Ja, super cool! … 8000 Meter!? Ich hätte niemals diesen Tauchkurs in der UCASA machen sollen… Immerhin bekomme ich den Schreibtischjob im Appartment!
Archiv der Kategorie: Interner Chat
Hey Mike, herzlich willkommen bei der SFG77. Wurde ja auch Zeit, dass das mal offiziell wurde! Ehrenmitglied warst Du ja eh schon lange 😉
Fortsetzung: das Team sitzt zusammen
Régicide erzähl von Dingen die er in Bejing von Atra erfahren hat:
„…das muss am letzten Tag gewesen sein, ich hatte angedeutet was uns passiert ist, sie hatte angedeutet das sie mehr wissen muss um helfen zu können…und dann habe ich mich entschieden ihr alles zu erzählen“
Er schaut in die Runde, wohl um zu sehen wie stark die Empörung ob diese Protokollbruches ist, dann beginnt er sie Situation zu beweschreiben…
Nach einer ersten Schilderung der Gesamtsituation steht sie auf und entzündet sich eine Zigarette. Nach langen Sekunden blickt sie dann zu Régicide und sagt: „Hast Du verstanden, was mit dieser … Simsense-Analyse passiert ist? Ein technischer Eingriff hat einen Zauber, vielleicht sogar einen verborgenen Fluch aufgedeckt und ausgelöst. Es sollte da eine Grenze geben, zwischen beiden Seiten. Die Schuldfrage wurde ausgesetzt. Wer ist da schuldig? Der, der Verbotenes denkt, oder der verbotenes Denken für einen anderen denkt? Das mystische Band der Einheit zweier Geister ist durch ein technisches ersetzt worden.“ Weitere Konsequenzen dieser Beobachtung überlässt sie vorerst Régicide.
Albertsson erweckt Atras größtes Interesse. Die geschilderten Hergänge schätzt sie so ein, dass er Amtswalter höherer Mächte war. Ein Diener. Sie stellt die Option in den Raum, dass Albertsson nach verrichteter Aufgabe sich selbst umbrachte. Oder er war nur die Hülle einer Kraft, die sich seiner bediente. Und wo ist diese Kraft jetzt? Sie blickte Régicide süffisant an. Würde er etwa sehr bald einer persönlichen Herausforderung gegenübertreten? Wenn Atras Augen das Schicksal sehen können, dann glommen sie doch ziemlich lüstern auf. Sie prophezeihte Régicide, dass er herausgefordert werden wird. Er täte gut daran, als bedingungsloser Sieger aus eigener Kraft aus dieser Sache hervorzugehen.
Die chaotischen Vorgänge im Habitat Umiko widern Atra an. Sie verabscheut das kopflose Gewimmel und den Wahnsinn von Kreaturen, die nicht mehr Herr ihrer selbst sind. Das bezieht sie wohl vor allem auf die acht Evakuierten. Sie sieht darin ein Bild der Aufhebung aller Ordnung und Grenzen. Es wundert sie nicht sonderlich, dass sich Wasserkreaturen in das Bild mischen (die sie natürlich: hasst! :). Sirenen, wie man seit Odysseus weiß, wollen nur selbstgerecht fremdes Leid mehren. Der Kraken, der aus vielen kleinen Kraken zu bestehen scheint, ist ebenfalls ein Bild der Urkräfte, die keine positive Richtung haben, sondern die Welt in die graue und stumme Vorzeit ohne Leben und Bewegung reißen wollen. Wenn die Kraft des Etusan sich aus solchen Kräften speist, dann kann das nichts Gutes bedeuten. Brick sei aber das Beispiel dafür, dass Etusan selbst frei von Wertung scheint. Was man daraus macht, darauf kommt es scheinbar an.
Zum transparenten Menschen kann sie nichts sagen. Sie runzelt die Stirn dazu. Zu verschwommen sind die Möglichkeiten. Sie warnt letztlich davor, die traumhaften Erinnerungen eines verfluchten, schwachen Menschen als das Maß aller Dinge zu nehmen. Sie zieht es vor Dinge zu ignorieren, die nicht für sich sprechen. Und der transparente Mensch, spricht ihr nichts zu.
Unterhaltung zwischen Regicide und Zoe
![]()
![]()
Als Regicide auf der Cassiopeia ankommt, fallen Zoe sofort die Veränderungen auf, aber sie ist im Moment offensichtlich zu sehr mit sich selbst beschäftigt um ein tieferes Gespräch zu beginnen als ein freundliches „Willkommen zurück Regicide!“ und dann recht schnell unauffällig zu verschwinden.
Die Übungen in der Habitat-Simulation beginnen und Zoe fällt es sichtlich schwer die Räume zu betreten. Ein beklemmendes Gefühl überkommt sie, sie war einfach schon mal viel realer dort, als es die Simulation zeigen kann. Die Emotionen und Ängste von Zobitsch schleichen sich wieder hoch. Zoe wirft sich ohne es zu verstecken eine Tablette ein und sagt zu Regicide „Na dann, beginnen wir mit der Arbeit. Ich glaube das wird die schwierigste Mission bisher. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich eine geladene Waffe dabei haben sollte.“ Sie sieht Regicide schuldbewusst an.
Er schein überrascht ob der direkten Aussagen: „Meinest du nicht, ob ich eine geladen Waffe dabei haben sollte?“ Die Bemerkung ist Scherzhaft formuliert, offensichtlich hat er aber verstanden das etwas an ihr nagt…
„Du hast sie bisher wenigstens immer auf das richtige Ziel gehalten. Wobei, naja, wer bestimmt das schon. Vermutlich hatten wir alle schon mal die Falschen auf dem Gewissen. Aber dass ich auf Dich gezielt habe, tut mir trotzdem immer noch leid!“
„Ok, mach mal paar Schritte zurück“ Er schaut sie nun ziemlich ernst an:
„Ersten, ich habe sehr wohl schon auf den Falschen geschossen, ihn getroffen und getötet!“
„Zweitens, nicht du hast auf mich gezielt sondern du hast auf jemand anderen gezielt, das Problem war das Norge und Brick zu versteinert waren um vernünftig die Situation zu entschärfen“ Er atmet tief ein und aus:
„Und ich hätte dich fast umgebracht, weil meine antrainierten Instinkte nichts anderes zulassen, wenn jemand eine Waffe auf mich richtet. Ich bin der jenige der sich entschuldigen muss!“
„Lass uns einfach darauf einigen, dass es nicht wieder passieren sollte! Ich glaube diese ganze SimSense Sache sollte auch mal noch gründlich weiter erforscht werden, bevor man das auf diese Art und Weise einsetzt, wenn man das überhaupt tun sollte! Und hätte ich gewusst dass Zobitsch nur ein armer Spielball in der ganzen Sache war und ist, wäre ich nie auf die Idee gekommen, so in seine Persönlichkeitsrechte einzudringen. Aber nun ist es passiert und seine Freundin ist tot, damit müssen wir nun umgehen und hoffentlich daraus lernen.“
„Die Mission war von Anfang an zum scheitern verurteilt. Die ganze Aktion basierte auf einer solchen Reihe von zufälligen Gegebenheiten…Wie ein Bär der auf einem Ball steht, welcher von einem Affen auf einem Stab balanciert wird, während er ein Pony reitet. Alle Eventualitäten wurden bedacht, aber niemand war bereit einen klare Entscheidung zu treffen. Nicht die AIM, nicht Uzun…und auch nicht Brick. Weil man es Alle Recht machen wollte, hat man es niemandem Recht gemacht. Aber mehr als meine Bedenken äußern und alternative Vorschläge zu machen, war nicht möglich. Und nun lädts du dir eine Schuld auf, die nicht deine ist.
Nichts was du getan hast, hatte etwas mit den Verlusten an Bord zu tun, das war die Unzulänglichkeit unseres Zugriffes, sprich Ich, Norge und Brick waren nicht in der Lage, Zobisch zu überwältigen ohne Aufsehen zu erregen. Seine Freundin, die geht auf Uzun. Er hat angeordnet was zu passieren hat, ohne die Situation genau zu klären. Da wir Anweisungen von ihm hatten, haben wir nicht längere darüber nach gedacht was alles passieren muss. Er hat versäumt Zobitsch Mitnahme, Liquidierung oder Löschung anzuordnen. Dadurch wurden alle Vier Tötungen nutzlos, nicht nur die seiner Frau“
Er blickt in sich. Règicide ist ein Mann mit gutem Gedächtnis und perfekter Beobachtungsgabe…Zoe glaubt das dieverse Gesichter von Toten vor seinem inneren Auge vorbei ziehen:
„Ich glaube was ich sagen will ist folgendes: Mach dir nur Vorfürfe für die Sachen die wirklich…WIRKLICH deine Schuld sind…das werden mit der Zeit genug!“
„Ja, ich weiß was Du meinst, aber ich glaube es ist zu einfach das auf Uzun abzuwälzen. Klar ist er der Vorgesetzte, dennoch sind wir denkende Individuen und das ist es auch was er von uns erwartet. Und es war meine Verantwortung tiefer in Zobitsch einzudringen, als CPT Uzun es überhaupt angeordnet hatte. Ich dachte, ich kann damit eine Lösung finden und es hat uns sicher auch weitergebracht. Aber der Preis war nicht gerechtfertigt. Damit habe ich vermutlich auch sein Todesurteil gesprochen.“
Sie macht eine kurze Pause.
„Aber es hilft nichts mehr. Mir ist es nur wichtig, dass ich nicht zu einem kopflosen Soldaten werde, der sich die Scheiße die er baut damit schön redet dass alles ein Befehl war. Daran glaube ich nicht und so haben wir bisher als Gruppe auch nicht gehandelt. Aber genug von mir Regicide. Ich heule mich gerade schon täglich bei meinem Therapeuten aus.“
Sie wirkt schon deutlich gelöster und beim letzten Satz muss sie Schmunzeln.
„Du siehst verändert aus? Ich hab Dich vorher glaube ich noch nie in privater Kleidung gesehen und die letzten Tage warst Du sehr experimentierfreudig.“
„Ok, wir können das Thema wechseln, ich muss aber einen Punkt nochmal festhämmern, den du nicht verstehen…kannst, willst? Es geht nicht darum, etwas abzuwälzen. Und auch nicht Befehle befolgen als ausrede zu nutzen. Wenn ich einen Befehl für unvertretbar halte, dann verweigere ich ihn. Das ist mein Recht als Soldat. Wenn ich einen Vorgehensweise für nicht ideal halte, geben ich meine Bedencken zu Protokol, mache alternative Vorschläge und handle dann wie es angeordnet wird. Ich weigere mich aber, Verantwortung für die Fehler andere zu tragen, besonders in meinem Gewissen. Die Verantwortung wird nicht auf Uzun abgewältzt, er hat sie an sich genommen. Das ist eine der ältesten Regeln der Armee: Wer die Entscheidung triff, trägt die Verantwortung. Die Enstscheidung war falsch, ich hielt sie schon für sinnlos als sie getroffen wurde. Damit muss Uzun leben. Das der Ablauf nicht gut war, damit muss Brick leben, das ich meine Bedenken nicht klarer gemacht habe…damit muss ich leben….
Du muss damit leben, und nur damit, das du eine Person gewaltsam Verhört hast, die strategisch wichtige Informationen hatte, selbst aber keinerlei Schuld trug…eine Schuld mit der Interrogatoren immer zu kämpfen haben. Die wichtigste Entscheidung ist hierbei: Machts du das jemals wieder?…Wenn Nein, dann ist das etwas was du offizielle zu Protokoll geben musst“
Zoe hätte sichtlich lieber das Thema zu etwas leichterem gewechselt, nickt aber bei Regicides Ausführung. „Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich es nochmal mache. Ich glaube das muss ich gerade herausfinden und mit mir ausmachen. Beim nächsten Mal würde ich zumindest deutlich mehr hinterfragen bei wem und warum ich das mache. Aber die eigentliche Frage ist, ob ich für diesen Job auf Dauer tauge. Nach dieser Mission werde ich CPT Uzun um eine Auszeit bitten um mir genau darüber im Klaren zu werden.“
Sie blickt Regicide eindringlich an. „Hattest Du diesen Moment auch mal, also bevor Du – “ sie ringt sichtlich mit dem richtigen Begriff…
„Bevor ich abgedrückt habe…?“
„Bevor Du wurdest was Du jetzt bist…“
„….Ich habe den selben Kampf mit mir ausgetragen den du mit dir jetzt austrägst…und habe verloren…und nun Frage ich mich ob es vielleicht doch noch die Chance auf die Hoffnung einer Möglichkeit gibt…das ich vielleicht noch nochmal zurück kommen kann…“
„Darf ich fragen was dieses Zurück für Dich beinhaltet? Also würde es auch bedeuten nicht mehr in diesem Beruf zu arbeiten? Ich dachte bisher immer, Du gehst darin voll auf!“
„Nein, es ist einfach nur das einzige was ich kann…und dazu noch besser kann als die meisten Anderen.
Zumindest war es das was ich bisher geglaubt habe. Aber vielleicht ist das allein eben nicht Grund genug etwas zu tun…nur weil man es gut beherrscht. Du hast gefragt was mit mir ist…Ich war in Bejing, habe einiges zu erzählen und auch diverse von Atra erfahren, was für uns alle wichtig ist… ich selber…nun ich versuche gerade zu verstehen was es bedeutet: Der zu werden der ich sein soll….Aber das wichtigste, das was ich nun verstanden habe ist, das es etwas gibt was zu mir gehört, was zu mir passt und ein Teil von mir ist, ich es aber noch nicht gefunden habe. Dieser Erkenntnis ist viel tröstender als ich erwartet habe. Wenn man weis, das es ein Problem gibt und auch verstanden hat worum es sich handelt…es macht es einfacher in die Zukunft zu blicken. Egal das der Pfad schwer ist, egal das man nicht weiß wo er endet, solange man endlich weiß welchen Pfad man nehmen soll!
„Atra, ja da haben wir glaube ich einiges zu besprechen und mich interessiert auch was Dich in Bejing so verändert hat. Wollen wir das die Tage mal bei einem Kaffee machen, bevor Goodfellow uns hier in den Hintern tritt, warum wir nur rumstehen und reden?“
„Klingt gut, diese Nerds verstehen überhaupt keinen Spass“ Er schaut sie eindringlich an: „Bis du Ok…ich meine für den Moment…oder brauchst du noch etwas…ein…Zeichen? Für mich wird es immer mehr das Feuer…“
Als Regicide den Kommentar zu spaßlosen Nerds macht, hat Zoe den kurzen Impuls Goodfellow zu verteidigen, und verwirft den Gedanken weil sie die Aussage nicht ernst oder wichtig genug nimmt.
„Ein Zeichen, ja. Vielleicht ist es für mich auch das Feuer, ich weiß es nicht. Atra sitz schon recht fest in meinem Kopf. Aber für den Moment komme ich klar, ich danke Dir! Es wird noch viel geben was ich einfach mit mir selbst ausmachen muss und ich brauche auch dringend mal eine Pause von dem allen hier, aber es ist sicher gut und wichtig, wenn man sich ab und an auch darüber austauscht.“
„Ich habe etwas aus dem Tempel mitgebracht…Um ein großes Feuer zu entfachen braucht es nur einen einzigen Funken…wenn der Zeitpunkt kommt an dem du ein Feuer entfachen willst…einen Funken habe Ich“
„Atra hat so etwas schon angedeutet, als ich den Tempel gebeten habe, eine Kerze für Zobitschs Freundin anzuzünden. Sie meinte, ich wüsste ja wen ich fragen müsste wenn es um das Entfachen eines Feuers ginge…“
„Gut, dann lass uns mal noch mit den anderen Konferieren. Atra hat ein paar Sachen zu den Vorfällen im Habitat gesagt die für die anderen auch interessant sind“
Zoe zieht erstaunt die Augenbrauen hoch. „Ok, langsam wundert mich ja nichts mehr, aber damit hätte ich nicht gerechnet!“
„Sie weiß nicht vom Habitat, ich habe ihr nur von den Vorfällen erzählt und sie hat spekuliert…recht glaubwürdig wie ich meine“
to be continued…
Back on Bord
Als Bazut „Régicide“ Morelle an Bord der AIMS Cassiopeia kommt, sieht er aus wie immer…außer für die Leute die ihn kennen. Das selbe gilt für sein Verhalten. Er ist weiterhin arbeitsam, professionell und pflichtbewusst. Doch von dem 60cm Stab, den er im Arsch hat seit er bei der AIM angestellt wurde, hat jemand mindestens die Hälfte entfernt. Allzeit trug er immer nur die Uniform eines AIM Krontrakters, seinen Battle Dress oder Zivilkleidung, die genau so aus sieht wie ein Uniform. Zum größten Teil ist das immer noch so, aber in den kurzen Momenten, wenn die Situation wirklich privat ist, trägt er…Zeug. Wie jemand der keinen privaten Kleidungsstil hat und somit keine private Kleidung besitzt, trägt er das was griffbereit ist. Was er durchprobiert sind ein AIM-Navy Jogginganzug (den er nicht leiden kann), seine Skiklamotten (gut für kaltes Wetter, bequem, aber nicht für alle Gelegenheiten geeignet), ein Hawaiihemd und Shorts (Norges Idee…Shorts sind nix, Hemd…nicht übel), Unterhemd und ein Navy Bordhose (geht gar nicht). Oftmals bleibt es dann ein weißes Hemd, ohne Krawatte, ohne Unterhemd, Ärmel hochgekrempelt. Er fühlt sich damit sichtlich nicht wohl…zu leger, scheint sich aber zu zwingen etwas neues zu versuchen. Noch auffälliger sind aber andere Veränderungen.
Die alte Tätowierung auf dem rechten Oberarm würde weiter gestochen. Die Arbeit ist aufwendig, auffällig und eindeutig asiatisch geprägt, bedeckt sie nun den ganzen oberen Arm und die Schulter. Sein altes Soldatentatoo welches das Zeichen seines Bataillons abbildete: 2e régiment étranger, 2e compagnie, Tireur d’élite „guerrier fantôme“ (zweites Regiment der Fremdenlegion, zweite Kompanie – Scharfschützen „Geisterkrieger“, ist nun von Flammen eingefasst, gerade so als würde es verbrennen und vergehen. Dazwischen finden sich exotische Schriftzüge und in den Flammen verborgen, noch undeutlich und vage, das Symbol des Zoroaster. Das ganze Tätoo wirk aber noch unfertig, nicht als ob es nur halb gemacht wurde, sonder als ob es erst die erste Ebene Farbe ist, die auf die Leinwand aufgetragen wurde.
Durch seinen abgerüsteten Kleingungsstil wird es nun offensichtlich das er zu jeder Zeit ein großes Messer bei sich trägt, welche aber in einer geschlossenen Scheide verwahrt ist. Abgesehen von Norge hat es noch niemand zu Gesicht bekomme, Norge auch nur aus dem Augenwinkel, er war dann von einen riesigen Stichflamme und einer Blutfontane abgelenkt, die den Kragen seiner teuren Anzuges besprenkelte.
Régicids Vorbereitungen zu Ground Zero ähneln denen von Ancient Mariner so sehr, das es ihm fast schon unheimlich ist. Wiedereinmal verbringt er viel Zeit im Habitat (simuliert), macht Orientierungsübungen, prägt sich die Gänge und Korridore ein und achtet hierbei auf die Orte zum schleichen und verstecken (Kabelgänge, Luftschächte, Zwischenböden, Wartungsräume, Dronenröhren, Schränke, Besenkammern und Schalträume). Sein Priorität liegt auf Komplex B, der Raffinerie, dann A, dann C. Er wird auch Zeit in Komplex Z verbringen, sich hier aber auf Orientierung beschränken und nicht ins Detail gehen. Bezüglich möglicher und nötiger Zugangscodes weist er Goodfellow an, sich für eine solche Möglichkeit vor zu bereiten, Zugangscodes liegen in der Verantwortung des Habitats . Aus Gründen der Geheimhaltung kann man also nicht einfach Zugangsschlüssel beantragen, da dies nicht am Habitat vorbei gemacht werden könnte. Das Öffnen von Wartungsklappen ist dann wiederum Zoes und Negativs forte. Er möchte aber wissen ob ein Teil dieser Zugange nur mit Werkzeug zu erreichen ist, dann wird er sich mit geeigneten Material ausstatten, zumindest mit den Basics.
Da sich sein Fähigkeiten als U-Boot Kapitain so bewährt haben, wir er sich mit dem vor Ort vorzufindenden Tauchgerät auseinander setzten. Es werden drei Typen von bemannten Tauchbooten im Habitat verwendet. Das eine kennt man bereits (Manta). Ein kleineres Minisub (Cyclops) und ein größerer Schlitten (Shark) sind vom gleichen Hersteller. Der wesentliche Unterschied ist, dass diese Varianten bis 7000m tauchen können. Ob nur im Simulator oder auch Live, Bazut schult sich im Umgang mit diesen Geräten…und legt Negative so wie Norge nahe, es ebenfalls zu tun. Für Brick werden die Steuereinrichtungen dieser Fahrzeuge allesamt zu klein sein.
Zu den Roastet Plaintains von Negative steuert er frisches Obst & Fisch, so wie Schwalbennestsuppe im Wert von ein paar hundert NY und eine Flasche Cobra-Whisky bei.
Roasted Plantain
…Nein, er ist nicht noch einmal zu sprechen, sondern trifft sich um seine Kollegen der SFG. Sie sehen, ihre Befürchtung von verstärkter Soziopathie ist völlig unbegründet!…
… Keinerlei Anzeichen davon.Seid 12 Stunden! Hören sie, ich versichere ihnen, dass er keine Flashbacks hat. Er könnte sie auch gar nicht vor mir verheimlichen, selbst wenn er nicht im Raum ist…
…Sie haben alle Daten, Mr. DeVries! Ich kann nur noch einmal betonen, dass von meiner Seite aus nicht dagegen spricht, dass Negative wieder in den aktiven Dienst zurückkehren kann!“…
…Selbstverständlich werde ich weiterhin mit ihm zusammenarbeiten und sie dann umfassend informieren!…
Ein Satz aus seiner Studentenzeit zuckte durch sein Gedächtnis: „Aufgebrachte Trolle sind geschlechterunabhängig keine leichten Gesprächspartner!“ Wie recht der alte Professor hatte, zeigte sich wieder einmal. Martin DeVries gab sich einen Ruck:
„Frau Johannsdottir, ich muß nun mal die übliche Routine einhalten. Gerade nach solch einem Vorfall! Alles, was ich tun kann, ist, vorab eine entsprechende Freigabe zu formulieren, die in 48 Stunden in Kraft tritt, sodass der nächsten Mission nichts im Wege steht. Auch wenn ich das nicht für sinnvoll halte. Und das Angebot zur Gesprächstherapie legen sie ihm bitte auch noch einmal nahe! Idealerweise zusammen mit Mrs. Miller. Die regelmäßigen Kontrolltermine sind außerdem obligatorisch! Auf Wiederhören!…
Währenddessen…
Das Gespräch zwischen Zoe und Negative war noch nicht über eine lange Umarmung, zwei Minuten Schweigen und einem kurzen Abriss der Vorfälle während der Mission hinausgekommen, da klopfte es an der Kabinentüre und der Elf kam sichtlich verstört mit einem Paket voller graubrauner Bananen zurück. Er hielt mit einem Kopfschütteln Zoe die Karte von Brick hin. „Dann gibt es wohl heute abend Roasted Plantain. Hoffentlich ist noch irgendwo ne Makrele, Chilischoten und Zwiebeln aufzutreiben…
…Zoe, was immer Du denkst, hier sind Dinge passiert, die mir neu sind, obwohl das schon sieben Jahre her sind. Du hast für mich Türen aufgemacht – auch wenn der Preis hoch ist, wenn ich Dich so sehe. Die Johannsdottir hat alles dokumentiert, und ich werde mir das zusammen mit ihr beizeiten durchdenken…
… Ich hätte mir auch nicht träumen lassen, dass ich so optimistisch aus der Sache rausgehe. Technologischer Irrsinn, psychologischer dazu, für alle Beteiligten, gesellschaftlich obendrein…
…natürlich will ich weitermachen. Was du sagst, klingt doch, als würde die Sache so langsam auf ihren Höhepunkt zusteuern. Ich werde sehen, dass ich mich zügig mit diesem Psychologen unterhalte. Ich muß ja meine Diensttauglichkeit wieder erlangen…
Back in Black
Drei Tage nach dem SimSense-Vorfall. Sigrid Johannsdottir hatte vor 40 Stunden entscheiden, davon abzusehen, ihren Kollegen einzufliegen; und hatte die Angelegenheit selbst in Händen behalten. Zwischenzeitlich war sie sich ihrer Sache nicht immer sicher, mehrfach griff sie ein in die Gedankenwelten des Elfen, und es gelang ihr, die Gedankenwelt so zu manipulieren, dass die wirren Erinnerungen an drogengeschwängerte Szenen, Elend, roter Sand und Gewalt nicht die Oberhand gewinnen konnten. Mehrfach konnte sie erahnen, was wohl vor sieben Jahren in Namibia vorgefallen war, einen rechten Reim konnte sie sich aber darauf nicht machen. Besonders die offenbar sporadisch auftretenden Aggressionsschübe und die oft vorher und nachher auftretende Verzweiflung machten die Gefühlswelt kaum einzuordnen. Ganz offenbar aber war Negative in einer Spirale von Gewalt gefangen, viele wie übersteuert wirkende Kampfszenen belegten. Die Trollin lies es sich nicht nehmen, alle Eindrücke zu dokumentieren, zum einen aus Sorge, Negative blieb in seinem Gedankengebäude gefangen, zum anderen aus rein wissenschaftlichem Interesse; diese Situation war nun einmal einzigartig.
Doch jetzt schlug Negative mit einem Mal die Augen auf und unterbrach damit die Gedanken von Johannsdottir. Desorientiert blickt er sich um. „Wie spät ist es? Wie lange war ich weg?“. „41 Stunden und 14 Minuten“ antwortete sie ruhig und setzte sich neben die Krankenliege. „Freut mich, dass Du wieder hier bist! Bleib ruhig liegen, Du bist hier sicher.“ Sie hält ihm einen Becher Wasser hin und beobachtet ihn scharf. „Was ist das letzte, an das Du Dich erinnerst?“. Der Elf hält inne und überlegt: „Es fühlt sich an wie zweigeteilt. Zum einen die Erinnerung an die Situation im Vorschiff mit den anderen, wie Zoe die Maschinerie anwirft. Diese Erinnerung endet abrupt. Dann erinnere ich mich an die Manipulationen per SimSense. Es war, als würde man sich in einem Museum mit einem fremden Führer seine eigene Erinnerungen anschaut. Man öffnet zwar die Türen zu den Räumen, aber was zu erfahren ist, auf das hat man nicht mehr so direkten Zugriff mehr, wie man es gewohnt ist von seinen eigenen Erinnerungen. Im Nachhinein unschön, dieses Gefühl. Aber…“ Er lässt den Blick über die Utensilien in Johannsdottirs Büro schweifen. Seine Augen bleiben an einem offen daliegenden Notizbuch hängen…“ Aber warum bin ich hier? Was hast Du damit überhaupt zu tun? Du warst bei mir, nicht wahr? Was weißt du alles? Vermutlich mehr als ich! Schließlich ist bei mir von den drei Monaten in Gefangenschaft nur noch Fetzen übrig. Steht darin was?“ Er deutet auf das Notizbuch. „Ich möchte das lesen! Später! Jetzt möchte ich mit Zoe reden! Wie geht es ihr? Ist sie bei Bewußtsein? War sie bei der Mission dabei? Wie ging das Ganze aus? Ansonsten sollten wir weiter zusammenarbeiten, denke ich…“ und umarmt gerührt die Trollin.
Norges Rückkehr aus dem Urlaub, mit Six-Pack und guter Laune, schoss genau auf die richtige Welle auf, die Goodfellow gerade ritt. Am Folgetag lud er Norge auf seine Kajüte auf der Cassiopeia. Diese Kajüte war eine Gruppenunterkunft, kein luxuriöses Einzelquartier wie auf der AIMS Juno! Von seinen drei Kameraden aus der A Company, 3rd. Regiment, 1st Battalion Marines, war nur einer anwesend, der gerade ein Trideo-Spiel zockte.
„Yo, Norge! Nimm Dir eine Soda mit Schuss und mach Dir ’nen Sandwich! Ich hab Deine Info besorgt.“
In der Kajüte sah es aus wie Sau. Man durfte sich fragen, wie weit die Korruption hier wohl reichte, um den Schweinestall durchzubekommen. Sollte Uzun zufällig vorbei kommen, wäre er wohl ’not amused‘.
„Hier, zieh Dir das Trideo rein. Ist Denver Style. Cooler Scheiss! Achte auf den Typ mit dem roten Kapuzenpulli und den Gangsta der das Geld zählt.“
Goodfellow gibt Norge ein Kabel um das Simsense-Deck auf den Chipjack aufzuschalten. Er zwinkert dabei und räumt einen Stuhl frei.
In dem chaotischen Video scheint eine Botschaft verborgen. Besser gesagt: Informationen zu angebotenen Produkten. Es ist etwas mühsam für Norge, den Faden nicht zu verlieren, aber wenn man einmal die beiden Gangsta im Blick hat und weiß, wonach man sucht, dann erhält Norge seine gewünschten Informationen zum Erwerb einer falschen Identität. Die Checker laufen dann am Rand des Sichtfeldes mit und rappen die Preisliste mehr oder weniger kreativ runter.
„Schräg was? Den Tinker-Kram in PR-Trids zu brennen? Keine Ahnung, ob die den Denver Rap lieben oder als Todfeinde kalt stellen wollen. Heh. Jedenfalls ist Denver Deine beste Adresse. Ein alter Freund war cool drauf, wir ham gechattet, bißchen über alte Zeiten gelabert. Du sagst wenn Du weißt wieviel Du ausgeben willst, und dann bring ich das ins Rollen.“
Der Kamerad am Trideo-Game kümmerte sich einen Scheiss um die Geschäfte in zweiter Reihe. Er stand kurz vor dem Top-Score im Ultra Challenge Wrestling Contest: Nude Edition!
Nach dem Urlaub
Zwei Wochen vergehen manchmal viel zu schnell. Im Falle dieses Urlaubs war dies aber nicht der Fall. Zugegeben, die ersten 5 Tage rauschten nur so dahin, aber dann gab es auf der kleinen Insel nichts neues mehr zu sehen. Zumindest nichts was Norge interessiert hätte. Also ließ er die übrigen Tage an sich vorüberziehen und genoß die Ruhe und langeweile. Am Tag der Abreise war er früh auf und meldete sich zum Transport auf die Cassiopaia. Als er dort ankam war es kurz nach 14 Uhr und da er noch Urlaub hatte, dachte er auch nciht daran sich frühzeitig zum Dienst zu melden. Er schaute bei den Leuten dabei die er kannte und natürlich auch bei der SFG77. Bei jedemgab es ein kurzes Gespräch.Kameradschaftlich und aufmunternd. Nichts deutete daraufhin das Norge eine persönliche Krise überwunden hatte. Hatte er sie überhaupt überwunden? Oder nur verdrängt? Als er zu Zoe kam und sie leidlich vergnügt vorfand meldete sich bei ihm wieder ein Nachhall dessen was ihn zum Urlaub trieb. Deshalb blieb er wohl nicht zu lange bei ihr. Dennoch hatte er einige Worte für sie.
Weißt du Zoe, nicht alles läuft immer gut ab. Manchmal geht was schief. Entweder man wird damit fertig oder zerbricht. Weitere Möglichkeiten sind verdrängen oder halt Drogen. Ich kann nur sagen, halte dich dran damit fertig zu werden oder es zu verdrängen. An Drogen egal welcher Art wirst du nämlich genauso kaputt gehen. Wenn es nciht mehr geht, steig aus. Du bist freie Mitarbeiterin. Keiner kanns dir Befehlen und bei der Scheiße die wir erlebt haben, wird es dir keiner im Team übel nehmen. Jeder weiß wie das ist.
Nach dem kurzen Gespräch bei Zoe macht er sich dann auf zu Goodfellow. Nicht ohne einen Umweg über seine Kabine wo er den mitgebrachten Sixpack mitnahm. Bei Goodfellow wollte er ein wenig länger bleiben. Denn in seinemKopf ist im Urlaub ein Plan gereift. Ncihts was übers Knie gebrochen werden sollte, aber es war an der Zeit es anzustoßen. Nach der Begrüßung und ein wenig Smalltalk und der zweiten Flasche bier schnitt Norge dann das Thema an.
Weißt du Wage, manchmal denke ich drann einfach neu anzufangen. Du weißt schon alle Brücken einreißen und unerkannt irgendwo neu anfangen oder seinen Lebensabend ohne Vergangenheit zu genießen. Ist halt heutzutage gar nicht so einfach, oder? Ich meine mit den SIN’s und so weiter. Wie sollte man das anstellen können? Ach ist ja eh nur eine Gedankenspielerei. Aber wüßtest du wie du sowas anstellen müßtest?
So dreht sich das Gespräch noch eine ganze Weile hin und her und Wageslave plaudert munter mit. Ein klein wenig schäbig kommt isch Norge schon vor aber letztlich ist Wage ja der einzige den er kennt wo er sich dachte wenn nciht der, wer soll sich denn sonst damit auskennen? Nachdem das wichtige Thema für Norge auch abgehakt ist und Wage von dem „Zufall“ berichtet dem Regicide und seine Freundin Nancy zum Opfer fielen, haben beide noch herzlich gelacht.
Na was besseres hätte dir ja nicht passieren können. Wird schon nciht zu deinem Nachteil sein was der alte Major da so raus gelassen hat.
Er zwinkert ihm zu und verabschiedet sich dann.
Am nächsten Morgen dann meldet sich Norge zur üblichen Dienstzeit bei Cpt. Uzun einsatzbereit. Das Hawaiihemd ist abgeleg tund die normale Uniform angelegt. Frisch rasiert und die Haare gestutzt steht er da und läßt sich in die Mission einweisen und empfängt die Unterlagen. Schnell formt sich in seinem Kopf ein gedanke welchem er nachgehen möchte. Nach der Entlassung vom Briefing, geht er auch schon an die Arbeit. Er läßt sich Seekarten kommen und andere Unterlagen mit Karten und Kontinentalbewegungen etc.
Mike sitzt wieder in seiner Kajüte, es ist früher Nachmittag. Erneut geht sein Telefon. Nancy!
Oh shit, der letzte Anruf ist viel zu kurz her, als dass sie sich abgeregt haben könnte. Dieser Anruf ist der Gong zur zweiten Runde!
Mike setzt sich sein Headset auf und nimmt den Anruf entgegen. Die Stimme am anderen Ende ist leise, fast flüsternd, zitternd: „Mike?“
„Hallo mein kleiner Jadedrache. Ja, ich bins. Hörs zu…“
„Mike, bitte, ich habe nicht viel Zeit. Bitte hör mir zu. Auf dem Flug ist mir gerade was Irres passiert, ich, ich“ sie schluckt. „Da stand plötzlich dieser Typ vor mir, groß, hager, rote Haare und fragt ob ich die Nancy bin die einen Mike Goodfellow kennt. Der Kerl hat mir wirklich Angst gemacht, nicht weil er bedrohlich oder unfreundlich war, sondern einfach nur…sein Blick, seine Haltung“ wider ein Schlucken. „Er hat angefangen zu erzählen. Ich hatte Angst und habe meine Handycam eingeschaltet. Ich denke er hat es gesehen, es war ihm aber egal. Habe kein Bild mitgeschnitten aber den Ton…“
Sie schaltet die Aufzeichung ein und Mike hört Régicides Stimme:
„…dir mal von diesem Typ erzählen den ich kenne. So ein Computernerd. Die nimmt keiner Ernst, die sitzen immer nur in ihren klimatisierten Büros, futtern Chips, trinken Cola…während die richtigen Soldaten das Sterben übernehmen… Genau so sein Nerd ist Mike, wir nennen ihn Wage. Der Nerd der, während wir in unserem Schützenpanzer in eine belagerte Stadt eindringen, auf dem Beifahresitz hockt, die Route checkt und das Steuer übernimmt wenn es sein muss. Der uns mit der Bordkanone Deckung gibt, wenn wir ausrücken müssen. Der sein Hirn, seine Kindheitserinnungen, sein Sprachvermögen oder seine Feinmotorik riskiert, wenn er uns Türen öffnet und Kameras abschaltet. Der Nerd, der in einen zugefrorenen See taucht und sich zwischen eine Sekte von irren Kultisten und ein 17 jähriges Mädchen wirft, das sie als Geisel genommen haben. So ein Typ, der auch für seine Kameradin da ist, wenn es ihr richtig dreckig geht und sie mit niemandem reden kann. Den Nerd weiß niemand richtig zu schätzen! Oder wie siehst du das, Nancy? Was ich mich immer Frage ist, warum er damit nicht hausieren geht. Ich meine…so ein Life Action Hero… aber die Profis zeichnen sich halt dadurch aus, dass sie nicht allen Leuten dauern erzählen müssen, dass sie echte Profis sind… real Hero… Na ja, geht mich ja auch nichts an…“
Die Aufnahme wird ausgeschaltet.
„Mike?…Mike, kennst du diesen Mann…stimmt es was er sagt?“
Massives Schlafdefizit, zu viel Input, zu viel Stress und zu viele Gefühlswindungen haben Mike Goodfellow sowohl sein Schlagfertigkeit als
auch seine Verdunkelungstaktiken zerstört:
„Em… ja, em… Ja Nancy, wird wohl stimmen, im Groben…“
In Nancy Hintergrund hört man eine laute Stimme:
„Mike ich muss Schluss machen, melde mich sobald ich länger Zeit habe…Tut mir alles leid, love you!“ Klick.
Man, wie groß ist die Chance, dass kurz nachdem er den Anderen von Zoe erzählt und Régicide nur in eine Video-Konferenz dazu geholt hatte, damit er beschied weiß, wie hoch ist die Chance, dass er dann ein Flugzeug besteigt…und da ist Nancy, und dann…
Da war Karma aber wirklich mal auf Mikes Seite! Die Geschichte musste er gleich Mal den anderen erzählen!