Zoe Miller

Zoe Miller ist  Fahrzeugspezialistin  und studierte Übersetzerin.


Rang: Chief Warrant Officer 2 

Sprachen:

  • englisch
  • französisch
  • maori
  • chinesisch (mandarin + kantonesisch)
  • japanisch
  • russisch
  • deutsch
  • spanisch
  • norwegisch
  • Afrikaans (Grundkenntnisse)

Fahrzeug- und Drohnenrigger:

  • Bodenfahrzeuge
  • Motorräder
  • Rotorflugzeuge
  • Flugzeuge
  • Vectorschubflugsysteme
  • Motorboote

Bisherige Missionen für AIM:

  • Operation Ursus / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
  • Operation Blue Shark / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
  • Operation Streik / Status:  Erfolgreich abgeschlossen.
  • Operation Knock & Talk / Status:  Erfolgreich abgeschlossen.
  • Operation Whiplash / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
  • Operation Golden Gap / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
  • inoffiziell: Operation Schneeland/ Status: Erfolgreich abgeschlossen.
  • Operation Kimono / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
  • inoffiziell: Beijing auf eigene Faust / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
  • Operation Ancient Mariner: Erfolgreich abgeschlossen.
  • Operation Ground Zero: Abgeschlossen.
  • Operation Real Estate: In Vorbereitung.

Abzeichen und Auszeichnungen

  • Chief Warrant Officer (CW3)
  • 10th AEF „Hope“ Unit Badge
  • Special Forces Group 77 Unit Tab
  • Combat Rigger Tab
  • Pacific Conflict Campaign Ribbon 2071-2073
  • West Africa Campaign Ribbon 2073-2074
  • Distinguished Service Unit Citation
  • Unit Citation Award for Exceptional Merits and Valor
  • Legio Lepidoptera
  • Sacrifice Medal
  • Intelligence Cross of the Secretary General
  • AEF Aviator Badge
  • Combat Pilot (Drone) Proficiency Badge

Kontakte (in Einsätzen erworben)

  • Katsuo Uzun, lvl 2
  • Pria Lakshmi Clark lvl 2
  • Primordial Flower lvl 1
  • Rago lvl 1
  • Odam lvl 1

Bazut ‚Régicide‘ Morellè

Auszug Dienstakte Bazut Morellè
+++ vertraulich+++ confidential+++
Erläuterung & Motivation: 

Major Bazut Morellè ist diente in der GIGN (Groupe d’intervention de la Gendarmerie nationale) als taktischer Berater für Sonderlagen. Er ist ein ausgebildeter sorcerrer hermatic, mit einer Spezialisierung auf Unterstützung kleiner Einheiten und Interventionstruppen.

Morelle war mit seiner damaligen Situation unzufrieden. Kontakte berichteten dass es für ihn keine Möglichkeit geben wird, seine aktuelle Speziallistenposition zu verlassen. Weder wird es die Führungseben zulassen das eine Magie begabtes Individuum in den höheren Stab vorrückt, es ist klar das Major Morelle das Ende seiner Beförderungen erreicht hatte. Andererseits ist seine Expertise als Berater und Ausbilder zu wertvoll, als das seinem Versetzungsgesuch in die EPIGN (Parachute Intervention Squadron of the National Gendarmerie) entsprochen wurde und auch in Zukunft nicht wird.

Es kam es zu einem persönlichen Gespräch mit der für die AIM tätig Personal-Akquisititorin Madelaine Gillets, unter dem Vorwand eines Interviews, in dem sie Major Morelle persönlich einschätzen konnte. Er war sich der Ausweglosigkeit der Situation noch nicht voll bewusst, fühlt sich aber deutlich unwohl. Zu diesem Zeitpunkt hatte der den Wunsch, selber zum Colonel seiner eigenen Brigade aufzusteigen nahezu aufgegeben,, hoffte aber in den aktiven Einsatzdienst zurück zu kehren, entweder als Kommandant eines Einsatzteams oder eines Sniper/Recon Platoons.

Kurzbiografie:

Bazu Morellè, geboren in der agglomération parisienne, wird mit 16 Jahren zum Militärdienst eingezogen. Nach exzellenter Grundausbildung erfolgt eine zweijährige Ausbildung zum Scout Sniper, welche er mit guten Beurteilungen absolviert. Seine Einheit wird in die entmilitarisiert Zone Persisches Teran versetzt, 6 Wochen später kommt es dort zu den Zwischenfällen, die die Ifreet-Krise auslösen werden.

Im Zuge dieser Verwerfungen erwacht die Magie in Morellè. Er wird zum internationalen Sonderkommando, versetzt welche vor Ort gegen die Übergriffe der magischen Wesen vorgeht. Der französische Teil des Kommandos besteht aus hermetischen Magier unterschiedlicher Departements, vorrangig aber aus solchen der Gendarmerie. Morellès Versetzung wird eingeleitet.

Als Lieutenant zweiten Ranges beginnt er seine Ausbildung an der Universität von Lyon und schließt sie mit guten Leistungen als sorcerrer hermatic ab. Er wechselt in den paramilitärischen Polizeidienst und dient 6 Jahre als Gruppenführer, meist in der Rolle eines Aufklärer und Unterstützer eines Einsatzteams. Zunehmend fallen ihm Aufgaben als taktischer Berater und Ausbilder zu, welcher vor allem Sicherheitstruppen verschiedene Konzerne instruiert.

Wie bereits angesprochen ist das Ministerium daran gelegen ihn in dieser Rolle zu belassen. Lediglich sein Gehalt wird in den nächsten Jahren noch leicht angepasst werden, ein weiter Aufstieg ist ausgeschlossen. Seinem Versetztungsgesuch wird nicht stattgegeben werden

Konklusion: Wenn es der Wunsch des Unternehmens ist, einen paramilitärisch ausgebildeten Sorcerer zu akquirieren, war der Zeitpunkt nun mehr als günstig. Wenn M. Morellè mit den entsprechenden Hintergrundinformationen zu seiner Situation versorgt und gleichzeitig ein Angebot AIMs vorliegen würde, war die Headhunterin zuversichtlich den Major von einem Arbeitgeberwechsel überzeugen zu können.

Nachtrag: Seit dem 15 Dezember 2070 steht Morellè als freier Mitarbeiter der AIM zur verfügung

Portfolio:

Magische Fähigkeiten

Morellè ist ein studierter hermetischer Magier, mit Erfahrungen als combativer Zaubere, sowohl gegen weltliche wie überweltliche Gegner. Ebenso besitz er die Fähigkeiten zur Heilung und zum Schutz, was schon diversen Kollegen und Zivilisten das Leben gerettet hat.

Er hat keinerlei Begabung im Umgang mit Geistern oder Elementaren und zeigt auch keinerlei Talent für Beschwörungen aller Art. Ebenso ist er nicht in der Lage sich Astral zu projizieren und den Astalraum zu bereisen, wenn er jedoch sehr wohl Fähig ist Einsicht in ihn zu nehmen und Auren zu lesen.

Militärische Fähigkeiten:

Morellè ist ein ausgebildeter Scharfschütze, auch wenn er diese Fertigkeiten schon länger nicht mehr zum Einsatz bringt. Er ist ein passionierter Gewehrschütze, heutzutage mehr als Hobby, doch laut seiner Dienstakte hat er gute Leitungen in allen Fieldcraft-Skill erzieht, es sollte ihm nicht schwere fallen hier wieder die nötige Profession zu erreichen.

Nachtrag: Operation URSUS hat gezeigt das Morelle seine Fähigkeiten als Fernspäher wieder aktivieren konnte, ebenso hat er seinem Team gutes Deckungsfeuer geben können und mit seinem Anti-Material Rifle diverse Fahrzeuge ausschalten konnte. Seit dem Einsatz verbringt er viel Zeit auf dem Schießstand und trainiert hart um seine früheren Schießwehrte wieder zu erreichen.

In seinen Jahren als Truppführer und Einsatzberater hat er reichlich Erfahrung mit taktischen Situationen, Einsatzkommando und Strategie bekommen. Morellè ist, laut eigenen Aussagen, mittlerweile nur nicht mehr daran interessiert Führungsaufgaben zu übernehmen.

Nachtrag: Operation URSUS hat gezeigt hat gezeigt das Morellè sich in der Rolle des Spezialisten wiederfindet und die Führungsaufgaben anderen Teammitgliedern überlässt.

Besondere Fähigkeiten:

Abgesehen von seinen magischen Fähigkeiten hat Morellè eine Begabung für Sprachen. Er spricht, neben Französisch und Englisch noch sechs weitere Sprachen. Es sind alle Sprachen der Einsatzgebiete in denen er länger tätig war.

Persönliche Anmerkung:

Es war  bisher nicht möglich in Erfahrung zu bringen warum er von einem Teil seiner Kameraden mit dem Spitznamen Régicide angesprochen wird. Er bezieht sich auf einen Situation während der Ifreet-Krise, die genauen Umstande bleiben allerdings unbekannt. Es gibt diverse Gerüchte, welchen „König“ er getötet hat, bisher klingen jedoch alle nach übertriebenem Unsinn.


Ein Bild:

Auf der Reise zum neuen Ziel nimmt er Francois zur Seite:
„Ok, die Sache mit dem Bild gestaltet sich ein wenig schwieriger als vorausgesehen“
Er hält kurz inne, dann muss er grinsen:
„Aber da erzähl ich dir wohl etwas was du schon weißt!
Es ist nicht einfach das so auszusprechen, aber es kann sein das es für dich wichtig wird….
Ok, hier kommts:
Auf dem Bild sehen wir zwei Personen. Beide sind hart, fest, kalt…doch dort wo sie sich nähern ist Wärme, Hitze, Kraft….Würden wir von zwei Menschen sprechen….Das Bild zweigt eine Frau und einen Mann, nur als Silhouette, aber unverkennbar….die Kraft und Hitze die einsteht, wenn sie sich nahe kommen….das kann man auf die simpelsten, menschlichen Gefühle herunterbrechen. Es geht aber nicht um einen Mann und eine Frau….sondern um einen Geist des rauchlosen Feuers und um einen Person die nicht der ist die er sein soll….Die zwei Gestalten in dem Bild, sie Bewegen sich aufeinander zu, im innersten fühlen sie sich zueinander hingezogen. Aber eine Berührung würde ein verzehrendes Feuer auslösen…..
Ich sehe mich in dem Bild…und Adra sieht sich! Mit der Wahl von La Proximité habe ich das Schicksal zementiert. Wenn das Bild für die Nähe zwischen ihr und mir steht, dann ist das so. Das Bild nimmt Sie in die Pflicht. Es ist eine Art materieller Beweis dafür, dass zwischen uns beiden kein Zufall, sondern eine Bestimmung getreten ist.
Die Frage des Zufalls, und dass es ihn nicht gibt, ist eine feste Überzeugung von Atra. Doch was ich hier angesprochen habe, richtet sich plötzlich gegen sie selbst. Das scheint die Erklärung, warum sie La Proximité anfangs so anzüglich und empörend fand, den jetzt ist sie tiefer in die Sache verstrickt, als sie jemals wollte.
Sie hat mir noch immer nicht alles Erzählt was sie weiß…und ich habe noch nicht entschieden wie meine Geschichte nun weiter geht….
Eine Sache ist klar, wenn das Feuer über dich kommt werde ich zu dir stehen, wir brennen zusammen…oder steigen gemeinsam aus der Asche, rauchlose Feuer, Drachen, Geister, Etusan und KIs zum Trotz!“

Abzeichen und Auszeichnungen

  • Captain (CPT)
  • 10th AEF „Hope“ Unit Badge
  • Special Forces Group 77 Unit Tab
  • Pacific Conflict Campaign Ribbon 2071-2073
  • West Africa Campaign Ribbon 2073-2074
  • Distinguished Service Unit Citation
  • Unit Citation Award for Exceptional Merits and Valor
  • Sacrifice Medal 2nd Award
  • Intelligence Cross of the Secretary General
  • Senior Arcane Combat Proficiency Badge

Kontakte (in Einsätzen erworben)

  • Katsuo Uzun lvl 2
  • Pria Lakshmi Clark lvl 2
  • Atra Khalipour lvl 2 (eingeschränkt)
  • Finnja Skorgen lvl 1
  • LT1 Horaz lvl 1
  • Marun (Scrapper) lvl 1
  • Sakina Giwa lvl 1
  • Naama Malik lvl 1 (eingeschränkt)

Franklin ‚Brick‘ Milestone

Kampftaucher und Spezialist für schwere Waffen

  • Englischsprachig
  • Technische Grundlagenkenntnisse am MIT
  • Militärische Grundausbildung in den Streitkräften der UCAS
  • Ausbildung zum Kampftaucher im Dienst der AIM
  • Spezialist für Schwere Waffen
  • Körperlich robust, mit Cyberoptimierungen

Franklin ‚Brick‘ Milestone ist festangestellter Kontraktnehmer der AIM im Range eines Corporals. Er besitzt Kampferfahrung in Angriffs- und Aufklärungsmissionen mit und ohne Führungsverantwortung für kleine Gruppen.

Harald ‚Norge‘ Svenson

Harald Svenson

Harald Svenson kam sehr früh zum Militär. Er begann seine Ausbildung schon mit 16. Mit 18 kam er zur Königlichen Garde (Kongens Garde). Dort diente er 3 Jahre und war zuletzt im Rang eines Unteroffiziers (Sersjant). Schwere Waffen, Sturmgewehre, Pistolen und auch der Waffenlose Kampf sind Teil seiner Ausbildung. Speziell am Maschinengewehr ausgebildet ist er damit am effizientesten eingesetzt.

Zusätzlich hat er eine gute Ausbildung in der Ersten Hilfe und kann somit im Einsatz auch als Sanitäter eingesetzt werden.

Harald Svenson spricht fliesend Norwegisch, Englisch und Or’zet.

Nachdem er einige Missionen als freier Mitarbeiter für AIM tätig war, heuerte er nach der Operation Golden Gap fest an. Er bekam den Rang eines Corporals verpasst und zusätzlich bekam er eine Ausbildung für Geschütze und Raketenwaffen.
Seit Oktober 2073 in den Rang eines Sergeant befördert.

Bisherige Missionen für AIM

Operation Ursus / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
Operation Blue Shark / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
Operation Streik / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
Operation Knock & Talk / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
Operation Golden Gap / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
Operation Schneeland / Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Kimono / Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Ancient Mariner /Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Ground Zero / Status: Erfolgreich abgeschlossen

Operation Genozid /Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Real Estate/Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Stichwahl/Status: Abgeschlossen
Operation Stocktaking/Status: Abgeschlossen
Operation Buffalo Forward/Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Good Neighbour/ Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Primordial Prophet/Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Walkabout/Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Steinmetz/Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Wüstenduft/Status: Teilerfolg abgeschlossen
Operation Seelöwe/Status: Erfolgreich abgeschlossen


Operation Sommerregen/Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Himba/Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Vodka: Erfolgreich abgeschlossen

Abzeichen und Auszeichnungen

  • Master Sergeant (MSG)
  • 10th AEF „Hope“ Unit Badge
  • Special Forces Group 77 Unit Tab
  • Pacific Conflict Campaign Ribbon 2071-2073
  • West Africa Campaign Ribbon 2073-2074
  • Distinguished Service Unit Citation
  • Unit Citation Award for Exceptional Merits and Valor
  • Legio Lepidoptera
  • Bleeding Heart
  • Intelligence Cross of the Secretary General
  • Heavy Weapon Expert Proficiency Badge

Außerhalb der Akte

Nicht offizielle Operationen / Unternehmungen

Operation Schneeland / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
Operation Beijing auf eigene Faust / Status: Erfolgreich abgeschlossen.
Operation YC Kiru/Miru/Asiru / Status: Erfolgreich aber unglücklich abgeschlossen
Operation Pekingente / Status: Erfolgreich abgeschlossen
Operation Steinmetz / Status: Misserfolg
Operation Feuer über Peking / Status: Erfolgreich abgeschlossen

Ausgesuchtes Bild in Beijing

Teppich, Therhan

Begründung von Norge auf einem Zettel neben dem Bild in der Galerie:
Brick hat das schön beschrieben mit Krieger und Dolch und Schlange und so. Erwartet das nicht von mir. Sowas kann ich nicht. Wahrscheinlich überrascht es auch ein wenig das es dieses Bild hier ist. Hat nichts von Krieg und Gewalt und so Sachen. Es sprach mich sofort an als ich es sah. Es ist voll Harmonie. Sowohl die Farben als auch die Motive. Naja ich kann nicht mal alle Motive erkennen. Also sagen wir auch die Formen. Es ist für mich das vollständigste Bild von allen. Frei von Zerissenheit. Zumindest sehe ich das Bild so. Ich hatte erst ein anderes Bild, aber dieses hier drängte sich dann rein als ich es sah und letztlich blieb es übrig. Brick, ich hoffe das reicht als Begründung für dich das du mich rechtzeitig erkennst wenn du abdriftest und mich nicht mit nem Dolch angreifst.

Kontakte (in Einsätzen erworben)

  • Katsuo Uzun lvl 2
  • Pria Lakshmi Clark lvl 2
  • Miru lvl 2 (eingeschränkt)
  • Hitashi Sani lvl 1
  • Korkgemeinde Aachen lvl 1

Operation Ursus beendet

Heute Morgen erklärten das Sameting und das Innenministerium der Skandinavischen Union den Polizeieinsatz der Association Internationale des Mercenaires (AIM) für beendet. Vier Tage zuvor war es zu einem gewaltsamen und dreisten Diebstahl wertvoller kontrollierter Naturgüter aus Belljenborg gekommen. Russischsprachige Kriminelle hatten einen Road Train entführt und sich auf den Weg zur Russischen Föderation begeben. Das Sameting hatte in einer Eilentscheidung den Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstleisters verfügt. Die Entscheidung war von der Skandinavischen Union bewilligt, aber auch scharf verurteilt worden. Der Sameting begründete die Entscheidung damit, dass „ein privater Dienstleister den besonderen Bedürfnissen und Vorstellungen der Sami besser entsprechen kann und den Betroffenen selbst mehr Mitsprache in der Durchsetzung ihrer Rechte bietet.“

Lange Zeit hatte sich der gestohlene Konvoi unbehelligt durch die nördlichen Regionen Norwegens, Schwedens und Finnlands bewegen können. In den Medien wurde dies zuerst mit großer Verwunderung und Empörung zur Kenntnis genommen. Das Sameting und auch das Innenministerium der Skandinavischen Union lobten heute Morgen aber die Besonnenheit und Geduld von AIM. Eine kleine Polizeieinheit wurde mit der Sicherung des Eigentums betraut. Ein Pressesprecher für AIM, Christoph Fink, betont: „Da die Kriminellen bewaffnet waren und eine ständige Überwachung durchgeführt wurde, war es unser wichtigstes Anliegen keine Bürgerinnen und Bürger zu gefährden. Sie sollten in vermeintlicher Sicherheit und unbehelligt von Polizeipräsenz einen Weg in abgelegenere Regionen finden.“

In der Gemarkung Björnsholm fand dann gestern Morgen der Zugriff statt. Die Polizeikräfte von AIM konnten den gestohlenen Konvoi verlangsamen, ohne dass es zuerst von den Kriminellen bemerkt wurde. Ein Bewohner aus Gundstöre berichtet: „Der Helikopter landete auf unserem Weidegrund, gleich hier hinterm Haus. Mein Nachbar und ich sind hin, dann stand da ein riesiger Troll, der hat den Helikopter bewacht. Er hat gesagt, das wäre hier ein Polizeieinsatz und dass wir einfach so tun sollten, als wäre alles normal. Wir hatten zuerst richtig schiss, als wir den sahen. Aber eigentlich war er total ruhig.“ In Gundstöre konnte ein Elektrofahrzeug der Kriminellen durch AIM unbemerkt außer Kraft gesetzt werden, wodurch der Konvoi verlangsamt wurde. Ein weiterer Anwohner erinnert sich: „Ich habe gesehen, wie sie die Batteristation geplündert haben – also die von AIM. ich dachte zuerst, das wären Einbrecher. Und dann tauchte ein Ork von der Polizei auf, mit Warnweste, und hat uns wieder rein geschickt. Der war Norweger, da bin ich sicher! Dann haben wir’s von drinnen gesehen: der Konvoi ist durchgerauscht und musste zehn Russen aufladen, die nun keinen Bus mehr hatten!“

Einige Meilen hinter Gundstöre erfolgte dann der finale Zugriff. Durch hohe Präzision und gute Planung konnten über zwanzig Bandenmitglieder entwaffnet werden. Die erstaunliche Gegenwehr der Diebe und Schmuggler machte den Einsatz tödlicher Gewalt nötig. Es kam zu mindestens zehn Todesfällen. Zahlreiche Kriminelle konnten verhaftet werden, einige befinden sich zu Fuß auf der Flucht durch den Björnsholmer Fjell. Man rechnet mit einer baldigen Ergreifung.

Dass die Kriminellen zum Teil Kriegswaffen und verbotene Elektronik mit sich führten bestätigt die Entscheidung der taktischen Leitung von AIM. Captain Katsuo Uzun, verantwortlich für die Operation, gab ein kurzes Statement aus Ivalvo: „Der Diebstahl warf viele Fragezeichen auf, die uns misstrauisch machten, deshalb haben wir abgewartet und die Lage eingeschätzt. Der Zugriff musste kurz und hart erfolgen, da bandenmäßige Kriminalität ein hohes Risiko zur Eskalation birgt. Das bestätigte sich, als die Kriminellen versuchten mit heraneilenden Helikoptern in die Russische Föderation zu fliehen. Die Norwegische Luftraumkontrolle und das Energieministerium haben hier hervorragend reagiert: für kurze Zeit wurden die Fernkommunikation und Luftraumkontrolle in Björnsholm abgeschaltet. Die Desorientierung haben wir genutzt.“ Zwei illegale, zum Teil schwer bewaffnete Helikopter wurden abgeschossen.

Die Bergungsarbeiten in Björnsholm dauern gegenwärtig noch an. Es wurde jedoch bestätigt, dass alle gestohlenen Güter gesichert werden konnten. Zivile Verluste gab es keine, allerdings Sachbeschädigungen im Wert von ca. 200.000 =Y=. Harald Karlsund aus Ivalvo verlor etwa seinen Miethelikopter, den er den Polizeikräften von AIM zur Verfügung gestellt hatte. Er zieht Resüme: „Der Helikopter ist völlig zerstört, ich habe die Reste in einer Halle eben gesehen. Wahnsinn, aber die Pilotin kam raus. Es war eine Gnomin! Die Polizei hat gesagt, sie hätte mit dem Helikopter einen Troll-Magier angegriffen, der schädliche Geister aus der Erde beschwört hat! Unglaublich! Ich werde eine Weile auf den Ersatz warten müssen, aber das ist schon in Ordnung. Ich bin selbst Same. Und jetzt auch AIM-Partner hier an der Grenze. Ich helfe als Pilot aus und wir suchen die Flüchtenden.“

Insbesondere wird derzeit nach dem Hintermann und Anführer gefandet, Dimitri Poitriov. Aus Sicherheitskreisen heisst es, es handele sich hierbei um einen international gesuchten Straftäter.

Wie üblich gibt AIM keine Informationen über die Polizeieinsatzkräfte vor Ort bekannt. Beobachtungen zufolge waren es mindestens vier Personen, darunter ein Troll, ein Ork, ein Mensch und eine Gnomin. Eine wahrhaft bunte Truppe! Auf Nachfrage bezüglich arkaner Ereignisse wurde bestätigt, dass sich ein hermetischer Magier im Polizeiteam befand und die schädlichen Geister gebannt werden konnten. Das Sameting wird einen Schamanen entsenden, um die Unversehrtheit des Landes um Gundstöre sicherzustellen.

Die Sami richten ihren Dank an das Sameting, AIM und jeden der mitgeholfen hat. Insbesondere auch an die Familien in Belljenborg, die sich zuerst den russischen Dieben in den Weg stellten. Ein starkes Signal, dass wir Sami durchaus in der Lage sind souverän für unsere Rechte einzutreten und keinen Vormund brauchen.

Oddasat News – Ivalvo

28. November 2071

Der Krieg der anderen

Anlässlich der grade in Tokyo stattfindenden Konferenz für Rohstoffhandel im Pazifikraum hatte Perry Anderson (Washington Post) Gelegenheit zu einem persönlichen Interview mit Ms. Jacqueline Walters, CEO der Association Internationale des Mercenaires. Mit freundlicher Genehmigung dürfen wir Ausschnitte daraus an dieser Stelle bereits veröffentlichen.

Perry Anderson (PA): Miss Walters, vielen Dank für das spontane Gespräch. Die Konferenz erleben Sie als fordernd?

Jacqueline Walters (JW): Sehr gerne. – Die Konferenz ist groß und stellt wichtige Weichen, ja, aber eine kleine Auszeit für ein Gespräch ohne Trubel ist eine Erholung.

PA: Schön. Dann komme ich auch gleich mit den großen Geschützen: Ihre Anwesenheit wird von vielen nach wie vor mit Krieg und Konflikt in Verbindung gebracht. AIM steht wie kaum jemand sonst für die Privatisierung von Krieg. Was sagen Sie den Konferenzteilnehmern hier, wenn man Ihnen erklärt, dass man AIMs Dienste hier ganz und gar nicht braucht?

JQ: (lacht) Ja, also das sagt so eigentlich niemand. Aber ich greife Ihren Richtungswink gerne auf. Ich denke den meisten hier ist sehr wohl bewusst, dass sich die Aufgaben und Arbeitsweisen privater Sicherheits- und Militärdienstleister gewandelt haben und das unsere Anwesenheit hier keine Drohung ist, sondern eine Stütze für die komplexen Verhandlungen zwischen so vielen Parteien.

PA: Wie stützen Sie da?

JW: Sehen Sie, moderne Sicherheits- und Militärunternehmen werden durch den Begriff „Söldner“ nicht mehr hinreichend beschrieben. Das Motiv individuell orientierter, persönlicher Bereicherung durch unmittelbare Beteiligung an Kriegshandlungen wurde schon vor fast 70 Jahren durch zunehmend unternehmerische Strukturen ersetzt.Unser typischer Mitarbeiter ist kein geldgieriger Gewaltmensch mehr. Er ist Teil eines Unternehmens, Teil einer Organisation die ihn stützt, und Teil einer klaren Verpflichtung auf konstruktive Konfliktlösung. Wenn Sie mich also fragen, was AIM hier auf der Ressourcenkonferenz stützt, dann ist es die Aussicht mit den Konflikten die kommen werden, gut und produktiv umzugehen. Das private Sicherheitswesen hat sich letztlich auch nur als Reaktion auf gewandelte Sicherheitsbedürfnisse verändert.

PA: Was hat sich da Ihrer Ansicht nach geändert?

JW: Ich bleibe, wenn Sie erlauben, lieber in der aktuellen Zeit und spare mir historische Rückgriffe. Das ist vorbei. Was sehen Sie heute, wenn es irgendwo zu Krisenherden kommt? Ein völliges durcheinander. Kaum jemand kann klare Grenzen ziehen oder Parteien definieren. Zivilisten und Kombatanten wechseln ihre Rollen nach Tageszeit, nach Blickwinkel oder Notlagen. Verantwortliche verstecken sich hinter schwer zu erkennenden, subtilen Angriffsakten und so weiter. – Der letzte große Krieg der Nationen ist dreißig Jahre her. Und auch damals waren die Euro-Wars schon nicht mehr eindeutig klar strukturiert. Ich erinnere an den Nightwraith-Zwischenfall 2033 oder an die merkwürdigen Ereignisse um die CASS Shigeruu im Jahr 2040. Massive Vorfälle, ohne klares Gesicht.

Genausowenig können Sie heute unterscheiden, ob ein Sicherheitsunternehmen zivil oder militärisch arbeitet. Denn das weiß man erst, wenn man sich den Aufgaben stellt und sich ein Szenario entwickelt. Und das liegt nicht an schlechter Planung, sondern an der Natur gegenwärtiger Konflikte und Krisen. Nehmen Sie zum Beispiel einen einfachen Wachschutzdienst, zum Beispiel ein Geleit für einen Konvoi durch ein Kriegsgebiet. Unser Personal trägt Waffen, das parlamentarische Mandat verpflichtet sie aber dazu, diese Waffen nur zum Selbstschutz einzusetzen. Als Kommandat der Klientennation sind sie also vorsichtig und setzen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur für risikogeringe Konvois ein. Nun kann es jederzeit aus der lokalen Bevölkerung heraus zu massiven Angriffen kommen. Wir haben das zuletzt auf Sumatra gesehen. Plötzlich ist die zivile Wachschutzabteilung direkt mit entschlossenen, lokal verwurzelten Kombatanten konfrontiert. Sie ist gezwungen militärisch vorzugehen. Es gab Fälle, in denen hat man solche Konvois absichtlich durch Hochrisikogebiete gelenkt, damit die Selbstschutzklausel unwirksam wurde. Diese Einfalltore für Korruption und Mandatsbruch sind schrecklich. Die Philosophie von AIM ist es, dieser Realität ins Auge zu sehen. Man kann Verantwortung übernehmen, mit sanfter Ruhe und notwendiger Härte zugleich durchgreifen. Die Grundlage dafür ist ein stabiles Vertrauensverhältnis zwischen den Sicherheitsdienstleistern, den Unternehmen und Nationen und der Bevölkerung. Auf dieses Vertrauensverhältnis baut AIM ihre Dienstleistungen auf.

PA: Was bedeutet das für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

JW: Es ist eine Herausforderung, die durch Aufklärung, Ausbildung und Koordination aber zu bewältigen ist. Überwiegend haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen zivilen Status, dürfen sich also nur selbst verteidigen. Sie sind zudem an das Völkerrecht und Interventionsrecht gebunden. Im Falle manifester Gewaltkonflikte die auf AIMs militärischen Arm als regulierende Machtinstanz angewiesen sind ist die Sachlage etwas anders gelagert, aber das Grundproblem bleibt: Sie können zivile und militärische Handlungsfelder heute nicht mehr trennen.

PA: Warum dann AIM? Könnten nicht die Pazifikpartner hier auf der Konferenz selbst für das Problem sorgen?

JW: Sie können! Und sie wollen es auch. Aber es gibt erdrückende Gründe für unsere Unentbehrlichkeit. Wir füllen gezielt die Kapazitätslücken staatlicher Militärapparate, wir gleichen Personalmangel aus, in Zeiten fast verschwundener stehender Heere, und durch die Technisierung der Kriegsführung brauchen Sie heute bei plötzlichem Bedarf sofort Spezialistinnen vor Ort – seien es Magier, Matrix-Operatoren oder Datenanalysten. Außerdem, das kann ich um diese Uhrzeit wohl anfügen, reduziert der Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstleisters die „politischen Kosten“ im eigenen Land. Es ist etwas bitter, aber niemand möchte heute eine Gesellschaft militarisieren und niemand möchte seine Bürger mit Ehren begraben müssen. Es gibt niemanden der in dieser Hinsicht effizienter ist als AIM. Keine Armee und kein anderer Sicherheitsdienstleister weltweit schützt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz besser.

PA: Also AIM als rationale Alternative?

JW: Leider ja. Denn ich wiederhole nochmal, – es wird nämlich immer wieder gerne vergessen – dass unsere erste Agenda lautet, Konflikte konstruktiv zu lösen. Wir distanzieren uns ganz klar von Kriegstreiberei, kriegsverlängernden Maßnahmen oder Seilschaften mit der Rüstungsindustrie. Sie werden die großen Rüstungskonzerne bei uns nur als Kunden finden, nicht als Stakeholder.

[…]

 

PA: Was geben Sie den asiatischen und amerikanischen Konferenzteilnehmer hier also mit?

JW: Ressourcenkonflikte der Kragenweite, wie man sie hier verhandelt, sind extrem folgenschwer und es wird nicht ohne Reibereien gehen,  innerstaatliche und zwischenstaatliche. Wenn AIM effektiv helfen können soll, dann müssen die Akteure eine demokratische Kontrolle ihres Konfliktverhaltens sicherstellen. Wir öffnen uns dem, aber jeder Kunde muss einen ehrlichen und offenen Weg finden den gewählten Weg in der politischen Öffentlichkeit seines Unternehmens oder Landes abzustimmen. Korruption, Gewaltexzesse, Menschenrechtsverstöße und unehrliche, kurzsichtige Lösungen sind tödlich für jeden Mediations- oder Friedensprozess. Wir zeigen hier unseren Kunden Wege auf, aber wir können den Exekutivverantwortlichen die eigenen Entscheidungen nicht abnehmen.

PA: Sagen Sie dies den Partnern hier vor Ort dann auch so? (lacht)

JW: Ich versuche es! Auch wenn es oft verlockend ist in Detailfragen zu flüchten. Ich wünsche mir manchmal, dass mehr Partner so unverschämt den Finger auf wunde Punkte legen würden wie Sie, Mr. Anderson. Die großen Fragen da oben spüren die Menschen ganz unten am heftigsten.

PA: Oh, dann bin ich ja froh, dass Sie milde mit mir ins Gericht gehen! Ich bedanke mich jedenfalls sehr herzlich für das Gespräch, Ms. Walters, und wünsche Ihnen eine angenehme Nacht und eine erfolgreiche Konferenz.

JW: Ich habe zu danken.

 

Die ungekürzte Fassung wird am 27. November 2071 in den Medien der Washington Post veröffentlicht.

25. November 2071

Umstrukturierung abgeschlossen

Nach zähen Monaten ist es gelungen! Die Association Internationale des Mercenaires (AIM) hat erfolgreich ihre neue Hauptniederlassung an der Atlantikküste Frankreichs bezogen und das operative Geschäft wieder voll aufgenommen. AIM ist wieder bereit ihr Gewicht in die Waagschalen auf dem Kontinent und Übersee zu werfen.

Die französische Regierungsverfügung 1192-2070 trat am 1. Januar 2071 in Kraft. Der 10 km lange Küstenstreifen in der Provinz Finistère ist damit offiziell ein exterritoriales, autonomes Gebiet nach Internationalem Unternehmensrecht. Alle Hoheitsrechte liegen bei AIM. Dies ging am Neujahrstag mit der feierlichen Verleihung der AIM-SIN an alle vollwertigen Beschäftigten und deren Familien einher.

Zu diesem Anlass waren Würdenträger, Politiker und ranghohe Vertreter verlässlicher Partner aus der ganzen Welt angereist. Zahlreiche Medien berichteten und auch die Matrix-Präsenz wurde offiziell freigegeben. Entlang des Küstenstreifens ankerten die Fregatten AIMS Cassiopeia, AIMS Deterrance und der Hubschrauberträger AIMS Bee Hive. Die Zuschauer konnten der Demonstration von Seenotrettung, Landemanöver und Verletztenbergung im Rahmen einer Katastrophenübung beiwohnen.

Ms. Jacqueline Walters empfing als Chief Executive Officer zur Eröffnungsrede den vollständigen Aufsichtsrat der mit einem VTOL Schwenkflügler und einer Eskorte aus vier Kampfflugzeugen eingeflogen wurde. Die radikalen Neuerungen der Unternehmensstruktur, operativen Richtlinien und humnaitären Selbstverpflichtungen von AIM wurden ausführlich im Rahmen der Feierlichkeit dargelegt. Der angereiste Präsident der Französischen Republik, Aurélie de Paladines, lobte den verantwortungsvollen und wertvollen Aufbau der Exklave 1192-2070. Er betonte ebenso die engen Bande zwischen seiner Administration und AIM in Fragen der Interventionspolitik und sah in AIM einen wichtigen Partner für internationale Unternehmen und Interessengruppen die sich in zunehmend bedrohlichen Szenarien in ihren Zielen oder gar ihrer schieren Existenz bedroht sähen. AIM sei hier ein starker Arm und eine starke Stimme für Minderheiteninteressen und globale Aufgaben. Auch hob er AIMs Engagement im Bereich des Klima- und Umweltschutzes hervor. Ein Bucho (部長) der Yutani Corporation erläuterte Pläne für gemeinsame Material- und Umweltforschung im zentralen Pazifik, bei denen AIM als strategischer Partner die Risikoabschätzung und Krisenprävention verantwortet.

Die Feierlichkeiten endeten mit einer Überleitung in eine Karrieremesse die sich an Interessierte aus der ganzen Welt richtete.

5. Januar 2071

Ako Tameo

Ako Tameo

Ako Tameo ist Customer Agent und Unterhändler der Yutani Corporation. Sein ganzes Leben hat er in der Yutani Familie verbracht. Er begann als Sachbearbeiter für Abfallpläne – ein Posten, den er von seinem Vater geerbt hatte – und arbeitete sich kontinuierlich nach oben. Nach einem Aktionsplan für Plastikmüllbeseitigung auf der Schifffahrtsstraße zwischen Japan und China berief man ihn schließlich 2065 zum Customer Agent.

Der Arbeitsbereich der Müllbeseitigung hatte seit jeher einen seltsamen Beigeschmack. Da sich im Müll sowohl die meisten geheimdienstlichen Informationen als auch kopflosen Leichen finden lassen, weiß man nie so genau, was man von einem Müllmann erwarten darf.

Die SFG 77 begegnete dem Customer Agent vor allem im Rahmen des Pazifikkonflikts. Die wilde Operation Kimono, die das Team auf Abwegen nach Kapstadt führte, brachte Ako Tameo zum ersten Mal in Kontakt. Er war einer der drei Unterhändler, die mit Frederic Denton (Operation Whiplash) Kontakt aufnehmen sollten.

Unvergessen sicherlich der Abstieg in die Unterwasser-Arkologie im Rahmen der Operation Ground Zero, als Miru den Customer Agent im Fahrstuhl als willfährigen Proxy verwendete. Doch auch während der Task Force Landfall, in Nakatombe, als es um den Abschluss von Operation Good Neighbor ging, wurde Ako Tameo kurz vor Ort gesehen. Warum er in Nakatombe war, blieb ungeklärt.

Schließlich war Ako Tameo am Tag des Todes von Katsuo Uzun in Finistère anwesend, als Unterhändler für die geplante Expedition nach Yakutien. Operation Réunion führte den Agent dann wieder zurück in direkten Kontakt mit der SFG 77. Man hatte ihn vertrauensvoll kontaktiert, um das falsche Spiel aufzulösen, das Richard Owen und Kara Lance eingefädelt hatten.

Hoshin Kenjiro

Hoshin Kenjiro ist Abgänger der Kaiserlichen Verwaltungsschule und nach vielen Dienstjahren nun Jurist in der Kaiserlichen Staatsanwaltschaft. Als Staatsanwalt arbeitet er in der Präfektur Kagoshima, Japan.

Die Stadt Kinto, die Schauplatz der Operation Whiplash im Pazifikkonflikt war, fiehl in seinen Zuständigkeitsbereich. Er war auf auf einen juristisch korrekten Weg versessen und sah eine enorme Beweislast gegen Xunxao Gongsi und Denton. Rechtsstaatlichkeit und Rechenschaft gegenüber Opfer und Öffentlichkeit sind ihm enorm wichtig. Bei diesem Hochverratsfall arbeitete er eng mit dem Yutani Customer Agent Ako Tameo und der indonesischen Ministerialbeamtin Susila Tambusai zusammen – und mit der SFG 77.

Als Elf hat es Kenjiro in Japans Verwaltungsapparat nicht leicht. Sein Erwachen fällt in die Zeit der Deportationspolitik. Dem entging man nicht grundlos. Angeblich gab es nebulöse Prüfungen, mit denen sich Staatsbeamte rehabilitieren konnten.

Kenjiro kennt sich im Rechtssystem Japans, der Justiz und Staatsanwaltschaft hervorragend aus. Dazu zählt auch der schwierige Kampf gegen die dominanten japanischen Konzerne und deren Praktiken im ewigen Ringkampf zwischen dem Kaiserlichen Hof, den Zaibatsu und der Yakuza.

Positive hat sich einen offenen Kanal zu Kenjiro bewahrt.

Marun

Marun ist der Anführer der „Scrapper“, einer kleinen, eingeschworenen Gruppe von nomadischen Überlebenskünstlern, die sich die entlegensten und unwirtlichsten Gegenden Nordafrikas als Wandergebiete erkoren haben.

Christie, Wasotu, Lomo, Boston, Lia, Kate, alle folgen sie Marun wohin immer er sie führt. Sie alle haben sehr gute Gründe, ein Leben im Exil zu führen, doch sprechen sie nicht gerne darüber.

Die SFG 77 konnte die Begegnung mit Marun und seinen Freunden im Zuge von Operation Primordial Prophet positiv wenden. Glücklich war es, denn so schlicht und herzlich sie als Freunde sind, so unerbittlich können sie als Feinde sein. Zum Teil engagierten sich die Scrapper im Kampf um das Sandorakel und gegen die Agooji.

Marun und seine Begleiter leben vom plündern der Überreste, die Großkonzerne in der Wildnis Afrikas zum sterben und rosten zurücklassen. Sie sind begabte Technik-Experten und besitzen Schieber- und Schmugglerkontakte weit über Afrika hinaus.

Der Kontakt zwischen Marun und Régicide ist lose, aber er besteht. Marun gehört zu denen, die man zwanzig Jahre nicht trifft aber dann das Gefühl hat, als wäre man erst gestern auseinander gegangen. Vielleicht liegt es daran, dass der Nigerianer als Elf in seinem langen Leben viele(s) hat kommen und gehen sehen.

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