An einem Keuzweg: wohin?

Die Flucht von Kappa YC verlief glimpflich und – man darf es sagen – eigentlich wie geplant. Geplant war so einiges worden. Je länger Operation Kimono dauerte, desto schrecklicher wurde deutlich, welch weitreichende Manipulationen den Weg für eine Zusammenführung der Schwestern möglich gemacht hatten. Norge hatte es schonungslos erkannt: man war benutzt worden. Aber wie so oft, sind die Dinge nicht immer ganz so einfach und wollten aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Es war auch richtig festzustellen, dass die SFG 77 nach Befehl gehandelt und keinen Verrat begangen hatte. Der Beginn der Gewalt lag zudem weder bei der Tochter Yutanis noch bei der Einsatzgruppe. Es war Eric gewesen, der das erste Blut vergossen hatte. Warum? Wollte er euch abhalten, oder wollte er Kiru für sich?

Mirus kalkulierter Plan, der Algorithmus einer perfekten Lösung, war an Eric scheinbar gescheitert. Ihr, Kiru, Miru und Asiru an einem Ort, zusammen mit Mary Beth Owen und dem Schlüssel zu Bricks Heilung: die gehüteten Geheimnisse von Etusan II. Miru hatte letztlich Wort gehalten und den Knoten aufgelöst – und euch dabei zu Variablen in ihrem berechnenden Bewusstsein reduziert. Beinahe wäre der Plan perfekt gewesen.

Das Suborbital der Yametutsu Global Industries trägt die SFG 77 nun auf einem unbekanntem Pfad. Hier gibt es scheinbar keine vorgeplanten Pfade. Ihr seid allein mit euch und eurer Verantwortung. Scheinbar eine Auszeit, eine Pause. Doch es kommt anders. Die versprochenen zwei oder drei Tage werden euch nicht vergönnt.

Während Zoé versucht Daisuke Haki, den Customer Agent der Yutani Corporation, an ein Kommunikationsterminal zu bekommen, erreicht der Yametutsu Global die Reisehöhe von 23 Kilometern über dem Wasserspiegel. Bricks Befürchtungen bewahrheiten sich: Etusan III erwacht zum Leben. Es reisst Brick überraschend zu Boden, als er zur Toilette gehen will. Schüttelfrost packt ihn, und sein Lehrer Blick glotzt in ein Jenseits, das nur er sehen kann. Verzweifelt versucht man ihn festzubinden. Negative stürmt mit einem Med-Kit heran, Norge hält ihn fest und Zoé… blickt in seine schwarzen Augen. Was immer Brick auf der anderen Seite sieht, es scheint eine Vision des Horrors zu sein. Seine Cyberware versagt, er spuckt Blut und stammelt, und stammelt: „Zu hoch, zu hoch…!“

Régicide eilt mit langen Schritten heran, will helfen, will das Befürchtete prüfen und gleitet mit dem Auge in den Astralen Raum. Wie ein Sack fällt Régicide neben Brick hin und rührt sich nicht mehr. Zwei Männer der SFG 77 sind am Boden. „Hiller! Sinkflug, Sinkflug!“ gellt der Schrei, aber die Pilotin sagt, dass sie im trägen Suborbit nicht einfach sinken kann! Sie braucht ein Ziel! Hektik bricht aus. Die Verbindung zu Diasuke Hiku ist noch nicht hergestellt, es kann noch Stunden dauern, bis man durch die Warteschleifen der Konzernkommunikation durchgestoßen ist. Was ist da los? Warum meldet sich niemand?

Dann, plötzlich, wacht Régicide auf, aus seinem Koma. Und auch Brick, dessen Gesicht und Brust von eigenem Schleim und Blut bedeckt ist beginnt zu stammeln: „Sie sind hier, sie kommen mich holen! Ich ertrinke, ich ertrinke!“ Er scheint im Delirium, aber Norges medizinische Behandlung scheint ihn zurückzuholen. Oder ist es doch etwas anderes? Collette Hiller gibt über Funk durch: „Wir treten jetzt genau in den Schatten zwischen Erde und Mond ein, für zwölf Minuten. Unsere Höhe beträgt 22600 Meter.“ Bricks Leiden wird gelindert.

Régicide indes, scheint sich als erwachter Magier zu weit von Gaia fort gewagt zu haben. Sein Zustand ist ebenfalls schrecklich, aber besser als Brick. Mit zitternder Stimme berichtet er von weiteren Geheimnissen, die der Anfall aus seinem Unterbewusstsein gerissen hat: er hat den verloren Akt gefunden, der unter den Bergen von Yunnan verloren gegangen war. Fieberhaft betet er die vergessenen Gedanken orgiginalgetreu runter – bis der Yametetsu Global aus dem Schatten zwischen Mond und Erde heraustritt.

Während Régicide an Norge und Negative berichtet, was er nun wieder über Operation Golden Gap erinnern kann, wird Zoé zum Terminal gerufen. Daisuke-dono ist in der Leitung. Oder irgendjemand oder irgendetwas, der behauptet, Daisuke Hiku zu sein. Der Mann wirkt gesetzt, erfahren und strahlt sogar über das Terminal eine gewisse Ruhe aus, während auf dem Suborbital Ausnahmezustand herrscht. Als Zoé die Karten auf den Tisch legt, wirkt Daisuke rational und informiert: „Wenn dies die Dinge sind, die sie erlebt haben, dann haben sie jetzt alles Recht so zu handeln, wie sie es für richtig halten. Die Dinge sind im Moment im Umbruch, aber ich kann ihnen folgendes Angebot hier und jetzt machen: Ich bin gebeten worden ihnen mitzuteilen, dass Mary-Beth Owen in Begleitung von sieben Personen nach Manila gebracht werden wird. Was dort geschehen wird, ist nicht vorherzusehen. Sie haben aber gute Chancen, vor ihr dort zu sein, wenn sie sich für diesen Weg entscheiden. Egal wofür sie sich entscheiden, bietet ihnen die Yutani Corporation eine alternative SIN auf einen Namen und eine Nation oder ein Unternehmen ihrer Wahl an, um sie für die Aufwände auf Kappa YC zu entschädigen. Diese SIN werden ihnen dort bereitgestellt, wo sie es möchten. Mehr, kann ich ihnen nicht anbieten und ich hoffe, dass sie und ihr Team es annehmen können, Zoé-san.“

Nach dem Gespräch sind die Hiobsbotschaften noch nicht vorrüber. Erneut ist es Collette Hiller, die kurz darauf dem Team mitteilt, man solle die Nachrichten anschauen. Scheinbar habe es gravierende Ereignisse in den letzten Stunden gegeben, und sie habe so ein „ganz dummes Gefühl“, wenn sie in den Rückspiegel schaue.

Was bleibt am Kreuzweg? Die SFG 77 muss sich nun entscheiden. Die Fakten liegen auf dem Tisch:

  • Geheime Forschungsdokumente über Etusan III sind im Besitz des Teams. Will man diesen Dingen und damit Bricks Hilfe nachgehen?
  • Mary-Beth Owen ist auf dem Weg nach Manila. Wird dies Priorität genießen?
  • Durch Régicides und Bricks Höhenflug, ist nun der vergessene Akt von Operation Golden Gap aufgeführt. Eine Spur führt nach Beijing – in die Höhle des chinesischen Feindes.
  • Die wieder vereinte Tochter Yutani hat die Kontrolle übernommen. Operation Kimono hat immer noch Bestand. Wird es eine Verhandlung geben? Aber wenn ja, mit wem und wo? Und was hat man in der Hand?

Diese Karten liegen zwar auf dem Tisch. Aber im Stapel stecken noch eine Menge mehr. Denver, Skiurlaub in den französischen Alpen oder ein neues Leben in Berlin? Was wird die SFG 77 entscheiden? Ach ja, da gibt es natürlich auch noch Captain Uzun, der seine besten Männer und Frauen auf entscheidender Mission weiss.

Alle Mitglieder der SFG 77 sind zur Beratschlagung bei Bewusstsein, aber man weiß nicht, wie lange das sein wird. Mehr als eine Stunde will niemand so recht riskieren, dann sollte man sich entschieden haben, damit Hiller absinken und auf einen Landeflughafen zusteuern kann.

Erdbeben erschüttert den weltweiten Aktienmarkt

Yutani Corporation plant Restrukturierung. Geschäftsnachfolge veröffentlicht.

Eine Kette unglaublicher Zwischenfälle hat heute am frühen Morgen (UTC+10) den weltweiten Aktienmarkt und insbesondere die führende Konzernwelt des Pazifikraums erschüttert. Yutani Corporation Headquarter Tokio veröffentlichte zeitgleich mit dem Yutani Corporation Customer Service and Marketing Office in Denver FTZ, UCAS-Sektor, eine Presseerklärung zur Umstrukturierung des Großkonzerns. Unmittelbar davor kam es zu Entlassungen und Personalumbauten in über zweihundert Bereichen des mittleren Managements und der Produktionsleitungen in fast allen Tochterunternehmen und Holdings der Yutani Corporation. Zudem wurden die wichtigsten Kundenportale und Matrixpräsenzen weltweit für 20 Minuten vom Netz genommen und neu organisiert. Der asiatische und nordamerikanische Aktienmarkt ist um 12% gefallen.

In der Presseerklärung heisst es unter anderem zur neu verkündeten Unternehmensphilosophie:

„Der heute in Gang gesetzte Plan zur Restrukturierung der Teilorganisationen und Geschäftspläne der Yutani Corporation verfolgt konsequent den in der letzten Dekade eingeschlagenen Weg. Nach der Entdeckung und Beherrschung immer weitreichenderer, revolutionärer Technologien kann eine nach vorwärts gerichtete Vision nicht mehr im bestehenden status quo operieren.

Dies ist der Anfang einer neuen Idee, ein Schritt in eine neue Dimension einer gemeinwohlorientierten Weltgestaltung und eines neu entfachten Aufbruchssinn. Ein Schritt der ethischen Vision, in Zeiten ökonomischer Sinn- wie Finanzkrisen. Gemeinsam eine bessere Welt zu bauen, ist ein zu lange gehegter, aber unvollendeter Plan geblieben. Die Rechte auf Selbstbestimmung der vernunftbegabten, erwachten Welt sind formuliert, aber nicht eingelöst.

Die Yutani Corporation beginnt daher ein Programm zur Überwindung des Menschen durch den Menschen selbst. Als eine Bewegung, die sich ihrer ökonomischen und moralischen Integrität und Stärke bewusst ist, formuliert sie gegen die Missstände der Zeit:

* Der Sinn globaler Wirtschaftsmacht und Prosperität ist die Überwindung der Nationalstaatlichkeit. Die Zeit, in der die liberale Wirtschaftsordnung auf den Schutz und die Zwangsgewalt der Nationalstaaten angewiesen war, muss überwunden werden.
* Ethische Integrität und Identifikation aller Konzernangehörigen mit den Visionen einer gestaltbaren Welt hat Vorrang vor rein ökonomischen Erwägungen.
* Jede Tätigkeit der Yutani Corporation soll ein Beitrag zur wertegeleiteten Gestaltung der Zukunft sein.
* Die Gestaltung einer besseren Welt betrifft das internationale Wirtschaftssystem, es betrifft aber auch die Welt jedes einzelnen Mitarbeiters. Jedes Mitglied der Yutani-Familie ist ein unschätzbarer Teil des Reichtums der Yutani Corporation; auf ihnen gründet die Macht, die Zukunft zu gestalten.
* Die Fähigkeit, sich eines Verstandes bedienen zu können, ist Quell von Würde. Der Mut, sich dessen zu bedienen, ist Quell von Recht auf Mitbestimmung. Die Erwachte Welt und ihre neuen Bewohner haben die letzten Zweifel beseitigt, dass das alte Menschenbild nicht mehr gilt. Die Brücke zwischen dem Geist der Maschine und dem Geist der Natur muss geschlagen werden.
* Nicht das Reden und Politisieren (talk and debate) ist der Leitspruch der Zukunft, sondern die Visionen und das Handeln (visionize and act). Durch das Mitwirken allein, erwerben sich Mensch und Unternehmen das Recht auf Gestaltung der Zukunft.

Zu diesem Zweck hat die Yutani Corporation einen Fond zur Nutzbarmachung des Etusan III eingerichtet. Es wird ein weltweiter Wettbewerb ausgeschrieben, der den Zugang zu Etusan III regulieren soll. Ziel des Wettbewerbs ist die Gründung alternativer und zukunftsfähiger Visionen des Zusammenlebens in Städten auf und jenseits unserer Erde.“

Nähere Details wurden nicht bekannt gemacht. Im Zuge der Presserklärung wurde ebenfalls enthüllt, dass die „Kriegstaube“ Miss Yutani, Konzerneigentümerin und CEO der Yutani Corporation, ihre leibliche Tochter als Rechtsnachfolge eingesetzt hat und diese nun in die Firmengeschäfte einführen wird. Die Tochter, deren Verbleib nach einer schweren Krankheitsdiagnose 2060 unbekannt war, ist Schätzungen zufolge gerade einmal vierzehn oder fünfzehn Jahre alt. Wie bei allen Erben der Yutani Familie, sind Details über die Person streng gehütete Geheimnisse. Kaum etwas dringt nach außen. Nun trat die Tochter von Miss Yutani vor die Kameras in Denver und verkündete, dass sie unter Vormund der Mutter die Leitung der beiden Tochtergesellschaften High Sea Deep Sea Opening und YSM – Advanced Space Mining ab sofort übernehmen wird. Dies sind die zwei bedeutendsten Tochtergesellschaften für Ressourcenabbau der Yutani Corporation. Zusätzlich nimmt sie die Arbeitsgeschäfte als Executive Officer des Tokio Hauptquartiers auf. Begleitet und unterstützt wird sie dabei durch einen eigens zusammengestellten Beraterstab, der die Minderjährige als Quasi-Praktikantin begleitet.

Miss Yutani selbst, trat nicht an die Öffentlichkeit, um sich zu diesen markanten Umbrüchen zu äußern.

Es ist heute nicht absehbar, woher diese Ereignisse rühren, welche Auswirkungen sie auf den Finanz- und Wirtschaftssektor haben werden oder inwieweit dies den Pazifikkonflikt beeinflussen wird.

Bei dem Sprachunterricht stellt sich recht schnell raus das Norge da wohl recht Talentfrei ist. Einfache Wörter bekommt er gerade so hin, aber ansonsten liegt die Betonung falsch, oder er verwechselt Buchstaben. So langsam könnte Zoe sich fragen wie er es denn geschafft hat Englisch zu lernen. Im Gegensatz dazu lernt er schneller wie jeder andere das ZEremoniell welches durchgenommen wird. Vollendet sind dabei seine Bewegungen. Etikette und Protokoll, das sind Sachen die er als Gardesoldat drauf haben mußte unter anderem und wenn es hier auch um was für ihn fremdes geht, so findet er sich da sehr schnell ein und nach einmal vorführen kann er es meißt schon perfekt nachmachen und lernt eben so schnell was wann angebracht ist. Wenn er seinen Mund geschlossen hält, könnte man mit ihm wohl über all in Japan auftauchen ohne sich zu blamieren.

Auch bei den anderen Übungen von Regicide und Negative hat Norge wenig Probleme. Zum Teil ist es für ihn eine Auffrischung und was neu ist, lernt er auch schnell. Anscheinend kann er recht viel einfach lernen, nur bei Sprachen scheint es da ein wenig zu hapern.

Nach Regicides Erzählung meint er nur trocken: Ach weißt du, vor 100 Jahren wärst du wohl mit Sicherheit in der Klappse gelandet. Ich habe keine genaue Ahnung auf was du dich da eingelassen hast und ich erinner mich wohl das es uns von Anfang an komisch vor kam. Aber ich wüßte nicht das ich was vergessen habe da unten im Bunker. Aber ich war ja auch nicht die ganze Zeit bei mir. Wie du damals gesagt hast als wir dir mit Miru kamen, wenn du ein Problem hast und Hilfe brauchst, zauder nicht lang rum. Sag wie ich helfen kann. Aber denk drann das wir nach dem Einsatz hier einen Urlaub bei dir machen um deine Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. zwinket ihm zu und klopft ihm kameradschaftlich auf die Schulter.

Verlegung nach Tokio

Am 12. Februar 2073 wird die SFG 77 wie geplant nach Tokio verlegt und verbringt dort neun Tage.

Die Unterkunft der Einsatzgruppe in Tokio ist gelinde gesagt dekadent. Das „Fifth Season“ im Megaplex Tokio liegt in einer AA-Gegend. Die Ausmaße erinnern an ein Fußballstadion olympischer Dimension unter einer einzigen, flachen Glaskuppel. Leider kann auch diese Glaskuppel den ewigen, grauen Smog und die dunklen Wolken Tokios nicht verbergen. Doch der grüne Park mit Bäumen, Blumen und Wasserspielen im Zentrum der Hotelanlage wiegt das zweifelsohne auf. Die Einsatzgruppe bewohnt ein Appartment mit verglaster Dachterasse, dezente 162m², sechs Zimmer. Läppische 4,600 =Y= kostet hier die Tagesmiete, voller Zimmerservice inklusive: Friseur, Massage, eigener Koch. Zwei fortgeschrittene Serviceroboter, die kaum von Menschen zu unterscheiden sind, stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Es besteht das Gerücht, dass sich die beiden Modelle (Mann und Frau) auch als Lovebots verstehen, aber bisher hat keiner die richtigen Kommandos rausgekriegt. Warum auch. Wahrscheinlich würden die Chippendales oder eine Geisha-Kompanie einfach auf der Spesenrechnung untergehen.

Japanische Sprache: Unmittelbar nach der Ankunft im Hotel trifft ein Sprachlehrer ein. Der zweisprachige Japaner wird von Zoé und einer weiteren Trainerin unterstützt, das Team soweit in das Japanische einzuführen, dass mündliche Alltagssituationen unkompliziert zu lösen sind. Das hat auch ein bißchen was mit Begabung zu tun, aber letztlich geht es um Grundlagen. Und Praxissituationen gibt es genug. Immerhin ist man in Tokio! Neben Alltagssituationen stehen auch einsatzbezogene Phrasen auf dem Lehrplan: „Angriff“, „Rückzug“, „Folgen Sie mir.“, „Sprengstoff“, „Gefahr“, „Befehl“ usw. Der Unterricht wird mit aufwändigen Medien und viel Praxis absolviert und knüpft an Zoés Vorarbeiten an.

Einweisung in die Positionen von AIM: Wie angekündigt, trifft am zweiten Tag der Vertreter der AIM Regions Division Group 6 (Asia) ein, der auch die Verhandlung zwischen Daisuke Hiku und Dr. Williams kommentiert hatte. Der junge Mann tritt professionell und selbstsicher auf. Seine Aufgabe ist es, die Einsatzgruppe auf die Mission noch einmal intensiver inhaltlich vorzubereiten, wie es Régicides Anregung gewesen war. Die Botschaft ist eindeutig: AIM folgt im Wesentlichen der Haltung der Yutani Corporation, wenn es um den Pazifikkonflikt geht. AIMs diplomatisches Engagement betrifft offiziell nur die Art und Weise, wie der Konflikt ausgetragen wird, nicht aber den Gegenstand oder das Ergebnis des Konflikts selbst. Vorrangiges Ziel ist dabei die Abkühlung des Konflikts und seine Verlagerung auf diplomatisches Parkett, fort von direkten Kampfhandlungen und kriminellen Stellvertreterangriffen. Inoffiziell vertritt AIM die Ansicht, dass man Etusan III und dessen technische Nutzung auf längere Sicht nicht der COC (oder dem Rest der Welt) vorenthalten kann. Es muss also zu einem Interessenausgleich kommen. AIM möchte am Ende des Pazifikkonflikts möglichst in der Position sein, eventuelle Vereinbarungen zwischen den Konfliktparteien als neutrale Partei zu überwachen (z.B. im Rahmen eines Mandats der Vereinten Nationen oder des Corporate Court). Das ist aber gegenwärtig noch nicht absehbar. Es hängt sehr viel davon ab, wie der Konflikt beendet wird. Sollte die Einsatzgruppe also in die Lage kommen ihre Meinung oder ein Urteil abzugeben, dann sollte sie sich an diesen genannten Positionen von AIM orientieren.

Shopping-Tour! An einem der ersten Tage kommt es zu dem vielleicht denkwürdigsten Besuch im Appartment der Einsatzgruppe. Tagati Tiku, ein homosexueller Elf japanischer Abstammung, betritt als Stilberater die Bühne. Und er kommt nicht allein. Begleitet wird er von fünf Mitarbeitern. Für jedes Mitglied der Einsatzgruppe einen. Dann geht es mit trollgerechten Limousinen in die teuerste Einkaufsmeile der Stadt. Es ist ein Spektakel sondergleichen. Die Boutiquen wurden auf die Ankunft der Gesandtschaft scheinbar vorbereitet. Einige schließen extra für den Besuch das Geschäft für andere Kunden. Da kaum jemand aus dem Team in die Konfektionsgröße passt, wird ohnehin alles maßgeschneidert. Man versucht den Anforderungen der Konzernelite und den Vorlieben der Teammitglieder gerecht zu werden. Es wird ein Ringen um Modestandards, Einsatztauglichkeit und bunte Farben (Zoé). Der Stilberater versteht sein Geschäft. Wie ein Despot unterwirft er die Lakaien, die messen, buckeln, gestikulieren und hart arbeiten. Am Ende sind Anzüge, Mäntel, Schuhe, Accessoires und Parfums ausgewählt. Die Maßanfertigungen sehen das Verbergen von Pistolen, Maschinenpistolen und Messern extra vor (Tarnstufe +1). Die ausgewählte Schutzkleidung kann perfekt damit kombiniert werden (Rüstung mit Tarnung 6 oder höher erhält zusätzlich +1 Tarnstufe). Gnädigerweise wird die Rechnung an irgendjemanden geschickt. Dem Einsatzteam bleibt der Schock erspart. Im Geiste sieht man CPT Uzun am Schreibtisch, die Stirn in der Hand vergraben, den Borubon fest umklammert. Am späten Abend darf man die neuen Monturen dann auch gleich in einem Restaurantbesuch ausprobieren, zusammen mit dem Stilberater und einer Etikette-Trainerin der Yutani Corporation…

Einweisung in die japanische Etikette und die Gepflogenheiten der Yutani Corporation: Eine Mitarbeiterin der Yutani Corporation kommt am drittenTag zu Besuch in das „Fifth Season“. Ihr porzellanhaftes Äußeres und die vollendeten Umgangsformen ließen selbst den Elfenhof von Tir Tairngire plump und unbeholfen aussehen. Doch die Frau passt sich an. Fünf Tage führt sie die Einsatzgruppe jeweils einige Stunden in die japanische Gesellschaft ein. Das umfasst überfüllte Straßenrestaurants zur Rush Hour, Pendlerverkehr, Entspannung in künstlichen Parks, traditionelles Abendessen der Oberschicht, eine Begehung eines städtischen Industrieparks (mit Schutzanzügen) und – natürlich – ein Karaoke-Besäufnis bis in den frühen Morgen. Am Ende der Ausflüge hat jeder im Einsatzteam ein gutes Gefühl dafür, wie Japaner verschiedener Schichten auf ihn so im Alltag reagieren. Es lässt sich ungefähr so zusammenfassen, wie Zoé es bereits aus eigener Erfahrung berichtet hatte: niemand, der nicht aus einer japanischen Familie stammt, wird jemals wirklich hier hingehören. Andererseits spielen die Metarassen für Ausländer keine so große Rolle wie befürchtet. Zwar leiden japanische Metas und deren Familien sehr unter Herabwürdigung und Gesichtsverlust, bei Ausländern scheint das aber nicht so zu sein. Da gilt eher, wie gut man sich verhalten kann, ob man sich an die Regeln hält, gepflegt und erfolgreich wirkt, Respekt zollt. In der Unterschicht oder Unterwelt sieht das vielleicht anders aus. Aber das spart die freundliche Mitarbeiterin der Yutani Corporation aus. Am letzten Tag erhält die Einsatzgruppe eine Führung durch eines der produktiven Hauptwerke von YC in Tokio (Hydrotechnik und Leistungshalbleiter). Bei dieser Gelegenheit lernt man einiges über die Geschichte der Firma und die besondere Bedeutung der „Yutani-Familie“, der sich jeder Mitarbeiter zugehörig fühlt. Insgesamt ist YC ein Paradebeispiel für einen weltweiten Kraken, der sich eine Parallelwelt erschaffen hat, in der es die dunklen Seiten der Gesellschaft nicht mehr zu geben scheint. Wessen Herz für die Geknechteten schlägt oder wer etwas gegen Konzerne und ihre aalglatte Art hat, wird nach dieser Besichtigung umgehend die Toilette aufsuchen müssen. Wer allerdings die Leistungsfähigkeit, kulturelle Entwicklung und den Lebensstil der globalen Großkonzerne bewundert, wird sich vielleicht heimlich wünschen, für YC arbeiten zu können. Der Unterschied zu AIM wird jedenfalls physisch greifbar: was die Association in Kriegsgerät, Flugzeugträger, Bunkeranlagen und Divisionen investiert hat, floss bei YC in Zukunftstechnologien, Forschung, Imagekampagnen und Lebensentwürfe für die Welt von morgen.

Negative

01.01.2073

Mit der noch nicht ganz trockenen virtuellen Tinte unter dem über 6 Monate laufenden Vertrag zwischen dem AIM und dem neuen SysOP auf der Shigeruu beginnt Negative, sich ein wenig abzusondern von allen. Sein Fokus liegt in den Tagen bis zum Bekanntwerden der Operation Kimono eindeutig auf Dingen, die „in freier Wildbahn“ so nicht oder nicht so schnell zu erreichen sind. Es ist offensichtlich, dass der ehrgeizige Elf die Chance nutzen möchte und sich zum einen für weitere Aufgaben in der SGF 77 fit hält, zum anderen aber auch seine Fähigkeiten breiter anlegen möchte, um sich vielleicht doch dauerhaft an die AIM zu binden. Drei Schwerpunkte sind klar ersichtlich – besonders deshalb, weil Norge immer wieder den Schießstand für das Pistolentraining aufschließen muß, Goodfellow einigermaßen rüde aus den Telefonaten mit Daheim gerissen (aber nur, wenn diese das Ende der Pausenzeit erreicht haben) und mit Fragen zur komplexen Softwarestruktur im Mainframe-Server belästigt wird und alle anderen Crewmitglieder sich plötzlich der kühlen Aura des dunklen Elfs bewußt werden… und der grade eben noch NICHT im Gang zu hören oder zu sehen war.

Die Probleme von Régicide verfolgt der Elf eher aus der zweiten Reihe. In einem kurzen Intermezzo wird auch deutlich, warum. Nach dem Gespräch vom 26.1.73 nimmt Negative Régicide zur Seite:

„Ich war zwar nicht beteiligt bei der Aktion in Indonesien, aber was aus Dir geworden ist, macht mir Angst“ gibt der Elf unumwunden zu Protokoll. „Und Newton hat mit der Sache schon lange nichts mehr zu tun! Astrale Reisen! Manifeste Geister! Leichen, deren Brustkorb von magischen Händen aufgerissen werden und die dann in einem Feuer vergehen – ganz ehrlich und unter uns – je weiter ich darin Einblick bekomme, desto mehr resigniere ich. Was soll ein nicht magisch Begabter dem entgegen stellen?“ Negatives Blick verklärt sich kurz: „Meine Oma Kakuvé, bei der ich aufgewachsen bin, war Voodoo-Shamanin, was sie meinem Vater gar nicht und mir erst auf ihrem Sterbebett erzählt hat. Ich kam in dieses Krankenzimmer – und sie wußte alles von mir! Alles!“ Sein sonst schwer zu deutender Gesichtsausdruck lässt den Gegensatz zwischen Vertrauen und Verrat erahnen. „Wenn noch nicht mal Du dagegen vorgehen kannst, was bleibt uns nicht magisch Begabten dann? Den Verlust an Freiheit einfach hinzunehmen? Das fällt mir schwer! Deshalb – ich würde Dir zwar meine Hilfe anbieten, aber wie die aussehen soll, kann ich Dir nicht sagen!“

 

 

Also, Regicide, so einen Ort haben wir ja nun schon gesehen, den in der Höhle mit dem kleinen Wasserdrachen an dem Steilhang damals. Und darin hätte ja auch keiner von uns ne Schießerei angefangen. Aber das mit der Ifrit-Schießerei ist ja ne Nummer. Schöner Mist. Aber danke fürs erzählen. Wenn wir hier mal Besuch von nem angefressenen Drachen mit einem Auge bekommen wissen wir jetzt woran wir sind. Macht es sicher nicht viel besser, aber ein bisschen.

Bricks Ausführungen und praktische Übungen zum Nahkampf unterscheiden sich drastisch von denen Norges. Sie machen den Unterricht gemeinsam, es ergibt sich ein gutes Gesamtbild. Einfach und effektiv, weniger schön und vorschriftsmäßig. Während Norge die ordentliche Nahkampfausbildung wie beschrieben im Vordergrund hat, streut Brick individuelle miese Tricks ein. Er erzählt und übt im Bezug auf verschiedene harte Oberflächen der Umgebung die man ausnutzen kann, legt viel Wert auf die Einschätzung von Gegnern und den eigenen Leuten, um ein Gefühl dafür zu vermitteln, wann man jemandem Helfen muss, und wann nicht.  Er streut bei den Übungen immer wieder beliebte Asiatische Nahkampfwaffen ein, um ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie schnell oder gefährlich diese sind, und wieviel Zeit ein Angreifer braucht, um damit in Reichweite einer VIP zu gelangen. Insbesondere wegen der Entscheidung Waffe ziehen und schießen vs. körperlich dazwischen gehen.

Weiteres Training

EVAKUIERUNGSROUTINEN

Negative zeigt dem Team verschiedene Evakuierungssimulationen an einem großen Monitor im Besprechungszimmer.

„Sobald klar ist, an welchen Orten die Begegnungen stattfinden sollen, müssen alle Häuserpläne besorgt und studiert werden. Die Vorbereitung am Einsatzort wird also noch viel Zeit verschlingen.“ wirft Zoe ein.

Danach geht es aufs Flugdeck und erste Übungen beginnen aus einem stehenden Fahrzeug, dann aus einem Fahrzeug das sich in Schrittgeschwindigkeit fortbewegt.

Dann lässt Zoe einen Helikopter 3 Meter über dem Deck schweben und es wird geübt Personen die sich nicht selbst abseilen zu evakuieren ohne dass der Helikopter landen muss. Es wird schnell klar, dass Brick als erster aussteigt um dann Personen in Empfang nehmen zu können bzw. als letzter ein wenn die Person in den Heli verbracht werden soll.

PERSONENDURCHSUCHUNG

Am nächsten Tag werden die Basics der Personendurchsuchung durchgesprochen. Abtasten mit dem Handrücken, da man hier mehr Gefühl hat, vom Kragen beginnend nach unten und zuletzt am Rücken – hier muss ein Soldat herhalten, der gerade so aussah als hätte er nichts besseres zu tun gehabt. Den Fokus legen Negative und Zoe neben offensichtlichen Waffen auf das Auffinden von Wanzen. Zoe hat auch noch etwas vorbereitet das zunächst wie eine Spielerei aussieht, sich aber besonders bei ihrer Größe als sehr nützlich erweiset. Zwei kleine Flugdrohnen, ausgestattet mit Metalldetektoren schwirren um den Soldaten und melden auffällige Gegenstände. Dingo, Zoes Hund wird in das Training einbezogen. Er schnüffeln kurz an der zu durchsuchenden Person. Er zeigt an wenn jemand Sprengstoff versteckt hat. Zoe erspart dem armen Soldaten die Demonstration was Dingo macht wenn jemand sie mit einer Waffe angreifen will.

Auch die rechtliche Situation wird besprochen. Zum Beispiel muss ein begründeter Verdacht bestehen dass die Person Dinge mit sich führt die gefährlich sind. Und Personen dürfen nur von jemand gleichen Geschlechts durchsucht werden, dies gilt aber nicht, wenn die sofortige Durchsuchung zum Schutz gegen eine Gefahr für Leib oder Leben erforderlich erscheint. Im Grunde wird schnell klar, dass bei den Anforderungen und der Situation die rechtlichen Grundlagen für ein Handeln schnell begründet werden können. Man sollte sich nur vor allem in Japan nicht verhalten wie ein zu motivierter Türsteher.

SPIONAGEABWEHR

Zoe erklärt dem Team an welchen Stellen mit Wanzen zu rechnen ist und wie man einen Raum entsprechend absucht während Negative im Groben auf Verschlüsselungen und Störsignale eingeht und betont wie wichtig es ist, eine politisch relevante Unterhaltung erst zu beginnen wenn der Raum freigegeben ist.

In den folgenden Tagen werden die Übungen wiederholt und vertieft, hauptsächlich unter Negatives Anleitung, Zoe hält sich im Hintergrund.

Metamenschen

Da Régicide den Punkt mit den Metamenschen in Japan angesprochen hat, möchte ich euch hierzu noch meinen Wissensstand mitteilen.

Zunächst zu meiner persönlichen Erfahrung, ich wurde bisher sehr freundliche behandelt, allerdings konnte man mich deutlich als Touristin erkennen und meine rosa Haare kamen besonders bei den jungen Mädchen sehr gut an. Das hilft euch nicht weiter, aber zeigt, dass keine grundsätzlich negative Stimmung gegenüber Metamenschen herrscht. Es kommt auf den Einzelfall an.

Es ist richtig, dass das Japanische Imperium 2014 beschlossen hatte, dass Metamenschen ausländischen illegalen Einwanderern gleichgestellt werden und sogar in entlegene Regionen deportiert wurden.

Der Kaiser Yasuhito hat 2062 dann die Deportation von Metamenschen eingestellt. In der Bevölkerung gab es natürlich weiterhin Vorurteile und Diskriminierung um es mal harmlos darzustellen. Die „Schande“ betrifft aber nur das eigene Volk, Ausländer wurden hier immer besonders behandelt.

Heute sind Metamenschen auch in Japan ein Teil des täglichen Straßenbildes. Darüberhinaus gibt es auch vereinzelt japanische Metamenschen, die durchaus sehr respektiert und geachtet werden. Rassismus ist aber innerhalb der eigenen Bevölkerung immer noch an der Tagesordnung.

Für Ausländer ist es wichtiger, wie sie sich verhalten. Daher ist unser Training zu den Höflichkeitsformen auch besonders wichtig. Wenn uns also Türen verschlossen bleiben, liegt es vermutlich daran, dass wir keine Japaner sind, nicht daran dass wir Metamenschen sind.

Einführung in die japanische Sprache

Zoe beginnt mit den absoluten Basics der Sprache. Die Schriftzeichen lässt sie völlig außen vor und erklärt euch, dass man mit lateinischen Buchstaben zwar in der Realität nicht sehr weit kommt, aber die Japaner diese dennoch vereinzelt verwenden und man auch fast jeden Begriff in dieser Form abbilden kann.

Nachdem sie Begrüßungen und einige Höflichkeitsfloskeln durchgegangen ist, gibt sie jedem von euch ein kleines, zylinderförmiges Gerät in die Hand. Als sie eines anschaltet, erscheint eine kleine Hologrammgestalt die euch im ersten Moment an Miru erinnert und euch mit den Worten „Yoi tsuitachi. Watashi wa anata no tame ni nani ga dekimasu ka?“ begrüßt.

Den ersten Teil versteht ihr, das hieß „Guten Tag“.

„Stellt euch das in die Kabine und redet mit ihr. Die Software ist auf englisch und japanisch eingestellt, sie wird euch aber immer zunächst auf Japanisch antworten. Probiert es aus, es heißt jetzt dranbleiben. Je mehr ihr jetzt schon den Klang der Sprache verinnerlicht, desto einfacher wird der Intensivkurs im Anschluss. Dabei geht es noch nichtmal darum, dass ihr jetzt viel verstehen müsst.

Generell geht es weniger darum sich mit den wenigen Brocken unterhalten zu können, als um Höflichkeitsbezeugungen und Zurückhaltung, soweit das unsere Aufgabe zulässt. Gebt eurem Gegenüber nicht die Hand, sondern macht eine respektvolle, angedeutete Verbeugung. Wenn euch jemand etwas in die Hand gibt, nehmt es mit beiden Händen an und wertschätzt es. Sprecht niemals jemand von euch aus mit dem Vornamen an. Im Japanischen wird der Familienname übrigens vor dem Rufnamen genannt. Aber hierzu werden wir Details noch in Tokio besprechen.“

 

 

„Also ich würde unauffällig verschwinden.“ Zoe macht nicht den Eindruck als gäbe es um die 3 Alternativen noch Diskussionsbedarf.

Als Régicide von der unauffälligsten Person im Team spricht die man nicht als Personenschützer wahrnimmt  – und dabei auf sich kommt – schmunzelt sie.

„Ob das taktisch Sinn macht, kann ich nicht beurteilen, da fehlt mir die Erfahrung. Aber Régicide, wenn Du erst mal in einem Anzug steckst, fehlt ja nur noch die Sonnenbrille um möglichst nicht wie ein Personenschützer auszusehen.“

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