Bazut wirk immer noch angeschlagen, jederdoch mehr wie ein Marathonläufer nach der Zielgeraden, als ein Kranker in der Erholungsphase. Er bekämpft diesen Zustand mit rumliegen, literweise Wasser trinken und permanentem Essen. Zur Bejin Planung gibt er zunächst folgendes zu bedenken:

„Wir nicht wissen was uns in Bejin erwartet, damit meine ich nicht nur die unruhige Situation sondern auch was Adra mit ihrer Aufforderung in diese Stadt zu kommen gemeint hat. Da vollkommen unklar ist, wann, wo, wie und ob überhaupt ein Kontakt mit ihr zustande kommt, kann unsere einzige Vorbereitung eine sinnvolle Coverstory für unsere Anwesenheit in der Stadt sein.
Da man bei einer Deckidetität immer nahe an der Wahrheit bleiben soll, wäre mein Vorschlag das wir uns als Personenschützer ausgeben, welche in der Stadt nach Klienten und deren Familien suchen. Private Sicherheit ist in der COC nichts ungewöhnliches, ebensowenig können und wollen die staatlichen Kräfte sich gegen die Interressen von Klienten auflehnen, welche sich diese Art von Schutz leisten können. Aufgrund der chaotischen Situation…
Das ist übriegens eine der aller schlechtesten Taktiken zu Unruhebekämpfung, eine die nur in der Theorie funktioniert. Der größte Vorteil organisierter Kräfte ist eben, das sie organisiert sind. In Unruhelagen ist Struktur und deskalation die wichtigste…Ich schweif am!
Es kann nicht erwartet werden das ob der Situation, Passierscheine oder Genemigungen nötig, bzw möglich sind, gleichzeitig sind zu Zeit hunderte, wenn nicht tausende private Sicherheitskräfte im Einsatz.
Hat jemand eine gute Idee für eine Alibifirma? Oder einen besseren Vorschlag?

Zur Ausrüstung: Abgesehn von meinen Waffen habe ich kein illegales Gepäck. Da meine Waffen deutlich unauffälliger sind als zB ein Steyer LMG, könnte ich diese Weitergeben.
Lediglich einer meiner Zauberfoki könnte bei genauerer Untersuchung beanstandet werden. Das sollte vorher abgeklärt werden, da ich nicht in der Lage bin eine fähigen Sicherheitsmagier zu täuschen. Wir das Objekt in einer Box von angemessener Dichte (Metall oder Hartplatikkiste) verborgen, kann es zunächts nicht Askend werden, ein Zauber der Waffen sucht würde in aber finden…die andern Waffe allerdings auch.
Die anderen aktiven, magischen Gegenstände die ich bei mir trage sind entweder neutraler oder positiver Natur“

Er stochert etwas hilflos auf dem Teller herum, auf dem eben noch eine halbe, rehydrierte Sahnetorte gestanden hat, die er geisteverloren wärend seines Monologes gefuttert hat.

Der Flug nach Beijing

Beijing. Kaiserstadt. Goldene Stadt. Stadt der Goldenen Drachen. Die Ewige. Dies sind nur ein paar der Beinahmen, die man mit dem heutigen Metroplex Beijing in Verbindung bringt. Als Hauptstadt der Cantonese Confederation (COC) ist Beijing Zentrum einer der größten Weltmächte der 2070er. Unter dem Banner der COC vereinen sich dutzende lokaler Mächte und Stadtstaaten, die sich über das gigantische Reich des ehemaligen China erstrecken. Die eiserne Faust der COC hat sie alle an den Haaren gepackt und der Knoten bindet sie in Beijing.

Zoé bringt der Pilotin Collette Hiller (aka Nora Parker) die eilige Nachricht eines neuen Ziels. Es scheint machbar. Doch einfach sollte es nicht werden.

Hiller macht sich sofort daran, eine Landung des Suborbitals in Beijing vorzubereiten. Zoé hat dabei die Chance, ein wenig mehr in die Eingeweide modernster Luftfahrt hineinzuschnuppern. Der Anflugvektor für Beijing läuft über eine Erdumrundung, für die das Suborbital vier bis acht Stunden brauchen würde. Man war ziellos und mit ungünstigem Flugvektor von Kappa YC aufgestiegen, weshalb es also ein paar Stunden länger als geplant brauchen würde.

Vielleicht war das aber gar nicht so schlecht. Während Norge in den Luxuskabinen des „Yametutsu Global“ Régicide und Brick über die gesundheitliche Krise begleitete, konnte Zoé mitbekommen, was Hillers eigentliche Arbeit ausmachte. Sie hatte nur verdammt wenig Zeit, eine Landung in Beijing zu inszenieren, die so glaubhaft war, dass nicht sofort ein Polizeikommando am Flugfeld warten würde. Und dabei ging es nicht um das Landemanöver, sondern eine glaubhafte Fassade und die Fälschung der notwendigen Protokolle. Die Abwicklung des Air Traffic Control war dabei nur ein kleines Beiwerk.

Hiller bemühte Kontakte in Denver und prüfte die Lage des Internationalen Flugrechts bzw. den Status verschiedener Airlines und ihrer eigenen aktuellen Lizenz für Nora Parker in Beijing. Die Lizenz war zum Glück sauber und freigegeben. Irgendwie musste es jetzt gelingen, dem Suborbital einen fraglosen Grund zu geben, warum es nach Beijing wollte. Ein Grund, der Nora Parker nicht kompromittierte, die SFG 77 nicht auslieferte und einen Abflug nicht unmöglich machen würde. Der Grund wurde geliefert, als man in den Nachrichten von den bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Beijing erfuhr.

Hiller suchte vier lange Stunden nach einer Möglichkeit. Dann ergab sich eine, die klappen konnte: Im Zuge der aktuellen Unruhen hatte ihr Kontakt in Denver sechs ausländische Firmen in Beijing kontaktiert und einen exklusiven Evakuierungsflug vermitteln können. Nora Parker war damit nicht mehr unterwegs um die SFG 77 abzusetzen, sondern um sechzig nordamerikanische Geschäftsleute auszufliegen. Das war genau der Wink des Schicksals, auf den Hiller verbissen gehofft und geflucht hatte.

Nach der Abwicklung des Flugstatus mit der kantonesischen Luftraumkontrolle wurde der Yametutsu für eine Landung um 1900 Uhr Ortzeit zugelassen. Dort würde der SFG 77 ein wahrscheinlich vierzigstündiger Aufenthalt im Transitbereich bevorstehen. So lange würde es dauern, bis ein Customer Agent der Yutani Corporation Einreisepapiere übergeben könnte. Dann stünde es dem Team frei, in die COC einzureisen, ohne die AIM-SIN zu belasten.

Hiller brachte es letztlich auf den Punkt:

„Ich habe keine Ahnung, was ihr hier vorhabt, aber ich muss bald weg. Und bis dahin, und bis eure SIN kommen, solltet ihr für euch klar haben, wer euch helfen kann in dem Chaos da draußen.“

Glücklicherweise hatte das Team mit Negative einen Spezialisten besonderer Art dabei. Negative traute sich als Experte für Flughafensicherheit zu, das mitgebrachte Equipment aus dem Transitbereich zu bekommen – wenn das Glück etwas hold war. Vielleicht hatte er ja auch einen Geistesblitz, wie er das möglichst sicher und verlustfrei hinbekommen konnte?

Nach der Landung in Beijing gab es eine Kontrolle des Suborbital durch Sicherheitskräfte. Dank Zoé, Hiller und Negative (und Dingo), überstand das Team die Kontrolle glimpflich und konnte in den Transitbereich einrücken. Obwohl derzeit weite Teile der Innenstadt von Beijing im Ausnahmezustand waren, war der Transitbereich nicht so stark gesichert wie vermutet. Viel schärfer richtete sich das Auge der Polizeikräfte und Staatssicherheit auf reguläre Fluggäste und insbesondere jeden, der ausreisen wollte. Die sechzig Geschäftsleute für Hillers Abflug würden es also viel schwerer haben rauszukommen, als das SFG 77 rein. Aber wer wollte derzeit schon wirklich nach Beijing rein? Am Tage verhüllten Rauchwände die Sonne. In der Nacht sorgten Sirenen und endlose Blaulichtketten für Party-Stimmung in der Stadt.

Jetzt brauchte es nur noch einen Plan.

Nachrichtensperre über Beijing

BEIJING – Was gestern Nachmittag mit vereinzelten Sitzblockaden am Bahnhof Beijing Central Station begonnen hatte, entwickelte sich im Verlauf des Tages zu massiven Demonstrationen und Konfrontationen zwischen Zivilisten und kantonesischen Sicherheitskräften.

Die Lage verschärfte sich nach einem Brandsatz in einer öffentlichen Toilette und einem Abfallcontainer im Beijing Central Business District (CBD). Informanten vor Ort zufolge, entschied sich die Urbane Brigade Beijing kurz vor Sonnenuntergang zur Ausrufung und Durchsetzung einer Sperrmeile über dem CBD, da es immer wieder zu punktuellen Zwischenfällen und Sabotageversuchen am Verkehrssystem kam.

Örtliche Konzerne und private Sicherheitsdienstleister wurden angewisen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht aus den Konzernanwesen zu entlassen, bis man diese geordnet und unter Wachschutz zu den öffentlichen Transporteinrichtungen eskortieren würde.

Die Sperrmeile und das sehr harte Durchgreifen der Urbanen Brigade provozierte bis ca. 22 Uhr Ortzeit zahlreiche unerlaubte Versammlungen und Barrikaden entlang der Nord-Süd Hauptachse durch den CBD bis hinein in die Arbeiterquartiere der nördlichen D-Gebiete. Ein angebliches Selbstmordattentat brachte unmittelbar darauf den öffentlichen Personenverkehr im zentralen Cluster von Beijing zum Erliegen.

Den lokalen Staatsmedien zufolge, richtete sich der Selbstmordangriff gezielt gegen Verkehrsleitknotenpunkte nahe der Central Station. Die Zahl der Opfer ist bisher unbekannt.

Als Reaktion auf den Angriff wurde in zwei Stadtquartieren der Notstand ausgerufen und eine Ausgangssperre über die Arbeiterquartiere verhängt. Gleichzeitig verhängte die COC eine umfassende Nachrichtensperre über das gesamte Stadtgebiet. Die schrecklichen Bilder und Augenzeugenberichte der nun aufziehenden Nacht, waren Ergebnisse der verzweifelten Versuche, einen Einblick in die weiteren Geschehnisse zu erhalten.

  • Kantonesische Sicherheitskräfte

Bis um ca. 24 Uhr Ortszeit konnte die Urbane Brigade die Hauptachse zwischen dem Arbeiterquartier Xsunchan und dem CBD sichern und Durchgangskontrollen einrichten. Währenddessen wurde inoffiziellen Quellen zufolge von einem Großbrand im CBD sowie zwei ungeleiteten, bewaffneten Großgruppen in Xsunchan und Baoche berichtet. Es kam zum Schusswaffeneinsatz. Auf dem künstlichen Kanal des Einkaufszentrums entstand ein Ölbrand, der die gesamte Flaniermeile in schwarzen Rauch tauchen soll. Verstärkungen aus den Polizeikasernen der Stadtränder sollen mit gepanzerten Fahrzeugen und militärischen Drohnen in die Stadt verlegt worden sein.

Aus regimekritischen Kreisen dringen immer wieder Trideos, Bilder, Funk- und Tonmitschnitte aus Beijing heraus. Es muss davon ausgegangen werden, dass sich nach Mitternacht die anfänglichen, ungemeldeten Demonstrationen zu Konfrontationen mit bewaffneten Gruppen gewandelt hatten. Die Stadtregierung Beijing spricht von vorbereiteten Angriffen regierungsfeindlicher Untergrundorganisationen.

Dem gegenüber lassen sich nur wenige Beweise für ein koordiniertes Vorgehen der zahlreichen Angreifergruppen und Brandstiftungen finden. Stimmen von der Straße berichten davon, dass sich viele Straßenzüge und Quartiere mit Barrikaden und spontanen Milizen gegen das Eindringen von Sicherheitskräften und vermummten Gewalttätern gleichermaßen schützen wollen.

Die unübersichtliche Lage wird durch die Stadtregierung und der Urbanen Brigade nun seit mehr als 12 Stunden aktiv aufrecht erhalten. Diese Strategie der Desorientierung soll das koordinierte Vorgehen gegen Demonstranten und Gewalttäter begünstigen. Für Außenstehende ist es dadurch fast unmöglich, die Lage neutral zu beurteilen.

Heute, am frühen Nachmittag, hatten sich Feuer und Angriffe dann gemildert. Trotz Ausgangssperre in zahlreichen Distrikten versammelten sich vielerorts friedliche Demonstranten, die eine Mäßigung der Situation anmahnten. Dazu mischten sich Kriegsgegner, die im Zuge der jüngsten Enthüllungen über einen Kurswechsel der Yutani Corporation einen überfälligen Schritt zum Frieden im Pazifikkonflikt und ein sofortiges Ende jeglicher Gewalt einforderten. Laut Innenministerium handelt es sich dabei jedoch um regierungsfeindliche Propaganda. Die Demonstranten seien als registrierte Kriminelle bekannt.

In dieser Abendstunde des 23. Februar bleibt uns nur ein banges Abwarten. Ob die kommende Nacht und die folgenden Tage eine Entspannung bringen, ist ungewiss. Die Stadtregierung, aber auch die Regierung der COC, sind im Zugzwang. Zahlreiche Mega-Konzerne haben ernste Sorge angemeldet und auf eine rasche Befriedung gedrängt.

Ähnliche, wenn auch wesentlich weniger eskalierte, gewaltsame Ausschreitungen und Friedensdemonstrationen hatten am frühen Morgen des 23. Februar auch weitere Großstädte im Pazifikraum ereilt. So etwa in Tokyo und Java.

Channel 9 Pacific News, 23. Februar 2073

Peking also, schöne Scheiße. Jemand sollte mal kontrollieren was wir noch an Ausrüstung haben hier an Bord. Nachschub werden wir so schnell und einfach nicht bekommen. Kein Speßenkonto, keine Kontakte, kein Ort wo wir Sicherheit haben. Das wird ein Heidenspaß.

Norge zieht merhmals an der Zigarre und verschwindet in einer Rauchwolke aus der man ihn dann auf Zoe antworten hört.

Ich habe ihn im Blick, aber wenns hart auf hart kommt werde ich ihm dabei kaum helfen können. Auch unsere medizinische Ausrüstung ist begrenzt und qulaitativ genau wie das Medizinische Personal das wir haben. Dafür unterqualifiziert. Aber ein Patch oder so werde ich ihm zur Not noch aufpappen können.

Ok, dann sind wir uns alle einig, es geht erst einmal nach Peking, ich gebe Hiller bescheid und dann sprechen wir in Ruhe über die Details.

Zoe will offensichtlich keine Zeit verlieren und gibt über den Boardfunk Hiller das Ziel durch.

Negative, nach allem was wir über Mirus Fähigkeiten wissen, habe ich ja das Gefühl, dass die Tochter keine Wanzen benötigt um bestens informiert zu sein. Ich hoffe, dass ich ihr hier zu viel zutraue, aber darüber versuche ich mir im Moment keine Sorgen zu machen. Spätestens wenn wir Daisuke Hiku um neue SIN bitten ist sie wieder auf dem Laufenden.

Brick, wir sollten dich gut sichern falls du noch einmal so einen Anfall erleidest. Norge behältst du ihn im Blick?

In dem Moment beginnt die Maschine ihren Kurs zu ändern und der Flug Richtung Peking beginnt…

Régcitit schlägt diese Mal den Schnaps aus und begnügt sich damit eine Liter Eiswasser in sich hinein zu schütten und gleichzeitig extra starken Espresso zu kochen. Dabei hört er den anderen zu, ganz offensichtlich verbessert sich seine Stimmung mit jeder Aussage:
„Zunächst möchte ich euch allen Danken das ihr bereit seit, euch für mich einzusetzen, sogar der der es noch viel nötiger hat.“
Er schaut zu Brick
„Francois ist es, dessen Zustand im Moment unsere erste Sorgen sein sollte. Ich bin immer noch nicht überzeugt, das die beiden Optionen die wir in den Unterlagen gefunden haben, die einzigen sind die es gibt. Das Etusan III ein erwachtes Element ist, war mir bis vor kurzem nicht bewusst, aber wie ich schon sagte, wenn es ein Teil der erwachten Welt ist, muss es sich den Gesetzen dieser Welt beugen.“
Er übelegt kurz, richtet sich auf und verfällt in seinen Arbeitstonfall:
„Richard Owens hat kleine Priorität. Der Mann ist ein international gesuchter Terrorist, nicht mehr, nicht weniger. Wie in gibt es viele, auf der Verachtungswürdigkeitsskala ist er aber lange nicht ganz unten. Seine Tochter zu überwachen halte ich für eine sehr guten Vorschlag, solange das angemessen machbar ist.
Op. Kimono hat noch nicht einmal begonnen. Den es gibt keinen Verhandlungspartner, weder für die eine noch für die andere Seite. Wir können Daisuke Haki anbieten das, wenn er zwei bis drei Unterhändler findet und jemand von der anderen Seite der ihm zuhört, das wir dann eine solches Treffen arrangieren. Er könnte ja Mister Denton fragen, nur wenn es bald Frieden gibt hat der Kerl einen Chance seine Firma zurück zu kriegen, gleichzeitig könnte man die beiden anderen Exes die wir festgesetzt haben, wieder freigeben und mitbringe, als Geste des guten Willens. Das sollen ja keine Friedensverhandlungen werden sondern nur die Chance, der Hoffnung auf eine Möglichkeit. Teil einer solchen Bemühung zu sein….das finde ich eine Sache die es Wert ist. Vielleicht macht es dieses ganze Debakel ja doch noch zu etwas sinnvollem.
Ich persönlich….ich möchte nach Bejing, ich habe offene Angelegenheiten, die ich klären muss. Es tut mir leid das ihr nun in diese Sache mit verwickelt werdet, aber ihr musste mir ja den Schnapst hinstellen.“
Er zwinkert in Zoes richtung und prostet ihr mit seiner Espressotasse zu:
„Wenn Francois mir Adra über sein Problem sprechen will, um so besser. Ich muss euch nur sehr ausdrücklich vorwarnen. Ich habe keine, aber auch nicht die geringste Ahnung, was auf mich zu kommt. Damit meine ich nicht Adra….Ok da habe ich auch keine Ahnung, aber in dem Pakt den ich mit ihr geschlossen habe, bin ich Moralisch und damit Faktisch, sehr gut aufgestellt. Zwischen mir und ihr wird es wohl auf ein Quid pro Quo hinauslaufen.
Ich meine die andere Sache, was Adra vom Feuer berührt nennt. Diese Sache macht mir viel mehr Sorgen, vor allem was es für euch bedeuten könnte. Um der Ehrlichkeit ihren wirklichen Tribut zu zollen….Ich weiß nicht ob ich diese Sache ohne euch durchstehe“

„Paranoia hin oder her… ich mußte die Möglichkeit ausschließen, dass dieser SubOrb-Flug nicht vielleicht doch wieder so ein eingefädeltes Ding von den Schwestern ist, um zu sehen, was mit dem Troll passiert in dieser Höhe. Aber das Flugzeug und Brick sind wohl sauber. Zumindest soweit das mit diesem Ding hier sichtbar ist“. Negative lässt den ebenso teuren wie hochwertigen Wanzenscanner sinken.

„Für die Entscheidung wichtig ist vielleicht auch noch, was auf dem PDA des Magiers zu finden war. Zumindest was in der Kürze der Zeit zu finden war. Offenbar haben die – wer auch immer das ist – das Terminal schon seit nem dreiviertel Jahr im Blick gehabt, und zwar auch von innen… mitsamt den Anschlüssen. Die ersten Aufnahmen stammen vom Mitte März 2071-. Die wußten also schon ziemlich früh davon. Von uns aber gabs auf dem PDA erst was ab der Ankunft.“

Ratlos läuft der Elf hin und her.

„Ich denke auch, dass das Angebot der Schwestern interessant klingt. Eine falsche SIN. Ein Treffen mit dem Unterhändler. Um es kurz zu machen, für mich steht das an der ersten Stelle.  Wobei ich noch nicht klar darüber bin, worüber da verhandelt werden sollte.“ Er wendet sich an Brick. “ Sorry Großer. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass ich von der Aktion in Indonesien nur aus zweiter Hand weiß. Verdammt. Eigentlich ist alles wichtig!!! Vielleicht sollten wir für Mary-Beth jemand anwerben. Wir subkontraktieren sozusagen…“

 

Regicide?

Brick wischt sich notdürftig das Gesicht ab und zieht sich auf einen Sessel…

Also… ich habe keine Ahnung ob ich so einen Anfall noch oft durchstehe. Ich fürchte die Zeit drängt mich ein wenig. Sigrid war meine Lösung, weil sie vielleicht Kontakte zu irgendwem hat, der sich mit Feuer auskennt. Aber sind wir mal ehrlich, so ein Feuerwesen wie diese Atra ist da natürlich ein guter Ansprechpartner. Ich wäre also für Peking, wir lassen uns da Sins zur Verfügung stellen, und versuchen Regicides und meine Fliege zu erschlagen. Und wenn wir dort sind jettet einer von uns weiter und heftet sich an Mary-Beth, wenn wir nen Freiwilligen finden. das wäre mein Vorschlag.

Er schaut fragend in die Runde, sein Blick bleibt an Regicide und Negative hängen…

Norge sitzt schmauchend in einem Sessel und läßt sich alles durch den Kopf gehen

Also für Peking spricht das da irgendwas ist das komplett an mir vorbei ging weil ich außer Gefecht war. Gut, da muß man sich beizeiten drum kümmern. Da können wir Regicide nicht im Stich lassen meiner Meinung nach. Ich werde es jedenfalls nicht tun. Aber ich schätze im moment wäre es zu früh für uns. Wir haben nur eine begrenzte Ausrüstung und keinerlei Kontakte in Peking… keine die mir bekannt wären. Der Punkt das es Brick vielleicht Informationen oder gar wirklich Heilung bringen könnte, ist aber nicht zu verachten. Das wären zwei Fliegen mit einem Streich.

Kimono….. er seufzt lange und laut also eigentlich ist der Auftrag für mich gelaufen. Ich sehe nicht warum wir uns da weiter rumschubbsen lassen sollten. Das einzige was es uns gebracht hat, ist im Endeffekt Zeit die wir jetzt nutzen sollten und zwar nicht für den Schwachsinn.

Owen. Steht im moment nicht auf meiner Prioritätenliste muß ich sagen. Ja es ist eine Menge Geld und ja ich schaue immer gerne aufs Geld. Beobachten wäre gut. Könnte auch einer von uns direkt machen. Da müßten wir keinen angagieren, oder wie seht ihr das? Jemand Lust auf einen Aufenthalt in Manila?

Um es kurz zu machen, ich möchte die Zeit nutzen um Brick zu helfen. Wir werden nicht oft den Luxus haben im Dienst über soviel Zeit zu verfügen. Brick du meintest das du mit deiner Professorin die Feuerkur machen möchtest wenn sie da Kontakte hat. Hört sich verdammt gefährlich an muß ich sagen. Zumindest der kleine Absatz auf dem Zettel hier. Aber ich bin dabei wenn du das machen möchtest. Auch wenn du nach Peking willst in der Hoffnung das dir die Feuergeister informationen geben können bin ich dabei. Nicht froh drüber, aber dabei.

Nimmt dann auch mal die Flasche von Zoe entgegen und nimmt einen ordentlichen Schluck und würde sie dann auf einen Tisch stellen. Er schaut in die Runde wie und ist offensichtlich über die Meinung der anderen interessiert.

Zoe sucht erst mal nach etwas Hochprozentigem in der Bar und nimmt einen Schluck direkt aus der Flasche, die sie dann nach kurzem festklammern den anderen hinhält. Man merkt ihr den Stress an, dennoch versucht sie sich besonders gerade aufzurichten, so als wollte sie Atras Worten an sie entsprechen.

Ich glaube wir haben heute Geschichte geschrieben und werden dennoch nie darin vorkommen. Letzteres ist für mich erst mal der beruhigende Teil.

Was machen wir jetzt? Also die Owen Sache ist wichtig aber nicht das dringendste, ich würde jemand beauftragen der Mary-Beth beschattet damit wir später einen Anhaltspunkt haben.

Operation Kimono hat denke ich höchste Priorität, dafür wurden wir beauftragt, aber im Moment haben wir keine weitere Anweisung in der Sache. Wir können Daisuke Haki bitten uns auf dem Laufenden zu halten wenn es tatsächlich noch Verhandlungen geben wird und bis dahin sein Angebot nutzen.

Ob wir uns dabei nun auf die Sache mit Atra und Peking einlassen… ich weiß es nicht. Meine Hoffnung wäre, dass wir in dem Zug etwas für Brick tun können, da er sich für die Therapie mit Feuer entscheiden hat. Wie genau das aussehen soll ist mir allerdings ein Rätsel. Régicide, sagen Dir die Unterlagen mehr?

 

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