In einer stillen Minute greift sich Norge mal die Leute vom SFG77 und natürlich auch Wageslave. Er bekommt dadurch erneut die Bestätigung das er wohl nun dazu gehört. Zumindest auch in Norges Augen.

Leute, das ist was ganz komisches. Ich dachte mir schon das man mich früher oder später von den Leichen abzieht. Jetzt ists passiert. zieht an einer Zigarre Aber ich habe zumindest ein wenig was zur Seite geschafft. Eine Substanz. Die habe ich an Regicide geschickt. Mal schauen ob er was damit anfangen kann oder es untersuchen kann. Ich meine…ich kenne Einschußlöcher zur Genüge, aber die Leichen sahen aus als wäre da was aus dem Brustkorb rausgekommen. Ist jemanden von euch während dem Einsatz was aufgefallen? Nicht das wir unbewußt was freigesetzt haben was sich jetzt weiter verbreitet.

schaut sich die Mitstreiter dabei an ob jemand vielleicht gleich was dazu sagen kann.

Rückblick:
Norge hilft bei den Untersuchungen der Leichen und bekommt so einiges mit. Er nimmt sich etwas von der Chitinartigen Substanz mit und würde sie erstmal wieder kühl lagern in einem Behälter den man auch verschicken kann. Noch bevor das ganze streng geheim wird, ist dieser Behälter in der Post und wohl unterwegs zu Regicide. Bei alldem achtet er, zumindest bis alles in einem neutralem braucnen Paket verpackt ist, das keiner was davon mitbekommt. Er ist sich schon im klaren das man dafür auch später noch Ärger bekommen könnte. Aber wenn man sich schon mit sowas anlegt, ist jede nachkommende Information ja wichtig. Die Berichte welche bei der Obduktion angefertigt werden, würde er sich ebenfalls kopieren, sofern da niemand einschreitet. Wenn es mit offener Dreistigkeit nicht klappt, dann würde er auch dies im heimlichen machen. Es kann sein das dafür Wageslave noch aktiviert wird der ihm Zugriff zu den Daten verschaffen soll. Wenns trotzdem nicht klappt, nimmt er das Zähneknirschend zur Kenntnis.
Nachdem die Sache dann streng geheim wurde, also nach 66 stunden, nimmt sich Norge vollständig zurück. Wenn man auf ihn zurückkommen sollte bei irgendwas zuhelfen, wird er seine Hilfe aber nicht verweigern.

Die letzten Schritte im Schneeland

*Offizell*

God dag mine damer og herrer

Die erste Phase von Operation Schneeland wir in einem Monat beendet sein. Unsere Aktivitäten werden bis zum Sommer in Phase VI von Operation Iceship eingefaltet. Hierzu kann ich folgende Ankündigungen machen.
Mein erster Dank geht an Gerhard Bohrmann, zusammen mit seiner Crew hat er erstaunliches geleistet. Wir werden einen permanente Maintanace Crew auf dem Schiff etablieren, Bewerbungen hierfür können regulär über die Personalabteilung eingereicht werden.
Ebenfalls bedanke ich mich bei Leopold Leopoldson, auch er uns seine Crew waren unverzichtbar, besonders in der ersten Phase der Umbauarbeiten. Her Leopoldson wird in den nächsten zwei Jahren noch vier Mal auf die Shigeruu zurück kehren um Tauchausbildungen durchzuführen. Diese werden als reguläre Fortbildungen auch anderen AIM Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

Ich kann nicht umhin die Folgen der ungewöhnlichen Ereignisse anzusprechen welche uns Ende letzten Jahres ereignet haben.
Nach der Abberufung der Captain wird die Shigeruu einen neuen kommandierenden Offizier bekommen. Solomon Pike wird für die nachsten  sechs Monate als der provisorische Kapitän, die Geschicke des Schiffes lenken.

Mehrere Posten die für Operation Schneeland eingerichtet wurden, werden zu permanenten Positionen umgewandelt.
Der Posten des Chief of Security wird eine fester Bestandteil der AIM Besatzung auf der Shigeruu werden. Bewerbungen für diese Position können ebenfalls über die Personalabteilung eingereicht werden. Die Ausschreibung ist AIM weit.
Gleiches gilt für den Master at Arms. Nachdem das Schiff nun eine effektive Waffenplattform ist, muss auch dieser Posten festgemacht werden.
Die Projekte Kommunikation, Update und Hardeing werden zusammen gelegt und restrukturiert. Die NTNU wird eine eigene IT-Abteilung auf dem Schiff unterhalten, allerdings bleiben alle kritischen Systeme unter AIM Kontrolle. Der Posten des Systems Monitoring Officer wird ebenfalls permanent und Teil der Crew.
Das Flugdeck und Aviationdepartment werden nach einiges mehr an arbeite benötigen. RT wird als Chief of the Deck für weitere sechs Monate auf dem Schiff bleiben, diese Angebot gilt für alle Mitglieder dieser Bereiche. Kommen sie in mein Büro, sollen sie kein Interesse an der Verlängerung haben. Ansonsten werde ich alle Mitarbeiter der Abteilung zum Gespräch bitten um über permanente Crew-Positionen zu sprechen.
Soweit es die Vorgaben der Operation betrifft, war Schneeland sehr erfolgreich. Unsere Zeitlicher Verzug ist deutlich geringer als die optimistischen Voraussagen. Ich für meinen Teil könnte kam stolzer Sein als das was sie geleistet haben. An alle die uns bald verlassen werden, meinen Dank und die besten Wunsche, es war mir einen ehre mit ihnen zusammen zu arbeiten.

Med vennlig hilsen
Corre Sverdrup

*Intern/Team & Corre*

Hei

Ich wende mich noch einmal persönlich an sie. Ich kann nicht sagen das ich begeistern bin, wie die gesamte Situation sich entwickelt hat. Mich ärgert mehr die Komplexität und daraus resultierenden Folgen als das ich eine Problem mit ihrer Herangehensweise habe. Auch wenn ich persönlich anders vorgegangen wäre, weiß ich es zu schätzen das sie ihrer Aktion, komplett und ohne Zweifel von Schneeland getrennt haben. Alle Untersuchungen die Fehler in der Organisation der Op. Oder unseren Strukturen finden wollte ist schnell im Sand verlaufen. Damit haben sich nicht nur mich und ihrer Mitangestellten so wie untergebenen Geschützt, sondern auch alle Muhe die sie investiert haben. Dafür Danke ich ihnen.
@Brick& Norge: Ich würde mich freuen wenn sie sich auf die jeweiligen Posten, die sie bisher ausgefüllt haben bewerben würden. Wenn das ist was sie wünsch, können sie mit aller Unterstützung die ich geben kann rechnen. Ihrer Chance stehen nicht besonders gut, vor allem nicht die von Brick, aber eine Bewerbung von ihrer Seite würde demonstrieren das sie die Posten ernst nehmen und über die politischen Verwicklungen nicht nachdenken.
@Negative: Wenn sie eine permanente Anstellung bei er AIM anstreben und in den privaten Militärdienst wechseln wollen, wäre diese eine gute Gelegenheit. Wenn sie sich auf den Posten des SysOps bewerben, könnte das ihr Quereinstieg in einen AIM-Navy Offizierslaufbahn sein. Sie und Pike haben einen guten Draht, sie haben Verbindungen zur SOC und allerhand Vorerfahrungen. Spätestens wenn die zivilen Mitarbeiter, Wissenschaftler und Studenten an Bord ankommen wird das nützlich sein.
@Zoe: ich habe das ich ihre Dienste noch mindestens bis zum Sommer in ansruch nehemen kann. Ganz ehrlich, sie haben mir versprochen das, wenn ich ihnen erlaube den alten Schrott zu kaufen, ich ein paar Flugfähige Helikopter bekommen. Bisher sieht das gut aus, lassen sie mich jetzt nicht hängen.

Bye
Corre

Ebenso habe ich gestern Post aus London bekommen, ich füge ihnen das hier ein:

Dear Mr. Sverdrup
Mein Name ist Allan Pedington-Wells, ich bin Sachbearbeiter für Lloyds of London, Bereich Kidnapping, Ransom & Rescue und zuständig für die Vertäge mit der NTNU. Uns wurde ein Versicherungsfall gemeldet.
Mitglieder der NTNU sind in unserem Haus mit 25 Mil. NY Schadensumme versichert, es liegt in meiner Verantwortung die genauen Umstände und Schadensbestände festzustellen.
Ich habe erfahren das die interne Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist, lassen sie mich also bitte wissen wann das der Fall ist, damit ich eventuell zu zahlenden Prämien festlegen kann.Ihm laufe dieses Falles werde ich, zur klärung der Sachlage, ihrer Hilfe benötigen. Ich habe schon mit der AIM zusammen gearbeitet, bin mit den Prozeduren vertraut, mein Schweigepflicht ist notariel Beglaubigt und bei ihnen hinterlegt.
Dieses Anschreiben ist nicht mehr als ein Heads-Up, meiner Erfahrung nach hat es das Miliär gerne, wenn man ihnen ankündigt das etws passieren wird.
Kindes regards
P-Wells

Der Weihnachtsurlaub in Trondheim

Wie feiert sich Weihnachten auf der Shigeruu? In den meisten Metroplexen und Großstädten bekommt man (künstliche) Weihnachtsbäume nebst Dekoration das ganze Jahr. Aber natürlich ist Weihnachten noch immer ein Umsatzmotor für die beliebte Mittelschicht. Das gilt auch auf entlegenen Forschungsstationen und erst recht beim Militär.

Angestiftet von Norge, angetrieben von Bricks ernster Erkrankung und begleitet von Zoé und Negative machten sich die genannten auf den Weg zu einem Weihnachtsausflug nach Trondheim. Eine ideale Tarnung für ein geheimes Vorhaben. Wahrscheinlich hatte Norge auch gut daran getan, das Vorhaben nach Trondheim zu verlegen. Denn es häte auf der Shigeruu vielleicht für Aufsehen gesorgt.

Erinnerungen an den Ausflug nach Trondheim.

Brick scheint die Sache relativ gelassen zu nehmen. Seine Inhaftierung ebenso wie seine Einsetzung als Bodyguard und dann seine Beurlaubung. An der Sache mit dem Personenschutz scheint er sogar Gefallen zu finden, denn als seine Beurlaubung durch den General mitgeteilt wird, bleibt er auf seinem Posten, und teilt Johannsdottier und ihrer Tochter mit, selbstverständlich weiter auf sie auf zu passen, er habe ja im Moment ohnehin nichts zu tun…

… weniger gelassen nimmt er die Untersuchungen bei Voltairs Ärztin. Er ist sichtlich nervös, erkundigt sich in den Tagen zu oft, ob es etwas Neues gibt, und ist schlagartig sehr interessiert an den Impfungen, die die gute Frau Doktor ihm anbietet. Bei einem Treffen mit Voltair dankt er ihm unter 4 Augen für dessen Hilfe diesbezüglich und für den Eintrag in den Einsatzregeln, der seinen Zugriff auf die Ausrüstung legalisiert hat, da er davon ausgeht, dass das Voltairs Werk ist. Er sagt ihm auch, das er dafür was gut habe bei ihm.

Nach Voltairs Abreise weiht er auch Johannsdottier in seinen Gesundheitszustand ein, da er ihr und ihrer Tochter nahelegt, sollte der Strahlenmesser an seinem Handgelenk Alarm schlagen, sollten sie ihm keinesfalls zu Nahe kommen. 

Das Team ruft er früh noch einmal zusammen, und teilt ihnen mit: Jetzt sind die Wellen ja doch etwas höher geschlagen, als wir erwartet hatten. Mal sehen was noch draus wird. Haltet ihr euch mal schön bedeckt, bisher scheinen die Eierköpfe weiter oben euch alle noch nicht auf dem Schirm zu haben. Das soll ruhig auch so bleiben. War ja schließlich auch meine blöde Idee. Im Moment trifft es ja nur mich und Cpt. Skorgen. Bei der muss ich mich auch noch entschuldigen, wenn ich sie mal abseits ihres Büros antreffe, da brüllt sie mich eh nur an,… verständlich irgendwie.

Mike Goodfellow wurschtelt sich so durch die heiße Phase mit den Befragungen und Berichten durch. Soweit möglich, versuchte er sich mit Voltaire gut zu stellen und zu helfen – solange das eben Sinn machte. Der Alltag von Operation Schneeland kommt ihm aber auch schnell wieder zupass. Paranoider als zuvor, jagt er potentiellen Angirffen gegen die Shigeruu – und insbesondere der SFG 77 – hinterher und sucht wohl nach Anzeichen weiterer Belauschungen, Cyberangriffe oder Matrixmanipulationen.

Da der Wageslave so ein bißchen im Abseits steht, klüngelt er am ehesten mit Zoé, Norge und Brick rum. Vielleicht auch mit Panda und Goose. Das Verhältnis zu Negative ist etwas gelockerter, aber noch deutlich distanziert. Die Kameraden werden schnell mitkriegen, dass Mike ein Mädchen hat. Scheinbar was ernstes. Sie arbeitet wohl als Angestellte bei einer asiatischen Fluglinie. Zahllose Abende jammert er den anderen vor, dass er nicht weiß, wie er Nancy die Sprachnachricht mit dem „Ich liebe Dich“ aus dem Einsatz erklären soll! Er kann ja nicht ausplaudern, was wirklich gelaufen ist! Und jetzt lässt Nancy einfach keine Ruhe, stresst rum und will wissen was los ist und warum ein Matrixbetreuer unter Top Secret arbeitet. Wenn da jemand aus dem Team eine Lösung für das Problem hat, dann wäre Mike sicher dankbar!

Druids and Storms are old companions

Wenige Minuten nach der Veröffentlichung
Captain Skorgen hat viele Jahre auf der Shigeruu verbracht, abseits und unauffällig, hat sie sich und ihr Geheimnis verborgen. Sie hat sich nicht beklagt und keine Wellen geschlagen.
Nun wurde sie herausgefordert und anstatt sich still und ruhig zu verhalten, geht sie zum Angriff über. Für sie war klar das diese Sache sich gegen sie wenden würde, wenn sie nicht Herrin der Lage wird. Ihr Plan war einfach: Die Täter festsetzten, die Beweismittel sichern und sich dann mit dem Policie Board in Verbindung zu setzten. Millestone war der erste auf ihrer Liste. Nach dem sie ihn zu sich zitiert hatte enthob sie ihn seines Posten und ließ ihn in die Arrestzelle werfen. Dann berief sie eine große Konferenz aller Department Heads ein und diktierte ihre Anordnungen. Sie war die Kapitänin diese Schiffes und niemand an Bord war in der Lage sich gegen ihrer Befehle zu stellen.

Das war ihr erster großer Irrtum. Als sich die Tür den Konferenzraums öffnete und die weißberobte Gestalt den Raum betrat sank die Temperatur um 20 Grad und Eisblumen bilden sich auf den Fenstern.
Unweigerlich bekommen alle Menschen eine von zwei Eindrücken wenn sie Sigrid Johansdottier zu ersten mal treffen. Entweder ist es die leicht exzentrische Akademikerin mit dem unbändigen Wissensdrang. Oder es ist die leicht entrückte weiße Gestalt, freundlich, hilfsbereit, besorgt um die Menschen und ihre Beziehung zur Feenwelt, die Priesterin der alten Welt und der neuen Welt.
Die Führungsriege der Shigeruu lernte an diesem Tag die dritte Version kennen. Druiden sind Beschützer, Behüter, Krieger wieder dem Bösen. In einem Moment totaler Hilflosigkeit waren ihr eine Gruppen von Männer und einer kleinen Frau zur Hilfe gekommen und hatten das beschützt was ihr am teuersten auf der Welt war…nun war sie an der Reihe.
Die Furcht vor einer höheren Macht ist etwas was den Menschen des frühen 21zigten Jahrhunderts abhanden gekommen ist. Die erwachte Welt lehrt diese Lexion seit nunmehr fast 40zig Jahren. Heute war es für Finnja Skorgen und die Schneelandführung zeit, erleuchtet zu werden.

Schon wenige Stunden später war das Schiff voll von Gerüchten über die Geschehnisse. Offensichtlich hatte es keinen Schwertkampf zwischen den beiden Frauen gegeben, noch hatte Johansdottier die Captain in ein Schaf verwandelt.
Fakt war, das Skorgens Kampagne der Wind aus den Segeln genommen wurde. Sigrid Johannsdottier hatte sich zwischen die Captain und das Einsatzteam gestellt. Ihre volle Autorität war aber nicht nur die einer Druidin, sondern eines angesehene Mitglieds des Wittan. Eine Gruppe von mächtigen Zauberern, welche sie zu einer gemeinsamen Mission zusammen tun sind viel mehr als Kollegen. Sie bilden einen Zirkel, welcher sich gegenseitig stützt und trägt. Das Wittan war ein langjähriger und vor allem prestigeträchtiger Kunde der AIM. Zudem waren die magischen Lehranstalten nicht zu unterschätzenden politische Machtfaktoren, allen voran das Konzil von Köln, welches in Teilen Zentraleuropas großen Einfluss geniest.
Skorgens Autorität hatte als Flutwelle angefangen und war an dieser weißen Klippe zerschellt.

Gerüchten zufolge habe Monsieur St.Coix (Voltaires Deckidentität mit der er sich euch auch schon bei Golden Gap vorgestellt hat), einen Kompromissvorschlag gemacht, bevor die Situation ernsthaft eskalieren konnte. Der Zwerg, ein Sonderermittler der AIM, war vor wenigen Stunden an Bord gekommen.
Chief Millestone wird beauftragt, persönlich für den Schutz der von Mutter und Tochter Johansdottier zu sorgen und seine Aufgaben als Sec. Chief von seinem Stellvertretter erledigen zu lassen. Das mit der Auflage einstweilen das Schiff nicht zu verlassen bis die Untersuchungskommission eintreffen würde. Da Mademoiselle Sigridsdottier seit ihrer Rettung sowieso unter permanentem Schutz steht und sie zu Mr. Millestone das größte Vertrauen hat, träfe sich das doch sowieso gut. Der Rest des SFG-77 würde normal ihren Pflichten unter Op. Schneeland nachgehen.
Monsieur St.Coix übernahm die Sicherung der Beweise und leitete die Bergung und Sortierung sämtlichen Materials welches gesammelt wurde ein.

24 Stunden später
Als die Ermittler der skandinavischen Polizei und der demokratische Beobachter an Bord kamen, wurden diese vor vollenden Tatsachen gestellt.
Nein, die Beweismittel könnte sie nicht einsehen, eine forensisches Team das von St.Croix eingeflogen wurde, sicherte diese im Moment.
Ja, man würde sie über die Ergebnisse informieren sobald die Zuständigkeiten geklärt wären.
Nein, die Identitäten des Einsatzteam wären geheim, alle Fragen könnte sie an St.Croix richten!
Ja, Dr. Johansdottier würde für einen Zeugenaussage zur Verfügung stehen.
Nein, das gälte nicht für die Entführungsopfer.
Nein, die Zeugenvernehmung würde nicht ohne Beisein eines AIM Mitarbeiters und einer Leibwache stattfinden!
Nein, St.Croix interessiere sich nicht im geringsten dafür mit wem er Rede, bis der Status der Untersuchung nicht geklärt ist, gelten diese Regeln!

Die nächsten 40 Stunden
Voltaire und sein Team arbeiten Fieberhaft an der Untersuchung der gesammelten Beweismittel. Die SFG bleibt für die meiste Zeit außen vor. Zum einen muss eure Identität geschützt werden, die Chance das jemand mit den Ermittlern redet und eure Namen ins spiel kommen ist sowieso schon recht recht groß. Zum anderen habt ihr Voltaire sehr deutlich zu verstehen gegeben das ihr ihm nicht vertraut und nicht in seine Aktionen verwickelt werden wollt.
Das scheint er zu respektieren, gleichzeitig muss er seine Operation vor Eingriffen und Mitwissern von außerhalb schützen. Das schließt die Mitglieder von SGF-77 nun aber ein, etwas was er offensichtlich bedauert. Gleichzeitig versucht er sein bestes um das Team abzuschirmen.

Niemand der Crew entkommt einer Lextion über Schweigepflicht und was einem Plappermaul alles passieren kann….
hier draußen….
im Eismeers….
ganz allein….
Keiner Redet!

Ebenso löst er alle Ausrüstung welche vorher in der Asservatenkammer war aus der Beweismittelsammlung, dazu gehören auch diverse Ausrüstungsboxen welche als Skikästen getarnt sind, vier Matrak-Autoketten mit starken Elektromotoren, einige elektronischen Bauteile, Waffen und ein schnittiger Hubschrauber. All diese Material wird verzeichnet und eingelagert.
Als während der Untersuchung die Frage aufkommt, wie das Team an die Waffen gekommen sein, findet sich ein Eintrag in den Richtlinien der Asservatenkammern auf der Shigeruu. Da heißt es, das der Chief of Security, der Master at Arms und der VIP Security Officer, so wie jedes Mitglied der SOC, auf die Asservatenkammern zugreifen darf, wenn die Einsatzregeln die Anwendung von tödlicher Gewalt und/oder eine Selbstaktivierung zur Übernahmen von Sicherheitsaufgaben vorsehen. Beides ist für Schneeland der Fall. Somit zerrinnt einer der Vorwürfe gegen Brick durch eine simplen Akteneintrag.

Schließlich wird Brick von der euch bekannten Ärztin aus Voltaires Team untersucht. Sie verkündet von vornherein, das sie selber keine Ahnung von diesen Themen hat, aber wenn sie genug Proben und Kulturen von Brick anlegt, kann sie vielleicht ein paar unauffällige und vor allem anonyme Nachforschungen anstellen, allen voran eine unabhängiges Labor beauftragen.
Gleichzeitig fragt sie ihn, ob er sich das mit der Impfung nicht doch noch mal überlegen wolle. Die Handgranate von Hun waren gefüllt mit „Black Bleeder“ ein Cocktail von Keimen und Erregern welche innerhalb von weniger als einer Minute schwere Blutungen der Schleimhäute und Hysterie hervorruft. Eine der Waffen vor der sie gewarnt hat und gegen die die Impfung bestimmt war.

78 Stunden später
Als General Lambert den Status von Skorgen und Millestone als „Beurlaubt mit Meldepflicht“ festlegt und das Untersuchungsteam der AIM an Bord kommt, packt Voltaire die Koffer. Er übergibt die Beweise der skandinavischen Bundespolizei, gleichzeitig Rät er dem Team, die Details der verbrannten Leichen herunter zu spielen und mögliche Kopien des Hun-Videos zu vernichten. Wenn die Skandinavier es in die Hände bekommen, werde das nur negative Folgen haben, dass ein Idiot das Video im Netz veröffentlicht ist dann nicht mal das Schlimmste.
Voltaire verabschiedet sich von jeden des Teams, verspricht Brick das sich seine Ärztin bei ihm melden wird und verlässt die Shigeruu mit den Worten:
„Ich wünsche ihnen allen viel Glück, wenn es noch etwas gibt was ich für sie tun kann, lassen sie es mich wissen. Wahrscheinlich ist das das letzte Mal das wir uns sehen, ich entschuldige mich das ich sie in diese Sache hineingezogen habe. Aber solche Zufälle wiederholen sich nicht und ich werde nicht mehr versuchen sie für meine Operation zu gewinnen oder sie in Zukunft mit meinen Untersuchungen, komischen Ideen oder Kugeln belästigen. Always AIM true“

Gewitter im Schneeland

Zwölf Stunden nach der Rückkehr auf die Shigeruu hatte Voltaire Fuß an Deck gesetzt und kurz darauf gab es die große Besprechung mit der SFG 77. Die eigentümlichen Ereignisse um Aaron Brown und Dr. Sigrid Johannsdottir spukten in den Köpfen aller Beteiligten umher, wie der Wind in den Gängen der Shigeruu.

Die SFG 77 hatte sich beratschlagt und entschieden, dass man am ursprünglich gefassten Plan festhalten wolle: Die vertrauensvolle Annäherung der Johannsdottir und die raschen Enthüllungen danach legten den berechtigten Verdacht nahe, dass es Verräter an Bord geben könnte. So hatte Chief Milestone einen geheimen Bericht vorab erfasst, der nach dem Einsatz ergänzt und dann im internen Netzwerk von AIM veröffentlicht worden war. Der Einsatz geschah somit den Akten nach auf eigene Faust. Weder sollte Voltair seine Schirmherrschaft über den Einsatz ausüben, noch sollte CPT Uzun in die Plficht genommen werden. Man spielte nach den Regeln – nachdem man sie gehörig gedehnt hatte.

Bevor der Einsatzbericht veröffentlich wurde, war es an Philippe Boucard, der eiskalten Flamme Finnja Skorgen eine Beichte abzulegen. Nur die Geister an Bord wissen, wie dieses Gespräch begann und endete. Am Ende war jedenfalls klar, für wen der Stuhl fehlte, als die Musik aufhörte zu spielen. Doch nicht zu schnell damit.

Die Dinge nahmen ihren Lauf. Der Bericht wurde öffentlich gesetzt und Voltair scharrte bereits mit den Hufen, seine Autorität und seine Missionsparameter zu nutzen, um die ganze Sache zügig an sich zu ziehen. Bis dahin blieb jedoch Zeit. Viele, lange Stunden. Zeit, die SFG 77 und Voltaire in Ruhe nutzen konnten, um sich mit den Beweisen auseinanderzusetzen – und auch mit der Gerüchteküche an Bord. Doch davon wird hier nicht zu reden sein. Die Zeit wurde jedenfalls nicht verschenkt.

Die erste Explosion ereignete sich, als Finnja Skorgen einige Stunden nach der Enthüllung durch Negative den Security Chief Milestone zu sich zitierte. Sie legte ihm einen Strick um den Hals, warf das Seil über den Antennenmast der Shigeruu und wartete dann auf die Ankunft des AIM Services Department, um den Chief daran zu erhängen. Es war klar, dass die Captain weder von spektakulären Sondereinsätzen noch von ihrer Unterminierung begeistert war. Als Kommandantin der Shigeruu hatte man sie als potentielle Verräterin übergangen. Die Fronten lagen klar. Aber die Geschütze ruhten noch. Über Brick brauten sich Gewitterwolken zusammen.

Erst 78 Stunden nach dem Einsatz erging eine Weisung durch das Büro des Deputy Chief Officer der AIM Services Branch, GEN Lambert, dass CPT Finnja Skorgen und Security Chief Milestone einstweilen ihrer Verpflichtungen entbunden sind und eine Untersuchung eingeleitet wird. Daniel Roskowitzt übernahm als Erster Offizier das Kommando über die Shigeruu. Gleichzeitig kam die Anweisung, alle geborgenen Beweismittel in einen Raum zu packen und zu versiegeln. Darin war man geübt.

Voltaire ließ sogleich seine Muskeln hinter den Kulissen spielen und erhielt den Zuschlag für die Beweismittelsicherung und weitere Aufklärung der seltsamen Sachverhalte um die Viren und den Entführungsversuch. Gleichzeitig war AIM jedoch genötigt, der Skandinavischen Union Zugeständnisse zu machen. Ein Demokratischer Beobachter wurde auf die Shigeruu entsandt, zusammen mit einem Ermittlungsteam der Bundespolizei der Skandinavischen Union. Kein einziges Mitglied der SFG 77 bittet man zu einer persönlichen Befragung. Es ist vor allem Voltaire, der sich mit diesen Leuten auseinandersetzt.

Wie Norge gelegentlich behauptet hatte, ist es den Skandinaviern an Schönwetter gelegen, sie reagierten jedoch empfindlich auf die Unterlassene Warnung und das Fehlen einer jeglichen Form von Erlaubnisanfrage oder wenigstens Inkenntnissetzung vor der Geiselbefreiung. Schüchterne Fingerzeige in Richtung Johannsdottirs Tochter und die Erpressung ändern wenig. So ist schnell klar, dass ein Kopf rollen wird.

Eine Woche nach dem Einsatz erreicht eine Untersuchungskommission von AIM die Shigeruu. Sie wird durch den Demokratischen Beobachter unterstützt. Es zeichnet sich schnell ab, dass Finnja Skorgen einen sehr hübschen Kopf hat, der hervorragend zu rollen scheint. Als „Altbestand“ der Shigeruu bietet sich für AIM das praktische Argument an, hier bisher keine angemessene Personalerneuerung vorgenommen zu haben. Die Tatsache, dass Finnja Skorgen a) ihr Personal scheinbar nachlässig führte, b) einen illegalen Einsatz ihrer eigenen Leute nicht verhindern, ja, nichteinmal bemerken konnte und c) rundheraus von allen Mitwissern als mögliche Verräterin angesehen wurde, macht den Weg für disziplinarische Maßnahmen frei. Ein Austausch der Kommandierenden Offizierin scheint sowohl dem Büro von GEN Lambert als auch der Skandinavischen Union ein angemessener Schritt.

Voltaire berichtet weiter an die SFG 77, dass die Skandinavische Union Strafanzeige gegen alle Beteiligten an der Geiselbefreiung gestellt hat. Die Politik von AIM sieht jedoch in solchen Fällen vor, dass aktive Einsatzkräfte nicht namentlich bekannt gemacht werden, um die Sicherheit aller Beteiligten nicht zu gefährden. Da diese Regel für AIM ein hohes Gut ist, eröffnet die Staatsanwaltschaft der Skandinavischen Union auf Drängen des Demokratischen Beobachters ein Verfahren gegen Unbekannt. Anklagepunkte sind Verletzung der Hoheitsrechte, Verstoß gegen vertragliche Vereinbarungen zu Sicherheitsoperationen, illegaler Schusswaffeneinsatz, illegale Einfuhr und illegaler Einsatz von Kriegswaffen. Dieser Kampf wird zwischen der Skandinavischen Union und der Law Division von AIM gefochten werden.

Kurzum: Die SFG 77 und Voltaire hatten 66 Stunden, um die Beweismittel zu sichten. Danach war die Skandinavische Bundespolizei mit an Bord. Da der Ort der Geiselnahme und all die damit verbundenen Beweise auf norwegischem Grund herumlagen sowie die Opfer selbst Skandinavier waren, kann Voltaire nicht umhin, den Fall früher oder später aus der Hand zu geben. Ob und wieweit Voltaire die Skandinavier tatsächlich in die terroristischen Details eingeweiht hatte, bleibt Gegenstand von Spekulationen.

Mit CPT Finnja Skorgen hat die SFG 77 sich eine neue Feindin gemacht. Negative hält sich bedeckt bisher, falls er mehr weiß. Sie verschwindet von der Shigeruu mit unbekanntem Ziel. Brick wird als Sergeant für lange Wochen vom Dienst befreit. Er muss zusehen, wie seine Arbeit mit der Sicherheitsabteilung in fremde Hände fällt. Es dringen keine Worte zur SFG 77 darüber durch, was ihrem Sergeanten bevorsteht. Dass Finnja Skorgen ihn schwer belastet hat, ist kein Geheimnis. Und so manchem ist die SFG 77 ein Dorn im Auge. Voltaire wird zunehmend skeptischer. Es scheint so, als würde Katsuo Uzun, der bisher in dieser Angelegenheit kein einziges Mal in Erscheinung getreten war, seinen Sergeanten nicht halten können. Die Entscheidung darüber kommt dann an einem vernebelten Nachmittag im Januar. Doch das ist eine andere Geschichte. Und bis dahin passierten noch andere Dinge…

„Aye Chief“, antwortet Mike erschöpft, aber er zwinkert Zoé zu als er aufsteht.

„Ich hänge mich an die Daten. Und vor allem will ich mal in der Matrix nach dieser Host-Konstruktion suchen. Das, was die da aufgebaut hatten, war schon ziemlich schräg. Wirkte so, als hätte ein Decker ihnen ein flexibles Framework programmiert und die hatten dann ihren ganzen Kram mit Coms, BattleTac und Dronen eher flüchtig eingebunden. Der Decker war sicher nicht vor Ort. Ich schaue mich mal um, ob man die Handschrift in der Szene findet. So viel Kohle wie die hatten, haben sie vielleicht einen externen Profi für diesen portablen Host beauftragt.“

Damit verlässt er dann den Raum.

Brick schaut nachdenklich hinter Voltaire her, als er den Raum verlässt, schaut dann jeden Einzelnen in der Runde an…

Der Typ ist echt seltsam. Könnte ein guter Verbündeter werden, wenn er so ein dicker Fisch ist, wie er sagt. Könnte aber auch die Pest für uns werden, weil diese Geheimdiensttypen nunmal immer Ärger verheißen. Schaun wir mal, was sich tut, nachdem wir die Berichte draußen haben.

Norge, genau das haben wir ja auch im Vorhinein besprochen. Wenn die Sache glatt geht, was sie natürlich mit dem Team gehen musste, haben wir nichts zu vertuschen. Drei kleine Mädchen und eine Nobelpreisträgerin vor bösen Terroristen retten, das ist vermutlich die öffentlichkeitswirksamste Tat, die wir je durchgezogen haben. Klar wird man weiter oben nicht begeistert sein, aber sie können uns ja kaum in den Knast stecken für herausragenden Einsatz und Heldenmut.

Und Zoe, du verstehst das richtig. Cpt. Uzon WAR unser Vorgesetzter. Er könnte uns jederzeit reaktivieren in seiner SFG, aber momentan ist er raus aus unserer Befehlskette. Von daher weiß ich auch nicht, warum dieser Voltaire immer davon faselt was für Probleme Uzon kriegen wird. Aber vermutlich weiß er einfach mehr als wir über die internen Balgereien… jedenfalls ist er nicht so leicht zu verstehen, wie man es seinem Namensgeber literarisch nachsagt.

Wageslave, entspann dich. Niemand lässt hier irgend jemanden hängen. Wir mögen ja ein seltsamer Haufen sein, aber sei dir sicher, wenn du dabei bleibst kannst du noch was erleben. Und wenn dir dann einer aufs Board spuckt, wird ihm schon einer von uns den Kopf abdrehen.

Dann streckt er sich, und wird wieder deutlich sachlicher…

Und jetzt loslos an die Arbeit.

Negative, du informierst jetzt mal unseren Cpt. IstmirallesscheißegalsolangediemichinRuhelassen. Die ist sonst zu Recht angepisst. Meinen offiziellen Bericht bekommt sie in 2 Stunden.

Der Rest… Holt alle Informationen aus unseren Beweisen raus, die ihr bekommen könnt. Ich meine Festplattenauswertungen, Datensichtung und funkprotokolle für Negative und Wageslave. Zoe, Auswertung des Autopiloten des Helikopters von denen, Kopie anfertigen vom Video das ich gemacht habe, . Norge, ab in die Krankenstation, du darfst deine erste Obduktion machen. Ich weiß, das kannst du nicht, aber wir haben genug Leichen, damit du eine zerschnippeln kannst. Ausserdem brauchen wir die biometrischen Daten der nicht verbrannten Typen, um nach ihnen suchen zu können. Ich schnappe mir deren Ausrüstung und nehme sie auseinander, Zoe, du hilfst mir dann dabei, wenn du mit dem Heli durch bist. Wir brauchen erstmal die offensichtlichen Sachen. Seriennummern, Typenbezeichnungen etc.

In ein paar Stunden gehört uns der ganze Kram wahrscheinlich nicht mehr. dann greift ihn sich Voltaire, oder die skandinavische Regierung, oder sonst irgendwer, der ganz oben am Futtertrog steht. ALSO GEBT GAS! WEGTRETEN!

 

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