Unruhe am Kap
Zwei Wochen nach den Vorfällen in der Stadt am Horn sind die Unruhen noch nicht beendet, eher im Gegenteil. Strom und Netz sind schon seit einer Woche wieder restauriert, doch die Unzufriedenheit steigt. Aus einem Kataklysmus der alle getroffen hat, wurde schnell einer der die Unterschicht trifft. In Südafrika bedeute das aber sofort das es die Nicht-Weißen trifft und schon hebt das alte Monster der Apartheid wider seinen hässlichen Kopf.
Protestiert wird auf allen Ebenen. Im Parlament, im Stadtrat, in
Bürgerversammlungen und auf der Straße. Und dort kam es schon mehrfach zu Ausschreitungen. Die Polizei bekam eine harte Linie vorgegeben, so das einige der Situation die als friedlicher Protests begannen schließlich eskalierten. Scheinbar gibt es auf Seiten der Protestanten gewaltbereite Elemente, es gibt Aufnahmen von Demonstranten die Steine, Brandsätze und an einer Stelle sogar Handgranaten gegen die Polizei einsetzten. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, viel hoffen auf die Rückkehr der gefiederten Schlange, zuversichtlich das sie zumindest die innere Ordnung, wenn schon nicht die Einigkeit wieder herstellen wird.
Aus den Reihen der Politik sind aber auch andere Stimmen zu vernehmen und das nicht nur aus Süd-Afrika. Hier wird das Rücksichts- und Verantwortungslose verhalten von Mujajis angeprangert. Sie sei schuld an den Ereignissen und würde es nun anderen überlassen den angerichteten Schaden wieder in Ordnung zu bringen.

Die Sondersendung Wyrmtalk hat für allgemeines Aussehen gesorgt. Wärend die eigendliche Diskussion, bezüglich des Konfliktes im Pazifik einen vorraussehbaren Verlauf genommen hat, Gastgeber wie Gäste haben die Weltgemeinschaft daran erinnert welche verherende Folgen ein Ressourcenkrieg hat und haben eindrucksfoll dargestellt wie es schon jetzt die Weltwirtschaft und das Leben von Millonen Negative beeinflusst. Nein, es waren Anfang und Ende die die Menschen beeindruckt und erschüttert haben und nun das Netz glühen lassen.
Wie gewohnt began die Show mit einem Diamonolog, in dem das Publikum nur den einen Teil des Gespräches hört. An statt als Dolmetscher zu fungieren ist Timmos der Gesprächspartner von Dunkelzahn und vermittelt durch seine Antworten und Fragen den ungehörten Teil der Koversation. Dunkelzahn untestreicht diese durch kleine magische Bilder und seine antrainiert menschliche Mimik.
In diesem

Gespräch ging es um Verantwortung, Timmons addresiert die Vorwürfe welche sich gegen Mujaji richten. Was alles geschen sei und das es ihre Schuld ist und natürlich die große Frage Warum? Nach den zehnminütigen Gespräch hat die selbsgerechte Politikelite der Welt einen kräftigen Dämpfer erhalten. Ohne Mujaji wäre die Situation schon lange Eskaliert, wieder einmal hat man bewisen das man unwillig ist aus vergangen Ereigissen zu lernen, die Augen vor der Wirklichkeit verschließt und an einem Status Quo festhält der schon vor dem Erwachen nicht mehr zeitgemäss war. In leitenden Positionen in Südafrika gibt es 6% Erwachte, Zauber eingeschossen und keinen einzigen Nicht-Mensch. Das spiegelt die Demograhie des Landes nicht mal Ansatzweise wieder. Afrika als Kontinent hat die meisten NHSS (Non-Human Sentinent Species) pro Einwohnerzahl, genau so wie erwachte Zaubere & Metamenschen. Wenn sich das nicht in den Entscheidungsgremin wiederspiegt, wäre man selber daran Schuld. Auf die Frage was Mujaji gerade tun würde:
“Was meinst du damit, du weißt es auch nicht?!
Du bist dir sicher das sie sinnvoll Okupiert ist?
…und wohl auch die einzige Antwort die wir kriegen würden, selbst wenn du es wüsstest!“
Noch eindringlicher war jedoch die Abschlussrede in der sich Dunkelzahn, über Timmons, direkt an sein Zuhörer wendet:
“Ich habe was ich nun sage schon vielfach gesagt, ich sage es jetzt noch mal mit Donner! Bitte stellen sie sich vor wie es ist wenn es in der Entfehrnung donnert. Wir alle, auch Ich und die Meinen reagieren auf den Klang des Donners. Es ist Instinkt!
Wenn wir klug sind, hören wir den Donner und treffen Vorbereitungen. Gewitter oder Orkan, man muss ganz unterschiedlich reagieren.
Wer nicht auf den Donner hört, der erleidet Schaden, manchmal hat man auch Glück. Doch auch wer ihn hört muss Abschätzen was auf ihn zu kommt. Wenn sich heraus stellt das der Donner das herranrollen eines Tsunami ist, hilft es nichts das man die Fenster fest geschlossen hat. Erkenntnis kommt of zu spät, der Spielraum für das Glück ist klein“
Der Drache nimmt einmal tief Athem:
“Die Welt donnert! Das Erwachen, die Goblinisierung, Dali, Etusan, Große Wander, Ilam, Mujajis aufbruch…mehr wird folgen…
Hört auf den Donner!“
Timmons entspannt sich und fügt in seiner eigenen Stimme hinzu:
“Verehrte Sentienc, wir wünschen ihnen eine erfolgreiche und sichere Reise“
Urban Brawl
Die Fans der Denver Dudes schauen auf eine lange Durststrecke zurück. Früher eine der erfolgreichsten Urban Brawl Mannschaften sorgten Skandale und Missmanagement für den Fall der großen Dudes. Nun hat es Versprechungen gegeben, ein neues Management und eine kräftige Finanzspritze des Hauptsponsors DUDE Industries. Schließlich kehrte Tyler “T“ Lomkostin, “the most dangerous Elf alive“ nach 8 Jahren Hiatus, als Trainer zu seiner Mannschaft zurück. Und nun? Nach eine eher enttäuschenden Saisonanfang holten Denver letzte Woche einen knappen
Sieg gegen Detroit und beendet einen 12 Games Losing Streak. Gestern aber wurde der Traum des Rekordmeisters Anaheim, in dieser Saison ohne Niederlage zu spielen, zerschlagen. Die Assasin halten den Urban Cup nun seit vier Jahren in Folge und waren bisher Ungeschlagen. Doch Denver wendete das Blatt so radikal wie niemals zuvor. Die Dudes vernichteten die bewährte Aufstellungen der Assassins und machten ein Spiel welches auf Taktik und Punkten basiert und weniger auf hartem Kampf. Assassins Leader Mick McKay zeigt sich beeindruckt aber nicht beunruhigt.
“Niemand besiegt uns in unserem Spiel! Wir haben den Fehler gemacht, zu glauben das alle Gegner unser Spiel mitspielen. Heute hat Denver gezeigt warum sie mal zu den Größten diese Sports gehört haben. Denver ist zurück, jetzt wird die Sache interessant. Dem Rest da da drausen sagen ich, zieht euch warm an, Denver sage ich, wir sehen uns beim Super Brawl.
NTNU Kidnapping
Seit Wochen ranken sich die Gerüchte um das Kidnapping der Tochter einer Professorin der NTNU, gefolgt von einer spektakulären und erfolgreichen Rettungsaktion. Die gesamte Lage stand unter strengster Geheimhaltung, die Ermittlungen laufen noch immer auf Hochtouren. Doch heute veröffentlicht die Polizei zum ersten Mal Einzelheiten zu diesem brisanten Fall, welche die Wichtigkeit der Untersuchungen überdeutlich werden lassen. Zum einen handelt es sich bei den Opfern um niemand anderen als um die Tochter von Sigrid Johansdottier, der bekannten Druidin und arkanen Wissenschaftlerin. Ebenso scheinen die Kidnapper in direktem Zusammenhang mit den Bioterrorist welche den Anschlag auf das Aker Brygge Shoppingcenter in Oslo verübt haben, zu stehen. Da es sich um einen Fall von nationalem Interesse handelt, welcher auch internationale Schritte nach sich ziehen werden, bleiben die Einzelheiten zum Kidnapping und der Rettungsaktion weiterhin verschlossen. Auch Prof. Johannsdottier, äußerte sich zu den Umständen nicht. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Polizei, gab die NTNU einen Pressekonferenz in der zunächst der Präsident der Universität und schließlich auch Frau Professor eine Statement ablegten. Während der Präsident eine allgemeine Erklärung verlas, begab sich Johannsdottier auf einen unerwarteten Pfad:
„Meine Damen und Herren
Ich wende mich heute an sie um so die Möglichkeit zu nutzen, denen zu Danken die alles gewagt haben um das zu beschützen was mir das wichtigste ist. Ihren Name werden unbekannt bleiben, weitere namenlose Helden die sich in unzählige Helden die vor ihnen gekommen sind einreihen. Diesmal aber soll die Geschichte so nicht enden.
Durch den selbstlosen Einsatz tapfere Männer und Frauen sind weder mir noch meiner Tochter körperlicher Schaden zugefügt worden, ebenso hat mein Arbeitgeber, in weiser Voraussicht, die nötigen Maßnahmen getroffen uns gegen solche Vorfälle abzusichern, wenigsten monetär. Unsere seelischen Wunden zu heilen ist aber keine Frage des Geldes, sonder unseres eingen Taten, wie wir beschließen in die Zukunft zu blicken und diese nach unseren besten Kräften zu formen.
Wir müssen zurück geben, zurück an die Gemeinschaft der Menschen die bereit sind sich zwischen uns und die Gefahr zu werfen. Die meisten von uns schlafen nur deshalb ruhig, weil kompetente und entschlossene Sapiens bereit stehen in unserem Namen Gewalt anzuwenden. Doch manchmal bleiben sie davon nicht unbeschadet.
Die Gefahren der erwachten Welt verlangt es, dass der Einzeln über das menschliche Hinauswächst, was wir durch Cybernetik erreichen. Doch diese ist nicht ohne Nebenwirkungen. Seit einigen Jahren gibt es an der Universitätsklinik der NTNU einen Abteilung die sich mit cybernetischen Spätfolgen beschäftigt. Mit dem Geld der Versicherung und im Zusammenarbeit mit mehreren anderen Spendern gebe ich die Gründung einer Stiftung bekannt, die eine Versorgung von Soldaten pro Bono ermöglichen soll. Es ist eine Schande, aber traurige Wirklichkeit das es Fälle gibt in denen eine Versorgung nicht gewährleistet ist oder das aus dem Dienst entlassene Soldat erst Jahre später die Nebenwirkungen spürt und dann mit dem Problem alleine sind. Diese Stiftung soll einen Schritt sein diese Misstände zu bekämpfen und darauf aufmerksam machen. Der Name der Stiftung wird zu ihrer Gründung bekannt gegeben und hoffentlich im nächsten Jahr ihrer Arbeit aufnehmen.“




