Uzun irrt

…zumindest zum Teil. Nein, es ist kein „persönlicher Rachefeldzug“. Aber: es ist persönlich. Verdammt persönlich sogar. Und ein Feldzug ist es ebenfalls, zumindest kann man das Gefühl bekommen, wenn man zu dem berufen ist, was ich tue.

Ehrlich gesagt: ich bin aufgeregt vor diesem Einsatz wie selten, weil es mich zurückführen wird in eine Vergangenheit von mir, die ich nicht wirklich kenne und deren Auswirkungen bis heute zu spüren sind. Für mich und mittelbar auch für ganz Dahomey.

Es erscheint mir erwartbar, dass es Situationen geben kann, in denen ich gezwungen sein werde, anders zu handeln, als es mein Contracter-Status und das System von Befehl und Gehorsam vorgeben. Was mich beruhigt, ist, dass ihr das wisst und wir zusammen diesen Einsatz absolvieren werden.

Initiative Tradestop

Pünktlich zum Stichtag beginnt heute, am 1. Juli 2074, die Initiative Tradestop auf Basis eines multilateralen Vertrags zwischen 121 Staaten und Konzernen, darunter solche Größen wie Ares Macrotechnologies, UCAS, CAS, Japanese Imperial State, Yutani Corporation und zahlreiche weiteren großen wie kleinen Namen.

Am vergangenen Mittwoch war dem Vertragsschluss eine Debatte und ein Aufruf in der Generalversammlung der Vereinten Nationen vorausgegangen. Dem folgten die 121 Erstzeichner nun heute symbolisch zur Vertragszeichnung auf der PASS Coral Ring im Japanischen Meer in einer feierlichen Zeichnung.

Die Initiative Tradestop ist eine politische Konsequenz jahrzehntelanger Kämpfe gegen illegalen Menschenhandel, Sklaverei, organisierte Verschleppung und den kriminellen Abwerbepraktiken von Spitzenkräften durch staatliche oder Konzernakteure.

Betrachtet man sich die Gesamtliste der Erstzeichner dann wird deutlich, dass sich hier viele Konflikt- und Grabenlinien aus dem jüngst beendeten Pazifikkonflikt wiederfinden. Die Russische Föderation sowie die Cantonese Confederation befinden sich nicht unter den Vertragszeichnern, ebenso fehlen wichtige Akteure des mittel- und südamerikanischen Kontinents sowie einige große Namen der Megacorporations.

Während illegaler Menschenhandel und erzwungene Migration seit Jahrzehnten ein leidiges Thema ist, haben die jüngsten Ereignisse im Dahomey-Konflikt zur Initiative Tradestop geführt. Dort war bekannt geworden, dass massive Verschleppung von ganzen Bevölkerungsgruppen aber auch einzelner hochqualifizierter Personen stattgefunden hatte. Im Schutze der erwachten Dschungelgebiete sind die Schmuggel- und Schlepperrouten nach wie vor unklar. Personen aus dem direkten Umfeld der Konfliktparteien in Dahomey sprechen von weitreichenden Verschleppungen auf hohem technisch-logistischem Niveau unter Beihilfe mächtiger politischer Akteure.

Neben der humanitären Dimension haben insbesondere Ares Macrotechnologies und die Yutani Corporation darauf verwiesen, dass staatlich organisiertes Kidnapping und zwangsförmige Abwerbung von Spitzenpersonal aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einen massiven Umfang angenommen hat, gegen den die Initiative Tradestop vorgehen soll.

Ob die Initiative überhaupt etwas praktisch bewirken kann und ob dies dann eher im Dienst der Humanität oder Spionageabwehr steht, bleibt abzuwarten. Die Association Internationale des Mercenaires (AIM) hat sich ein robustes Mandat der Erstzeichner gesichert, ebenso die Konzerntruppen von Ares Macrotechnologies (inklusive weitreichender Ausstattungsaufträge). Ein Kontingent von Kriminal- und Ermittlungsbeamten aus dem Umfeld von Interpol sowie nationaler Behörden aus über 40 Zeichnerparteien soll die Ermittlungen und Dokumantetionen koordinieren.

Jacqueline Walters, CEO der AIM, gab am Rande einer Pressekonferenz an, dass sich ihre Organisation insbesondere der Verschleppungen im Zusammenhang mit dem Dahomey-Konflikt annehmen wird. Vertreter der Ares Macrotechnologies sprechen von einer massiven Cyberoffensive, die gemeinsam mit Renraku finanziert werden soll. Die Yutani Corporation sieht ihr Hauptinteresse laut einer matrixgenerierten Meme-Botschaft der CEO Miru im Bereich der Arbeitskräftemigration und der Verschleppung von „Verwandten aus der Yutani-Familie“, was auf den Konzernkrieg zwischen japanischen und chinesischen Konzernen verweisen dürfte. Hier war es unlängst zu mehreren aufsehenerregenden Entführungen und Vermisstenmeldungen hochrangiger Konzernmitglieder gekommen.

Channel 9 Singapur, 1. Juli 2074

Norges Meinung

„Also, nein. Bin ich nicht dafür. Ich habe euch gesagt wo ich die Informationen her habe und Copper will Sanis Hintergrund überprüfen. Er kann ja bei ihrem Blog mal anfangen. Aber ich will eigentlich nicht das sie oder die Forschugnsgruppe zu arg mit uns in Verbindung gebracht werden kann. Wir werden ja eher rein gehen, Lena rausholen und dann sind wir fort. Die Forschungsgruppe bleibt wohl wesentlich länger in dem Gebiet für ihre Forschungen. Ich bin überzeugt das jede Verbindung die zwischen uns aufgedeckt werden könnte die Forschungsgruppe und damit Sani, in größere Gefahr bringt und das will ich vermeiden. Hatte ich dir ja schon im Auto vom Flughafen erzählt. Ihr seid das Team, ihr sollt es Wissen, aber ich will da eigentlich nicht zu arg alles miteinander vermsichen. Die ofiziellen Seiten würde ich gerne raushalten von dem Hintergrund wo die Infos hergekommen sind.“

Lange Rede kurzer Sinn, Norge wäre wohl schlicht dagegen wie man erkennen kann.

Parachutiste

„Salut mon amis

Ich bin wieder in Finester und voll im Fallschirmspringer Training. Das Massif Central zeigt sich von seiner schönen Seite um diese Jahreszeit.
Nach einem Auffrischerkurs bin ich nun im fortgeschrittenen Training, springen mit reichliche Ausrüstung und Ghillisuit ist nicht ganz unkompliziert.
Herrschaften, es ist zeit sich wieder zusammen zu finden, die Task Force macht Fortschritte und wir werden über kurz oder lang wieder aktiv werden.

visez vrai
Bazut

Dans le futur

Am Tage nach dem ‚ahhhme‘ Zwischenfall im Hotel wird Régicite sein Team zusammenholen. Nachdem er sich nochmals bei allen für die Unterstützung bedankt hat, kommt er auf zukünftige Pläne zu sprechen:
„Es gibt noch eine letzte Sache, die wir alle zu erledigen haben. Dafür führt uns der Weg nach Nord-Amerika, wahrscheinlich nach Denver. Die Überführung von Hillers Leiche hat ob der Umstände etwas länger gedauert, aber ich halte es für angemessen, dass die SFG-77 bei ihrer Reise vor Ort ist, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Ich werde euch informieren, sobald ich die endgültigen Details weiß.“

Dann wendet er sich an Norge:
„Möchtest du einmal deine Freundin darüber in Kenntnis setzten, dass die AIM eine Taskforce zum internationalen Menschenschmuggel aufbaut und mit ihr mal ein paar Gedankenspiel machen, ob und wie eine Zusammenarbeit erstrebenswert ist?“

„Wie sehen die Pläne der von euch anderen aus? Ich werde noch einige Zeit hier bleiben, ein wenig Familiendinge machen und meine neu gewonnen Klarheit mit Atra ausloten… mal sehen, wo das noch hinführt.
Ansonsten muss ich mich noch einer neurologischen Schulter-Op unterziehen, damit ich nicht wieder zusammenklappe, wenn ich versuche, mit was anderem als meiner Nerfgun zu schießen!
Vielleicht mache ich auf dem Weg nach Denver in Japan Zwischenstation um Nama Malik zu besuchen…
Noch einiges an offen Enden…
Wissen wir eigentlich, wo Mary Beth Owens aktuell steckt???“

Feuer über Beijing

Am 28. April 2074 hatte die SFG 77 einen illegalen Einsatz in Beijing gestartet, um der wundersamen Atra Khalipour bei einer dringenden Angelegenheit zu helfen. Eine Angelegenheit, die ihren Worten nach auch den entrückten Franklin „Brick“ Milestone direkt betroffen hatte.

Hotel Xiāngzōng am 12. Oktober 2073

Die Helden führte es auf die Spitze des vom Feuer verwüsteten Hotels Xiāngzōng im Stadtbezirk Xīn Píndào. Ein Feuer, das, wie sich später herausstellen sollte, durch Wut und Scham der Atra Khalipour ausgebrochen war. Aber sie war nicht die einzige, die dieses Feuer geschürt hatte. Die SGF 77 drang zum schicksalhaften Hotelzimmer 6301 vor und entdeckte nicht nur seltsame Keilschriftzeichen in den Wänden eingebrannt, wie sie Brick einst auf sich trug. Man fand auch ein hinterbliebenes Glühen, ein Stück Kohle, ein Überbleibsel des ersten Funkens, der das Feuer entzündet hatte. Zoé gelang es, diesen Funken, den sie als Träne Atras interpretierte, zur Besitzerin heil zu überführen. Régicide und Copper konnten indes die dritte Kraft am Ort enthüllen, die unfraglich als Brandbeschleuniger des Infernos gedient haben mochte. Ein „Residuum“ einer Schlange aus Feuer, die Atra später mit dem Drachen Lung in Verbindung bringen sollte.

Die Hotelruine hatte den Forschenden rasch preisgegeben, dass hier ein Feuer am Gange gewesen war, das nicht allen Regeln der Physik gehorsam folgen wollte. Das hatten auch andere bemerkt. Denn das Hotelzimmer 6301 wurde bewacht. Zwar konnte die SFG 77 die Annäherung an diesen „Lost Place“ erstaunlich lange geheim halten, doch irgendwann kam es anderen zur Kenntnis, dass man herumschnüffelte. War es der Bewegungsmelder oder hatte sich ein Luftelementar nicht fristgerecht gemeldet? Man würde es wohl nie erfahren.

Projizierender Magier des Kantonesischen Innenministeriums.

Positive hatte die deutlichste Begegnung mit dieser Partei. Er wurde von einem projizierenden Magier in kantonesischer Beamtenkleidung gestellt und befragt. Später würde Atra erhellen, dass es sich um einen Arkaner Ermittler des Cantonese Ministry for the Interior gehandelt haben musste. Genauergenommen um ein Mitglied einer Sonderkommission, deren Aufgabe darin besteht das Wirken und die Berührungen des Drachen Lung zu suchen, zu sichern und zu verstehen.

Als Norge eine goldene Feuerschlange auf 64. Stockwerk der Hotelruine in den Himmel gleiten sah, da war spätestens klar, dass die SFG 77 hier mächtig dazwischen gepfuscht hatte. Leider blieb das Residuum des Lung nicht auf den Kameraufnahmen erhalten, doch die Erinnerung an diese Feuerschlange sollte sich bestens einprägen.

Flucht war dann geboten, denn die seltsame Materialkiste mit der Aufschrift 人03自单9109 entpuppte sich als Kampfroboter, Cyborg oder Kampfdroide. Was genau es denn nun war, blieb unklar. Die Kampfmaschine starrte in den diesigen Nachthimmel hinter Régicide her, der sich einmal mehr als ein kommandierender Offizier inszenierte, der die erste Reihe nicht scheuhte.

人03自单9109

Die Episode in Beijing endete letztlich mit einigen Antworten. Atra war sich nun, nachdem Zoé die „Träne“ zurückgebracht hatte und das Team Bericht erstatten konnte, sehr sicher, dass das, was einmal Brick war, vom Roten Lung entführt worden war. Brick war etwas einzigartiges geworden. Was Etusan III aus ihm gemacht hatte, konnte keiner sagen. Doch es war eng mit dem Element Feuer verbunden. Atra hatte großes Interesse daran gezeigt, Brick festzuhalten, ihn zu verstehen. Und nun war er in den Klauen einer größeren Macht, die sich jeden direkten Zugriffs entzog. Vorerst.

Auf weltlicherer Ebene hatte nun die SFG 77 auch das erstemal vereint und offen mit Atra gesprochen. Geleistete Eide der Verschwiegenheit waren (zum Teil) aufgelöst worden. Atra war sehr eng mit Régicides Schicksal verbunden und auch Zoé hatte ein herzliches Band zu ihr geknüpft, wie es schien. Aber es gab auch Grund für Zweifel und Sorge. Anderen Mitgliedern der SFG 77 war nicht verborgen geblieben, dass Atra trotz ihres feurigen Wesens auch eine kühle Seite hatte, der ein Menschenleben wenig wert sein konnte.

Als die SFG 77 Beijing verließ hatte Atra ihnen mitgeteilt, dass sie ihre Verstrickungen mit den Triaden nun zu einem Höhepunkt treiben wolle. Sie wusste nun, was zu tun sei. Seit Jahren hatte sie sich zwischen dem Weißen Lotus und der Schwarzen Gruppe fest verschweißt und in ein Netzwerk aus Eiden und Pakten hineingegraben. Nun wollte sie den Vorstoß zur dritten großen Triade wagen, dem Roten Drachen. Was für ein Zufall… Atra hatte nun also ein klares Ziel vor Augen: Warum hatte der Rote Lung seine Klauen nach Brick ausgestreckt? Wohin war er verschleppt worden und was hatte er mit diesem Wesen vor?

Die SFG 77 sollte erfahren, wenn Atra Fortschritte machen würde.

Feuerschlange

Régicites Antwort an Norge

Norge bekommt schon kurz nach dem die Radio-Socceres aktive geworden ist eine Antwort:
„Norsken min er rusten, men den var likevel nok. Gode ​​murere er vanskelig å finne, men jeg og den lille løvinnen jobber fremdeles her med Sila min. Hun har allerede spurt om deg og de andre, det ulmer igjen. Så det ville være bra hvis du ville komme til oss her, jeg vil også invitere de korte og svart -hvite. Billetten er da på meg!*
I vennskap, Bazut“

In anderen teilen der Welt erreichen Postive und Copper Nachrichten von ähnlichem Inhalt.

*Mein Norwegisch ist eingerostet, aber es hat trotzdem gereicht. Gute Maurer sind schwer zu finden, aber ich und die kleine Löwin sind hier bei meiner Sila noch eingespannt. Die hat schon nach dir und den anderen gefragt, es brodelt mal wieder. Deshalb wäre es gut, wenn du hier zu uns kommen würdes, ich werde den Kurzen und den Schwarz-Weißen auch einladen. Das Ticket geht dann auf mich!
In Freundschaft, Bazut

Himba-Frage und Safehouse

Positive und Régicite hatten sich zügig Gedanken über die Zukunft in Dahomey gemacht. Ein Aspekt war die Himba-Frage, eine anderer die Sammlung von militärischem und arkanem Equipment unter dem Radar von AIM.

Die für Positive so bedeutsame Himba-Frage bestand vor allem darin, dass er eine vermeintliche Schuld zu begleichen hatte. In den Jahren 2068 bis 2070 war er dort die Marionette Dunkler Idola gewesen. Das Nigerianische Prinzenpaar war an diesem Missbrauch seiner Person maßgeblich beteiligt gewesen. Doch so ganz passiv und unbeteiligt war „Negative“ seiner Zeit eben auch nicht gewesen. Nun hatte Prinzessin Annabelle Positive ein geleutertes Geschenk gemacht: vermuteter Aufenthaltsort der entführten Himba und Hintergründe der ganzen Angelegenheit.

Zusätzlich war bereits kurz nach Ende der Mission Untamed Pride zu vernehmen, dass AIM auf internationaler Ebene die Einrichtung einer robusten Task Force Human Trafficking anstreben will. Der SFG 77 wurde hier eine besondere Rolle zugedacht. Details sind noch unklar, zahlreiche politischen Abstimmungen laufen im Hintergrund. Wichtige Beteiligte, wie etwa Lia Clark und MAJ Uzun haben jedoch durchscheinen lassen, dass man die Himba-Frage als ein Paradebeispiel für die Art von Verschleppung und Menschenhandel ansehen würde, der sich die Task Force widmen soll. Insofern ist absehbar, dass Positives Anliegen eine gute Chance hat, offizielles Missionsziel zu werden.

Hinsichtlich der Einrichtung eines unregistrierten Safehouses und Ausrüstungsdepots in Dahomey boten sich der SFG 77 einige günstige Optionen. Insbesondere Sistren und Aidren, das Geschwisterpaar aus Nakatombe, erklärten sich bereit, Positive bei solch einer Sache zu unterstützen. Marun und die Scrapper waren gegen Bezahlung bereit erbeutetes oder verwaistes Material aus abgelegenen Gebieten nach Nakatombe zu schaffen. Über die zeit von zwei Monaten entstand so eine Lagerhalle voll Versastzstücke, Ersatzteile, Munition, Waffen und bunte Ausrüstung aller Art. Auch LT-1 konnte nahe Nakatombe verbracht werden.

Die arkane Beute aus dem Unterwasserdom im Schwemmland konnte nur teilweise geborgen werden. Dinge waren scheinbar sehr kurze Zeit nach dem Kampf dort bereits entfernt oder geplündert worden. Eine schwarze Statue der Andikan war noch da, sowie zahlreiches, arkanes Zubehör zur Ausgestaltung von schamanistischen und arkanen Rufkreisen. Zwei Zauberfoki waren ebenfalls erhalten geblieben. Einen für die Zauberkategorie Wasser (Spell Category Focus, Force 3) und einen Zauberfokus zur einmaligen Anwendung (Expendable Spell Focus, Transmutation, Force 4).

Nouvelle voie, nouveau nom ?

Régicite hat nach dem Ende von „Untamed Pride“ noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor er sich seinen eigene Verpflichtungen hingibt.

Für ihn ist es eine klare Sache, dass er Positive, egal wie dessen Zukunft aussieht, darin unterstützen wird, die Verschleppung der Himba in Ordnung zu bringen. Da es aber sein kann, dass die AIM kein eigenes Firmeninteresse entwickeln wird, um die zu tun, nutzt er jetzt die Gelegenheit, um einen Stash an Material anzulegen, der nicht der AIM gehört und diese Sachen in Nakatombe einzulagern. Das geht von LT-1 über Handfeuerwaffen und Schutzausrüstung, einer Menge Tech-Krempel bis zu einer Jet-Drone. Hierfür wird er die Unterstützung des ganzen Teams benötigen.

Ebenfalls wird er sich mit den Scrapern um Marun kurzschließen und eine Möglichkeit ausloten, Kontakt zu halten. Dieser komische Haufen von Misfits hat auf ihn einen bleibenden Eindruck gemacht, gerade so, als ob es da gewisse Ähnlichkeiten geben würde…

Doch zuerst hat er sich mit Zoe zusammengesetzt und mit ihr über das Erlebte gesprochen. Schon vor einiger Zeit hatte ist ihm klar geworden, dass er der Falsche ist, um die Geheimnisse dieses Landes zu verstehen, zu leben oder gar zu repräsentieren. Ein zweites Mal könnt er nur ein Helfer, ein Wegbereiter für Andere sein. Zuerst für Brick, dann für Positive und schließlich für Zoe. Zoe, die hier in Afrika mehr als einmal über sich selbst hinaus gewachsen ist und alles riskiert hat, um andere zu helfen.

Nachdem einige Woche vergangen sind, ist es Zeit, seinen eigenen Weg fortzusetzen. Dann stellt er Zoe die wichtige Frage: „Ich werde nun nach Bejing zurückkehren. Nicht nur das ich meine Tochter sehen will, ich muss mich auch mit meiner ruhelosen Sila außeinander setzten.“ er schmunzelt über seinen eigenen Wort.

Dann wird sein Blick nachdenklicher, er schaut in sich selber hinein:
„Mein eigener Pfad ist mir immer noch verborgen, Afrika hat mich verändert, es hat mich Weiser und Stärker gemacht, mich gleichzeitig Demut und Barmherzigkeit gelehrt und schließlich meinen zertrümmerten Sinn für die Erhabenheit der Welt repariert.
Meine Fähigkeit zur Ehrfurcht war ein Scherbenhaufen, von dem ich glaubte, dass er nur noch ausreicht, kurze Reflexionen in das große, kosmische Ganze zu erhaschen. Elefanten, Affe, Löwe, der Steinwald, das Orakel…
seit du mich kennst, habe ich niemals vorgegeben, dass ich ein rationaler Mann mit gesundem Geist bin…
ich bin so beschädigt, wie man beschädigt sein kann…
war so beschädigt…
ich war innerlich schon lange tot…
Da ist wieder ein Puls, bin noch nicht gut, aber es wird besser…“

Dann kehrt sein Blick ins hier und jetzt zurück:
„Aber ich bin kein bisschen schlauer geworden. Ich weiß immer noch nicht, wo mein eigene Weg mich hinführt…“
Sein Blick sucht Zoes Augen:
„Und ich habe das Gefühl, dass du etwas mehr in die Geschichte um das rauchlose Feuer involviert bist, als du zugeben willst, oder?“
Er winkt ab, scheinbar erwarte er keinen spontane Antwort: „Lass mich einfach wissen, ob ich einen Reise alleine oder für Zwei plane!“

Er wendet sich zum gehen, nach ein paar Schritten dreht er sich um, diemal ist das Lächeln auf seinem Gesicht breit und ungezwungen:
„Ach übrigens, mir gefällt die neue Haarfarbe…Lionnecœur!“

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