Bewegen sich aufeinander zu, im innersten fühlen sie sich zueinander hingezogen. Aber eine Berührung würde ein verzehrendes Feuer auslösen…..
Ich sehe mich in dem Bild…und Adra sieht sich! Mit der Wahl von La Proximité habe ich das Schicksal zementiert. Wenn das Bild für die Nähe zwischen ihr und mir steht, dann ist das so. Das Bild nimmt Sie in die Pflicht. Es ist eine Art materieller Beweis dafür, dass zwischen uns beiden kein Zufall, sondern eine Bestimmung getreten ist.
Die Frage des Zufalls, und dass es ihn nicht gibt, ist eine feste Überzeugung von Atra. Doch was ich hier angesprochen habe, richtet sich plötzlich gegen sie selbst. Das scheint die Erklärung, warum sie La Proximité anfangs so anzüglich und empörend fand, den jetzt ist sie tiefer in die Sache verstrickt, als sie jemals wollte.
Sie hat mir noch immer nicht alles Erzählt was sie weiß…und ich habe noch nicht entschieden wie meine Geschichte nun weiter geht….
Eine Sache ist klar, wenn das Feuer über dich kommt werde ich zu dir stehen, wir brennen zusammen…oder steigen gemeinsam aus der Asche, rauchlose Feuer, Drachen, Geister, Etusan und KIs zum Trotz!“

Bazut kommt zurück an dem Tisch und bringt jedem der wollte Kaffee mit. Er trinkt seinen Espresso immer noch im 1-1 Verhältnis mit Zucker, seine Verwirrung der letzten Wochen ist aber verfolgen, so das er nicht mehr davon aus geht das das jeder so tut:
„Francois hat unsere drei Optionen schon recht gut zusammen gefasst. Ich bin hin und hergerissen.
Bazut möchte nach Hause. Ich muss mein Tochter umarmen, mit meiner Familie reden und beschließen wie es mit mir weiter geht.
Régicit sieht seine professionelle Verpflichtung gegenüber der AIM und dem Auftraggeber, selbst wenn der Hintergedanke des Auftrages ein ganz andere war. Fred Denton ist zur Zeit in Kapstadt, für Mhlongo und Bajol ist das ja ihr Revier.“
Er blick Fragend zu Philippe, ob das was er gesagt hat, wenigstens für eine Person zutrifft. Das nächste was kommt richtet sich besonders an Ihn und Zoe:
„Können wir Denton ausfindig machen und ihn zu diesem Gespräch einladen?
Dann wieder an alle:
„Wir reden ja nicht von einem echten, diplomatischen Gremium, sondern ein inoffizielles Gespräch zwischen Personen, die die Idee eine Waffenstillstands in den eigenen Reihen zur Sprache bringen können….mit der Aussicht auf Erfolg auf der Gegenseite. Können wir das leisten? Ich denke ja. Ebenso kann ich Hérault gut verstehen, der aus dieser Geschichte aussteigen will. Ich bin bereit das zu versuchen und bin niemandem böse wenn er dagegen ist.
Dann kommt ein Gedanke hinterher, als Nachgang:
„Es ist nicht der Fall das ich an der Jagt auf Owens das Interesse verloren habe, aber im Moment liegen meine Prioritäten einfach anders. Besonders da es nicht Owens selbst ist, von dem wir einen Aufenthaltsort kennen, sondern nur von einer Person die er vielleicht aufsuchen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht schlecht….Also auch hier wäre ich bereit einen Abstecher hin zu machen, vielleicht auf dem Weg nach Kapstadt? Eine Stichprobe sozusagen, die Chance ausnutzen. Der Polizist in mir sagt, das das eine gute Idee ist…observieren, mehr Informationen sammeln und nur zuschlagen wenn sich das Ziel offenbart…aber auch hier folge ich der Mehrheit, mit dem klaren Signal: Zu allem bereit!“
Er steht auf um mehr Kaffee zu holen und deutet an ob noch jemand will.

Ausrüstung Régicit

Waffen
Origins 12 SBV Shotgun (Smartgun, Lights)
4 Mag. (8Rnds)
1 Drum (20Rnds)

Glock 19
Carbine Frame (Smartgun, Gasvent, Lights)
4 Mag. (22 Rnds/AP)

Op Kimono Ausrüstung
Flaspacks (2x)
Briefcase (Folding Balistic Shild)
8 Strumpfmasken (weiß)
8 Emergency Escape Hoods
Tres Chic Kleidung (ungetragen)
Formfitting Bodyarmour

Smartbrille (Undercover)
Earpugs (Damper)

Régicit Standartausrüstung (den Teil den er mitgenommen hat)
Smartbrille (LowLight/Dazzel Protection)
OptoDigital Binocs (20 Power, Recorder, IR, LowLight, Transmiter, HUD)
Headphones (Damper, Soundfilter)
Heavy Metall Cuffs (2x)

Magic Stuff
Sustaining Fokus (2x)
Specific Spell Fokus (Deathtouch)
Verbrauchsfetische für Heilung (Grad 6) und Wahrnehmung (Grad 6)

Falsche SIN Daten
Henri Bajole / geb. 2048, Kapstadt, Süd-Africa
Private Security Kontrator, VSI Hermetic Konsultant
Sohn von fränzösischen Auswanderern, ehemaliger Polizeibeamter, heute im privaten Sicherheitsgewerbe, langjähriger Kollege von Frank Mhlongo

„Ok, ich habe gerade mit Lena telefoniert, sie könnte für uns vor Ort tätig werden, ein Save-House einrichten und ggf. Material mitbringen. Da sie nicht viel Zeit hat sollten wir so schnell wie möglich unsere Anforderungen an sie durchgeben.
Was wir vor Ort tun müssen ist mit den Örtlichen Triaden Kontakt aufnehmen. Mit ihnen hatte Adra zu tun, das ist zumindest eine Spur. Hat da jemand Möglichkeiten oder kann Lena noch jemanden mitbringen der Möglichkeiten hat? Was ist den mit diesem Mijuni-Typ. Hat der nicht erfahrung in der OC-Szene in Asien?

Wie wir uns vor Ort bewegen ist abhängig von der akutten Situation vor Ort. Es kann git sein das eine Mietwagenfirma keine Autos heraus gibt, im Notfall müssen wir eines….Finden. Gut möglich das die Zustände Autofahren ineffektiv erscheinen lassen, dann werden wir zu Fuß gehen. Vielleiche bieten sich noch andere Dinge an.
Bezüglich Geld: Ich habe 4 Credsticks a 1000, eine Rolex Armbanduhr ca. 2500, einen Platinring mit Saphiren ca. 1500 und 10 François Mitterrand Gedächtnismünzen aus Gold ca. 200 pro Stück. Ich…„

Als er sieht das ihn alle komisch anschauen stutz er
„Ich habe mir angewöhnt auf unsere urbanen Einsätze entsprechendes Bargeld mit zu nehmen, hat sich als gute Idee erwiesen. Das mit dem Schmuck und den Goldmünzen ist die Idee des alternativen Bargeldes, besonders heutzutage in denen jeder Cred ein Signatur hat. Ein Kollege hat mir das damals empfohlen, ist keine schlechte Sache.
Ich würde dann die Zeit bis zur Landung nutzen um meine hermetischen Unterlagen zu sichten, habe schon Mal Material zu Adra gesammelt, aber mehr überflogen. Vielleicht findet sich da noch das ein oder andere nützliche.“

Bazut wirk immer noch angeschlagen, jederdoch mehr wie ein Marathonläufer nach der Zielgeraden, als ein Kranker in der Erholungsphase. Er bekämpft diesen Zustand mit rumliegen, literweise Wasser trinken und permanentem Essen. Zur Bejin Planung gibt er zunächst folgendes zu bedenken:

„Wir nicht wissen was uns in Bejin erwartet, damit meine ich nicht nur die unruhige Situation sondern auch was Adra mit ihrer Aufforderung in diese Stadt zu kommen gemeint hat. Da vollkommen unklar ist, wann, wo, wie und ob überhaupt ein Kontakt mit ihr zustande kommt, kann unsere einzige Vorbereitung eine sinnvolle Coverstory für unsere Anwesenheit in der Stadt sein.
Da man bei einer Deckidetität immer nahe an der Wahrheit bleiben soll, wäre mein Vorschlag das wir uns als Personenschützer ausgeben, welche in der Stadt nach Klienten und deren Familien suchen. Private Sicherheit ist in der COC nichts ungewöhnliches, ebensowenig können und wollen die staatlichen Kräfte sich gegen die Interressen von Klienten auflehnen, welche sich diese Art von Schutz leisten können. Aufgrund der chaotischen Situation…
Das ist übriegens eine der aller schlechtesten Taktiken zu Unruhebekämpfung, eine die nur in der Theorie funktioniert. Der größte Vorteil organisierter Kräfte ist eben, das sie organisiert sind. In Unruhelagen ist Struktur und deskalation die wichtigste…Ich schweif am!
Es kann nicht erwartet werden das ob der Situation, Passierscheine oder Genemigungen nötig, bzw möglich sind, gleichzeitig sind zu Zeit hunderte, wenn nicht tausende private Sicherheitskräfte im Einsatz.
Hat jemand eine gute Idee für eine Alibifirma? Oder einen besseren Vorschlag?

Zur Ausrüstung: Abgesehn von meinen Waffen habe ich kein illegales Gepäck. Da meine Waffen deutlich unauffälliger sind als zB ein Steyer LMG, könnte ich diese Weitergeben.
Lediglich einer meiner Zauberfoki könnte bei genauerer Untersuchung beanstandet werden. Das sollte vorher abgeklärt werden, da ich nicht in der Lage bin eine fähigen Sicherheitsmagier zu täuschen. Wir das Objekt in einer Box von angemessener Dichte (Metall oder Hartplatikkiste) verborgen, kann es zunächts nicht Askend werden, ein Zauber der Waffen sucht würde in aber finden…die andern Waffe allerdings auch.
Die anderen aktiven, magischen Gegenstände die ich bei mir trage sind entweder neutraler oder positiver Natur“

Er stochert etwas hilflos auf dem Teller herum, auf dem eben noch eine halbe, rehydrierte Sahnetorte gestanden hat, die er geisteverloren wärend seines Monologes gefuttert hat.

Régcitit schlägt diese Mal den Schnaps aus und begnügt sich damit eine Liter Eiswasser in sich hinein zu schütten und gleichzeitig extra starken Espresso zu kochen. Dabei hört er den anderen zu, ganz offensichtlich verbessert sich seine Stimmung mit jeder Aussage:
„Zunächst möchte ich euch allen Danken das ihr bereit seit, euch für mich einzusetzen, sogar der der es noch viel nötiger hat.“
Er schaut zu Brick
„Francois ist es, dessen Zustand im Moment unsere erste Sorgen sein sollte. Ich bin immer noch nicht überzeugt, das die beiden Optionen die wir in den Unterlagen gefunden haben, die einzigen sind die es gibt. Das Etusan III ein erwachtes Element ist, war mir bis vor kurzem nicht bewusst, aber wie ich schon sagte, wenn es ein Teil der erwachten Welt ist, muss es sich den Gesetzen dieser Welt beugen.“
Er übelegt kurz, richtet sich auf und verfällt in seinen Arbeitstonfall:
„Richard Owens hat kleine Priorität. Der Mann ist ein international gesuchter Terrorist, nicht mehr, nicht weniger. Wie in gibt es viele, auf der Verachtungswürdigkeitsskala ist er aber lange nicht ganz unten. Seine Tochter zu überwachen halte ich für eine sehr guten Vorschlag, solange das angemessen machbar ist.
Op. Kimono hat noch nicht einmal begonnen. Den es gibt keinen Verhandlungspartner, weder für die eine noch für die andere Seite. Wir können Daisuke Haki anbieten das, wenn er zwei bis drei Unterhändler findet und jemand von der anderen Seite der ihm zuhört, das wir dann eine solches Treffen arrangieren. Er könnte ja Mister Denton fragen, nur wenn es bald Frieden gibt hat der Kerl einen Chance seine Firma zurück zu kriegen, gleichzeitig könnte man die beiden anderen Exes die wir festgesetzt haben, wieder freigeben und mitbringe, als Geste des guten Willens. Das sollen ja keine Friedensverhandlungen werden sondern nur die Chance, der Hoffnung auf eine Möglichkeit. Teil einer solchen Bemühung zu sein….das finde ich eine Sache die es Wert ist. Vielleicht macht es dieses ganze Debakel ja doch noch zu etwas sinnvollem.
Ich persönlich….ich möchte nach Bejing, ich habe offene Angelegenheiten, die ich klären muss. Es tut mir leid das ihr nun in diese Sache mit verwickelt werdet, aber ihr musste mir ja den Schnapst hinstellen.“
Er zwinkert in Zoes richtung und prostet ihr mit seiner Espressotasse zu:
„Wenn Francois mir Adra über sein Problem sprechen will, um so besser. Ich muss euch nur sehr ausdrücklich vorwarnen. Ich habe keine, aber auch nicht die geringste Ahnung, was auf mich zu kommt. Damit meine ich nicht Adra….Ok da habe ich auch keine Ahnung, aber in dem Pakt den ich mit ihr geschlossen habe, bin ich Moralisch und damit Faktisch, sehr gut aufgestellt. Zwischen mir und ihr wird es wohl auf ein Quid pro Quo hinauslaufen.
Ich meine die andere Sache, was Adra vom Feuer berührt nennt. Diese Sache macht mir viel mehr Sorgen, vor allem was es für euch bedeuten könnte. Um der Ehrlichkeit ihren wirklichen Tribut zu zollen….Ich weiß nicht ob ich diese Sache ohne euch durchstehe“

26. Januar

Der Bart ist verschwunden und auch seine Erschöpfung ist wie verflogen. Lediglich seine Verhalten hat sich leicht verändert, im privaten, mit dem Team, wirkt er gelöster, weniger Förmlich als er das üblicherweise war und in anderem Rahmen auch noch immer ist. Er spricht jeden mit Vornahmen an, auch wenn er jeweils eine französische Aussprache des Namens bevorzugt.
Für diese Unterweisung trägt er weite, lockere Leinenkleidung, er fehlt nur der Strohhut zum Schneider von Panama. Ein altmodischer Sportanzug den man in der Légion Étrangère getragen hat, als Marroko noch eine Kolonie war. Régicide scheint jedes Bedürfnis verloren zu haben, die Brandnarben zu verstecken, zumindest vor euch. Eine weitere Sache die auf fällt ist, das er seit neustem immer eine nicht gerade kleines Messer in einer verzierten Scheide bei sich trägt. Schon bei seinem nächtlichen Ausflug auf Deck hatte er es am Gürtel, seit dieser zeit habt ihr in nicht gesehen das er es abgelegt hätte. Nach ein paar erklärende Worten zum Thema beginnt er:

„Für den Muggel, ja damit meine ich euch und glaubt mir Muggel ist einer der freundlichen Begriffe. Damp, Blank, Dumpfer oder Stumpfer sind andere eher harmlose Aussagen. Wenn ihr glaubt das Tir-Tangier Elfen sich einbilden was besseres zu sein, Zaubere sind schlimmer, sie kucken auf alles und jeden herab. Was bedeutet das Tir-Tangier Elfen die Zaubern können die hochnäsigsten Wesen der Welt sind. Aber ich schweife ab….
Für den Muggel gibt es vier Grundreglen welche er sich immer wieder vor Augen führen muss.
1. Intention ist tödlicher als Stahl!
2. Enegie ist Energie, egal ob es von Magier oder Wissenschaft erzeugt wird!
3. Newtons Gesetze, sie gelten für alle!
4. Nichts ist Heilig…bis etwas heilig ist und dann ist es heilig für alle!
Ich erläutere kurz, wir gehen in den nächsten Tagen aber noch genauer auf die einzelnen Punkte ein:
1. Diese Regel gilt für alle extrasphärischen Wesen. Wenn ihr eine solche Kreatur vernichte wollt müsst ihr sie mit der Intention angreifen sie zu vernichten! Die meisten Geistwesen sind Immun gegen kontemporäre Waffen, sie sind nicht immun gegen einen Willen der sie angreift. Da die Waffe diesen Willen fokussieren muss, muss es eine Nahkampfwaffe sein oder die Fäuste, der Effekt bleibt der gleiche. Eine Waffe kann hilfreich sein, da sie dem Angriff eine physisches Hilfsmittel gibt was es einfacher macht, seine Intention zu fokussieren. Um so mehr die Person die jeweilig Waffe wertschätzt, um so besser. Das alte Jagdmesser deines Uhrgrußvaters ist also besser geeignet als eine modernes Synto-Katana, so scharf diese Dinger auch sein mögen.
2. Jeder magische Effekt reagiert auf Einwirkung, Feuerelementare kann man löschen, Wasserelementare austrocknen, Herdgeister empfinden Angst und Freude, ähnlich wie Menschen usw. Für magische Effekte gilt das selbe, alles hat Regeln denen es folgt, wer diese Regeln kennt, kann sie nutzen.
3. Das geht fließen über in Punkt 2. Aktion, Reaktion und all diese Dinge. Einen Geist kann man mit Kugeln nicht verletzten, aber die Druckwelle einer Explosion macht etwas mit seinem Manifestierten Körper. Er hat keine organe die es zu muss verarbeitet, aber davongeschleudert wird er sehr wohl, wenn ihn das zusätzlich aus seiner Domäne herausträgt…Puff.
4. Ok, das ist wirklich schwer zu erklären, das ist ein bisschen wie die riesigen, goldenen Elefanten die wir in Indonesien gesehen haben…die ich gesehen habe….Hmmm.
Ich versuche es mal so: Der initiierte Magier, der gerade mit seinem Baalsfeuerschwert euren APC zerteilt hat, ist euch dicht auf den Fersen. Ihr flieht in einen schmierigen Keller, doch zu eurer Überraschung findet ihr einen kleinen Raum mit einem Moos und Blumen bewachsenen Brunnen, es brenne Kerzen und ein grün-goldener Schimmer liegt in der Luft. Ihr legt euch auf die Lauer, doch als der Magier den Raum betritt, lässt er sein Schwert verlöschen, verneigt sich vor dem Brunnen und wäscht sich Hände und Gesicht. Was tut ihr

A: Wir eröffnen das Feuer
B: Wir legen unsere Waffen ab und machen das gleiche wie er
C: Wir springen hervor, packen ihn und opfern ihm den Geistern diese Ortes
D: Wir verschwinden heimlich

Tipp, nur eine Lösung ist total falsch. Und wenn ihr nicht glauben solltet das es so eine Raum gibt, lasst uns mal einen Abstecher nach Basrah machen.“

Dann hält er eine Serie von Vorträgen zu Heckenschützen und Hinterhalten, die er jeweils vor oder nach Norges Killhouse Übungen durchführt. Dazu hat er reichlich Material, Triedos, Diagramme, Präsentationen und Simulationen. Alle mit dem Sigel der GIGN und dem deutlichen Hinweis -Nur für den Dienstgebrauch- versehen.

Hierbei sind Scharfschützen natürlich sein besonderes Steckenpferd:
„Was ist die gefährlichste Waffe der Welt? Ein einfaches Gewehr…in den Händen eins gute ausbildeten Soldaten!
Was ist die beste Verteidigung, das ultimative Gegenmittel, die Nemesis des besten Scharfschützen?
Der Vorhang!
Niemand kann einen gezielten Schuss auf etwas ansetzten, was er nicht sehen kann. Klingt Banal? Genau das ist es auch, aber das muss euch in Fleisch und Blut über gehen. Jedes Fenster, Vorhang zu, jedes Glasscheibe, Schalosien dicht! Gibt es keine, geht der Klient nicht daran vorbei!“

Letztlich wirft er noch eine Personenschutzstrategie in den Raum, zu Prüfung durch das Team.
„Man könnte unter die VIPs einen der Personenschützer schmuggeln. Jemand der agiert und aussieht wie eine Zielperson, anstatt wie ein Bodyguard. Das eröffnet im Ernstfall einige neue Optionen, besonders wenn man von einem Entführungs- und nicht von einem Anschlagsszenario ausgeht. Für letzteres kann es aber auch hilfreich sein. Ich könnte Teil der VIPs werden…Von euch ist halt einfach niemand unauffällig genug…und diese Rolle übernehmen. Für viele meiner möglichen Aktionen, die ich im Ernstfall durchführen kann, brauche ich keinen Handlungsraum, Beinfreiheit, Waffen oder viel Ausrüstung.
Was meint ihr?“

Memorys of Fire III

Régicide nimmt die Flasche, öffnet sie und nimmt einen kleinen Schluck, nickt zu stimmend in Zoes Richtung, nippt erneut und reicht die Flasche weiter. Die Bekundungen von Zoe, das sie auch seltsame Erinnerungen hat, scheinen ihn sichtlich erleichtert zu haben. Bricks Aussage über seinen offensichtlichen Dachschaden habe ihm sogar ein Schmunzeln abgerungen.
„Die meisten Meta-Menschen heutzutage werden als Metas geboren.“
Er deutet auf Brick
„Aber nicht alle! Genau so verhält es sich mit Zauberern. Bei den meisten erwacht das latente Gen im Kleinkindalter, sorgt für einige Kuriositäten, beginnt mit der Pupertät zu wachsen und erreicht sein volles Potenzial mit dem auslaufen dieser körperlichen Entwicklung. Die tätsächliche Macht hingegen hängt von Training und Ausbildung ab.“
Er nimmt einen weiteren Schluck aus der Flasche:
„Aber nicht bei allen! Ich war so magische begabt und talentiert wie ein Ziegelstein. Nach meinem Eintritt in die Légion Étrangère und meiner Ausbildung in den Scout Snipern würde ich nach Syrien versetzt. Normal für die jungen Rekruten, der nahe Osten ist schließlich einer der stabileren Regionen der Welt. Zumindes bis zum Oktober`60. Als die ersten Anzeichen kamen wurden wir in Alarmbereitschaft versetzt, der Marschbefehl kam kurz darauf….“

Er bricht ab, starrt einen Moment ins nichts, dann setzt er die Flaschen an und zieht, lang und tief. Nach dem 5 Schluck tippt Norge gegen die Flasche, Bazut setzt gehorsam wieder ab:
„Die Legion war als einer der ersten Truppenteile vor Ort….Wie immer! Zu diesem Zeitpunkt war alles Panik, Hektik, Terror. Dämonen brachen aus der Hölle in unsere Welt und Schlachtete die Bevölkerung ab. Unserer Aufgabe war es, die persischen Truppen bei der Evakuierung der Bevölkerung zu unterstützen. Totaler Unsinn, wir waren nur ein paar Hundert. Aber General Boumont entwickelte eine Strategie die Erfolgreich war. Diese Biester gingen nicht beliebig vor, sie konzentrierten sich auf große Gruppen und bestimmt Punkte….Und an diesen erstellten wir Killzones.
Ifrits sind zwar übernatürliche Wesen, aber durch ihren Übertritt werden sie materiell, sie bluten und sie sterben. Überlegene Taktik, Ausbildung und Feuerkraft, das war die Antwort….bis zu den Drachen!“

Er erneut nimmt er einen Schluck, die andern sind nicht mehr sicher ob Régicide noch registiert das sie mit im Raum sind. Nicht wegen des Alkohols, sondern weil er sich in Trance geredet hat, sein Blick nach innen gerichtet, auf Erinnerungen die er nicht sehen will:
„Der zweite Zug hatte bereits Bekanntschaft mit ihnen gemacht….80% Verluste. Aber auch diese Monster konnten Bluten, sie waren keine echten Drachen, schwarze Zerrbilder, Alpträume in fester Form…Boumont hatte ihnen Codenamen gegeben: Petit für den Größten von ihnen, le Grande für den Kleinsten, Panther für den Dunklen und…und Roi, weil seine Hörner, Ohren und Kopffinne wie eine Comic-Krone aussahen.
Wir lauerten ihnen auf, und tatsächlich begaben sie sich in Kreuzfeuer. Das dritte Gefecht meines Lebens….gegen Drachen!
Die Lage war aussichtslos, uns allen war das klar. Es ging nur darum, den Alliierten in Īlām so viel Zeit wie möglich zu erkaufen.
Die Sniper waren auf einem Berghang eingegraben, oberhalb der Mörserstellung und des Lazaretts….keiner von uns sah den Angriff kommen, plötzlich war der Schatten über uns und einer der Drachen krachte von der Bergspitze aus in unsere Stellung. Feuer, schmerlzender Stein, schmelzendes Fleisch….
Etienne, meine Spoter, verbrannte keine 2m neben mir, in der selben Zeit die ich gebraucht habe seinen Namen zu rufen…

Bazut Krempelt den rechten Ärmel hoch, zeigt die Brandnarben:
„Die Verbrennungen waren schwer, sie haben mich den Rest des Konfliktes aussitzen lassen. Nach meinem Wechsel zur GIGN wurden der verbrannte Teil meines Gesichtes und meiner Hand mit geklontem Gewebe wieder hergestellt….wo war ich stehen geblieben? Ach ja:
Der Drache krachte in die Mörserstellung 100m unterhalb meiner Position und begann darin zu wüten. Instinktiv folgte ich dem ein gedrillten Ablauf. Das Ziel visulle ausmachen, dann im Visier wiederfinden. Als ich das Opjektiv an mein Auge drückte fand ich ein Ziel…ein riesiges, gelbes Auge…Ich sah aber noch viel mehr. Ich sah das Monster hinter der Drachenform, das Nicht-Wesen das es wirklich war und wie sein Dasein die Welt vergiftet, eine Welt die auch zum ersten Mal sah wie sie wirklich war, lebendig, pulsierend, magisch…und in Gefahr.
Das war mein erster Blick in den Astralraum, mein Erwachen. Der Monster, Roi hattes es auch bemerkt, den er sah mich an, er erkannte mich….Dann drückte ich ab. Das Auge barst und die Kreatur wand sich in Schmerzen, eine Gelegenheit die von den Kameraden für einen Gegenangriff genutzt wurde. Dutzende von Panzerabwehrraketen trafen den riesigen Leib, das Ding ergriff die Fluch….“

Bazut hebt die Flasche, nippt aber nur, langsam kehr er aus seiner Trance zurück:
„Der Name Régicide ist also eine falsche Bezeichnung, die Kameraden haben darauf bestanden.
Der„König“ den ich getötet habe lebt noch, er ist immer noch da draußen….und er weiß wer ich bin. Deshalb habe ich auf dem Schlachtfeld keine Angst. Deshalb kann ich tun was ich tue, ohne mir sorgen um die Gefahr zu machen. Ich weiß genau was mich erwartet. Seit dem Tod meiner Frau habe ich nur noch vor einer Sache Angst: Ich weiß das ER mich früher oder später finden wird, ich habe Angst davor das er meine Tochter zu erst findet!“

Man kann sehen wie er mit dem Gedanken spielt die Schnapsflasche in einem Zug zu leeren…dann schaut er in die Runde, nippt erneut und stellt sie wieder auf den Tisch“

Memorys of Fire II

24. Januar, früher Morgen

„Ich weiß nicht genau was vorgeht, ich bin mir nicht mal ganz sicher ob ich bei klaren Verstand bin, aber wenn ich recht habe, dann ist mit uns etwas passiert an was wir uns nicht erinnern….oder so ähnlich. Erinnert euch an das Gespräch das wir vor diesem Auftrag hatten, das die ganze Sache irgend wie ein komischer Zufall ist. Der ganze Aufwand für einen Zug der 80 sec. Verspätung hat.“

Régicite atmet einmal tief ein und aus. Er sieht alles andere als Glücklich aus, aber die Rückstände der Krankheit die ihn geplagt haben scheinen wie weggeblasen.

„Es ist schwer das alles zu erklären….ich hatte vor ein paar Tagen so etwas wie einen Kreislaufkollaps. Ich denke ihr kennt ich gut genug um zu verstehen Je n’en fais pas collaps. Ich denke das sich zu diesem Zeitpunkt etwas in mir gelößt hat, erinnner konnte ich mich erst vor wenigen Stunden.
Es gibt einen Zauberspruch mit dessen Hilfe ich euch Zeigen kann was ich gesehen habe, es ist wie wenn ich über Entfernung mit euch spreche oder etwas zeige….
Also, wer möchte ?

Jeder der Mitglieder von SGF77 kann Teil der seltsamen Gedanken werden die Bazut heimgesucht haben:
Régicides Memorys of Fire
Wenn jeder der bereit war, gesehen hat was den geplagten Franzosen so mitgenommen hat, schaut er fragend in die Runde:

„Idee?…Meinungen?….An diesem Punkt wäre es mir schon recht wenn mir jemand versichert das ich nicht geistenkrank bin….auch wenn das, zugegeben recht viel verlangt ist“