Norge ruckt im Sessel auf bei Zoes Worten.

Immer langsam Zoe. Die Aufgabe war für die Sicherheit der Verhandlungsführer von Yutani zu sorgen. Wenn wir für die Sicherheit aller Teilnehmer sorgen müssen, brauchen wir mehr Zeit, 50 zuverlässige Leute und vor allem eine vorbereitete Umgebung. Und bevor das nun abgestimmt wird, wenn die Parameter der Operation dahingehend abgeändert werden, steige ich aus.

Nun Vorgaben und Wünsche sind in der Tat im Moment spärlich, aber die Rückmeldung vom Yutani Customer Support auf unsere Initiative fand ich dennoch klar genug. Der Vorschlag, Frederic Denton als Unterhandlungspartner zu akquirieren stieß bei der Yutani offenbar auf Resonanz. Die digitale Kundenauskunft hatte uns Dentons Aufenthaltsort mitgeteilt. Das Missionsziel ist für mich daher klar; Frederic Denton mit einer Gruppe von Unterhändlern aus Japan und anderen Staaten zusammenzubringen, die sich bereits verfügbar hält. So war die Aussage von Yutani. Unser Primäres Ziel wäre dabei die Sicherheit des Treffens sowie die Unversehrtheit aller Beteiligten zu garantieren.

Ich sehe unsere Aufgabe also zunächst darin Denton ausfindig zu machen und ein erstes Gespräch mit ihm zu führen, das wenn er bereit ist, dann in ein weiteres mit den Unterhändlern führen soll.

Die Yutani Corporation muss uns dabei sagen wie sie uns bei dem Vorhaben finanziell beziehungsweise mit Material unterstützen kann.

Noch bevor die Chance ist in aktion zu verfallen, hält Régicit die anderen zurück:
„Mes Amies. Meine Einschätzung der Situation ist ein wenig anders als die eure!
Es gibt keine Vorgaben, keine Wünsch von einer oder der anderen Seite, da es noch nicht mal Seiten gibt. Denton hält sich zu Zeit wohl in Kapstadt auf. Dort müssten wir ihn erst einmal finden, dann mit ihm sprechen und in dann noch überzeugen das er an einem eventuellen Gespräch teil nimmt. Wenn wir das nicht schaffen, endet Op. Kimono!
Um das zu bewerkstelligen brauchen wir Geld. Entweder YC stellt uns einen Creditrahmen zur Verfügung…250.000NY scheinen angemessen, oder Kimono endet sofort. 250K ist für YC ein Handgeld, sollte aber für uns ausreichen um Transport, Ausrüstung, Unterkunft und Kontrakte zu bezahlen.
Also Ersten muss YC Farbe bekennen und für die Kosten aufkommen. Zweitens müssen sie ein Unterhändlerteam zusammenstellen und nach Kapstadt senden. Wenn keine Kontakt zu standen kommt, fliegen die halt unverrichteter Dinge wieder heim. Drittens müssen wir nach Kapstadt und Denton ausfindig machen. Solle diese gelingen und Er einwilligen, können wir dann Viertens einen geeigneten Unterhandlungsort ausfindig machen und die nötigen Vorkehrungen für Geheimhaltung & Sicherheit treffen.
Ich persönlich bin nicht bereit auf Wünsche, Befindlichkeiten und Vorlieben von Außen einzugehen. Entweder das läuft nun so wie wir wollen oder wir machen unsere eigenen Dinge, fliegen nach Jakarta, kassieren Owens Kopfgeld und dann ab nach Hause.“

Es ist klar, das er es ernst meint. Régicit hat keine Lust auf die Weiterführung von Kimono, es ist einzig und allein Pflichtbewusstsein das ihn dazu treibt. Wenn er die Situation nach Meinung der anderen falsch einschätzt, sollte man in schnell und glaubwürdig davon überzeugen.
„Wenn YC noch mehr Informationen zu Denton hat, also mehr als eine geographisches Datum, sollen sie damit ebenfalls herausrücken. Des weiteren würde ich noch einmal den Vorschlag machen das man die beiden Anderen, die wir während Wipelash hochgenommen haben, mitbringt und wieder auf freien Fuss setzt, als Geste des guten Willens. Perfekt wäre es wenn wir diese schon zu einem ersten Treffen mit Denton mitbringen könneten, das mag aber logistische herausfordernd sein“
Er blickt in die Runde, trink Espresso, blickt erneut:
„Meinungen, Gegenvorschläge, Ergänzungen?“

Brick schaut nachdenklich in die Runde…
Dann ist es also beschlossene Sache. Wir glänzen weiter in unserem ursprünglichen Auftrag. Personenschutz bei Geheimverhandlungen.
Owens Tochter wird observiert von einer externen Person, Negative kümmert sich drum. Daran können wir später anknüpfen.
Die Amtsgeschäfte auf der Shigeruu müssen noch etwas warten.
Zoe, frag beim Cust.Supp. an, ob die auf einem bestimmten Ort bestehen, das Gleiche bei Denton. Wenn beide Nein, bestimmen wir einen neutralen Ort. Ausrüstungsanfragen müssen warten, bis wir den Ort haben. das Grandhotel Mexico-City ist sicher was anderes als die Wüste Gobi.
Norge, Recicide. das heißt Arschbacken zusammen kneifen. Heimaturlaub gibt es vorerst nicht… erlegt die Stirn in Falten… komisch, ich denke bei heimat tatsächlich an die Shigeruu.
Als er sich bereits abgewandt hat, scheint ihm noch etwas ein zu fallen…
Achja, was die Sache mit meiner Therapie angeht, es scheint eine persönliche Erfahrungssache zu sein, die mich das Feuer erfahren lässt in der Hitze des Gefechts… ich habe ein unkonkretes Bild wie das aussehen wird, aber es könnte hässlich werden. Sollte ich also jemandem mit einer gewissen Begeisterung den Kopf zerdrücken oder sowas, das hätte dann rein medizinische Gründe. Und keine Angst, es wird jemanden treffen, falls es passsiert, der es verdient hat.

Tut mir leid Norge, ich weiß dass du davon am wenigsten begeistert bist, aber ich denke es macht im Moment am meisten Sinn.

Die Anfrage an Yutani kann ich gerne stellen, lasst uns vorher mal überlegen welchen Ort wir vorschlagen wollen und was wir an Ausrüstung brauchen. Hoffen wir einfach, dass Yutani uns dahingehend unterstützt.

Also gut. Dann also weiter mit der Operation Kimono. Wer nimmt Kontakt auf damit wir neue Ausrüstung bekommen? Ich mach es nicht. Bisher hat es kein gutes Ende genommen wenn ich mit Yutani Kontakt aufnehme. Und ja wenn wir das schon durchziehen, vielleicht an einem neutralerem Ort wie hier. Mauritius soll eine schöne Insel sein. Aber Spaß beiseite, wir sollten da wenn schon auf einen Ort drängen an dem wir uns freier bewegen können.

Lehnt sich leicht resigniert in den Sessel zurück und zündet sich eine seiner Zigarren an.

Terminal Shrine

Ein verregneter Tag in Beijing. Die Zahnräder der Welt drehen sich weiter. Die Urbane Brigade patroulliert in manchen Straßen. Die Prostituierten patroullieren  wieder in anderen. Der Nudelverkäufer auf dem alten Elektromobil trägt bunte Sandalen, die wie ein Regenbogen auf den öligen Pfützen zu schwimmen scheinen. Die Gesichter sind nach unten gerichtet, die Krägen steil aufgestellt, wie die Häuserfronten ringsum. Auf der Grauen Achse liegen unzählige Kunstblumen von namenlosen Händen sorgsam auf dem Gehsteig aufgereiht. Ein Dutzend für jeden Verletzten, einhundert für jeden Toten. Wie ein Wunder, bleiben sie von Stiefeln und Rädern unversehrt.

Im warmen Keller eines der Wohnhäuser des Weißen Lotus gibt es einen langen Gang, von dem aus die Türen in Regallager, Schlafräume und Heizungsbunker führen. Am Ende des Ganges ist ein großer Tisch mit einem Terminal aus der Blüte der 2030er. Unzählige Hände haben hier Tasten geschunden, Kabel verdrahtet Platinen gelötet. So alt es ist, so anonym ist es auch. Zahlreiche Merkzettel verraten Passwörter zu illegalen Datenparadiesen, Simsense-Kanälen und dem Shadownet. Ein idealer Ort, um an diesem verregneten Tag die nächsten Schritte zu planen, zu recherchieren, ungefährdet die Mailbox zu sichten oder den ein oder anderen Kontakt herzustellen.

Als sich die SFG 77 nach einer ruppigen Diskussion mit Zuhältern, leichten Damen, Dealern und Anarchisten endlich eine volle Stunde am Terminal erobert hat, sitzt und steht man im Kreis beisammen und glotzt auf den Trideoschirm. Gerade als die kritischen Daten über den Bildschirm flattern, die offenen Fenster mit Tagesberichten, Informationen aus Kapstadt, Flugpläne nach Jakarta, der geheimen Mailbox, da tritt ein älterer Mann neben die SFG 77. Wie konnte der sich so leise anschleichen!?

Kurz bevor der sprungbereite Negative in den Monitor – oder den Mann – schießen kann, entspannt sich die Lage. Der Alte ignoriert die Gruppe völlig und knieht sich direkt neben Brick vor dem Terminal auf ein Kissen am Boden. Dort entzündet er mit einem Benzinfeuerzeug drei Räucherkegel und platziert sie in einen alten, verrosteten Aschenbecher, der vor einer goldenen Statue des Buddha Siddhartha steht. Eine schmucklose, kalte LED grellt auf und erhellt die kindsgroße Figur. Wo kommt die Statue plötzlich her? Stand die tatsächlich die ganze Zeit im Schatten des Terminals? Niemand hatte sie bis eben bemerkt.

Der alte Mann senkt dreimal den Kopf auf den Boden, dann platziert er ein eingeschweißtes Sandwich und eine Dose Soja-Kaffee zwischen unzähligen anderen Kleinigkeiten, die sich zu Füßen der Statue stapeln. Behutsam rückt er ein paar Sachen zurecht und berührt kurz die Füße des Buddha, bevor er wieder im dunklen Kellergang verschwindet. Zehn Augen schauen dem Mann hinterher.

Atra steht einige Meter hinten im Gang und beobachtet die Szene. Als der Mann vorrüber gegangen ist, spricht sie etwas amüsiert aber auch flapsig zu den fünf Gesichtern, die sie mit Fragezeichen über den Köpfen etwas irritiert ansehen:

Was? Beides gibt Hoffnung. Beides bestimmt das Schicksal. Der Unterschied ist nur, dass der User am rechten Terminal weiss, dass er einer höheren Macht gegenübertritt. Der User am linken Terminal schaut nur auf den Bildschirm, nicht dahinter. Er glaubt bloß, er wäre der große Manipulator. Am Ende des Tages, sind beide nur Spielbälle auf einem großen Meer.

Als sie realisiert, dass die Gruppe sie immer noch anglotzt und gerade eigentlich wichtige Dinge tun wollte, schnaufft sie kurz verächtlich, wirft ihre Zigarette auf den Boden und folgt dem alten Mann zurück ins Dunkel.

Meanwhile…

In den Tagen in Bejing kommt der Moment des Alltage, an dem man prüft was im Rest des eigenen Lebens so vor sich geht. Gehaltsmitteilungen, Amtspost und Rechungen, die Welt da draußen bleibt nicht stehen.
Operation Schneeland ist offizell zu enden, doch da ihr euch alle auf Positionen unter Op. Iceship beworben habt, gibt es auch hier einige Neuigkeiten. Und eine Menge Scuttelbug (Seemanssprache für Gerüchteküche). Doch die hilfsbereite Person die Mike Goodfellow ja ist, hat er periodische Updates in euren Mailboxen hinterlassen, da er ja wusste das ihr eine Zeit lang weg vom Schirm sein werdet.

(Das folgende Gespräch steht Stellvertrettend für diese Zusammenfassung der Dinge die an Bord diskutiert wurden. Mike hatte wohl einen ziemlich guten Einblick in das was los ist)

Ein Gespräch

Eine Diskussion um die Personallage der Shigeruu, zwischen Corre Sverdrüp (CS), Leiter Op.Iceship & Schneeland, Mark van Marten (MM), Personalleitung Nord-Europa, einer Liason der Skandinavischen Union (SU) und einem Vertreter des AIM Policy Board (PB).

PB: Unmöglich! Nach dem was dieser Kerl sich geleistet hat!
MM: Es liegt eine ordnungsgemäße Bewerbung von Sgt. Milestone vor, rein formell gibt es keinen Grund, diese nicht an die Einsatzleitung von Iceship weiter zu geben.
PB: Hören sie was ich sage: Milestone wird nicht der Sicherheitschef der Shigeruu!
SU: Ich würde mich normalerweise in diese Personalentscheidungen nicht einmischen, aber es ist sicher das eine Berufung von Sgt. Milestone von der SU nicht gut aufgenommen werden würde.
CS: Meine Herrn, ich sehe ihrer Problematik, Fakt ist aber, dass ich seitens der Operation keine große Wahl habe, als den Sgt. in diesem Posten zu berufen….
Er hebt die Hand.
Lassen sie mich ausreden! Die NTNU ist der primäre Klient von Op.Iceship. Ich habe hier ein Schreiben des Universitätspräsidenten, in dem der erwünschte Kanditat für die Position zweifelsfrei benannt wird. Zudem kann die SU sich gar nicht an Milestone stören, die Identitäten der Personen sind vertraulich, egal ob es inoffiziell druchgesickert ist.
PB: Irrelevant! Die Statuten von Iceship geben uns uneigeschränkte Vollmacht in Personalentscheidungen die mit der Besatzung zu tun haben. Der Sichrheitsdienst ist eine militärische Position welche….
Sverdrup lässt sich nicht unterbrechen, er fährt fort
CS: Des weiteren steht in dem Schreiben das, sollte der Berufung nicht statt begeben werden, die NTNU uns das Mandat für die Sicherheit des Labors entzieht und einen eigenen Wachdienst einrichten wird. Das bedeutet nicht nur, dass die AIM einen großen Teil der Gelder, welche in den Schiffsschutz fließen, verliert, es bedeutet auch, dass wir ab dann den logitischen Aufwand von zwei getrennten Sicherheitssystemen, Personal, Zugang, Überwachung, betreiben müssen. Letztlich kann man sich ausmalen, welche Person die NTNU für die Leitung dieses Sicherheistdienstes gewinnen wird. Abgesehen von allen anderen Problemen kann ich mir die Reaktion der SOC vortellen, wenn Milestone seinen Dienst quittiert…sie können sich sicher sein das die NTNU besser bezahlt!
Seine Stimme wird weniger fest, Corre Sverdrup verfällt in den Modus des Organisators und Konsolidieres, etwas was er beherrscht wie kaum ein Zweiter
CS: Ich verstehe die Problematik, aber verstehen sie bitte die vorliegende Situation. Op.Iceship ist an einem kritischen Punkt:
Wird die Shigeruu zu einer geschäftträchtigen Investition, wird sie ein strategisch wichtiger Stützpunkt?
Die Vorzeichen dafür stehen sehr gut, aber das Gelingen steht auf Messers schneide. Es ist abhängig von drei Faktoren.
Erstens: Auf eine zukünftige gute Zusammenarbeit mit der SU. Ich sage zukünftig, da bisher werder Gelder noch Anfragen seitens der SU an uns herangetragen wurden.
Zweitens: Auf die NTNU als ein zufriedener Klient. Es war schon immer Politik der AIM, in Situationen wie dieser dem Kundenwunsch zu entsprechen. Hätte es den Zwischenfall nicht gegeben, würden wir diese Gespräch gar nicht führen, es sei den der Kandidat wäre ein totaler Vollidiot.
Drittens: Die Crew. Wenn Milestone den Posten hier nicht erhält, kann es sein das wir die anderen Milglieder der SFG77 ebenfalls verlieren. Die privaten Kontraktnehmer verlängern einfach ihrer Verträge nicht, Svenson beantragt eine Versetzung, die er ohne Schwierigeiten bekommen wird. Das wird die Strukur der Shigeruu zerlegen. Zusammen mit zwei bis drei anderen Personen, sind es gerade diese, die die Crew zusammenschweißen.
Aviation in dieser Form, ohne Miller, geht überhaupt nicht.
Boucard macht gute Arbeit, aber noch wichtiger, er hält die Leute auf Trab. Seemänner sind abergläubisch, Boucard ist der residente Klabautermann.
Svenson ist der Haltepunkt für das Sicherheitsgefühl an Bord, der Mann mit den Kanonen.
Milestone…Milestone ist der Faktor Ordnung, die Crew respektiert ihn, vertraut ihm und fürchtet ihn.
MM: Herr Sverdrup ist korrekt in seiner Einschätzung, ich war bei vielen der Personalgspräche dabei. Die Shigeruu braucht einen neuen Kapitan. Wenn Dieser einen Trümmerhaufen vorfindet, verzögert sich Iceship um zwei Jahre, dann ist der Zug, oder wenn sie so wollen, das Schiff, abgefahren.
PB schaut grimming, alles andere als begeistert
PB: Und was ist mit der Situation um die SU?
CS: Das ist ein politisches und ein judikatives Problem. Am zweiten können wird nichts ändern, nach dem man sich zu dem Schritt des Rechtsweges hat hinreißen lassen, ist es nun nötig diesem seinen Lauf zu lassen. Das wird noch Jahre dauern. Die politische Situation ist aber eine andere. Das Innenministerium der SU und die AIM verbindet seit Jahren gute Geschäftbeziehungen.
Plötzlich scheint ihm eine Idee zu kommen, eine schauspielerische Glanzleistung die niemand glaubt.
CS: Ist es denn dann nicht möglich ein Angebot zu machen, welches einfach zu gut ist um es auszuschlagen. Ich habe mitlerweile einen ganz guten Überblick über die kriminelle Problemlage der SU, Op Ursus war damals eine direkte Folge.
Er breitet die Arme aus.
Die Shigruu und ihrer Crew stehen bereit der SU dienlich zu sein, polizeilich, paramilitärisch oder militärisch.
SU überlegt einen Augenblick
SU: Das ist vielleicht eine Möglichkeit, der Innenminister würder warscheinlich lieber vor die Kameras tretten und von einem Vergeltungsschlag gegen diese Bioterroristen berichten, als einen Prozess gegen die AIM zu führen…der selbst wenn er erfolgreich ist, niemandem hilft.
CS: Abgesehen von der Tatsache, dass die Wahlkampfgelder der NTNU ausbleiben werden und die eher unangehnemen Fragen der Öffentlichkeit, sollte Professor Johansdottier ihrer Drohung war machen und in einer Talkshow ihrer Geschichte erzählen und verkünden das die Helden dieser Story von der Regierung gejagt werden.
SU nickt nachdenklich.
SU: Korrekt. Die Frage wäre nur, wer einen solchen Einsatz bezahlt.
Alle schaut in Richtung PB.
PB: Das kommt nicht in Frage. Nach allem was passiert ist, sollen wir auch noch diejenigen sein, die die Rechnung tragen.
CS: Gut angelegtes Geld, wenn es die SU davon überzeugt, das die Shigeruu ein wertvoller Aktivposten ist. Wir würden diverse Personen als Beobachter hinzuziehen, als wichtigstes eine Gruppen von Luftraumüberwachungsspezialisten des Grenzschutzes. Wenn es uns gelingt diese Leute als Kunden zu gewinnen, das sie einen permanenten Posten hier einrichten, folgt ein Upgrade der Radaranlage, es folgt das Interresse der Marine, und in zwei jahren haben wir einen kleinen Militärstützpunkt der SU auf der Shigeruu. Glauben sie mir, Kontrakte mit der UCAS & CAS folgen dann auf dem Fuss.
Das einzige was sie nicht bekommen ist die Abstraffung von Milestone für seine Missachtung der Chain of Command. Verweigern sie ihm einfach die mit dem Posten verbunden Beförderung mit der Aussage das er, wenn er ein Jahr brav seine Arbeit macht und nicht ein Wort der Klage über seine Lippen kommt, nachgezogen wird.
PB: Sie machen sich damit keine neuen Freunde Sverdrup!
CS: Vielleicht. Aber ich vertraue darauf, dass die meisten Leute die reale Situation in der wir sind, richtig einschätzen. Die NTNU und die SU, im Moment sind es diese Freundschaften die es zu erhalten gilt.

 

Von: Corre Sverdrüp, Projekt Lead Operation Iceship
An: Contractors@Schneeland
Betr.: Vertragsverlängerungen Op. Iceship

Frau Miller
Ihre erfolgreichen, wenn auch unortodoxen Methoden das Aviation Department zu leiten, wurden seitens des Klienten als auch durch AIM positiv aufgenommen. Ihr Vertrag wird um die maximalen acht Monate verlängert. Zu diesem Zeitpunkt wird ihre Stelle aufgelöst, das Aviation Department in die Crew integriert und somit der AIM Navy unterstellt. Sollte es von ihrer Seite Interesse geben, in diesem Rahmen weiter tätig zu bleiben, kann ich ihnen behilflich sein entsprechende Schritte einzuleiten.

Herr Svenson
Ihrer Bewerbung auf die Position des Master at Arm Shigeruu wurde stattgegeben. Da sie somit auch die Service Branche wechseln (Marines zu Navy) und für den Antritt ihres Posten ein Unteroffizierslehrgang erforderlich ist, sollten wir diese Schritte so bald als möglich einleiten. Zwischenzeitlich bleiben sie in der Position, nach Abschluss aller Formalitäten dann als Navy NCO im Rang eines Petty Officers.

Herr Boucard
Ihre Vertag wird um die max. acht Monate verlängert. Im Laufe dieser Zeit werden die technischen Departments neu strukturiert und ihre Position als solche aufgelöst. Ich für meinen Teil kann sagen dass es, solange Op. Iceship läuft, für sie hier eine Anstellung geben wird. Das wäre sowieso kein Problem, wenn sie Teil der AIM Navy werden würden.

Herr Goodfellow
Ihre Vertag wird um die max. acht Monate verlängert. Im Laufe dieser Zeit werden die technischen Departments neu strukturiert und ihre Position als solche aufgelöst. Ich habe ihrer Bewerbung an die entsprchenden Stellen weitergeleitet. Herr van Marten hat ihrer Unterlagen und Qualifikationen gesprüft. Sollte aus ihrer vorherigen Dienststelle nicht unerwartete einwänd kommen, ist Herr van Marten zuversichtlich das ihrem Antrag auf den NCO Lehrgang stattgegeben wird. Da unsere Kapitanin nicht mehr auf Position ist, scheint mein Beurteilungsschreiben das ausschlaggebenede zu sein…weshalb ich auch zuversichtlich bin. Da sie nicht der Einzige sind der einen entsprechenden Lehrgang durchlaufen muss, werden wir versuchen das von Bord aus zu koordineiren sobald die Kollegen von SGF77 wieder hier sind.

Herr Milestone
Ihre Bewerbung auf den Posten des Chief of Security Shigeruu wurde stattgegeben. Die nötigen Qualifikationen für diese Posten haben sie, lediglich der Servicewechsel (Marines zu Navy) muss in die Wege geleitet werden. Besondere Umstände zu ihrer Versetzung klären wir in einem persönlichen Gespräch.

Negative, ich habe auch kein Bedürfnis schneller als unbedingt nötig auf die Shigeru zurückzukehren.
Was die Verhandlungen angeht, ich wäre auch dafür die als erste Priorität zu sehen, nachdem von Seitens Yutani nun tatsächlich Unterhändler bereit zu stehen scheinen. Hoffen wir einfach, dass das kein komischer Sinn für Humor ist und es die tatsächlich gibt. CPT Uzun hat uns zu diesem Zweck freigestellt, dann sollten wir das auch verfolgen, wenn auch über Umwege. Wenn wir uns dafür entscheiden, gebe ich dem Yutani Customer Support bescheid und frage, ob man uns aufgrund der Umstände mit neuem Material für die Sicherung des Treffens ausstatten kann. Geld scheinen sie ja genug zu haben…

Wenn wir aber an der Owens-Sache so dicht dran bleiben wie möglich wäre mir das ganz recht. Wir haben schon einiges an privatem Geld für die Suche nach ihm verpulvert, wäre sehr ärgerlich wenn das ins Nichts verläuft. Ich weiß nicht ab wann man bei AIM nervös wird, vielleicht könnten wir nach der tatsächlichen Verhandlung ein kurzes Lebenszeichen an Uzun schicken und sagen, dass wir noch gebraucht werden? Wenn wir erst mal wieder auf der Shigeru sind, werden wir so schnell keine Gelegenheit mehr haben uns um Owens zu kümmern.

Was machen wir jetzt eigentlich weiter mit dir Brick? Ich sitze immer noch regelmäßig vor den Bildern und werde euch meine Gedanken mitteilen bevor wir hier aufbrechen. Wenn es eine Situation gibt in der du uns nicht mehr erkennen kannst, soll dir unsere emotionale Verknüpfung zu den Bildern und der Symbolik helfen, soweit habe ich das verstanden. Aber wie kommt es zu so einer Situation und müssen wir das herbeiführen um dir zu helfen?
Zoe blickt von Brick zu Regicide, in der Hoffnung dass er mit all dem mehr anfangen kann.

Der Elf trommelt das Team zusammen, als er nach mehreren Tagen Ausweichen und Schweigen von einer längerer Tour mit einer von den Triaden geliehenen Enduro von den Außenbezirken Beijings zurückkommt. Er hängt achtsam den schmutzigen Helm neben den ebenso verdreckten Lederkombi und wendet sich an die andere:

„Für meinen Teil steht fest: wir sollten aus der Mission machen, zu was ursprünglich erstunlen und erlogen war: ein kleines, aber möglicherweise entscheidendes Mosaiksteinchen in diesem Wasauchimmer. Hat mit Krieg in etwa so viel zu tun wie nen Kabelbrand mit der Flamme dort drüben. Aber was wird in zwei Wochen? Oder zwei Monaten?

Meine Gedanken dazu:

  1. Wir dürfen die KI niemals unterschätzen! NIE!!! Was sie tut und wie, dass entzieht sich unserem Blick, aber ihre Ziele können wir vielleicht erahnen. Und die richten sich jetzt, da sie ihr großes Ziel Wiedervereinigung erreicht hat – und zwar durch uns; oder besser gesagt durch mich! – mit großer Sicherheit nicht auf irgendwelche moralischen Vorstellung von einer besseren Welt oder so, sondern um mehr Macht und Möglichkeiten. Sie hat ihre persönliche Rache, falls es für sie sowas noch gibt, mit dem Rauswurf ihrer Mutter gehabt.
  2. Ja, da scheint es erstmal widersinnig, genau das zu tun, was sie nur zu dem Zweck erfunden hat, uns hinters Licht zu führen. Er blickt vielsagen zum Ork und nickt ihm zu… Aber genau das ist mein entscheidender Punkt: sie hält es vermutlich für wenig wahrscheinlich, dass wir diesen Weg gehen wollen. Und sie wird uns denke ich kaum verwehren können, von ihrer Seite aus zumindest einen Unterhändler oder so Ähnliches zu benennen.
  3. Ich sehe die KI nicht als Feind, aber das Machtgefälle zu uns ist derart groß und kaum einzuschätzen! Wir sollten wohl vorsichtig sein…
  4. Natürlich hat die Entscheidung, die Mission weiterzuführen, die meisten Haken: Verhandeln? Mit wem? Wo? Und was haben wir in der Hand gegenüber Denton? Eher nichts… Mir scheint, als hatten die Ereignisse in der Yutani Corporation indirekt Effekt auf die Unruhen hier in Beijing.
  5. Was die Sache mit Owens angeht: ich habe da einen Plan gefasst! Er hält kurz inne, gibt sich aber offensichtlich einen Ruck und spricht etwas stockend weiter: „Ich werde jemand beauftragen, an er Sache dranzubleiben, bis wir uns darum kümmern. Das scheint mir das Sinnvollste; so könne wir uns auf unsere eigentlichen Aufgaben fokusieren. Ich muß das aber erst einfädeln – und werde euch dann unterrichten.
  6. Einen Punkt will ich nicht verschweigen: so interessant die Aufgabe auf der Shigeruu auch ist, das hier draußen ist … besser. Freier! Ich denke, ihr versteht… endet er uns blickt zu Zoe und Regicide

 

Worldwide Security Solutions